DE358089C - Windsichtung in Mahlmaschinen mit zwischen zwei zueinander drehbaren Mahlbahnen beweglichen Mahlkoerpern - Google Patents
Windsichtung in Mahlmaschinen mit zwischen zwei zueinander drehbaren Mahlbahnen beweglichen MahlkoerpernInfo
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- DE358089C DE358089C DES50238D DES0050238D DE358089C DE 358089 C DE358089 C DE 358089C DE S50238 D DES50238 D DE S50238D DE S0050238 D DES0050238 D DE S0050238D DE 358089 C DE358089 C DE 358089C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/08—Mills with balls or rollers centrifugally forced against the inner surface of a ring, the balls or rollers of which are driven by a centrally arranged member
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/12—Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings
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- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Mahlmaschine mit Luftsichtung, bei welcher
die Zerkleinerung und Feinmahlung des Gutes durch Walzenwirkung vermittels beweglicher
Mahlkörper erfolgt, die zwischen zwei gegeneinander drehbaren Mahlbahnen rollen. Die
Erfindung bezweckt die Erzielung einer möglichst vollkommenen Sichtwirkung und erreicht
diesen Zweck durch, eigenartige Führung des die Sichtung bewirkenden Luftstromes. Diese
eigenartige Führung des Sichtluftstromes bewirkt, daß er sowohl noch nicht völlig zerkleinertes
Gut als auch das fertig gemahlene Gut mitnimmt und, daß er, da er es in an sich bekannter Weise auf der Außenseite der
äußeren Mahlbahn aber gemäß der Erfindung von unten nach oben führt, das nicht fertig
gemahlene Gut wieder fallen läßt, so daß es zu der Zufuhrseite der Mahlkörper zurück-
ao geführt wird, um einer nochmaligen Bearbeitung unterworfen zu werden, während das fein gemahlene
Gut durch den Luftstrom aus der Mühle herausgeführt wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer Maschine gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in
Abb. ι in einem senkrechten Schnitt und in Abb. 2 in einem wagerechten Schnitt nach
der Linie H-II in Abb. 1 dargestellt.
Die senkrecht gelagerte Antriebswelle α trägt
einen festgekeilten Halter b für einen inneren Mahlring 0. Zwischen diesem Mahlring und
einem äußeren, feststehenden Mahlring d sind die Mahlkörper, die in dem Ausführungsbeispiel
Kugeln e sind, derart angebracht, daß sie während des Betriebes mit den beiden Mahlbahnen
c und d in Berührung sind und somit auf diesen beiden rollen. Zu diesem Zweck
ist die innere Mahlbahn c in Abteilungen geteilt, die mit Belastungskörpern f versehen
sind, welch letztere — von Keilen g auf dem Halter b geführt — unter Einwirkung der Fliehkraft
in radialer Richtung frei verschoben werden können, dagegen dazu gezwungen sind,
an der Umdrehung der Welle α teilzunehmen. Das Vorderende (in der Drehrichtung gerechnet)
jeder einzelnen Abteilung der inneren Mahlbahn ist dadurch federnd angeordnet, daß dies
Ende vor dem Belastungskörper f freiliegt, ·
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wodurch eine Stoßwirkung durch das Rollen der Mahlkörper von einer Abteilung auf die
nächste vermieden wird.
Die Mahlkugeln c werden von einem Halter h lose getragen, welcher mit einem Lager die
Nabe des Halters δ der inneren Mahlbahn c umgibt und einen aufwärts gerichteten Arm i
zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Kugeln hat.
ίο Unterhalb der Mahlkörper mit ihrem Halter
h und der Mahlbahnen ist auf dem Halter b ein Bodenteller / festgekeilt, der sich bis unter
die äußere Mahlbahn hinaus erstreckt, so daß zwischen ihm und einem feststehenden Zylinder
k, welcher den äußeren Mantel der Maschine bildet, nur ein geringer Abstand bleibt. Der
Bodenteller / hat auf seiner Unterseite Schaufeln I, die in Verbindung mit dem Bodenteller
und dem wagerechten Boden m des Mantels k
so einen Ventilator bilden, der während des Umlaufens
der Maschine durch die Öffnungen η des Mantelbodens tn Luft ansaugt und einen
kräftigen Luftstrom zwischen den Mantel k und die äußere Mahlbahn d hihaufbläst, welch
letztere übrigens auf passenden Stellen mittels geeigneter Mittel vom genannten Mantel getragen
wird.
Die Antriebswelle α bewegt sich in einem Lager o, das von dem wagerechten Boden m
des Mantels k gebildet wird. Das Mahlgut wird der Maschine durch ein zentrales Rohr -p
über dem Halter b zugeführt. Um dieses Rohr herum findet sich die Abgangsöffnung q
für den Sichtstrom der Mühle. Die Wirkungsweise der Mühle ist wie folgt:
Das durch das Rohr p eingeführte Mahlgut fällt auf den Halter b und wird von hier aus
mittels der Fliehkraft gegen die äußere Mahlbahn d geschleudert, die etwas höher als die
innere Mahlbahn hinaufragt.
Hierbei fällt das Gut zwischen die Mahlkörper e und die innere und äußere Mahlbahn
hinab, wodurch es seine erste Zerkleinerung erhält. Es gelangt hierunter auf den Teller j
und wird von diesem unter der Wirkung der Fliehkraft gegen den äußeren Mantel k geschleudert,
wobei es in den von unten nach oben strömenden Luftstrom gerät, der nunmehr
das Gut durch den Raum zwischen dem Mantel und der äußeren Mahlbahn mit hochnimmt und es aufs neue über die Mahlkörper
bringt; der Raum über den letzteren ist im Verhältnis zu dem obenerwähnten
ringförmigen Zwischenraum so groß, daß die Luftgeschwindigkeit in ihm bedeutend abnimmt
und alles gröbere Mahlgut, das nunmehr vom Luftstrom nicht mehr getragen werden kann, aufs neue in die Mühle zurückfällt,
während das genügend feine mit dem Luftstrom in der Richtung des Pfeiles durch
die Abgangsöffnung q hinweggeführt wird, um hier in geeigneten, getrennt oder in Verbindung
mit der Mühle aufgestellten Einrichtungen ausgeschieden zu werden. Aus diesen kann
die Luft durch die Öffnungen η zurückgesogen werden.
Wie ersichtlich bewegt sich das Mahlgut während des Betriebes im Kreislauf um die
äußere Mahlbahn herum, bis es genügend fein gemahlen ist, um von der Luft hinweggeführt
werden zu können.
Indem die Fliehkraft das Mahlgut von dem Teller j gegen den feststehenden Mantel k
schleudert, wird es einer kräftigen Rüttelung unterworfen, welche die feinen Körper vollständig
von ihrer Adhäsion zu den gröberen frei macht, und es wird demzufolge eine sehr weitgehende Trennung stattfinden.
Das auf den Teller / hinabfallende Mahlgut kann statt mit Hilfe von strömender Luft
mittels Fliehkraft hochgehoben werden. Der Teller / wird in dem Falle mit einer kegelförmigen
Kante versehen, die sich in der Richtung des Materialkreislaufes erweitert und demzufolge das Mahlgut in dieser Richtung
während des Umlaufens vorführt. An dem freien Rande dieser Kante wird das Gut von
einem Luftstrom getroffen, welcher das hinreichend feine mit sich reißt und das noch ,
zu grobe auf einen feststehenden Teller oder ähnliches ablagert, von wo aus es wiederum
zwischen Mahlbahnen und Mahlkörper geführt wird.
Es ist nicht, wie in dem Ausführungsbeispiel vorausgesetzt, erforderlich, die Mühle mit einem
Ventilator zusammenzubauen oder auszustatten, die Maschine kann vielmehr an eine getrennt
von ihr aufgestellte Saug- oder Druckvorrichtung angeschlossen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Windsichtung in Mahlmaschinen mit zwischen zwei zueinander drehbaren Mahlbahnen beweglichen Mahlkörpern und auf der Außenseite der äußeren Mahlbahn zwischen dieser und dem Gehäuse befindlichem Durchlaß für den Luftsichtstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlraum nach unten teilweise abgedeckt ist, so daß der in dem Durchlaß auf der Außenseite der äußeren Mahlbahn nach oben steigende Luftstrom das aus dem Mahlraum herabfallende Mahlgut mitreißt und nach oben über den Mahlraum hinwegführt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK358089X | 1918-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358089C true DE358089C (de) | 1922-09-05 |
Family
ID=8150694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50238D Expired DE358089C (de) | 1918-05-30 | 1919-05-27 | Windsichtung in Mahlmaschinen mit zwischen zwei zueinander drehbaren Mahlbahnen beweglichen Mahlkoerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358089C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186307B (de) * | 1960-12-07 | 1965-01-28 | Ver Kesselwerke Ag | Kugelringmuehle |
| EP2036612A1 (de) * | 2007-09-13 | 2009-03-18 | Claudius Peters Technologies GmbH | Kugelringmühle |
| EP2039429A1 (de) * | 2007-09-13 | 2009-03-25 | Claudius Peters Technologies GmbH | Kugelringmühle |
-
1919
- 1919-05-27 DE DES50238D patent/DE358089C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186307B (de) * | 1960-12-07 | 1965-01-28 | Ver Kesselwerke Ag | Kugelringmuehle |
| EP2036612A1 (de) * | 2007-09-13 | 2009-03-18 | Claudius Peters Technologies GmbH | Kugelringmühle |
| EP2039429A1 (de) * | 2007-09-13 | 2009-03-25 | Claudius Peters Technologies GmbH | Kugelringmühle |
| EP2181768A1 (de) * | 2007-09-13 | 2010-05-05 | Claudius Peters Technologies GmbH | Kugelringmühle |
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