DE358087C - Einrichtung zum Anloeten der Kontaktfedern und -draehte an den Zellen von elektrischen Taschenlampenbatterien - Google Patents
Einrichtung zum Anloeten der Kontaktfedern und -draehte an den Zellen von elektrischen TaschenlampenbatterienInfo
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- DE358087C DE358087C DEL46959D DEL0046959D DE358087C DE 358087 C DE358087 C DE 358087C DE L46959 D DEL46959 D DE L46959D DE L0046959 D DEL0046959 D DE L0046959D DE 358087 C DE358087 C DE 358087C
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- cells
- soldering
- wires
- contact springs
- compartments
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K3/00—Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
- B23K3/08—Auxiliary devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Primary Cells (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
Affl 5. SEPTEMBER 1922
Affl 5. SEPTEMBER 1922
RE IC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 358087 -KLASSE
49 f GRUPPE 14
(L 4695g I11 &)f)
Ernst Lück & Co. Komm.-Ges. in Neukölln.
Einrichtung zum Anlöten der Kontaktfedern und -drahte an den Zellen
von elektrischen Taschenlampenbatterien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. August 1918 ab.
Die elektrischen Taschenlampenbatterien bestehen aus mehreren, meistens drei, zylindrischen
Zellen, an denen die verschiedenen Kontaktfedern und -drahte angelötet werden
müssen. Das Anlöten der Kontaktfedem und -drahte an den noch losen Zellen von Taschenlampenbatterien
war bisher sehr umständlich und mit verschiedenen Übelständen verbunden. Die Arbeiterin stapelte zu diesem Zwecke
eine größere Anzahl loser Zellen zwischen zwei
Nägeln in mehreren Reihen übereinander auf und betupfte die Lötstellen zunächst mit Lötwasser,
worauf sie mit dem Lötkolben die Lötungen für die Federn und Drähte vornahm.
Es ließ sich dabei nicht vermeiden, daß das Lötwasser von den oberen Zellen auf die
unteren tropfte. Die oberen Zellen übten durch Pressung einen schädlichen Druck auf
die unteren Zellen aus, und außerdem erlitten ίο die Zellen durch das erforderliche mehrfache
In-die-Hand-nehmen leicht Beschädigungen.
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht nun darin, die Zellen während des Verlötens
reihenweise bequem und handlich so anzuordnen, daß die genannten Übelstände vollständig
vermieden werden und ein sauberes und schnelles Verlöten ermöglicht wird.
Zur Erreichung des angestrebten Zieles wird
in einem Kasten eine Anzahl Fächer übereinander vorgesehen, von denen jedes eine Reihe
loser Zellen aufnimmt, die an den erforderlichen Stellen mit Lötwasser betupft und mit den
Kontaktfedern und -drähten verlötet werden können, ohne daß das abtropfende Lötwasser
auf die unteren Zellenreihen gelangen kann.
Sind die Zellen eines Faches fertig gelötet,
dann wird dieses Fach in einen zweiten Kasten gestellt, der allmählich mit den verschiedenen
Fächern der fertig gelöteten Zellen ausgefüllt wird.
Die Erfindung sei an Hand beiliegender Zeichnung näher erläutert. Es bedeutet:
Abb. ι eine Vorderansicht der Einrichtung, Abb. 2 eine Stirnansicht von Abb. 1,
Abb. 3 einen Grundriß von Abb. χ bei aufgeklapptem Deckel, während
Abb. 4 ein einzelnes Fach in Oberansicht veranschaulicht.
Der Kasten a, von dem im Betriebe eine
Anzahl verwendet werden, ist vorn vollständig offen und freiliegend und besitzt einen aufklappbaren
Deckel b sowie zwei Stirnwände c, c'. Derselbe wird mit Fächern d ausgefüllt, die
durch Querleisten d' versteift und unterteilt sind. In jeder der drei Abteilungen des
Faches können, wie in Abb. 1 angedeutet, zehn lose Zellen Platz finden, so daß ein Fach
in einer Reihe 30 Zellen aufzunehmen vermag. Bevor die Lötarbeit beginnt, ist ein Kasten
go mit den Zellenfächern gefüllt, und der Deckel b des Kastens α wird nach oben geschlagen, also
geöffnet, so daß die oberste Zellenreihe von oben vollständig frei zugänglich ist. Die Arbeiterin
betupft nun alle Lötstellen der obersten Reihe mit dem Lötwasser und nimmt mit dem
Lötkolben die erforderlichen Lötungen vor. Sind die Kontaktfedern und -drähte für die
oberste Zellenreihe fertig gelötet, dann nimmt man das oberste Fach d aus dem gefüllten
Kasten und stellt das Fach in einen leeren Kasten, der zu diesem Zwecke bereitgehalten
wird. Hierauf wird dieselbe Arbeit mit der zweiten Reihe der Zellen, also dem zweitobersten
Fach, in der vorbeschriebenen Weise vorgenommen. Man fährt nun mit der Arbeit so
lange fort, bis der Kasten leer ist und von neuem gefüllt werden kann. Die rechte Stirnwand
c' ist aufklappbar und wird während der Lötarbeit zurückgeschlagen, damit man mit
dem Lötkolben beim Verlöten der Endzellen das Holz nicht verbrennt.
Die Lötarbeit kann in der beschriebenen Weise äußerst übersichtlich und bequem vorgenommen
werden, ohne daß die Arbeiterin wie bisher nötig hätte, die Zellen wiederholt mit der Hand anzufassen. Namentlich wird
auch noch der große Übelstand vermieden, daß einzelne Zellen aus dem Stapel herunterfallen
und dadurch eine Beschädigung erleiden.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Anlöten der Kontaktfedern und -drähte an den Zellen von
elektrischen Taschenlampenbatterien, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Kasten
eine Anzahl Fächer (d) übereinander vorgesehen ist, von denen jedes eine Reihe
loser Zellen aufnimmt, die an den erforderlichen Stellen mit Lötwasser betupft und
mit den Kontaktfedern -dund -rähten verlötet werden können, ohne daß das abtropfende
Lötwasser auf die unteren Zellenreihen gelangen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch vorn offene Kästen, die mit
einem aufklappbaren Deckel (δ) und einer aufklappbaren Stirnwand (c') versehen sind,
die durch Querwände (dr) unterteilte und abgesteifte Fächer (d) aufnehmen, welche
je eine Reihe loser Zellen derart tragen, daß die einzelnen Zellenreihen voneinander
durch die Fächer getrennt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL46959D DE358087C (de) | 1918-08-02 | 1918-08-02 | Einrichtung zum Anloeten der Kontaktfedern und -draehte an den Zellen von elektrischen Taschenlampenbatterien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL46959D DE358087C (de) | 1918-08-02 | 1918-08-02 | Einrichtung zum Anloeten der Kontaktfedern und -draehte an den Zellen von elektrischen Taschenlampenbatterien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358087C true DE358087C (de) | 1922-09-05 |
Family
ID=7271828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL46959D Expired DE358087C (de) | 1918-08-02 | 1918-08-02 | Einrichtung zum Anloeten der Kontaktfedern und -draehte an den Zellen von elektrischen Taschenlampenbatterien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358087C (de) |
-
1918
- 1918-08-02 DE DEL46959D patent/DE358087C/de not_active Expired
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