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Vorrichtung zur Herstellung von Trockenelementen.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von Trockenelementen. Bei der Füllung von Elementbechern und ihrer weiteren Zurichtung wurden die erforderlichen Arbeiten bisher gewöhnlich derart ausgeführt, dass jeder einzelne Elementbecher in die Hand genommen werden musste, was natürlich mit grossem Zeitaufwand verbunden war, abgesehen davon, dass die Arbeit unsauber war und durch die Manipulation mit den verschiedenen Chemikalien die Hände der Arbeiter angegriffen wurden. Alle diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt.
'In den Zeichnungen sind die erforderlichen Vorrichtungen schematisch dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 die Einstellung der Elementbecher in die Kästchen, Fig. 2 die Oberansicht des Siebkastens, Fig. 3 die Vorrichtung zum Einlegen der Kohlenpole in die Elementbeeher in Seitenansicht und Fig. 4 die Oberansicht dazu, Fig. 5,6, 7 die Vorrichtung zum Füllen der Elementbecher mit dem Elektrolyten, Fig. 8 den Kasten zum Aufnehmen der gefüllten Elementbecher und Fig. 9 denselben in Gebrauohsstellung (Schnitt .-.).
Die durch Zusammenlöten hergestellten Zinkbecher 1 werden erfindungsgemäss mit der Öffnung
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der Becher reichen (Fig. 1). Sobald ein Kästchen mit den Bechern vollständig gefüllt ist, wird über die, mit ihren Böden nach oben stehenden Becher ein zweiter ungefähr gleich dimensionierter Blechkasten 4 gestülpt, worauf die beiden Kästen, zwischen welchen sich die Elementbecher befinden, um 180 gedreht werden. Das Holzkästchen wird abgehoben, so dass die Becher 1 nunmehr in einen Blechkasten 4 (Fig. 2) mit ihren Öffnungen nach oben stehen. Der Boden des Blechkastens 4 wird von einem Siebblech gebildet, das vorteilhaft niedrige parallele Rippen 4'tragen kann, so dass die einzelnen Becher nicht direkt auf dem
Siebboden aufruhen, sondern auf den Rippen, die über die Mitte der einzelnen Becher laufen.
Die Stirnwand 5 des Blechkastens ist abnehmbar eingerichtet. Zwischen die einzelnen Becherreihen werden parallel mit der herausnehmtaren Stirnwand an die Seitenwände Blechstreifen 5'eingehängt, die die einzelnen Becherreihen trennen, jedoch nicht bis zum Siebboden des Blechkastens reichen.
Die Elementbecher sind nunmehr mit den Kohlenpolen 2 zu füllen. Hiezu dient eine mit reihenförmig angeordneten runden Durchbohrungen 7 versehene Holzplatte 6 (Fig. 3 und 4), die unten mit einer herausziehbaren Platte 8 versehlossen ist. In die einzelnen Bohrungen 7 werden nun die Kohlerpole 2 eingelegt und die so beschickte, mit Griffen versehene Holzplatte wird in einen dünnen Elektrolyten gestellt, zwecks Tränkung der Kohlenpole mit demselben. Hierauf wird die Holzplatte über den mit Bechern gefüllten Blechkasten gestellt und die Platte 8 herausgezogen. Da die Öffnungen der Holzplatte 6 mit den Elementbeehern korrespondieren, gleiten die Kohlenpole nunmehr gleichzeitig in die Becher.
Zur Füllung dieser Becher mit dem Elektrolyten dient eine Vorrichtung, die aus einer mit Masszellen versehenen Platte besteht, die auf einer mit der gleichen Anzahl Ausflussöffnungen versehenen Platte verschiebbar ist, unter welche die zu füllenden Becher gestellt werden.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Füllen von Elementbechern bekannt, bei welchen der Elektrolyt in eine mit trichterförmigen Masszellen versehene Platte gegossen wird, die vor Füllung auf eine die Masszellen unten abschliessende Unterlagsplatte aufgesetzt wird. Nach Füllung der Masszellen wird die die vollständig gefüllten Zellen enthaltende Platte mit dem Deckel von der Unterlage abgehoben, wobei der Elektrolyt infolge des verhinderten oberen Luftzutrittes unten aus den trichterförmigen Öffnungen der Masszellen nicht ausfliessen kann. Die Füllvorrichtung wird sodann über die Elementbecher aufgestellt, worauf der Elektrolyt durch Atheben des Deckels z'mi Ausfliessen aus den Zellen in die Becher gebracht wird.
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Dieser Vorgang hat den Nachteil, dass die Füllung der einzelnen Zellen sehr exakt erfolgen muss, da sonst der Elektrolyt nicht durch den Luftdruck festgehalten und noch vor dem Abheben der Gummiplatte wegfliesst. Auch durch die Erschütterungen beim Übertragen der Vorrichtung über die zu füllenden Becher und die sonstigen Manipulationen sowie leichte Beschädigung der Gummiplatte ist die Gefahr einer vorzeitigen Entleerung der Zellen gegeben. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass die Zellen trichterartig sein müssen, so dass dickflüssige Elektrolyte mit dieser Vorrichtung nicht gefüllt werden können.
Ein nicht unwesentlicher Mangel der bisherigen Vorrichtung lag auch darin, dass durch Einsetzen der konischen Ausflussansätze der Masszellenplatte in die Öffnungen der Becher die Kohlenelektroden erst nach erfolgtem Einguss des Elektrolytes hastig eingebaut werden mussten, damit die schweren Elektrolytteilchen keine Zeit haben sich am Boden anzusetzen.
Diese Nachteile werden jedoch bei der erfindungsgemässen Einrichtung vermieden. Die Vorrichtung (Fig. 5-7) besteht aus zwei aufeinandergelegten an ihren Berührungsflächen vollkommen glatten Platten 10, 11. An der oberen Platte 10 sind reihenweise Masszellen 72 angeordnet, die untere etwas längere Platte 11 besitzt eine gleiche Anzahl von Ausflussöffnungen 13 und ist mit einem erhöhten Rand 14 versehen. Wird die obere Platte 10 an den Rand 14 herangezogen, so werden die unteren Öffnungen der Masszellen durch die Platte verschlossen.
Schiebt man die obere Platte jedoch an die gegenüberliegende Randleiste 15 an, so korrespondieren die unteren Öffnungen der Alasszellen mit den Ausflussöffnungen 13 der Platte 11 und der Elektrolyt, der beim Aufgiessen auf die Platte 10 die Masszelle gefüllt hat, kann nunmehr durch die Öffnungen 13 der Platte 11 in die unter diese gestellten mit Kohlenpolen bereits gefüllten Becher herausfliessen. Die Platte 10 ist ebenfalls mit einem Rahmen versehen, um ein Überfliessen des aufgegossenen Elektrolyten zu verhindern und besitzt eine Abflussöffnung 16, durch welche der über-
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ist derart bemessen, dass die Becher wunschgemäss gefüllt werden.
Falls grössere Becher zu füllen sind, so kann auf die Platte 10 eine zweite mit korrespondierenden Öffnungen versehene Platte aufgesetzt werden, durch welche der Inhalt der Masszellen entsprechend vergrössert wird, so dass ein Apparat zur Füllung verschieden grosser Becher Verwendung finden kann. Unter der Platte 11 ist eine Lade 19 in den Arbeitstisch eingebaut, welche auf gelenkigen Armen 20 einen Kasten 21 trägt, in welchen der mit
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Die Dimensionierung ist so gewählt, dass durch diese Bewegung die Elementbecher gerade unter die Ausflussöffnungen kommen und dabei mit den hervorstehenden Kohlepolhälsen eben in die Öffnungen reichen, so dass der Elektrolyt längs dieser Führung in die Becher einfliesst und ein Verspritzen vermieden wird.
Nach Füllung der Becher werden diese in bekannter Weise der Einwirkung von kochendem Wasser
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nicht mit ihrem vollen Boden auf dem Siebboden aufruhen, eine gute Zirkulation des kochenden Wassers um die Becherwände und Böden ermöglicht wird und diese gleichmässig erhitzt werden.
Nach beendeter Kochung werden die Siebkästen mit ihrem Inhalt in einen länglichen Holzkasten 25 gestellt (Fig. 8,9). Es können mehrere Siebe in einen Holzkasten nebeneinander eingestellt werden.
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in vorgesehene Bohrungen der Seitenwand in dieser Lage gesichert wird. Die Siebkästen 4 können nun an ihren Handhaben leicht aus dem Holzkasten herausgezogen werden und die einzelnen Elementbecher liegen sodann stufenweise in wagrechter Lage, so dass das nunmehr erforderliche Anlöten der Kontakte und Verbindungsdrähtehen sogleich serienweise erfolgen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Trockenelementen, bei welcher die Elementbecher reihenweise in rechteckige Siebkasten gestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Stirnseite (5) dieser Siebkasten (4) herausziehbar ausgebildet ist und dass zwischen die einzelnen Becherreihen mit der abnehmbaren Wand parallele, nicht bis zum Siebboden reichende Blechstreifen (5') eingehängt werden, wobei die Elementbecher (1) auf Rippen (4') des Siebbodens stehen, so dass sie diesen mit ihrer vollen Fläche nicht berühren.