DE357890C - Maschine zum Formen unrunder keramischer Gegenstaende mit Drehscheibe und Formsteg - Google Patents

Maschine zum Formen unrunder keramischer Gegenstaende mit Drehscheibe und Formsteg

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DE357890C
DE357890C DEA33736D DEA0033736D DE357890C DE 357890 C DE357890 C DE 357890C DE A33736 D DEA33736 D DE A33736D DE A0033736 D DEA0033736 D DE A0033736D DE 357890 C DE357890 C DE 357890C
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turntable
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ceramic objects
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/02Producing shaped prefabricated articles from the material by turning or jiggering in moulds or moulding surfaces on rotatable supports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Maschine zum Formen unrunder keramischer Gegenstände mit Drehscheibe Formsteg. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni igi i die Priorität Grund der Anmeldung in Schweden vom 15. August igig beansprucht. Die Erfindung betrifft Maschinen zum Formen urrunder keramischer Gegenstände, bei denen die zu formende Masse auf eine Form gebracht wird, die von einer drehbaren Formscheibe getragen wird, während deren Drehung die Formung der Masse durch einen Formsteg erfolgt, wobei der Formscheibe durch besondere Vorrichtungen während ihrer Umdrehung eine gewünschte seitliche Bewegung gegeben wird, zum Zweck, urrunde Gegenstände, z. B. rechteckige oder ovale Bratenschüsseln o. dgl., formen zu können. Bei bekannten für diesen Zweck geeigneten Maschinen ist die Formscheibe mit einer Welle fest verbunden, welche in einem im Maschinengestell seitlich verschiebbaren Halter gelagert ist, so daß der Formscheibe zusammen mit der Welle und deren Halter eine seitliche Bewegung gegeben werden kann. Nach der Erfindung ist. indessen die Formscheibe seitlich beweglich auf einem Führungsstück, das mit einer fest im Maschinengestell gelagerten Welle fest verbunden ist, so daß nur die Formscheibe, aber nicht die Welle und der Halter, in welchem die Welle gelagert ist, für den fraglichen Zweck seitlich bewegt werden muß, was gegenüber den bekannten Vorrichtungen u. a. den Vorteil größerer Einfachheit sowie leichteren und sicheren Betriebes bietet. Zur Verdeutlichung der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung eine Ausführungsform der Maschine beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Maschine im senkrechten Schnitt nach Linie 1-1 in Abb. 3, Abb. 2 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Abb. 3 eine Oberansicht der drehbaren Formscheibe und -Abb. q. eine andere Ausführungsform der zur Führung der Formscheibe dienenden Spurscheibe, gleichfalls in Oberansicht.
  • In einem an einem Tisch 2 o. dgl. befestigten Lager x ist eine Welle 3 drehbar gelagert, welche mittels Riementriebs q. oder in sonst üblicher Weise in Drehung gesetzt werden kann. Am oberen Ende der Welle ist ein Gleitstück 5 befestigt, auf welchem mittels Führungen 6 eine die Form 8 tragende Scheibe 9 gleitbar gelagert ist. An der unteren Seite der Scheibe 9 ist ein Zapfen io befestigt, welcher in die Führungsnut ii einer an der oberen Seite des Tisches 2 befestigten hTutenscheibe 12 hinabreicht. Zur Verminderung der Reibung kann am unteren Ende des Zapfens io eine Rolle 13 oder ein Gleitstück angeordnet sein, welches in der Nut ii läuft. Durch Anordnung des Gleitstücks 5 und der Führungen 6 sowie des Zapfens io und der Nut ii dreht sich bei der Umdrehung der Welle 5 die Formscheibe 9 und führt dabei zugleich eine seitliche Bewegung aus, welche von der Nut 11 bestimmt wird. Beim Formen verfährt man in der Weise, daß eine dem herzustellenden Gegenstande entsprechende Form 8, am besten aus Gips, auf einem zu dem Zwecke auf der Formscheibe 9 abnehmbar angebrachten Support 14 befestigt wird, worauf die zu einem Kuchen o. dgl. ausgearbeitete plastische Masse, aus welcher der Gegenstand 15 hergestellt werden soll, fest auf die Form aufgepackt wird. Mittels eines Formstücks 16, welches durch einen Bolzen o. dgl. 17 an einem an einem Ständer 18 mittels eines Zapfens 19 drehbar angebrachten, an einem Ende mit einem Gegengewicht 2o versehenen Hebel 21 einstellbar befestigt ist, dessen freies Ende zu einem Handgriff 22 ausgebildet ist, wird das Formstück (oder der Steg) 16 gegen die auf die Form aufgelegte plastische Masse gepreßt, während die Formscheibe 9 in drehende Bewegung versetzt wird. Die plastische Masse wird hierbei gegen die Form 8 gepreßt, so daß die untere Seite des Formlings 15 genau der Oberfläche der Form 8 entspricht, während die nach oben gewandte Seite des Formlings 15 nach dem Profil des Steges 16 geformt wird. Wenn der Gegenstand in dieser Weise in der gewünschten Stärke und Form ausgeformt ist, wird das mit Handgriff 22 versehene Ende des Hebels 2i emporgehoben und die Maschine zum Stehen gebracht, worauf der fertig geformte Gegenstand entfernt wird. Der Formvorgang kann darauf von neuem beginnen.
  • Um die Einstellung des Formstücks 16 in verschiedene Lagen im Verhältnis zum Steg hebe121 zu ermöglichen, kann sowohl der letztere wie 'auch das Formstück 16 mit längsgehenden Schlitzen 2q., 25 versehen sein, durch welche ein mit Klemmutter versehener Schraubenbolzen 17 hindurchgeht. An diesem ist das Formstück 16 während des Formens befestigt.
  • Durch Auswechslung der Nutenscheiben 12 und der Formen 8 können Gegenstände von jedem beliebigen Profil geformt werden. Die Form der Nuten in den Nutenscheiben kann in jedem Falle auf solche Weise bestimmt werden, daß ein dem zu formenden Gegenstande entsprechendes Modell in Arbeitslage auf der Formscheibe so angebracht wird, daß die Kanten des Modells - gleich wie der Gegenstand 15 nach Abb. 2 - die ganze Zeit hindurch gegen den Steg 16 anliegen. Der Zapfen io beschreibt dann eine Kurve, welche der Form der Nut in der Nutscheihe entspricht, die zum Formen eines dem Modell entsprechenden Gegenstandes benutzt werden soll.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Formen unrunder keramischer Gegenstände mit Drehscheibe und Formsteg, bei welcher die Drehscheibe die, der Unrundheit entsprechende zur Drehungsachse radiale Verschiebung durch eine unrunde Anlaufkurve erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (9) auf einer auf der ortsfesten Drehungsachse (3) radial dazu befestigten Gradführung (5) verschiebbar ist.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Drehscheibe abstehender Zapfen (io) in eine ortsfeste unrunde Kurvennut (ii) eingreift.
DEA33736D 1919-08-15 1920-07-09 Maschine zum Formen unrunder keramischer Gegenstaende mit Drehscheibe und Formsteg Expired DE357890C (de)

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