DE357340C - Pulsometer zum Heben von Saeure mittels Druckluft - Google Patents
Pulsometer zum Heben von Saeure mittels DruckluftInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
- F04F1/14—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped adapted to pump specific liquids, e.g. corrosive or hot liquids
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Description
Das Hauptpatent 333520 betrifft einen Pulsometer zum Heben von Säure mittels
Druckluft in Gestalt eines einseitig gelagerten Kippbehälters, der wieder so ausgewuchtet
ist, daß er leer unter der Wirkung des Ausgleichgewiohtes nach der Seite des kleineren
Behälterhebelarmes, gefüllt unter der Wirkung des Flüssigkeitsgewichtes nach der Seite des
größeren Behälterhebelarmes kippt, von dieser Bewegung wird die Umstellung der aus dem
Bereich der Säure herausgedrückten, über dem Behälter angeordneten Steuerung für die
An- und Abstellung der Druckluft abgeleitet. Handelt es sich dabei um die jeweilige Aufnähme
und Förderung einer großen Menge Flüssigkeiten, so bereitet die bewegliche Lagerung
des Säurebehälters bauliche Schwierigkeiten, die die Vorteile der grundsätzlichen
Einrichtung nicht voll wirksam werden lassen.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Leitgedankens des Hauptpatentes für
den gedachten Sonderfall der Bewältigung großer Flüssigkeitsmengen und kennzeichnet
sich dadurch, daß der eigentliche Aufnahmebehälter für die Flüssigkeit unbeweglich gelagert
ist und derart mit einem Kippbehälter nach dem Hauptpatent für eine Teilmenge der Flüssigkeit zusammengeschaltet ist, daß
gewissermaßen der Kippbehälter die Umschaltvorricbtung für den Hauptbehälter
darstellt. Zu diesem Zweck ist die Einrichtung getroffen, daß ein unbeweglicher Aufnahmebehälter
für Säure u. dgl., der mit einer entsprechenden Druckluftsteuerung versehen ist, mit einem nach dem Hauptpatent durchgebildeten
Kippbehälter zusammenarbeitet, von dem aus die Umschaltung des Steuerschiebers abgeleitet wird. Dabei geht die
Füllung in der Weise vor sich, daß der Hauptbehälter und das Kippgefäß durch eine an dem
Boden des ersteren anschließende Verbindungsleitung gleichmäßig gefüllt werden, während die Entleerung des Kippgefäßes erst
nach der Entleerung des unbeweglichen Hauptbehälters erfolgt, und zwar indem mit
sinkendem Flüssigkeitsspiegel im Hauptbehälter die Druckluft durch die erwähnte Verbindungsleitung in das Kippgefäß gelangen
kann. Die Umschaltung und damit das Abstellen und Anstellen der Druckluft für die
Gesamteinrichtung erfolgt wie nach dem Hauptpatent, indem mit Füllung der beiden
Gefäße die Druckluft angestellt, mit der Entleerung des Kippgefäßes die Druckluft abgestellt
wird. Auf diese Weise kann das Kippgefäß selbst verhältnismäßig klein ausgebildet
werden, während der unbewegliche Aufnahmebehälter für die Säure beliebig groß sein kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieses Erfindungsgedankens in Abb. 1
im senkrechten Querschnitt, in Abb. 2 in Stirnansicht mit teilweisem Schnitt wiedergegeben.
Die Abb. 3 und 4 zeigen den Steuerschieber in seinen beiden Endstellungen in größerem Maßstabe.
Der die Flüssigkeit zeitweilig aufnehmende unbewegliche Lagerbehälter 10 ist mit der
Zuführungsleitung 11 und der Förderleitung 12 versehen. Auf dem Kessel 10 ist das
Schiebergehäuse 13 aufgebaut, dem durch den Anschluß 14 Druckluft zugeführt wird, die
durch den Schieber 15 auf die verschiedenen Anschlüsse in der unten beschriebenen Weise
verteilt wird. Am Ende des Kessels 10 ist
das Kippgefäß 16 einseitig gelagert, das durch das Gewicht 17 derart ausgewuchtet
wird, daß es im leeren Zustand nach links (Abb. 2) kippt, während es im gefüllten Zustand
das Übergewicht nach rechts erhält. Durch die Kuppelstange 18 nimmt dabei das
Kippgefäß 16 den Hebel 29 und durch die Welle 30 auch den Hebel 19 mit, der in eine
Nut des Schiebers 15 eingreift und diesen somit verstellt. Mit Hilfe des überschlagenden
Gewichts 20 wird jeweilig die Bewegung bis in die Endlage herbeigeführt. Das Kippgefäß
16 besitzt einen mit seiner Drehachse zusammenfallenden Rohrstutzen 21, der mit
der festen Leitung 22 drehbar verbunden ist, die zum Boden des Behälters 10 führt. Eine
vom Oberteil des Kippgefäßes 16 ausgehende Leitung 23 führt durch den Stutzen 21 zum
Schiebergehäuse 13, während ein Zweig 24 in das Gehäuse 10 zurückführt, um dort ober-
halb des Anschlusses der Leitung 22 zu münden.
Die Füllung der Anordnung geht in folgender Weise vor sich: Infolge der Entleerung
des Kippgefäßes 16 ist es durch das Gewicht 17 nach links gedreht worden, wobei es den
Schieber 15 so mitgenommen hat, daß durch die Muschel 25 der Anschluß 26 der Entlüftungsleitung
23 und der Anschluß 27 an den Behälter 10 mit dem Auspuff 28 in Verbindung
gesetzt werden, während der Zutritt der frischen Druckluft abgesperrt ist. Die dabei
durch die Leitung 11 zulaufende Flüssigkeit
füllt den Behälter 10 und unter \rermittlung
der Leitung 22 auch das Kippgefäß 16 an, bis mit dessen Füllung infolge des erlangten Übergewichtes
nach der anderen Seite eine Drehung nach rechts (Abb. 2) erfolgt, wobei
der Schieber 15 in seine andere Endlage geschoben wird. In dieser wird die Entlüftungsleitung
23 des Kippgefäßes 16 abgeschlossen, ferner der Anschluß 27 des Kessels
10 von dem Auspuff 28 abgeschaltet und durch eine besondere Bohrung des Schiebers
15 an die frisch zutretende Preßluft angeschaltet. Mit der Unterdrucksetzung des Behälters
10 gelangt natürlich auch das Kippgefäß 16 unter den gleichen Druck. Da hierin
ein kleiner Luftraum verblieben ist, so wird dieser so weit verkleinert, daß die damit erzielte
Luftverdichtung dem Gleichgewichtszustand entspricht.
Mit Entleerung des Behälters 10 durch die Leitung 12 nimmt die Flüssigkeitssäule darin
ab, wobei sich durch eine geringe Ausdehnung der im Kippgefäß 16 abgeschlossenen Luftmenge
jeweilig eine Anpassung an den neuen Gleichgewichtszustand vollzieht; eine irgendwie
bedeutsame Entleerung des Kippgefäßes findet dabei jedoch noch nicht statt. Erst in
dem Augenblick, wo der Flüssigkeitsspiegel im Kessel 10 unter die Mündung der Ausgleichsleitung
24 sinkt, kann die Druckluft auch in das Kippgefäß 16 gelangen, um die
Flüssigkeit durch die Rohrleitung 22 zu entleeren. Es.sei an dieser Stelle darauf hingewiesen,
daß man auch eine besondere Leitung 24 ersparen könnte, wenn man nur die Leitung
22 entsprechend weit macht, da sich dann in dieser Leitung nebeneinander der
Austausch zwischen Luft tmd Flüssigkeit abspielen würde. Die gezeichnete Einrichtung
mit der besonderen Leitung 24 ist aber vorzuziehen, weil sich auf diese Weise die Entleerung
des Kippgefäßes 16 viel glatter vollzieht. Mit der Entleerung des Kippgefäßes
16 tritt wieder sein Umkippen nach links (Abb. 2) ein, womit sich das beschriebene
Spiel wiederholt. Das untere Ende der Hilfsleitung 24 muß höher als der Einlauf des 6u
Förderrohres 12 liegen, um durch rechtzeitige Einleitung der Umsteuerung den Lufteintritt
in letzteres zu verhindern.
Claims (4)
1. Pulsometer zum Heben von Säure mittels Druckluft nach Patent 333520, besonders
für die Bewältigung größerer Flüssigkeitsmengen, dadurch gekennzeichnet, daß ein unbeweglicher Aufnahmebehälter
für die Säure derart mit einem Kippgefäß nach dem Hauptpatent zusammenarbeitet,
daß durch dieses die Druckluftsteuerung für den eigentlichen Aufnahmebehälter bewirkt wird, indem
nach dem gleichzeitig erfolgten Füllen beider Gefäße die Druckluft angestellt, mit der nach der Entleerung des Hauptgefäßes
einsetzenden Entleerung des Kippgefäßes die Druckluft abgestellt und beide Gefäße auf Entlüftung geschaltet
werden.
2. Pulsometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Kippachse
zusammenfallende Rohrstutzen (21) des Kippgefäßes (16) durch eine Leitung
(22) mit dem Unterteil des Aufnahmebehälters (10) in Verbindung steht,
während eine besondere Entlüftungsleitung (23) zum Schiebergehäuse (13)
geführt und hier so gesteuert wird, daß während des Füllens eine Entlüftung möglich
ist, während beim Entleeren die Entlüftungsleitung abgeschlossen gehalten wird.
3. Pulsometer nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine besondere, zum
Oberteil des Kippgefäßes (16) führende, im Kessel (10) oberhalb des Anschlusses
der Leitung (22) mündende Ausgleich- 1-00 leitung (24), durch die beim Sinken des
Flüssigkeitsspiegels im Behälter (10) die Druckluft in das Kippgefäß (16) treten
kann, um dieses durch die Leitung (22) zu entleeren.
4. Pulsometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Schieber
(15) in der einen Endstellung die Anschlüsse (26) der Entlüftungsleitung (23)
des Kippgefäßes (16) und der Anschluß no
(27) des Kessels (10) auf Auspuff gestellt werden, während in der anderen
Endlage durch den Schieber (15) die Entlüftungsleitung
(23) abgeschlossen, dagegen der Anschluß (27) mit der Druckluft in Verbindung gesetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE357340T | 1920-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE357340C true DE357340C (de) | 1922-08-22 |
Family
ID=33480569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920357340D Expired DE357340C (de) | 1920-05-27 | 1920-05-27 | Pulsometer zum Heben von Saeure mittels Druckluft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE357340C (de) |
-
1920
- 1920-05-27 DE DE1920357340D patent/DE357340C/de not_active Expired
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