DE356992C - Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen

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DE356992C
DE356992C DEG54274D DEG0054274D DE356992C DE 356992 C DE356992 C DE 356992C DE G54274 D DEG54274 D DE G54274D DE G0054274 D DEG0054274 D DE G0054274D DE 356992 C DE356992 C DE 356992C
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fish
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DEG54274D
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ELIAS ROALD
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/14Beheading, eviscerating, or cleaning fish
    • A22C25/145Eviscerating fish

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Norwegen vom 12. April 1921 beansprucht. Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen, insbesondere Heringen, zum Gegenstand. Sie besitzt eine Anzahl paarweise zusammenarbeitender Schneidvorrichtungen, die an parallelen, entgegengesetzt zueinander verschiebbaren Stangen angeordnet sind. Diese Schneidvorrichtungen wirken in ueraussparungen in der Unterseite einer mit- Längsmulden zur Aufnahme der Fische versehenen Platte. In diese Längsmulden werden die Fische so eingelegt; daß ihr Kopf nach vorwärts und ihre Kiemen nach abwärts gerichtet sind, wobei dann die letzteren durch die Queraussparungen zugänglich werden und durch die unterhalb der Platte befindlichen Schneidvorrichtungen erreicht werden können.
  • Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt die Vorrichtung von der Seite gesehen im Schnitt nach der Linie I-I der Abb. 2; Abb. 2 und 3 sind Grundrisse bei verschiedener Stellung der Teile; Abb. ¢ bis 6 zeigen Einzelheiten einer anderen Ausführungsform.
  • An einer Tischplatte i sind Arme 2; 3 befestigt, welche achsial verschiebbare zueinander gleichlaufende Stangen 4, 5 tragen, deren freie Enden von mit Federn 8, 9 versehenen Kappen 6, 7 umschlossen sind. Die Federn 8, 9 wirken so auf die Stangen, daß diese in ihrer normalen Stellung gehalten werden. An den Stangen 4, 5 sind Schneidorgane io, i i angeordnet, welche gegeneinander gerichtete Schneiden besitzen und mit Zähnen versehen sein können, außerdem so geformt sind, daß sie die Kiemen der Fische zwischen sich erfassen und sie scherenartig herausschneiden, wenn sie durch die Stangen 4, 5 gegeneinander bewegt werden. Die Schneidorgane selbst sind an Haltern 12 befestigt, die mit Löchern zur Aufnahme der zur Führung der Halter dienenden Stangen 4, 5 versehen sind: Die Halter sind mit Schrauben 14 ausgestattet, mittels derer sie abwechselnd an der Stange 5 und an der Stange 4 befestigt werden. Die Stangen 4 und 5 besitzen einstellbare Anschläge 16, 17, die mit einem Segment 21 zusammenwirken, welches um eine Achse 2o drehbar und an jeder Seite mit einer Hubleiste 22 versehen ist. Letztere wirkt mit den Anschlägen 16 und 17 der Stangen 4 und 5 so zusammen, daß diese Stangen achsial verschoben werden, wollei die Schneidorgane io, i i derart bewegt werden, daß sie zuerst scherenartig gegeneinandergepreßt und dann während der weiteren Bewegung des Gliedes 21 voneinander fortbewegt werden, damit der ausgeschnittene Teil mit den Kiemen und den benachbarten Eingeweideteilen herabfallen kann.
  • Das Segment 21 ist mit einem Arm 24 verbunden, der mittels einer mit ihm verbundenen Handhabe 25 gedreht werden kann. An der Achse 2o ist eine drehbare Platte 26 befestigt, die eine Reihe von Längsmulden 27 aufweist, in welche die Fische (z. B. Heringe) so eingelegt werden können, daß die Köpfe nach vorn und die Kiemen nach unten gerichtet sind (s. Abb. 4). Die Kiemen können dabei von den Schneidorganen io, i i erfaßt werden, welche durch die sich quer unter den Längsmulden 27 erstreckenden Queraussparungen 28 hindurchgreifen. Während des Schneidens wird der Arm 24 aufwärts bewegt, und nachdem die Schneidorgane den Bauch und die Kiemen des Fisches - erfaßt haben, wird auch die Platte 26 mit den Baraufliegenden Fischen hochgedreht. Der Arm 24 ist an seiner einen Seite mit einem Haken 29 versehen, der dazu dient, die Platte 26 zu erfassen, wenn die Handhabe 25 eine gewisse Strecke aufwärts bewegt ist. Der Hebel 24 mit der Platte 26 setzen ihre Aufwärtsbewegung fort, wodurch die Fische von den Schneidorganen entfernt werden. Die Schneidorgane halten dabei die Eingeweide mit den Kiemen und dem abgetrennten Bauch zurück und nehmen diese vollständig heraus, worauf die Fische aus den Längsmulden 27 herausgleiten und die Schneideorgane io, i i sich öffnen bzw. auseinandergehen und die ausgenommenen Teile herabfallen lassen. Während der Abwärtsbewegung des Hebels 24 wird die Platte 26 mittels eines Hakens 30 an der einen Seite des Hebels zurückbewegt. Wenn die Platte 26 sich wieder gegen den Tisch i legt (Abb. i), haben die Anschläge 16, 17 die Hubleiste 22 verlassen. Die Stangen 4, 5 haben dann unter der Wirkung der Federn 8, 9 die Schneidorgane io, ii wieder geöffnet, und die Aussparungen 28 in den Mulden 27 sind frei. Diese können nun für den nächsten Arbeitsgang wieder mit neuen Fischen beschickt werden.
  • Gemäß Abb.4 ist die Achse 2o in einer höheren Lage zu der Platte 26 angeordnet, wobei die Schneidorgane io, i i (ausgeführt in Abb. 5 und 6) den in gestrichelten Linien dargestellten Bogen zu dem Kopf des Fisches beschreiben, so daß sie die Kiemen mit dem abgetrennten Bauchteil herausstreifen, wenn die Platte aufwärts geschwungen wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen, insbesondere Heringen, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Platte (26) mit rechtwinklig zur Drehachse (2o) liegenden Längsmulden (27) zur Aufnahme der Fische und mit quer zu diesen Längsmulden liegenden Oueraussparungen (28) an der Unterseite des Tisches versehen ist und mit einer aus zwei zusammenwirkenden Schneidorganen (i o, i i) bestehenden Schneidvorrichtung zusammenwirkt, die von entgegengesetzten Richtungen her in den Leib der in die Höhlungen eingelegten Fische durch quer zu den Höhlungen angeordnete Ausschnitte hindurch eingreifen und dadurch die Kiemen und die benachbarten Eingeweide herausschneiden.
  2. 2. Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei federbeeinflußte, einander parallele Stangen (4, 5) mit seitlich gegeneinander arbeitenden Schneidorganen (io, i i) ausgestattet sind, die abwechselnd an j e einer der Stangen befestigt und nach entgegengesetzten Richtungen achsial verschiebbar sind.
  3. 3. Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federbeeinflußten Stangen (4, 5) durch ein Segment (21), welches an beiden Seiten mit je einer Hubleiste (22) versehen ist und mit diesen auf an den Stangen einstellbare Anschläge (16, 17) einwirkt, nach entgegengesetzten Richtungen verschoben werden.
  4. 4. Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Platte (26) durch eine drehbare Handhabe (25) bewegt wird, durch welche auch die Platte von den Schneidvorrichtungen (i o, i i ) getrennt und schräg aufgerichtet wird, um die Fische von ihr herabgleiten zu lassen.
DEG54274D 1921-04-12 1921-07-09 Vorrichtung zum Ausnehmen von Fischen Expired DE356992C (de)

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