DE356887C - Kombinationsschloss - Google Patents
KombinationsschlossInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/08—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on a single axis, all the discs being adjustable by a rotary knob which is not shifted for adjusting the discs
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Description
Es ist bekannt, bei Kombinationsschlössern
eine mit den Zuhaltungen die gleiche Drehachse besitzende und zu ihrer Einstellung
dienende Scheibe durch ein Zahnradgetriebe mit einer Welle zu verbinden, auf welcher der
durch Reibung bei Drehung der Welle mitgenommene Mitnehmer sitzt, so daß der Mitnehmer
bei entsprechender Einstellung der Zuhaltungen in die zur Deckung gebrachten ίο Ausschnitte der Scheibe und der Zuhaltungen
eintritt und bei Drehung des Schloßknopfes den Riegel zurückzieht. Ebenso ist es nicht
mehr neu, jede Zuhaltung zweiteilig, und zwar aus einer inneren und einer äußeren
Scheibe derart herzustellen, daß beide Scheiben der Zuhaltung miteinander gekuppelt und voneinander
entkuppelt werden können. Bei den gekennzeichneten Anordnungen ist es jedoch schwierig, das Schloß auf eine neue Kombination
einzustellen.
Diesem Übelstande wird nach vorliegender Erfindung dadurch entgegengetreten, daß die
zweiteilig ausgebildeten Zuhaltungen zwischen der einen kleineren Durchmesser als die Zuhaltungen
besitzenden Scheibe und dem Zahnradgetriebe angeordnet sind. Diese Anordnung
gestattet, mittels eines Schlüssels auf sämtliche Zuhaltungen derart einzuwirken, daß jede
äußere Scheibe von der zugehörigen inneren Scheibe bequem entkuppelt und demnach beliebig
verdreht werden kann.
Eine weitere Ausbildung des vorhin gekennzeichneten Erfindungsgedankens besteht in der
besonderen Art der Kupplung zwischen der äußeren und der inneren Scheibe jeder Zuhaltung
mittels eines an dem einen Zuhält ungsteil angelenkten Hebels, der mit seiner Backe
ίο mit der Reibungsfläche des anderen Zuhaltungsteiles in Berührung tritt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt durch das Gehäuse mit Ansicht der Innenteile von oben und eingezogenem
Riegel,
Abb. 2 einen ebensolchen Schnitt durch das Schloß mit geschnittenen Zuhaltungen und
vorgeschobenem Riegel,
Abb. 3 eine Rückansicht des Schlosses nach Wegnahme des hinteren Gehäusedeckels bei
vorgeschobenem Riegel,
Abb. 4 dieselbe Ansicht bei zurückgezogenem Riegel.
Abb. 5 zeigt eine Zuhaltung in Ansicht. Abb. 5 a zeigt die Gestalt eines der für diese
Zuhaltungen verwendeten Hubnockens.
Abb. 6 zeigt eine Zuhaltung im Querschnitt. Abb. 7 zeigt eine Ansicht des Schlüssels
znr Feststellung des Mitnehmers.
Abb. 8, 9 und 10 veranschaulichen eine Abänderung
der Anordnung zur Sicherung des Gehäusedeckels und Feststellung des Mitnehmers in verschiedenen Ansichten.
Abb. 11 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Schlosses und
Abb. 12 die Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform
der Zuhaltung. Abb. 13 zeigt die Gestalt eines für die Zuhaltungen
nach Abb. 12 verwendeten Hubnockens.
ι bezeichnet das Schloßgehäuse, dessen Vorderplatte
auf der Außenseite eine Aussparung für die Unterbringung der Getrieberäder 2, 3 be-.
sitzt, von denen das erstere auf der Zeigerwelle 4 sitzt, während das andere auf der
Welle 5 sitzt, welche einen Teil des Mitnehmers für den Riegel bildet. Da die beiden Räder 2
und 3 dauernd ineinandergreifen, so wird bei Drehung der Welle 4 die den Mitnehmer 7
tragende Welle 5 in der entgegengesetzten Richtung gedreht. Die Welle 4 und die Welle 5 gehen durch "die Vorderplatte des
Gehäuses hindurch, und die erstere trägt die Scheibe 9. Jede Zuhaltung 8 ist scheibenförmig
gestaltet und aus einer inneren Scheibe 8a und einer äußeren Scheibe 8* zusammengesetzt
(Abb. 6). Die Scheiben sitzen lose auf einer Hülse 4a (Abb. 2), die an der Vorderplatte
des Gehäuses befestigt ist oder mit ihr aus einem Stück besteht, und werden durch die
Scheibe 9 und unter Vermittelung der nächsten angrenzenden Zuhaltung von der Scheibe 9 als
Antrieb aufeinanderfolgend in der bekannten Weise gedreht. Die innere Scheibe 8a jeder
; Zuhaltung ist an ihrem Umfange gezahnt (Abb. 5), und jede äußere Scheibe 8* ist ausgehöhlt
und besitzt Kupplungshebel 10, die ) bei 11 drehbar gelagert sind. An der Innenkante
eines jeden Hebels nahe dem einen freien Ende ist bei 13 eine Backe 12 lose
(Abb. 12) oder drehbar (Abb. 5) angeordnet. Auf jeden Hebel 10 (Abb. 5) oder auf jede
Backe 12 (Abb. 12) wirkt eine Feder 14, welche
bestrebt ist, die Backe 12 von dem gezahnten Umfang der inneren Scheibe 8a fernzuhalten.
Die Backen ragen durch die Innenwand der äußeren Zuhaltungsscheibe hindurch und sind
hinreichend lang, um mehrere Zähne auf dem Umfang des inneren Zuhaltungsteils 8a zu
erfassen; da sie gegen den Hebel 10 beweglich sind, können sie sich selbst der Umfangsfläche
der inneren Scheibe entsprechend einstellen.
Zwischen den entgegengesetzten freien Enden ioa der Hebel 10 ist eine Nuß 15 mit Hub-J
nocken 156 (Abb. 5 und 5 a) angeordnet, und
zwar für jede Zuhaltung einer. Die Hubnocken I5fi besitzen eine derartige Gestalt,
daß sie in ihrer in Abb. 5 dargestellten Stellung den Federn 14 (Abb. 5) gestatten, die Oberenden
der Hebel 10 von der Scheibe 8a wegzudrücken,
so daß die Backen 12 vom gezahnten Umfang der inneren Zuhaltungsscheibe
8a frei werden. Wird jedoch die Nuß 15 aus der in Abb. 5 gekennzeichneten
Lage um 90 ° gedreht, so werden die Unterenden der Hebel 10 durch die Nocken 15*
auseinandergedrückt, und die Backen 12 werden in den gezahnten Umfang der Scheibe 8a eingreifen.
Jede Zuhaltung besitzt eine Nuß 15 mit einem Schlüsselloch 15s (Abb. 5), so daß, wenn
die Löcher 15* sich decken und mit dem
Schlüsselloch 2oa in der hinteren Gehäusewand 17 zusammenfallen, die ganze Reihe der
beweglich angeordneten Backen 12 mittels des Schlüssels 21 (Abb. 7) in oder außer Eingriff
mit den zu ihnen gehörigen inneren Zuhaltungsteilen 8a gebracht wejrden kann, im zweiten no
Falle können letztere zwecks Änderung des Stichwortes frei gedreht werden, was dann in
der bekannten gebräuchlichen Weise geschehen kann.
Bisher sind zwar Hebel benutzt worden, um die beiden Zuhaltungsteile miteinander zu
kuppeln, aber diese Vorrichtungen haben sich als unbrauchbar erwiesen, weil die Hebel
praktisch nicht genügend genau hergestellt werden konnten, um die inneren Scheiben an
mehr als einem Punkte festzuhalten, und weil es daher häufig vorkam, daß der eine Hebel
mit der inneren Scheibe in Eingriff trat, bevor der andere überhaupt mit ihr in Berührung
kam, infolgedessen ein Hebel unnütz war.
Bei dem Erfindungsgegenstande sind diese Übelstände dadurch vermieden, daß die Hebel
mit drehbar angeordneten Backen 12 versehen sind, welche sich selbsttätig der gezahnten
Kante der inneren Scheibe anpassen und auf der letzteren mit der ganzen Länge ihrer
Kupplungsfläche ruhen; bei dieser Einrichtung ist eine weitgehende und sehr sorgfältige
Justierung der Teile unnötig.
Die beweglich angeordnete Backe 12 macht es möglich, mit einem einzigen Hebel eine
genügend feste Kupplung zwischen den beiden Teilen der Zuhaltung zu erhalten.
Die Nabe 6 des Mitnehmers 7 sitzt auf der Welle 5 als Reibungshülse, deren Reibung hinreichend
groß ist, daß sie die Drehung der Welle 5 mitmacht. Wenn daher die Zuhaltungen
so gedreht sind, daß die darin befindlichen Kerben 8C für den Eingriff des Mitnehmers
sich decken, so bewirkt die Weiterdrehung des Rades 3 den Eintritt des Armes yb des Mitnehmers
in die Kerben 8C der Zuhaltungen und ga der Scheibe 9, worauf der Mitnehmer 7
durch die Scheibe 9 in dem Sinne gedreht wird, daß er den Riegel 16 zurückzieht. Der Mitnehmer
7 ist zu diesem Zwecke mit einem Arm ya versehen, der- in eine Aussparung i6a
des Riegels 16 hineinragt. Ist der Riegel durch entgegengesetzte Drehung der Wellen 4 und 5
und des Mitnehmers 7 in die Schließlage gebracht worden, so erfolgt bei der Weiterdrehung
der Welle 4 der Austritt des Armes jb des
Mitnehmers aus den Kerben der Zuhaltungen und der Scheibe 9, da die Aussparung i6a des
Riegels so geformt ist, daß sie diese Bewegung gestattet.
Um das Schloß* einölen, reinigen und erforderlichenfalls
auch ausbessern zu können, ist die Deckplatte 17 abnehmbar an dem Schloßgehäuse derart befestigt, daß nur dazu
befugte Personen das Innere des Schlosses erreichen können. Zu diesem Zwecke greifen
Haken 18, 19, von denen letztere sich in unmittelbarer
Nähe der der Mitnehmerscheibe 9 benachbarten Zuhaltung befindet, über die das
hintere Ende der Welle 5 tragende Brücke 20 bzw. den am hinteren Ende des Gehäuses 1
vorgesehenen Ansatz 2Xa. Der Deckel wird durch seitliche Verschiebung von dem Gehäuse
abgenommen; da aber die der Mitnehmerscheibe benachbarte Zuhaltung^ in die Bahn
des Hakens 19 hineinragt, so kann der Deckel erst entfernt werden, wenn der Riegel 16 vorgeschoben
und die Zuhaltung so eingestellt ist, daß ihr Ausschnitt in der Bahn des
Hakens 19 liegt.
Jo Die Deckplatte 17 besitzt ein Schlüsselloch
20a, in welches der Schlüssel 21 (Abb. 7) eingesteckt
wird, um die Nüsse 15 zu drehen, welche, wie vorher ausgeführt, die Hebel 10
der drehbar angeordneten Backen 12 verstellen.
Um das Stichwort zu ändern, öffnet man die Tür, und der Riegel 16 wird vorgeschoben,
alsdann decken sich die Schlüssellöcher 15* der Zuhaltungen mit dem Schlüsselloch 2Oa
in der Deckplatte des Gehäuses. Bei Einführung des Schlüssels 21 und Drehung desselben
um 90 ° werden die von den Hebeln 10 getragenen, beweglich angeordneten Backen 12
von den Scheiben 8a abgehoben, so daß letztere mittels der Zeigerwelle 4 frei gedreht werden
können, um die Zuhaltungen auf ein beliebiges Stichwort einzustellen.
Es empfiehlt sich, während der Drehung der Zeigerwelle und der auf der letzteren befestigten
Scheibe 9 und während der Änderung des Stichwortes den Mitnehmer, der durch seine Arme ya und 7* im Gleichgewicht gehalten
wird, gegen Drehung zu sichern; dies wird durch den Hebel 22 (Abb. 1, 3 und 4)
bewerkstelligt, der auf der Rückwand 17 des Schloßgehäuses drehbar befestigt ist. Dieser
Hebel wird für gewöhnlich durch die Feder 22a in einer solchen Stellung festgehalten,
daß das eine Ende sich im Drehbereiche des in das Schlüsselloch 20a einzuführenden
Schlüsselbartes 2i6 befindet. Der Bart 2Xb
des Schlüssels 21 trifft gegen dieses Ende des Hebels und bewegt ihn derart, daß sein entgegengesetztes
Ende sich gegen -den Finger yc
des Mitnehmers 7 legt (Abb. 3). Hierdurch wird der Arm 7* des Mitnehmers 7 verhindert,
in den Ausschnitt ga der Scheibe 9 einzutreten und so ihre zur Einstellung des Stichwortes
erforderliche Bewegung zu hemmen.
Die Abb. 8, 9 und 10 zeigen eine abgeänderte Anordnung der Teile zur Befestigung
der Deckplatte 17 an dem Schloß. Die Platte 23 ist bei 23a auf der Innenseite der Deckplatte drehbar befestigt und an dem vorderen
Ende mit einer Zunge 23* (Abb. 9) versehen,
welche für gewöhnlich der vollen Kante einer Brücke 20 gegenübersteht und die Verschiebung
der Deckplatte, welche, wie vorher ausgeführt, zum Lösen der Deckplattenhaken 18 von der
Brücke 20 und dem hinteren Ansatz des Schloßgehäuses nötig ist, verhindert. no
Wenn die Deckplatte entfernt werden soll, wird die Platte 23 mittels einer Schlüsselnuß
26 gedreht, die in der Deckplatte des Gehäuses angebracht und mit einem Nocken 26a
(Abb. 9) versehen ist. Die Drehung der Platte 23 erfolgt dabei in der Weise, daß ihre Zunge
236 einem Ausschnitt 25 in der Brücke 20
gegenübertritt, so daß die Deckplatte in der Längsrichtung verschoben und die Haken der
Deckplatte von der Brücke und dem hinteren Ansatz des Gehäuses gelöst werden können.
Die Platte 23 besitzt ferner noch ein Schlüssel-
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loch 23C (Abb. S), welches bei entsicherter
Stellung der Platte mit einem Schlüsselloch der Deckplatte sich deckt und das Einstecken
und Drehen des Schlüssels zur Entkupplung der Zuhaltungsteile gestattet; zur Änderung
des Stichwortes braucht man also einen Schlüssel für die Nuß 26, um die Platte 23
in diejenige Lage zu drehen, in welcher sich ihr Schlüsselloch 23^ mit dem Schlüsselloch
der Deckplatte deckt, und ferner den Schlüssel für die Nüsse 15, um die inneren Zuhaltungen
von den äußeren zu entkuppeln. Die Platte 23 besitzt ferner einen Stift 2."$d, der, wenn die
Platte in die Stellung gedreht ist, in der der Deckel abgenommen werden kann, mit dem
Finger 7'* des Mitnehmers 7 in Berührung tritt und den Arm 7& des letzteren außer
Eingriff mit den Zuhaltungen 8 und der Scheibe 9 hält.
Anstatt die Scheibe 9 unmittelbar auf der Zeigerwelle anzuordnen, wie in Abb. 1 bis 10
dargestellt — eine Konstruktion, die unter der Bezeichnung Schloß mit unmittelbar wirkender
Welle bekannt ist — kann die Zeigerwelle auch seitlich von den Zuhaltungen und
der Scheibe 9 angeordnet sein, wie in Abb. 11 gezeichnet ist.
Die Scheibe 9, die einen kleineren Durchmesser besitzt als die Zuhaltungen, gestattet
dem Schlüssel 21, auf die Nüsse 15 der Zuhaltungen einzuwirken, ohne ihn zu behindern,
und infolge des Umstandes, daß die Räder 2 und 3 außerhalb des Schloßgehäuses angeordnet
sind, kann der Schlüssel 21 durch alle Zuhaltungen hindurchtreten und an seinem Ende
bis auf das Schloßgehäuse geführt werden, ohne mit irgendeinem der Getriebeteile zusammenzutreffen.
Es ist aber nicht notwendig, die Räder außerhalb des· Gehäuses anzubringen, auch ist
es nicht erforderlich, daß der Schlüssel an dem Schloßgehäuse ein Gegenlager findet, vielmehr
ist es auch möglich, die Räder innerhalb des Gehäuses anzuordnen und andere Mittel
zur Stützung des Schlüssels vorzusehen.
Anstatt beide Hebel 10 mittels einer einzigen Nuß 15 zu bewegen, wie in Abb. 5 gezeigt
ist, kann jeder Hebel mittels einer besonderen Nuß (Abb. 13) gedreht werden, wie in Abb. 12
dargestellt ist. Auch können die Hebel anstatt in dem äußeren Teile der Zuhaltungen
in deren inneren Gliedern angeordnet sein.
Es ist zwar erwähnt, daß die inneren
Teile 8a der Zuhaltungen gezahnte Umfangsflächen
besitzen, doch ist dies nicht unbedingt erforderlich, da die beweglich angeordneten
Backen genügend stark auf die inneren
! Scheiben gedruckt werden, so daß die Reibung
allein zur Kupplung der Teile genügt, in-
■ dessen ist die Zahnung der Scheiben empfeh-
lenswert.
Claims (4)
1. Kombinationsschloß, bei welchem die Welle der mit den Zuhaltungen gleichachsig
angeordneten und zu ihrer Einstellung dienenden Mitnehmerscheibe durch
ein Zahnradgetriebe mit einer zweiten Welle verbunden ist, auf welcher der durch
Reibung in die Drehung dfr Welle mit hineingezogene Mitnehmer für den Riegel
sitzt, so daß der Mitnehmer bei entsprechender Einstellung der Zuhaltungen in die zur Deckung gebrachten Ausschnitte
der Mitnehmerscheibe und der Zuhaltungen eingreift und bei Drehung des Schloßknopfes
den Riegel zurückzieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen (8) zwischen der dem abnehmbaren Deckel (17)
des Schloßkastens benachbarten Mitnehmerscheibe (9) von kleinerem Durchmesser als
demjenigen der Zuhaltungen einerseits und dem Zahnradgetriebe (2, 3) andererseits angeordnet
sind, so daß die Zuhaltungen behufs Einstellung auf eine neue Kombination leicht zugänglich sind.
2. Kombinationsschloß nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise zur Kupplung der zweiteiligen
Zuhaltungen dienenden, mittels Schlüsselnuß ein- und ausrückbaren, an je einem der beiden Zuhaltungsteile angelenkten
Hebel (10) je an einem Ende mit einer beweglich anglenkten, mit der Reibungsfläche des anderen Zuhaltungsteiles in Be-
rührung tretenden Backe (12) versehen sind.
3. Kombinationsschloß nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei
der Entkupplung der inneren Zuhaltungen (8a) von den äußeren (8b) der Mitnehmer
(7*) außer Eingriff mit den Zuhaltungen (86) und der Mitnehmerscheibe (9) gehalten
wird.
4. Sicherheitsschloß nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
zu verschiebende Deckplatte eine Schlüsselnuß (26) besitzt, mit deren Hilfe eine drehbare
Platte (23) derart bewegt wird, daß die Deckplatte entsichert und der Mitnehmer bereits vor der Entkupplung der
Zuhaltungen außer Eingriff mit den Zuhaltungen (8*) und der Mitnehmerscheibe (9)
gehalten wird
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19437D DE356887C (de) | 1914-02-08 | 1914-02-08 | Kombinationsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET19437D DE356887C (de) | 1914-02-08 | 1914-02-08 | Kombinationsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356887C true DE356887C (de) | 1922-08-07 |
Family
ID=7549319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET19437D Expired DE356887C (de) | 1914-02-08 | 1914-02-08 | Kombinationsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356887C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000017474A1 (en) * | 1998-09-18 | 2000-03-30 | Mas-Hamilton Group, Inc. | Back cover lock for a combination lock |
-
1914
- 1914-02-08 DE DET19437D patent/DE356887C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000017474A1 (en) * | 1998-09-18 | 2000-03-30 | Mas-Hamilton Group, Inc. | Back cover lock for a combination lock |
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