DE35682C - Fadenheftmaschine - Google Patents
FadenheftmaschineInfo
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- DE35682C DE35682C DENDAT35682D DE35682DC DE35682C DE 35682 C DE35682 C DE 35682C DE NDAT35682 D DENDAT35682 D DE NDAT35682D DE 35682D C DE35682D C DE 35682DC DE 35682 C DE35682 C DE 35682C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42B—PERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
- B42B2/00—Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
- B42B2/02—Machines for stitching with thread
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 11: Buchbinderei.
ÄUG. BREHMER in LEIPZIG. Fadenheftmaschine.
Die charakteristischen Merkmale der vorliegenden Fadenheftmaschine sind im wesentlichen
folgende:
1. Der Bogen wird nach erfolgtem Auflegen auf den schwingenden Arm entweder
durch scheerenartig wirkende Doppelmesser oder von innen heraus an den Falzenden mittelst
Messer mit Einschnitten versehen, in welche der Heftfaden eingeführt wird.
2. Die Heftnadeln sind mit. neuen Führungsvorrichtungen in Zusammenwirkung gebracht,
welche nicht nur ein sicheres Eintreten der Nadel in die Nadelkanäle bedingen, sondern
auch ein Verbiegen und Heraustreten der Nadeln unmöglich machen..
3. Das Schiffchen und die Schiffchenbahn sind mit Einrichtungen versehen, welche ein
absolut sicheres Eintreten des Schiffchens in die Schlingen der Nadelfaden bewirken.
4. Das Schiffchen wird durch eine besondere Einrichtung in seiner Ruhestellung festgehalten
und kurz vor Beginn seiner Bewegung durch den Bogenträgerarm freigemacht,
wobei letzterer gleichzeitig Fadenfänger zur Wirkung bringt, welche das richtige Aus- und
Eintreten des Schiffchenfadens in die Einschnitte des Bogens bewirken.
5. Um den fertig gehefteten Bogen zusammenzuklappen,
ist ein besonderer . Bogenabstreifer angebracht.
6. Um nach geschehener Heftung jedes Bandes einen Zwischenklotz mit der Hand
leicht einschieben zu können, ist eine Einrichtung zum Lockerlassen der Nadelfäden angebracht,
und ein Lösemechanismus für den gleichfalls neu eingeschalteten Frictionswiderstand
beim Fortbewegen des gehefteten Buches, welcher zum Zweck des festen Nebeneinanderheftens
der Bogen auf die Holzklötzchen einwirkt. Ferner stehen diese Mechanismen in Zusammenhang mit einer Arretirvorrichtung für
den Fufstritthebel, welcher den Stillstand der Maschine sichert, damit man beim Einschieben
eines Klötzchens sich die Hand nicht klemmen kann.
■ 7. Zur Unterstützung der gehefteten Bände ist ein stellbarer Tisch angebracht, welcher sich
namentlich bei Heftung dicker und schwerer Bücher als unentbehrlich erweist; aufserdem
ist noch die Einrichtung zum Spannen des RUckenheftmaterials angeordnet.
8. Es ist ein Anschlag für den Bogenträgerarm und eine Vorrichtung zum Reguliren der
Bewegung dieses Armes angebracht, damit die Spitzen der Nadeln stets genau in den Falz
des Bogens eintreten.
Der zu heftende Bogen wird an den schwingenden Bogenträger 1 gelegt, welcher sich um
den Punkt 2 nach der Bogengegenlage 3 bewegt.
In letzterer Stellung angelangt, kommen die Einschneidmesser 4 und 5, Fig. 9 bis 11, zur
Wirkung, indem dieselbe mittelst des Hebels 6, der Treibrollen 7 und 8 nebst Knaggen 9 auf
Scheibe 10 (s. Fig. 1 und 14) auf- und abwärts
bewegt werden und den Bogen an den Falzenden von innen durchschneiden.
Das Messer 4 macht eine gerade Schnittbewegung, während Messer 5 um den Punkt 11
schwingt und dadurch einen ziehenden Schnitt ausführt.
Die Messer sind nach der Breite des Bogens verstellbar, und zwar geschieht dies unter Benutzung
der durchgehenden Nuth 15. Hebel 6 ist mit einer durchgehenden Nuth 13 versehen,
in welcher sich die Messertreibzähne 14 über die Bogenbreite verschieben lassen (s. Fig. 9
bis 11).
Anstatt dieser Messer lassen sich auch Scheeren verwenden, wobei eine Schneide derselben von
unten in den Falz des Bogens einschneidet, während die andere Schneide gleichzeitig von
oben nach unten schneidet. Diese Anordnung, welche in Fig. 19 bis 21, Blatt IV, dargestellt
ist, liefert ebenfalls einen glatten Schnitt. Beide Schneiden der Scheere sind an dem Bogenträgerarm
angebracht und werden durch die Ver-, bindungsstücke 54, 55 und 56 bewegt, welche
letztere wiederum ihre Bewegung durch auf Scheibeio angebrachte Knaggen erhalten. Fig. 22,
Blatt IV, zeigt eine Scheere, bei der die untere Schneide im schwingenden Arm liegt, während
die obere Schneide durch die Nadelträger bewegt wird.
Nach dem erfolgten Bogeneinschnitt beginnt die Abwärtsbewegung der Nadeln 16. Die Führungskanäle
17 der letzteren sind, damit selbst etwa? gekrümmte oder verbogene Nadeln sicher
eintreten, an ihrem oberen Theil konisch erweitert und nach der Schiffchenbahnseite hin
mit schmalen Schlitzen 18, Fig. 13, versehen, welche enger als die Nadeln dick sind, so dafs
letztere stets am Heraustreten verhindert werden. Die Schlingen der Nadelfäden treten jedoch
durch die Schlitze hindurch frei in die Schiffchenbahn hinein.
Die Spitzen der Nadeln bezw. ihre unteren Theile werden aufserdem, nachdem durch geringen
Rückgang derselben die Schlingen gebildet sind, von einem durch Knaggen 19 und
Rollenhebel 20, Fig. 14, Blatt III, bewegten Druckfinger 21 (s. Fig. 12 und 14) gehalten,
welcher wie ein Lineal gestaltet ist, sich auf die Nadeln legt und sie sicher und gleichmäfsig
hält, bis das Schiffchen passirt ist.
Das Schiffchen 22 (s. Fig. 15 und 16, Blatt III)
wird im Gehäuse in seiner Ruhestellung durch einen lösbaren Mechanismus festgehalten bezw.
wird in seiner Endstellung am Weiterbewegen gehindert, indem der Zahn 23 in die Oeffnung
24 einschnappt. Zahn 23 ist beweglich, und zwar durch federnde Stange 25, deren Ende aus den Gehäusen hervorragt und durch
den schwingenden Bogenträger bei dessen Annäherung an die Gehäuse (s. Fig. 15) niedergedrückt
wird. Das Schiffchen ist zum Zweck eines sicheren Eintrittes in die Schlingen der
Nadelfäden mit den Ansätzen 26 versehen, welche in der Nuth 27 der Schiffchenbahn
laufen und den über der Nuth 27 hohl liegenden Nadelfaden stets sicher auffangen (s. Fig. 12).
Statt dieser beiden Ansätze kann man auch eine von einer Spitze zur anderen durchgehende
Erhöhung anwenden, die demselben Zweck entspricht.
Der Schiffchenfaden, welcher vor Beginn des Nadelniederganges von den Haken 28 getragen
wurde, wird beim Abwärtsgang der Nadeln und mit ihnen zugleich der Haken 28 von den am schwingenden Bogenträger angebrachten
Haken 29 hoch gehalten, bis das Schiffchen passirt ist.
Der an dem Haken 29 angebrachte Fadenhalter 29s dient noch ganz besonders dazu,
beim letzten Theil der Aufwärtsbewegung des Bogenträgers den Schiffchenfaden sicher aus
dem Einschnitt des vorher gehefteten Bogens herauszuheben und straff nach hinten zu halten,
damit die Messer, während sie den Einschnitt machen, nicht mit dem Faden in Berührung
kommen oder ihn durchschneiden. Aufserdem ermöglicht dieser Fadenhalter noch den sicheren
Eintritt des Schiffchenfadens in den Einschnitt des gerade zu heftenden Bogens, indem er den
Schiffchenfaden bis zum nahezu vollendeten Laufe des Schiffchens festhält und nur im letzten
Augenblick der Schiffchenbewegung den Faden abgleiten läfst, weil dann das Schiffchen seinen
Faden straff nachzieht (s. Fig. 16 und 17).
Damit der zuletzt geheftete Bogen während des Zurückschwingens des Bogenträgerarmes
schnell zusammenklappt und ein rasches Auflegen des nächsten Boge~ns auf den Bogenträger
möglich macht, ist der Bogenabstreifer 30 angebracht, welcher mit dem am Arm 1 angreifenden,
um 32 drehbaren Winkejhebel 33 zusammenhängt und beim Rückgang des schwingenden
Armes 1 niederbewegt wird (s. Fig. 6 und 8, Blatt II, punktirte Stellung).
Der Bogenabstreifer ist in der Nabe 31 verstellbar und läfst sich hoch und tief mittelst
der Feder 34 und Knaggen 35 einstellen.
Soll derselbe functioniren, so mufs er nach unten fixirt werden; wird er hoch befestigt,
so streift er den Bogen nicht ab. Die letztere Befestigung wird immer dann angewendet,
wenn ein und derselbe Bogen eine doppelte Heftung erhalten soll, wozu der Bogenträgerarm
zum zweiten Mal in den Bogen eintreten mufs, letzterer daher nicht vorher zuklappen
darf. Der Coulissenschlitz 33 a, Fig 1, Blatt I,
dient zur Bestimmung der Bewegungsrichtung des Abstreifers. Das auf der Hauptwelle befindliche
Excenter 51 hat den Zweck, für den freien Aufgang des Abstreifers denselben von
dem Bogen entfernt zu halten. Die Zugstange 57 überträgt die Bewegung vom Excenter
auf die Coulisse, Fig. 1, Blatt I.
Um die zu einem Band gehörenden Bogen entsprechend zu isoliren und um zugleich die
gewünschte Breite des später an den Buchdeckel zu klebenden Rückenmaterials zu erhalten,"
müssen nach Heftung jedes Buches
Zwischenklötzchen 36, Fig. 3, Blatt II, eingeschoben werden, und ist für diesen Zweck nöthig,
die Nadelfaden der Breite der Klötzchen entsprechend zu lockern, damit das Einschieben
mit Leichtigkeit vor sich gehen kann. Zu diesem Behufe sind die Nadelfaden über die
Stange 37, Fig. 1, 2, 3 und 4, Blatt I und II, geleitet, welche letztere mittelst des mit schrägem
Ansatz 38 versehenen Hebels 39 ■ seitlich abwärts gedrückt und auch durch Feder 40
wieder emporgehoben wird (s. Fig. 2, 3 und 4). Mit der Bewegung des Hebels 39, Fig. 1 und 2,
Blatt I, treten noch andere Veränderungen in der Maschine ein, und zwar wird mit Hülfe
des Hakenhebels 41 der Fufstritt 42 festgehalten, wodurch ein Inbetriebkommen der Maschine
durch Unvorsichtigkeit der dieselbe bedienenden Person unmöglich wird, somit also das Einlegen der Zwischenklötzchen 36
mit der Hand ohne Gefahr vor sich gehen kann, weil der schwingende Arm und die Nadeln
nicht in den Weg kommen können. Die weitere Folge der Bewegung des Hebels 39 ist, dafs der Reibungswiderstand, welcher das
leichte Vorschieben der Klötzchen verhindert, aufgehoben wird, und zwar kommt hierbei
folgende Einrichtung zur Wirksamkeit:
Während des Heftens werden die Hebelarme 43 auf die Klötzchen 36 gedruckt, und
zwar durch das Gewicht 44 nebst der Hebelübersetzung, Fig. ι, 3 und 5, Blatt I und II.
Hierdurch setzen die Klötzchen dem Vorwärtsschieben durch den Bogenträgerarm einen Frictionswiderstand
1 entgegen, welcher sich jedoch nur immer auf denjenigen Band beschränkt,
der in der Heftung begriffen ist.
Die Wirkung der Reibungsmechanismen ist stets derart, dafs die Druckplatten lediglich
immer nur auf ein Zwischenklötzchen drücken und gerade nur so viel Widerstand erzeugen,
wie es zum richtigen Aneinanderrücken der einzelnen Bogen erforderlich ist (s. Fig. 25,
Blatt IV).
Sobald ein Band fertig geheftet ist, wird er dadurch entlastet, dafs das Klötzchen nach
hinten zu unter der Druckplatte herausgleitet, indem nunmehr die Druckplatten nur auf das
neu eingeschobene Zwischenklötzchen pressen. Den fertig gehefteten Bänden wird demnach
kein Widerstand entgegengesetzt, sondern sie werden frei gleitend weiter transportirt.
Während des Heftens wird das Buch zwischen dem Klötzchen und dem Bogenträgerarm
gleichsam geprefst. Diese Pressung läfst sich durch Anwendung eines gröfseren oder
geringeren Druckes auf die Klötzchen beliebig reguliren. Statt eines Druckes durch Gewichte
könnte man auch eine Feder auf die Klötze wirken lassen, erstere Anordnung ist jedoch
zuverlässiger.
Sobald Hebel 39 in der Pfeilrichtung bewegt wird (s.-Fig. 1), kommt der an 45, Fig. 1
und 5, Blatt II, sitzende Knaggen zur Geltung und entlastet durch Heben des Gewichtes 44
die Hebel 43 bezw. die Klötzchen 36, so dafs eine leichte Verschiebung der ganzen gehefteten
Buchreihe stattfinden kann.
Um den gehefteten Bänden eine Unterstützung zu geben, ist der Tisch 46, Fig. 3,
Blatt II, angebracht, welcher sich mittelst des drehbaren Stützhebels 47 je nach Gröfse der
Bände hoch oder tief einstellen läfst.
Das Material, welches den Rücken der Bände bildet,: bedarf einer gewissen Spannung beim
Heften, damit die Bücher die nöthige Festigkeit bekommen. Um diese Spannung beliebig
straff herbeizuführen, sind die Spannstäbe 48 (s. Fig. 3 und 7, Blatt II) angeordnet, welche
lose in den Schlitzen 49 der Arme 50 liegen und zwischen denen hindurch das Rückenmaterial
geführt wird. Behufs gröfserer oder geringerer Spannung des Materials werden mehr
oder weniger Stäbe einfach lose eingelegt, und es ist diese Einrichtung sehr vortheilhaft, da
durch dieselbe ein zeitraubendes Durchstecken des Stoffes, wie es früher geschah, vermieden
wird.
Es ist vor allem zu. betonen, dafs die Stäbe nicht dazu dienen, lediglich durch blofse Umwindung
des Rückenmaterials eine Spannung hervorzubringen; denn würde dies beabsichtigt,
so würde es zweckdienlich sein, stets feste Stäbe anzuordnen. Die eigenthümliche Wirkung
liegt vielmehr darin, dafs die Stäbe durch ihr Gewicht ein Pressen des Rückenmaterials,
welches sich zwischen zweien befindet, hervorbringen, und die durch dieses Pressen erzeugte
Reibung durch einfaches Einlegen mehrerer Stäbe über einander verändert werden kann.
Zum Beweis, dafs dieser Effect wirklich ein charakteristischer genannt werden mufs, sind
zwei Darstellungen, Fig. 26 und 27, Blatt IV, beigefügt. Die eine zeigt eine Anzahl feststehender
Stäbe, wohingegen bei der anderen die gleiche Anzahl loser Stäbe angeordnet ist.
Damit der Bogenträgerarm in seiner oberen Stellung mit dem Scheitel seines Winkels stets
genau unter die Spitzen der Nadeln zu stehen komme, sind Anschlagflächen 58 (Fig. 23
und 24, Blatt IV) angeordnet, gegen welche derselbe sich bei seinem Aufgang fest anlegt.
Diese Anschlagflächen lassen sich in beliebiger Anzahl und an beliebigen Punkten des Bogenträgerarmes
anbringen, wirken jedoch am genauesten, je weiter sie von dem Drehpunkt 2 des Armes 1 entfernt sind. Um ferner auch bei
nach längerem Gebrauch der Maschine eintretender Abnutzung der bewegenden Theile
den Anschlag dieses Armes genau zu erhalten, sind die Zugstangen, die den Arm bewegen, mit
einer einstellbaren und federnden Vorrichtung
59, 60 in Verbindung gebracht, welche ein
genaues Reguliren der Bewegung des Armes ermöglicht.
Claims (8)
1. Die Anwendung von Scheeren 54a (Fig. 19
bis 21) oder von Messern 4 und 5 mit geradem oder Zugschnitt zum Einschneiden
des Bogens im Falz von innen heraus (s. Fig. i, 9 bis 11 und 19 bis 21, Blatt I,
III und IV).
2. Die Anbringung dieser Messer am schwingenden Arm und die Bewegung derselben
mittelst Hebels 6, Rollen 7 und 8 und Knaggenscheiben 10 (Fig. 14, Blatt III).
3. Zum Zweck der seitlichen Verstellbarkeit der Messer die Anbringung der Nuth 15
im schwingenden Arm und der Nuth im Treibhebel 6 (Fig. 9, 12 und 17).
4. Die Anwendung von Nadelführungen, welche aus den erweiterten und an der
Seite, welche das Schiffchen passirt, mit verengtem . Schlitz versehenen Kanälen 17
gebildet werden (Fig. 12 und 13, Blatt III).
5. Die Anwendung eines Druckfingers 21,
welcher die Spitzen der Nadeln beim Passiren der Schiffchen niederhält (Fig. 12 und 14,
Blatt III).
6. Die Anbringung der Nuth 27 an den Nadelführungen zum Zweck des Hohlliegens
des Nadelfadens beim Passiren des Schiffchens und die Anbringung einer Erhöhung oder der Ansätze 26 an letzteren,
welche in der Nuth 27 gleiten (Fig. 12, 15, 17 und 18, Blatt III).
7. Die Einrichtung zum Festhalten und Wiederfreilassen der Schiffchen im Schiffchengehäuse,
bestehend aus dem Zahn 23 in Verbindung mit der aus dem Gehäuse vorstehenden Stange 25, welche durch
schwingenden Arm vor beginnender Schiffchenbewegung niedergedrückt wird (Fig. 15
und 16, Blatt III).
8. Die Anbringung der Haken 29 mit Fadenhalter 29X am schwingenden Arm 1 zum
Zweck des sicheren Aus- und Einfahrens
des Schiffchenfadens durch die Falzeinschnitte des Bogens (Fig. 9 und 17, Blatt III).
Die Anwendung eines Bogenabstreifers 30, welcher in Nabe 31 verstellbar ist und
die Bewegung desselben mittelst des schwingenden Armes 1, der Hebel 39, Coulissen
33a und Excenter 51 (Fig. 1, 2. 6 und 8, Blatt I und II).
Zum Zweck der leichten Einschiebung von Zwischenklötzchen eine Einrichtung, Hie Nadelfaden zu lockern, bestehend in der nach abwärts beweglichen Fadenstange 37 (Fig. 3, 4 und 5, Blatt II).
Zum Zweck der Festhaltung des Fufstrittes die Anordnung des mit Hebel 39 zusammenhängenden Hakenhebels4i (Fig. 1 und 2, Blatt I).
Zum Zweck der leichten Einschiebung von Zwischenklötzchen eine Einrichtung, Hie Nadelfaden zu lockern, bestehend in der nach abwärts beweglichen Fadenstange 37 (Fig. 3, 4 und 5, Blatt II).
Zum Zweck der Festhaltung des Fufstrittes die Anordnung des mit Hebel 39 zusammenhängenden Hakenhebels4i (Fig. 1 und 2, Blatt I).
Die Anwendung eines durch Federdruck oder Gewichte mittelst Druckplatte 43a
hervorgebrachten Frictionswiderstandes auf nur ein Zwischenklötzchen 36 gegen das
Vorschieben des Bogenträgerarmes zum Zweck. der Pressung des Buches während
der Heftung, wohingegen die vorher gehefteten Bücher widerstandsfrei verschoben werden.
Zur Lösung dieses Widerstandes die Anordnung des Knaggens 45, durch dessen
Drehung mittelst Stange 52 und Hebels 39 ein Lüften der auf die Hebel 43 und
Druckplatten 43a wirkenden Gewichte 44 hervorgebracht wird (Fig. 1, 3 und 5,
Blatt I und II).
Die Anbringung des zum Unterstützen der gehefteten Bände dienenden, mittelst Hebels
47 hoch und tief stellbaren Tisches 46 (Fig. ι und 3, Blatt I und II).
Die Anwendung loser, im Schlitz eingelegter Spannstäbe 48, zum Zweck, das Rückenmaterial der zu heftenden Bücher beliebig'zu spannen (Fig. 3 und 7, Blatt II). Die Combination des Bogenträgerarmes 1 mit den Anschlagflächen 58 und der Regulirvorrichtung 59 und 60 zum Zweck der Erreichung und Erhaltung einer genauen Stellung des Bogenträgerarmes unter den Nadeln (Fig. 23 und 24, Blatt IV).
Die Anwendung loser, im Schlitz eingelegter Spannstäbe 48, zum Zweck, das Rückenmaterial der zu heftenden Bücher beliebig'zu spannen (Fig. 3 und 7, Blatt II). Die Combination des Bogenträgerarmes 1 mit den Anschlagflächen 58 und der Regulirvorrichtung 59 und 60 zum Zweck der Erreichung und Erhaltung einer genauen Stellung des Bogenträgerarmes unter den Nadeln (Fig. 23 und 24, Blatt IV).
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35682C true DE35682C (de) |
Family
ID=311530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35682D Expired - Lifetime DE35682C (de) | Fadenheftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35682C (de) |
-
0
- DE DENDAT35682D patent/DE35682C/de not_active Expired - Lifetime
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