DE356818C - Verfahren zur Herstellung von scheibenfoermigen Blechwerkstuecken mit nach dem Rande zu sich verjuengendem Querschnitt - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von scheibenfoermigen Blechwerkstuecken mit nach dem Rande zu sich verjuengendem QuerschnittInfo
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- DE356818C DE356818C DED37454D DED0037454D DE356818C DE 356818 C DE356818 C DE 356818C DE D37454 D DED37454 D DE D37454D DE D0037454 D DED0037454 D DE D0037454D DE 356818 C DE356818 C DE 356818C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/16—Making other particular articles rings, e.g. barrel hoops
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 1. AUGUST 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 356818 -KLASSE 7c GRUPPE 32
(D 37454 Ij7c)
Detroit Pressed Steel Company in Detroit, Michigan, V. StA.
Verfahren zur Herstellung von scheibenförmigen Blechwerkstücken mit nach dem Rande
zu sich verjüngendem Querschnitt.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 7. März 1918 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von scheibenförmigen
Blechwerkstücken mit nach dem Rande zu sich verjüngendem Querschnitt, insbesondere von
Scheibenrädern.
Gemäß der Erfindung, wird das Werkstück, welches einen gleichen Querschnitt besitzt,
mit der einen Fläche zur Anlage an die vertiefte Fläche einer Form gebracht, worauf das
ro überschüssige Material durch eine in wagerechter Ebene erfolgende Bearbeitung der freiliegenden
Fläche entfernt wird. Bei der zweckmäßig zur Anwendung gelangenden Ausführungsform des Verfahrens wird das
Werkstück durch eine in der Mitte angreifende Klemmvorrichtung fest auf die vertiefte
Fläche der Form gepreßt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Verfahrens veranschaulicht, und
zwar zeigen
Abb. i einen Querschnitt durch den Formklotz und das Werkstück, Abb. 2
und 3 gleiche Querschnitte, in denen das Werkstück nach Ausübung des Klemmdruckes
und nach Entfernung des überschüssigen Metalles dargestellt ist. Abb. 4 zeigt einen
Querschnitt durch das Werkstück vor dem Pressen und Abb. 5 einen Querschnitt durch
das Werkstück in seiner endgültigen Form. A bezeichnet einen starren Klotz, der
zweckmäßig aus Gußmetall besteht, und dessen obere Fläche die gewünschte Gestalt aufweist.
Der mittlere Teil des Klotzes besitzt bei B eine Vertiefung, und zwischen diesem
mittleren Teil und seinem Umfang ist ein konischer Teil C vorgesehen. D ist eine mit
Gewinde versehene Bohrung, die zur Aufnahme eines Klemmbolzens E bestimmt ist.
F bezeichnet eine Klemmplatte, die mit dem ao Bolzen E in Eingriff steht.
Ein kreisförmiges Werkstück H aus Metall, dessen Stärke gleich der größten Stärke des
fertigen Werkstückes ist, wird auf den Klotz A gelegt. Der Bolzen E wird durch die
mittlere Bohrung D geführt und dann ein j Klemmdruck ausgeübt, der den mittleren Teil j
des Werkstückes abwärts drückt. Hierdurch werden alle Teile des Arbeitsstückes zwischen
dessen Mitte und dem Rande entsprechend der Gestalt der Formfläche des Formklotzes gebogen.
Wenn das Werkstück, wie in der Abb. 2 veranschaulicht, festgeklemmt ist, wird
ein Teil seiner freiliegenden Fläche durch eine in wagerechter Ebene erfolgende Bearbeitung
entfernt. Dies ist in Abb. 3 veranschaulicht. Die Materialwegnahme erfolgt über die gesamte
freiliegende Fläche der Scheibe mit Ausnahme eines kleinen Teiles neben der mittleren Ausbohrung, an welcher Stelle die
konische Gestalt der Scheibe nicht erwünscht ist. Wenn das Werkstück aus dem Formklotz
entfernt wird (Abb. 4), so wird sein mittlerer Teil die volle Stärke aufweisen, während der
an dem Rande liegende Scheibenteil beträchtlieh verjüngt ist und der dazwischenliegende
Teil schräg verläuft. Infolge der Nachgiebigkeit des Metalles und des Druckes, welchem
es bei Festklemmen ausgesetzt wird, werden alle Teile der unteren Fläche des Arbeits-Stückes
zur Anlage an die Formfläche des Formklotzes kommen und während der erwähnten Bearbeitung in fester Berührung mit
der Formfläche gehalten. Dies würde nicht der Fall sein, wenn das flache Werkstück
lediglich auf einem flachen Tisch festgeklemmt würde, weil erstens das Werkstück selten vollkommen
regelmäßig ist, und weil zweitens die Gefahr vorhanden ist, daß die nicht unmittelbar
an der Klemmschraube befindlichen Teile des Werkstückes von dem Tisch bei der Maschinenbearbeitung
zurückfedern.
Das beschriebene Verfahren besitzt demgegenüber den Vorzug einer genaueren Bearbeitung,
so daß gleichmäßigere Werkstücke hergestellt werden, während auch das Arbeitsverfahren
selbst vereinfacht wird.
Wenn das Werkstück, nachdem es bis zu einem die Elastizitätsgrenze nicht überschreitenden
Grade abgebogen worden ist, von dem Formklotz freigegeben wird, wird die Nachgiebigkeit
des Metalles zur Folge haben, daß es in seine ursprüngliche Ebene zurückfedert, falls es nicht durch ein vorläufiges Stanzverfahren
in Übereinstimmung mit der Formfläche des Klotzes gebracht worden ist. Wenn es erwünscht ist, dem Werkstück eine
dauernde Schalengestalt zu erteilen, so kann dies, wie in der Abb. 5 angedeutet, durch
einen darauffolgenden Preßvorgang erfolgen.
Im Falle das Verfahren zum Herstellen von scheibenförmigen Blechwerkstücken aus verhältnismäßig
dickem Metall verwendet werden soll, können derselbe Apparat und dieselben Arbeitsstufen zur Anwendung gelangen. Der
einzige Unterschied besteht alsdann darin, daß in einer Zwischenarbeitsstufe der Scheibenkörper
durch Verwendung eines geeigneten Stempels in eine leicht schalenförmige Gestalt
übergeführt wird, so daß das Werkstück entweder vollkommen oder teilweise der Gestalt
der Formfläche des Formklotzes entspricht. Die Festziehung des Bolzens E wird dazu
dienen, das durch die Stanze hergestellte Werkstück auf dem Formklotz festzulegen und
es ein wenig zu biegen, falls dies möglich ist. Bei Verwendung von dünnem Metall ist dieses
vorläufige Pressen nicht notwendig.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Verfahren zur Herstellung von scheibenförmigen Blechwerkstücken mit nach dem Rande zu sich verjüngendem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Werkstück von gleichem Querschnitt mit der einen Fläche zur Anlage an die vertiefte Fläche einer Form gebracht wird, worauf das überschüssige Material durch eine in wagerechter Ebene erfolgende Bearbeitung der freiliegenden Fläche entfernt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück durch eine in der Mitte angreifende Klemmvorrichtung fest auf die vertiefte Fläche der Form gepreßt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US356818XA | 1918-03-07 | 1918-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356818C true DE356818C (de) | 1922-08-01 |
Family
ID=21884169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED37454D Expired DE356818C (de) | 1918-03-07 | 1920-04-18 | Verfahren zur Herstellung von scheibenfoermigen Blechwerkstuecken mit nach dem Rande zu sich verjuengendem Querschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356818C (de) |
-
1920
- 1920-04-18 DE DED37454D patent/DE356818C/de not_active Expired
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