DE356743C - Tiefpumpe - Google Patents

Tiefpumpe

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DE356743C
DE356743C DER49316D DER0049316D DE356743C DE 356743 C DE356743 C DE 356743C DE R49316 D DER49316 D DE R49316D DE R0049316 D DER0049316 D DE R0049316D DE 356743 C DE356743 C DE 356743C
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DE
Germany
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piston
drill pipe
wire rope
pump
working
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Expired
Application number
DER49316D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ RIEKS
Original Assignee
FRANZ RIEKS
Publication date
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Publication of DE356743C publication Critical patent/DE356743C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B47/00Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B47/00Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps
    • F04B47/02Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps the driving mechanisms being situated at ground level

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Tiefpumpe. Um die Schwierigkeit, die bei den durch ein Gestänge betriebenen Pumpen auftritt, sobald in größeren Tiefen gearbeitet werden soll, zu überwinden, ist man bereits dazu übergegangen, das Bohrrohr selbst als Pumpenzylinder zu benutzen und in ihm an einem Drahtseil einen mit Gummiringen gut abdichtenden, schweren Kolben etwa 5o bis zoo m unter dem Flüssigkeitsspiegel herabzulassen und dann durch Anheben des Kolbens die ganze über ihm stehende Flüssigkeitssäule im Bohrrohr (sog. Kolbrohr) aufwärts und aus ihm herauszubringen. Dieses Verfahren macht es zunächst notwendig, das Bohrloch erheblich unter den Flüssigkeitsspiegel zu senken und ist auch nur da anwendbar, wo ein starkes Ansteigen der Flüssigkeit stattfindet; überdies erfordert es eine sehr starke Bohrhaspel und außerordentlich sorgfältige Bedienung.
  • Die vorliegende Erfindung geht Von dieser bekannten Anordnung aus, vermeidet aber die mit ihr verknüpften Nachteile. Auch bei der Erfindung wird das Bohrrohr oder besser ein Teil desselben als Pumpenzylinder benutzt, und in diesem Bohrrohr arbeitet ein an einem Drahtseil hängender schwerer Kolben, der gegen das Bohrrohr gut abgedichtet ist. Aber seine Arbeit ist nicht von dem natürlichen Ansteigen der Flüssigkeit abhängig; denn mit diesem Kolben ist durch eine Rutschschere oder auf irgend eine ähnliche Art ein zweiter schwerer Kolben verbunden, der ebenfalls in dem Rohr dicht anschließt, mittels Ständers auf der Sohle des Bohrloches aufsitzt und evtl. das Filter trägt. Dieser Kolben enthält die Fuß- oder Bodenventile und bleibt während der Arbeit unveränderlich stehen, so daß er also gewissermaßen den unteren Abschluß des Pumpenzylinders bildet.Dereigentliche Pumpenkolben wird nun mittels eines Schwengels, an dem sein Drahtseil befestigt ist, aufwärts bewegt, hebt dabei die über ihm stehende Flüssig keit an und saugt durch die Bodenventile des unteren Kolbens Flüssigkeit in das den Pumpenzylinder bildende Bohrrohr. Die Größe des Hubes ist nach oben begrenzt durch die freie Weglänge der in Anwendung gebrachten Verbindung, z. B. einer Rutschschere oder einer ähnlichen Freifallvorrichtung. Nach Beendigung des Hubes sinkt der Kolben vermöge seiner Schwere wieder bis auf den Abschlußkolben, und das Spiel wiederholt sich dann. Die Kolben können auch ohne gegenseitige Verbindung arbeiten; dieselbe ist nur deshalb zweckmäßig, weil dadurch ein gleichzeitiges Ein- und Ausbauen beider Kolben ermöglicht wird.
  • Die Regelung der Hubhöhe des Pumpenkolbens kann am besten durch den Pumpenschwengel erfolgen. Um eine Druckleitung an dem Bohrrohr anschließen zu können, wird gemäß der Erfindung das Bohrrohr oben abgeschlossen und das Drahtseil durch eine passende Umkleidung, z. B. ein Stahlrohr mit Klemm= und Abdichtungsvorrichtung, geschützt und so durch eine Stopfbüchse des Bohrrohrabschlusses hindurchgeführt.
  • Die Zeichnung gibt eine Ausführungsform der Erfindung wieder.
  • Abb. z zeigt das Bohrrohr mit dem darin befindlichen Kolben.
  • Abb. 2 veranschaulicht den Pumpenbock mit den dazugehörigen Teilen und das obere Ende des Bohrrohres.
  • Abb. 3 zeigt eine Einzelheit.
  • Wie Abb. x zeigt, wird gemäß der Erfindung in dem Bohrrohr a möglichst nahe über dem niedrigsten Wasserstand (zweckmäßig nicht mehr als höchstens 5 m darüber) ein durch Ledermanschette o. dgl. sorgfältig gegen das Bohrrohra abgedichteter Kolben b (Standkolben) angeordnet, der mit einem Ventil ausgerüstet ist und unten ein Filter c trägt, das sich auf die Sohle des Bohrloches stützt. Mit diesem Standkolben b ist durch eine Rutschschere oder eine ähnliche Freifallvorrichtung ein zweiter, ebenfalls gegen das Bohrrohr gut abgedichteter Kolben e (Arbeitskolben) mit Ventil verbunden, an den ein Drahtseil f angreift. Wird das Drahtseil f abwechselnd angezogen und nachgelassen, so bewegt sich der Arbeitskolben e in dem Bohrrohr a auf und ab, währendder Kolben b unverändert an seinem Platze bleibt, wobei natürlich die Hubhöhe des Kolbens e durch die, Rutschschere oder Freifallvorrichtung d begrenzt, aber bis zu der gegebenen Höchstgrenze beliebig verstellbar ist.
  • Die auf und ab gehende Bewegung des Drahtseiles f kann in beliebiger Weise erfolgen, am besten gemäß vorliegender Erfindung mit Hilfe eines Schwengels nach Abb. 2. In dem Gestell des Pumpenbockes ist hier auf einer verstellbaren Stütze g drehbar ein Balken oder Schwengel h gelagert, der an seinem einen Ende mit dem Drahtseil f, an seinem anderen Ende durch eine Stange i mit einem Kurbelantrieb k beliebiger Bauart verbunden ist, so daß er also eine schwingende Bewegung um seinen Unterstützungspunkt auf der verschiebbaren Stütze g erhält. Durch Verschiebung der Stütze g und des Auflagers des Schwengels h kann in einfachster Weise der Hub des Pumpenkolbens e geändert werden.. Die Verbindung des Drahtseiles f mit dem Schwengel h erfolgt am besten derart, daß das Seil lösbar an einer am Schwengel befindlichen Gabel befestigt wird, so daß es aus dieser Gabel weiter über die Rolle l des Pumpenbockes zu einer in beliebiger Weise anzutreibenden Seiltrommel m geführt werden kann. In dem Pumpenbock sind dann alle Vorrichtungen vereinigt, die zum Herunterlassen, zum Wiederheraufziehen im Falle der Reparatürbedürftigkeit o. dgl. und zum Betriebe der Pumpenkolben notwendig sind. Damit das Herunterlassen und Aufziehen des Drahtseiles und der Kolben nicht durch den Pumpenschwengel h behindert wird, ist sein vorderes Ende, an dem bei der Arbeit das Drahtseil f angreift, in beliebiger Weise nach oben aufklappbar ausgebildet. Auf seinem anderen Ende trägt der Schwengel h ein Gegengewicht n, durch das das Gewicht des Drahtseiles f und des Arbeitskolbens e ausgeglichenist.
  • Soll die in dem Bohrrohr durch den Arbeitskolben e gehobene Flüssigkeit in einem einige Meter höher liegenden Behälter zugeführt werden, so wird, wie Abb. 2 zeigt, das Bohrrohr a oben durch eine Scheibe o abgeschlossen und seitlich an das Bohrrohr ein Druckrohre angeschlossen, das zu dem hier nicht dargestellten Behälter führt. Hierbei muß das Drahtseil f besonders geführt werden, und dies geschieht mit Hilfe eines das Drahtseil f umgebenden Gleitrohres q, das sich in einer Stopfbüchse y der Abschlußscheibe o bewegen kann. Das Drahtseil f kann mit diesem Gleitrohr q in beliebiger Weise wasserdicht verbunden sein; gemäß Abb. 3 ist oben in dem Gleitrohr q ein Konus s eingeschraubt, in den ein Kranz kleiner Keile t eintritt, die unter Zwischenlagen mehrerer gut gefetteter Scheiben u durch eine Mutter v in den Konus und gegen das Drahtseil f getrieben werden. Durch eine Gegenmutter w wird die Verbindung, die demnach gleichzeitig als Seilklemme wirkt, gesichert. An das Gleitrohr q faßt auf beiden Seiten eine Gabel x an, die durch ein Gelenk mit einer entsprechenden Gabel y verbunden ist, in deren oberem, innen mit Gewinde versehenen Teil eine mit dem Pumpenschwengel h verbundene Stellschraube z eintritt, durch deren Verdrehung DehnungendesDrahtseiles f ausgeglichenwerden sollen. Am unteren Ende des Gleitrohres kann das Drahtseil in einfacher Weise, z. B. mit Hilfe eines durch ein eingeschraubtes Druckstück angepreßten Gummikonus oder auch einfach durch Schnurpackung, gegen Wasser und Öl abgedichtet werden.
  • Die Vorteile, die sich aus dieser Anordnung ergeben, liegen auf der Hand z: Durch Benutzung des Bohrrohres als Steigerohr mit überall gleichem Durchmesser wird der ganze lästige Transport für besondere Steigerohre und Gestänge überflüssig, abgesehen von den Ausgaben für dieselben.
  • 2. Hierdurch kann weiterhin ein verhältnismäßig sehr großer Kolbendurchmesser Anwendung finden und infolgedessen bei genügend starkem Motor und Wasser- oder Ölzufluß eine beinahe unbeschränkte Menge gefördert werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcIi: Tiefpumpe, bestehend. aus einem mittels Drahtseiles auf und ab beweglichen Arbeits-oder Pumpenkolben in dem Bohrrohr, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Arbeitskolben ein das Bohrrohr möglichst nahe über dem Flüssigkeitsspiegel abschließender Standkolben mit Bodenventil und auf die Sohle des Bohrloches sich stützendes Filter vorgesehen ist, der durch eine Rutschschere o. dgl. zweckmäßigerweise mit dem Arbeitskolben verbunden ist, so daß letzterer in dem durch den Standkolben unten abgeschlossenen Bohrrohr mit einem durch die Rutschschere begrenzten Hub arbeiten kann.
DER49316D Tiefpumpe Expired DE356743C (de)

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DE356743C true DE356743C (de) 1922-09-27

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