DE356467C - Steg fuer Streichinstrumente - Google Patents

Steg fuer Streichinstrumente

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DE356467C
DE356467C DEF48349D DEF0048349D DE356467C DE 356467 C DE356467 C DE 356467C DE F48349 D DEF48349 D DE F48349D DE F0048349 D DEF0048349 D DE F0048349D DE 356467 C DE356467 C DE 356467C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/04Bridges

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Steg für Streichinstrumente. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 26. Februar igig beansprucht. Die Erfindung betrifft einen Steg für Geigen und andere Streichinstrumente, der zur Verbesserung des Tons mit Luftkammern oder Luftpolstern versehen ist. Stege der Art sind bereits bekannt; man hat darin größere Lufträume vorgesehen, die aber oben und unten offen sind, so daß damit wohl ein weicherer Ton als bei einem Vollstege erhalten werden kann, die Tongröße leidet aber darunter. Bei der Erfindung handelt es sich um einen Steg von der in jahrhundertelangem Brauch bewährten Form mit einer Anzahl kleiner, vollkommen abgeschlossener Taschen in seinem unteren stärkeren Teile, die gewissermaßen als Luftpolster dienen. Ein Steg dieser Bauart hat nicht nur das Aussehen der üblichen Stege, sondern ist auch hinreichend massiv, um eine volle Tonstärke neben großer Weichheit des Tons zu gewährleisten. Ein Steggebilde dieser Art läßt sich aus mehreren kongruenten Platten zusammensetzen, vorzugsweise aus drei oder nur zwei Platten. Bei drei Platten ist die mittlere im unteren Teile mit Duschlochungen versehen, und die beiden anderen Platten dienen als Deckplatten, die auf den beiden Seitenflächen der -Mittelplatte befestigt werden und, da sie undurchlocht sind, die Lochungen der Mittelplatte abdecken, so daß dadurch geschlossene Lufttaschen entstehen. Bei nur zwei Platten wird entweder nur die eine Platte oder es werden beide Platten mit nicht durchgehenden Lochungen im unteren stärkeren Teile versehen, und es werden dann die Platten so miteinander vereinigt, daß sie geschlossene Lufttaschen enthalten oder bilden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung.
  • Abb. z ist eine vordere Ansicht des Steges bei teilweisem Schnitt; Abb. 2 ist eine Seitenansicht und Abli 3 ein Schnitt nach 3 bis 3 der Abb. i ; Abb.4 ist ein Schnitt nach .4 bis :a. der Abb. i, und die Abb. 5 bis 7 sind schaubildliche Darstellungen der drei Teile des Steges in vergrößertem l laßstabe.
  • A ist der mittlere Stegteil, der verhältnismäßig dick ausgebildet ist und nach oben komisch zuläuft. B, C sind der vordere und hintere Teil, die beide dünner sind und auf beiden Seiten des Mittelteiles befestigt werden. Jeder Teil ist mit seitlichen Öffnungen D, einer mittleren Öffnung E sowie Füßen F versehen, so daß sich nach Zusammenfügung der drei Teile die Übliche Stegform ergibt. Der Mittelteil A «eist eine Anzahl kleiner Löcher G auf, deren Anordnung derart ist, daß sie -vorwiegend unter den Öffnungen E liegen, ohne irgendeinen Teil, wie z. B. die freiliegenden Enden an den Öffnungen D oder den Fuß F des Steges zu schwächen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, das für eine Violine bestimmt ist, ist eine Reihe von i i Löchern quer über die Breite des unteren Stegteiles gerade über dem Fuß und unter den beiden üblichen Öffnungen D angeordnet. In dem mittleren Stegteil sind ebenfalls ii Löcher zwischen den Öffnungen D und unter der oberen Mittelöffnung F. angeordnet, während beiderseits der letzteren gerade über jeder Öffnung D 4 Löcher in Bogenform vorgesehen sind, so daß sie parallel zu der Krümmung des oberen Stegran{les liegen, ohne sich über ;len oberen Teil der Mittelöffnung E zu erstrecken. Auf (Miese Weise erhält der Mittelteil des Steges 29 dicht beieiinanderliegende kleine kreisförmige Löcher, die zumeist auf den mittleren und unteren Teil verteilt sind. Wie aus Abb. 5 und 6 zu ersehen ist, haben der vordere und hintere Teil B, C des Steges außer den üblichen Öffnungen D und E keine weiteren Öffnungen. Diese beiden Teile werden in geeigneter Weise, z. B. mittels Kittes oder Leimes, auf den Mittelteil A befestigt, so daß die Löcher G bedeckt werden und mit Luft gefüllte Hohlräume bilden, wodurch sich Luft-' Polster innerhalb des Steges ergeben.
  • Die vorher beschriebene Ausführungsform der Erfindung ergibt, wie durch Versuche festgestellt, befriedigende Resultate, jedoch ist die Erfindung nicht auf die angegebene Anordnung beschränkt, vielmehr kann Zahl und Anordnung der Löcher abgeändert wer-; den. Im allgemeinen, können 12 bis 3o Löcher vorgesehen werden. Anstatt den Steg aus drei Teilen oder Abschnitten zusammenzusetzen, können auch nur zwei Teile hierzu verwendet werden, und zwar kann dann zum Beispiel der eine Teil gleich dem vorher beschriebenen Mittelteil und der andere dünner sein. Die Löcher werden -dann in dem ersteren Teil nicht durchgehend gebohrt, und ihre I offenen Seiten werden durch den dünnen Teil abgedeckt. Der Steg kann auch aus zwei gleichen Teilen gebildet werden, wobei dann die sich gegenüberliegenden Seiten mit nicht durchgehenden Löchern versehen und mit den offenen Seiten dieser gegeneinander gekehrt und aufeinander befestigt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE i. Steg für Geigen und andere Streichinstrumente mit Lufträumen, dadurch gekennzeichnet, daß bei üblicher Form des Steges im Innern seines unteren Teiles dicht beieinanderliegende Lufttaschen vorgesehen sind, die von außen abgeschlossenund unsichtbar sind.
  2. 2. Steg nach Anspruch i, gekennzeichnet durch drei Platten, deren mittlere mit vielen Duschlochungen im unteren Teile versehen ist, die dicht beieinanderliegen und durch die beiden mit ihr verbundenen,. ungelochten Seitenplatten vollkommen abgeschlossen werden.
  3. 3. Steg nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Platten, von denen eine oder beide im unteren Teile mit vielen nicht durchgehenden Lochungen versehen sind, die nach der Vereinigung der Platten abgeschlossene Lufttaschen bilden.
DEF48349D 1919-02-26 1921-01-09 Steg fuer Streichinstrumente Expired DE356467C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB356467X 1919-02-26

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DE356467C true DE356467C (de) 1922-07-25

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ID=10380037

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DEF48349D Expired DE356467C (de) 1919-02-26 1921-01-09 Steg fuer Streichinstrumente

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