DE356146C - Wagenfederung mittels Blattfedern - Google Patents

Wagenfederung mittels Blattfedern

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DE356146C
DE356146C DEB99789D DEB0099789D DE356146C DE 356146 C DE356146 C DE 356146C DE B99789 D DEB99789 D DE B99789D DE B0099789 D DEB0099789 D DE B0099789D DE 356146 C DE356146 C DE 356146C
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auxiliary spring
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DEB99789D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only
    • B60G11/04Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only arranged substantially parallel to the longitudinal axis of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Wagenfederung mittels Blattfedern. Die Erfindung betrifft eine Federung von Wagen mittels Blattfedern, und der Zweck der ersteren ist eine vervollkommnete Art der Federung. Zur Federung von Wagen kommt gemäß der Erfindung eine Hilfsfeder in Gestalt einer Blattfeder als Viertelellipse zur Verwendung, die mit ihrem dicksten Ende im Kloben am Ende der Hauptfeder in Form einer Halbellipse gelagert ist, wobei die durch die uisprüngliche Durchbiegtuig der Hauptfeder her--vorgerufene Hinundher- oder Schwingbewegung die Wirkung hervorbringt, daß auch die Hilfsfeder durchgebogen wird, die an ihrem abgewandten (oder dünnen) Ende auf dem Wagengestell oder der Wagenachse befestigt oder gelagert ist. Auf diese Weise wird die Wirkung der Hauptfeder durch di# Hilfsfeder gedämpft, ohne daß letztere das Gewicht des Wagens trägt.
  • Mehrere Möglichkeiten zur Ausführung des Erfindungsgegenstandes sind in Abb. i bis 3 der Zeichnung dargestellt, in welcher gleiche Teile mit gleichen Bezugzeichen versehen sind.
  • Nach Abb. i ist am Untergestell ein Schild 2 befestigt, an welchem bei 3 ein Federkasten oder eine Klemmhülse 4 drehbar gelagert ist. Diese Hülse 4 trägt eine Hilfsblattfeder 5 von der Form einer Viertelellipse, die mit ihrem einen Ende durch ein Gelenk 6 am Wagen befestigt ist. Die Hauptblattfeder 7 von der Gestalt einer Halbellipse ist mit ihrem dicksten Teile an einem Zapfen oder einer Achse j befestigt, liegt mit ihrem einen Ende gegen den Wagenrahmen an und ist mit ihrem anderen Ende am Federkasten 4 angesetzt.
  • Wird bei der Benutzung der Wagenfeder die Hauptfeder 7 nach oben gebogen, so sucht sie sich zu strecken, und es wird auf diese Weise ihre tatsächliche Länge verändert. Diese Längenveränderung sucht den Federkasten oder die Klemmhülse 4 um ihren Drehzapfen 3 nach Art einer in Schwingbewegung befindlichen Glocke zu bewegen. Diesem Bestreben zum Drehen wird aber durch die Hilfsfeder 5 entgegengewirkt; letztere trägt aber nicht das Wagengewicht und ist so angeordnet, daß sie in der einer Normalbelastung entsprechenden Stellung nicht auf Druck beansprucht wird. Bei der Federanordnung nach Abb. 2 liegt die Hauptfeder 7 bei Normalbelastung gerade, und wenn dieselbe mit zunehmender Belasiung oder bei einem plötzlichen Stoß nach oben durchgebogen wird, so wird sie gekrümmt. Diese Krümmung verkürzt die wirkliche Länge der Hauptfeder und sucht den Federkasten #I in Richtung nach rechts auszuschwingen. Diesem Bestreben des Federkastens, sich zu drehen, wird aber durch die Hilfsfeder 3 entgegengewirkt, da die Federung die in Abb. 2 in gestrichelten Linien ersichtliche Stellung einnimmt.
  • Wie in der Abb. i wird die Hilfsfeder bei Normalbelastung nicht auf Druck beansprucht. Nach Abb. 3 liegt das eine Encle der Feder 5 in Form einer Viertelellipse bei j auf der Achse auf.
  • Bei Benutzung der Federung sucht die für gewöhnlich gekrümmte Hauptfeder 7 sich zu strecken, wenn die Belastung größer wird oder ein Stoß auftritt. In dieser Weise wird ihre wirkliche Länge vergrößert, und infolgedessen tritt das Bestreben auf, den Federkasten 4 lun, seinen Drehpunkt nach Art einer Glockenausschwingung zu drehen. Dieser Drehbewegung wird aber durch die Hilfsfeder 5 entgegengewirkt. Die Anordnung ist derart, daß bei Normalbelastung die Hilfsfeder nicht auf Druck beansprucht wird, im Gegenteil nur zur Wirkung gelangt, wenn der Wagen außergewöhnlich stark belastet wird oder ein sehr starker Stoß auftritt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspp,ucH: Wagenfederung mittels Blattfedern, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfsfeder (5) in Form einer Viertelellipse mit ihrem stärksten Ende in einer am Ende einer halbellipsenförmigen Hauptfeder(7) angeordneten Klemmhülse (4) derart befestigt ist, daß die durch die anfängliche Durchbiegung der Hauptfeder (7) veranlaßte Drehbewegung der Klemmhülse (4) ein Durchbiegen der Hilfsfeder (5) veranlaßt, die mit ihrem abgelegenen oder schwachen Ende am Wagengestell oder an der Wagenachse befestigt oder gelagert ist und dadurch die Wirkung der Hauptfeder dämpft, ohne daß die Hilfsfeder durch das Wagengewicht belastet wird.
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