DE355641C - Anordnung zum selbsttaetigen Parallelbetrieb elektrischer Maschinen - Google Patents

Anordnung zum selbsttaetigen Parallelbetrieb elektrischer Maschinen

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DE355641C
DE355641C DES48857D DES0048857D DE355641C DE 355641 C DE355641 C DE 355641C DE S48857 D DES48857 D DE S48857D DE S0048857 D DES0048857 D DE S0048857D DE 355641 C DE355641 C DE 355641C
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Germany
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excitation
machines
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resistors
self
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DES48857D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/68Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more DC dynamo-electric motors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/10Parallel operation of DC sources

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zum selbsttätigen Parallelbetrieb elektrischer Maschinen. Wenn elektrische Maschinen, mögen sie als Generatoren oder als Motoren arbeiten, in Parallelbetrieb arbeiten sollen, so hat die bisherige selbsttätige Reglung mancherlei Mängel. -Insbesondere dann, wenn die Belastungs- oder Spannungsänderungen rasch und stark wechseln, genügt die Reglung nicht den gestellten Forderungen.
  • Werden die elektrischen Maschinen ohne jede Hilfsvorrichtung geregelt, so können Wegen der immer ungleichen Charakteristiken, ferner infolge Drehzahländerungen der Antriebsmaschinen, ungleicher Verstellung der Regler und auch infolge verschiedener übergangswiderstände bei kleinen Spannungen große Belastungsverschiebungen, ja sogar Betriebsumkehr eintreten.
  • Relais in Verbindung mit von Motoren angetriebenen Reglern geben infolge der empfindlichen »Kontakte und schwierigen Einstellung häufig zu Störungen Anlaß und haben außerdem den Nachteil, daß die Reglung zu' langsam vor sich geht.
  • EinezwangläufigeAbhängigkeitderMaschinen etwa durch Kompoundierung und Gegenkompoundierung ffihrt nur ungenügend zum Ziel. Außerdem begegnet das Umschalten der Wicklungen wegen der hohen Stromstärke Schwierigkeiten.
  • Es wäre denkbar,denAusgleichsstrom zwischen den Wendepolwicklungen zweier Maschinen zur Reglung zu verwenden. Dann sind aber hohe Widerstände in der Hauptleitung der elektrischen Maschinen erforderlich, die sehr viel Energie verzehren.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, elektrische Maschinen selbsttätig mittels einer Anordnung parallel züi betreiben, bei der jegliche Regelvorrichtungen mit Kontakten gänzlich entfallen, also große Betriebssicherheit gewährleistet ist, bei der ferner die Zeitkonstante klein ist, so daß die Reglung rasch vor sich geht, und bei der wesentliche Energieverluste in Abzweigwiderständen nicht auftreten.
  • Gelöst wird.die Aufgabe dadurch, daß in die Erregung der fremderregten elektrischen Maschine eine Erregermaschine eingeschaltet ist, deren Spannung in Abhängigkeit von Ausgleichsströmen beeinflußt wird, die bei Belastungsänderungen zwischen den Maschinen fließen. Zu diesem Zweck sind Widerstände in die Leitungen der elektrischen Maschinen geschaltet, die durch Ausgleichssleitungen über die Erregung der Erregermaschine verbunden sind.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Anordnung dargestellt.
  • In Abb. i sind zwei Generatoren g, g2 angenommen, die selbsttätig parallel arbeiten sollen, jeder Generator wird von einer besonderen Treibmaschine 11 t, getrieben, und beide arbeiten auf das Netz n n. Die Feldwicklungen d., d2 der Maschinen werden aus dem Netz % fremd erregt. In den Stromkreis des Feldes d2 des einen Generators g2 ist eine Hilfsmaschine h geschaltet, die eine Selbsterregung k besitzt und außerdem eine Erregerwicklung e hat. Diese Wicklung e ist an die Enden zweier Widerstände w.. w. die in den Leitungen der Generatoren g., g. liegen, angeschlossen, deren andere Enden unmittelbar mit den Sarnmelschienen n verbunden sind.
  • Die Erregermaschine k wird von einem beliebigen rasch laufenden Motor angetrieben. Sie wird nur in dem geradlinigen Teil ihrer Charakteristik benutzt und hat zweckmäßig wenig Remanenz. Sie liegt im Feld d, und wirkt, solange die Wicklung e stromlos ist, nur als Ohmscher Widerstand, da ihre Nebenschlußwicklung k. so bemessen ist, daß sie allein die Selbsterregung nicht herbeizuführen vermag. Sobald aber ein Ideinet Ausgleichsstrom in ihrer Wicklung e in einem oder anderem Sinne fließt, wird eine kleine Spannung an den Klemmen der Hilfsmaschine k erzeugt, die jedoch hinreicht, um die Selbsterregung k zum Ansprechen zu bringen, die ihrerseits so lange die Spannung von k ändert, bis der Ausgleichsstrom in der Wicklung e verschwindet oder sich im entgegengesetzten Sinn ändern will.
  • Da zur Steuerung der Spannung der Hilfsmaschine k nur ein ganz geringer Teil ihrer Erregung k und e nötig ist, so brauchen die Widerstände w, und % nur sehr niedrig zu sein, um schon einen genügenden. Ausgleichsstrom in der Wicklung e fließen zu lassen. Es wird also in ihnen nur sehr wenig Energie verzehrt.
  • Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Wenn die Spannungen der Generatoren g, und g2, die ganz verschiedene Leistung haben können, gleich sind, sie sich also richtig an der Stromlieferung beteiligen, so fließt zwischen den Widerständen % und w. und damit in der Wicklung e kein Ausgleic#sstrom. Sobald aber beispielsweise in g, die Strombelastung aus irgendeinem Grunde steigt, so wird der Spannungsabfall des Widerstands w2 größer wie der des Widerstands w." und es fließt ein Ausgleichsstrom von w, über Wicklung e: nach w2' Dieser Strom ist direkt porportional den Abweichungen der Ströme beider Generatoren von der richtigen Beteiligung. Die Hilfsmaschine h spricht nun an und erregt sich in dem Sinne, daß das Feld d2 des Generators g. , geschwächt wird, und zwar. so lange, bis der Spannungsabfall von w, und w2 gleich bezw. die Anteilnahme der Maschinen an der Belastung richtig ist. Der Ausgleichsstroiri wird dabei in e immer kleiner, wird Null und kehrt sich dann um.. Dadurch wird der Spannungsanstieg der Hilfsmaschine k begrenzt und der Generator g2 beteiligt sich wieder -richtig an der Stromlieferung.
  • Die gleiche Wirkung tritt ein, wenn nicht der Generator g., sondern der Generator g, stärker belastet ist. Es fließt dann ein Ausgleichsstrom durch e im umgekehrten Sinne als vorher. Die Hilfserregermaschine k spricht an, aber im entgegengesetzten Sinne wie im beschriebenen Fall, bis die Erregung des Feldes g, so gestärkt ist, daß der Generator g, die gleiche Belastung wie g, hat.
  • Wesentlich für ein richtiges Arbeiten der Anordnung ist, daß die Übergang-,widerstände zwischen den Widerständen w,w, usw. und dem Netz n möglichst klein sind. Bei der Kleinheit der Widerstände w, w, selber können durch Änderung der Übergangswiderstände Störungen eintreten. Es ist daher wichtig, die Widerstände ww, möglichst unmittelbar mit den Schienen ii, fest und sorgfältig zu verbi den. Einen Schalter zwischen dem Ausgleichswiderstand anzuordnen ist also unzulässig.
  • In Abb. i sind nur zwei Maschinen angenommen, die paxallel betrieben werden sollen. Die Anordnung ist aber ohne weiteres für beliebig viel Maschinen verwendbar. Von den oberen Anschlußpunkten des Widerstandes wi der Maschine ohne Hilfsmaschine führen Ausgleichsleitungen nach den entsprechenden Anschlußpunkten der Widerstände aller anderen Maschinen. Die Ausgleichsleitungen sind also in Stern geschaltet. Man kami sie aber auch zu einem Vieleck schalten, derart, daß der Widerstand der einen Maschine mit dem nächsten durch eine Ausgleichsleitung verbunden ist und der Widerstand der letzten Maschine mit dem der ersten. Eine dieser Maschinen (z. B. -gl) hat nur eine einfache fremderregte Wicklung d" alle anderen Maschinen haben in dieser noch eine Hilfserregennaschine.
  • Genau die gleiche Wirkung tritt ein, wenn es sich nicht um Generatoren, sondern um Motoren handelt. Die Anordnung regelt dann auf eine richtige Stromverteilung, so daß jeder Motor entsprechend seiner Größe belastet ist.
  • Wenn es sich darum handelt, mehrere parallelarbeitende Generatoren gemeinsam in Leonard-Schaltung auf mehrere parallelarbeitende Motoren zu betreiben, so könnten alle Generatoren bis auf einen und alle Motoren bis auf einen mit Hilfsmaschinen im Feldstromkreis versehen sein.
  • In Abb. 2 ist jedoch eine Anordnung dargestellt, bei der die Motoren keine Hilfsmaschinen nötig haben. Das ist dann möglich, wenn jedem Generator ein Motor zugehört, so daß jeder Motor eine besondere Zuleitung zu seinem Generator hat, alle Motoren aber eine gemeinsame Rückleitung haben. Generator gl arbeitet über Leitung P,. auf dem Motor m1, g, über P, auf m,.. r ist die gemeinsame Rückleitung. Das Feld d, des Generators g, und die Felder f., f, del, Motoren m, nt, sind fremderregt, ' das Feld d. des Generators g. enthält die Hilfsmaschine k.-Auch hier tritt üi ganz gleicher Weise wie bei Abb. i beschrieben eine Reglung der Stromverteilung ein, sobald diese irgendwie gestört wird. Ändert sich die Strombelastung in einem Kreisdynamomotor, so treten Ausgleichsströme in der Wicklung e auf, und die Hilfsmaschine h regelt so lange, bis keine Ausgleichsströme zwischen den Widerständen wl und w. mehr fließen, d. h. bis die Gruppen sich richtig beteiligen. Die Hilfsmaschine braucht nicht an den Generatoren angeordnet zu sein, sondern sie kann sich auch an den Motoren befinden.
  • Die Zahl der gemeinsam arbeitenden Maschinenpaare ist natürlich unbegrenzt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Anordnung zum selbsttätigen Parallelbetrieb elektrischer Maschinen, in deren Zuleitungen Widerstände eingeschaltet sind, die durch Ausgleichsleitungen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Erregerkreisen sämtlicher Maschinen mit Ausnahme einer einzigen vom Ausgleichsstrom erregbare, selbsterregte Hilfsgeneratoren (h) liegen, deren Nebenschlußwicklungen (k) allein die Selbsterregung nicht herbeizuführen vermögen, während zwischen den Enden der Widerstände (w,. w.) zusätzliche kleine Erregerwicklungen (e) liegen, die bei Stromdurchfluß die Selbsterregungen (k) zum Ansprechen bringen.
  2. 2. Ausführungsforra nach Anspruch i für den Fall, daß mehrere parallelarbeitende Generatoren gemeinsam in Leonard-Schaltung auf mehrere mechanisch gekuppelte Motoren geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Erregung einer Maschine der zusammenarbeitenden Paare von einer Hilfsmaschine beeinflußt ist.
DES48857D 1918-08-24 1918-08-24 Anordnung zum selbsttaetigen Parallelbetrieb elektrischer Maschinen Expired DE355641C (de)

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DE (1) DE355641C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059091B (de) * 1956-04-10 1959-06-11 Bbc Brown Boveri & Cie Anordnung zur proportionalen Verteilung des Belastungsstromes auf mehrere parallel arbeitende elektrische Stromerzeuger
DE1098985B (de) * 1953-02-13 1961-02-09 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Konstanthaltung des Strombelastungsverhaeltnisses der Laststromkreise zweier voneinander unabhaengiger Leonard-Generatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098985B (de) * 1953-02-13 1961-02-09 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Konstanthaltung des Strombelastungsverhaeltnisses der Laststromkreise zweier voneinander unabhaengiger Leonard-Generatoren
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