DE414022C - Fliehkraftregler fuer elektrische Motoren - Google Patents

Fliehkraftregler fuer elektrische Motoren

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DE414022C
DE414022C DEB110547D DEB0110547D DE414022C DE 414022 C DE414022 C DE 414022C DE B110547 D DEB110547 D DE B110547D DE B0110547 D DEB0110547 D DE B0110547D DE 414022 C DE414022 C DE 414022C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/063Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current using centrifugal devices, e.g. switch, resistor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Fliehkraftregler für elektrische Motoren. Für gewisse Anwendungen, z. B. zum Antrieb von Hochfrequenzwechselstrommaschinen, ist es erforderlich, die elektrischen Motoren mit Reglern zu versehen, welche eine genügend@e Konstanz der Umlaufgeschwindigkeit gewährleisten.
  • Zu diesem Zweck sind schon sogenannte isochrone Fliehkraftregler vorgeschlagen worden, welche auf die Stabilitätsgrenze eingestellt sind. Bekanntlich beeinflußt ein derartiger Regler einen Unterbrecher, welcher nach dem gewünschten Rhythmus Widerstände bzw. Impedanzen beeinflußt, die in den Stromkreis des zu regelnden Motors eingeschaltet sind. In dieser Weise kann man. fast eine vollkommene Konstanz der mittleren Geschwindigkeit erreichen, doch gibt die Verwendung derartiger Anordnungen gegebenenfalls zu langperiodigen Geschwindigkeitsänderungen Veranlassung auf beiden Seiten der Normalgeschwindigkeit.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, jede Möglichkeit derartiger anormaler Zustände zu vermeiden, ohne daß es dazu erforderlich wäre, irgendwelche Opfer, soweit die Genauigkeit, die Empfindlichkeit des Reglers in Betracht kommt, in Kauf zu nehmen.
  • Die dem Erfindungsgegenstand im wesentlichen zugrunde liegenden Aufgaben sind folgende t. Die Arbeit des Fliehkraftreglers, welcher auf die Stabilitätsgrenze eingestellt ist, soll vermindert werden, indem eine möglichst genaue Kompensation der Belastungsänderungen verwirklicht wird.
  • z. Dem Regler werden Einrichtungen zugeordnet, welche dazu dienen, die Amplitüden der Eigenschwingungen -des umlaufenden Systems mit Einbegriff des Reglers zu begrenzen, indem notw endigerweise die Frequenz erhöht wird, jedoch ohne Verminderung der Regelungsgenauigkeit.
  • Um den Effekt der Belastungsänderung zu begrenzen, ist .es schon bekannt, Mittel zu verwenden, welche selbsttätig die normale Betriebsweise des elektrischen Motors in Abhängigkeit von diesen Wechseln selbst abändern. So kann man z. B. bei, einem von einem Fliehkraftregler beeinflußten Elektromotor, welcher einen Hochfrequenzwechselstromgenerator antreibt, mittels des Steuerhebels, durch den die Belastung des Wechselstrommotors erfolgt, einen in den Ankerstromkreis eingeschalteten Ohmschen Widerstand während des Leerlaufes oder in den Pausen zwischen zwei Signalen (z. B. in der Anwendung bei der drahtlosen Telegraphie) kurzschließen und auf diese Weise gewissermaßen den Wirkungen des Widerstandsmomentes vorbeugen durch möglichst identische Änderungen des Antriebsmomentes. Unter diesen Bedingungen ist natürlich die von dem Regler zu erfüllende Rolle bedeutend erleichtert, da derselbe nur leichten Unregelmäßigkeiten, die verschiedene Ursprünge haben mögen, vorzubeugen hat (mitinbegriffen ist hier die ungenügende Kompensation der Belastungsänderungen). Wenn jetzt, um bei dem gegebenen Beispiel zu bleiben, der Regler auf einen Unterbrecher einwirkt, welcher an den Klemmren .eines zweiten Rheostaten vorgesehen ist, welcher sich gleichfalls in dem Ankerstromkreis befindet, dann ist es klar, daß dieser letztere Rheostat nicht dieselbe Reglung beibehalten kann, wenn der Motor belastet oder nicht belastet ist. Nimmt man z. B. an, d.aß der betreffende Rheostat, welcher nach dem gewünschten Rhythmus durch den Fliehkraftregler kurzgeschlossen ist, derart eingestellt ist, daß er in den erforderlichen Grenzen die Klemmspannung des Ankers während des Leerlaufes ändern kann, so würde das für den Betrieb des Motors bei Belastung nicht genügen, denn unter diesen Bedingungen wird der Strom des Ankers viel höher sein, und die Grenzen, zwischen denen sich die Spannung an den Klemmen des Ankers ändern kann, würden zu weit auseinanderliegen. Der Motor würde demnach die Neigung zu allzu starken Geschwindigl1-eitsänderungen haben.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser übelstand beseitigt, indem selbsttätig in Abhängigkeit von der Belastung der Wert des durch den Regler zur rechten Zeit kurzgeschlossenen Widerstandes geändert wird. Dieses kann in der verschiedensten Weise erfolgen. Die zunächstliegende Art besteht in der Verwendung einer elektromagnetischen Kontakteinrichtung, deren Erregerwicklung durch den von dem Antriebsmotor verbrauchten Ström beeinflußt wird oder besser noch durch den von dein Hochfrequenzwechselstromgenerator ausgehenden Strom (unter eventueller Zwischenschaltung des Quecksilbergleichrichter: o. dgl.). Trotzdem, insbesondere in oft vorkommenden Fällen, bei welchen von den obererwähnten Kompensationen der Belastungsänderung Gebrauch gemacht wird, kann man gleichfalls durch Betätigung des Tasters den Wert des durch den Regler beeinflußten Rheostaten überwachen. In dieser Richtung sind zahlreiche Varianten möglich, und unter Beibehaltung desselben Anwendungsbeispieles zeigt die beiliegende Abb. t, wie man in einfacher Weise das erstrebte Ziel erreicht. Zwischen den Leitern 1, 2, welch;: zu dem Ankerstromkreis des einen Hochfrequenzgen.erator antreibenden Motors gchören, ist ein Rheostat 3, 4 eingeschaltet, der gegebenenfalls ,aus einer beliebigen Anzahl verschiedener Elemente besteht. Mittels des Läufers 5 und des Kontaktes 1o kann der Wert des Widerstandes 5, 1o selbsttätig geregelt werden während des Leerlaufs öder während der Pausen zwischen den Signälen oder mit Hilfe einer Kontäktanordnung 7,-8, die durch den Taster '-gesteuert wird, wie oben angegeben. Der Fliehkraftregler wirkt durch einen geeigneten Mechanismus auf einen Unterbrecher t t, welcher zwischen der Abzapfstelle io und einem Läufer 12 angeordnet ist. Hat die Leerlaufgeschwindigkeit das Bestreben, über eine gewisse annehmbare Grenze zu steigen, so wird in t t ein Hilfswiderstand to, 12 eingeschaltet, und zwar nach Maßgabe der Einstellung des Läufers 12.
  • @Vährerid der Belastung ist jedoch ein Teil des regelbaren Widerstandes kurzgeschlossen mittels der die Kontakte 8, 9 überbrückenden Kontakteinrichtung 7, welche die Widerstandspartie 5, 6 bei Kontaktschl-iß kurzschließt. Der Regler wirkt dann nur auf die Widerstandspartie 6, 12. Die gestellte Aufgabe wird in dieser Art auf die einfachste Weise gelöst.
  • Selbstverständlich sind viele Variationen möglich, und eine der Abb. t gleichwertig; Anordnung kann beispielsweise #_o vorgesehen werden, daß diese beispielsweise auf den Er. reg:erstromkreis eines Gleichstrommotors einwirkt oder auch auf die Stromkreise von Wechselstromm@otoren beliebiger Art (mit evtl. Benutzung von Selbstinduktionsspulen mit veränderlicher Reaktanz infolge der Sättigung des Eisens oder mittels eines Hilfsstromes usw.). In allen Fällen wird man bei Belastungsänderungen des Motors einen selbsttätigen Wechsel des Widerstandes erzielen, welcher von dem Fliehkraftregler gesteuert wird, und zwar nach einem allgemeinen Grundsatz, der eines der Merkmale der vorliegenden Erfindung bildet.
  • Nach einem zweiten Grundsatz, der auch die Merkmale der Erfindung bildet, werden dem Regler Anordnungen zugefügt, welche dazu dienen, -in geeignetem Maße die Eige-nschwingungen des ganzen drehenden Systems zu begrenzen. Ein isochroner Regler oder ein auf die Grenze der Stabilität eingestellter Regler besitzt selbstverständlich eine außerordentfich genaue Empfindlichkeit und darf nach der ersten Überlegung einen in der Praxis vernachlässigten Geschwindigkeitswechsel zwischen dem Leerlauf und dem Umlauf gestatten. In Wirklichkeit besteht aber infolge mechanischer oder elektrischer Trägheitsmomente von verschiedenem Ursprung eine sehr starke Verzögerung zwischen dem Augenblick, in welchem der Regler eine in dem gewünschten Sinne erfolgte Verstellung bewirkt, und dem Augenblick, wo der entsprechende Effekt sich bemerkbar macht am Kraftmoment des elektrischen Motors, und diese Abweichung kann so groß sein, daß eine urigedämpfte Schwingungsperiode sich einstellt mit verhältnismäßig langen Perioden, selbst bei konstanter Belastung, und Geschwindigkeitspulsationen veranlaßt, die in der Praxis nicht annehmbar sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diesem Übelstand abgeholfen, indem dem Fliehkraftregler eine elektromagnetische Einrichtung zugeordnet wird, welche durch die Verstellung 'des Index des Reglers selbst betätigt wird und die bestrebt ist, den Index immer an seine ursprüngliche Stellung zurückzuführen. Auf diese Weise wird die Möglichkeit von langperiodischen urgedämpften Schwingungen vermieden, und die Einrichtung gestattet dem Regler nur, äußerst begrenzte Verstellungen auszuführen.
  • Das in Abb.2 veranschaulichte Ausführungsbeispiel gestattet, den Erfindungsgegenstand genauer festzulegen. Es ist angenommen, daß die Leiter 1, 2 zur Speisung der Magnetwicklungen 3 eines Gleichstrommotors dienen, während der Index 4. des Fliehkraftreglers 5. welcher durch die Welle des Motors betätigt wird, ,einen Unterbrecher 6 beeinflußt, der an die Klemmen eines regelbaren Rheostaten 7 geschaltet ist. Das Ganze, welches in Reihe mit der Feldwicklung 3 liegt, führt eine ständige Schwingung der Spannungen an den Klemmen der Wicklung 3 herbei, welche gestattet, die mittlere Geschwindigkeit des Ankers des Motors zwischen zwei sehr benachbarten Grenzen zuhalten.
  • Nach dem vorher Ausgeführten ist zur Begrenzung der augenblicklichen Geschwindigkeitsschwankungen ein Elektromagnet 8 vorgesehen, dessen Anker 9 an dem Index q. derart sitzt, daß dieser Elektromagnet umgekehrt wirkt von einer Geschwindigkeitszunahme, w ohei die Wicklung desselben an den Klemmen von 3 unter eventueller Hinzufügung eines regelbaren Rheostaten ro derart vorgesehen ist, daß die Zeitkonstante des in dieser Weise übergeleiteten Stromkreises eingestellt werden kann. Es ist selbstverständlich, daß der Einfluß des Elektromagneten auf den Anker 9 starkerhöht wird, sobald der Stromkreis in 6 geschlossen wird, was natürlich zur Folge hat, daß die Amplitude der Verstellungen des Index 4. begrenzt wird, wobei erforderlichenfalls die Frequenz erhöht werden kann, ohne daß die Empfindlichkeit des Reglers beeinflußt würde. Es sind auch hier natürlich viele Varianten möglich; z. B. kann die gewählte Art des Elektromagneten beliebig sein, und man kann, je nach Bedarf, ein beliebiges elektromagnetisches System verwenden.
  • übrigens -wird es oft von praktischem Wert sein, insbesondere wenn der zu regelnde Motor einte große Leistungsfähigkeit besitzt, den Unterbrecher 6, welcher an dem Index q. sitzt, auf den Speisestromkreis der Spule eines Hilfsrelais einwirken zu lassen, welches seinerseits erst das Kurzschließen. des Widerstandes 7 bewirkt. Auf diese Weise wird das geringste Spiel des Unterbrechers 6 genügen, um diese Kurzschließung zu verhindern wegen der geringen zur Verfügung stehenden Kraft. Die Arbeit des Elektromagneten 8 wird dann sehr vereinfacht. Mit .einem derartigen Zwischenrelais kann man übrigens in bekannter Weise nötigenfalls die Kurzschließung des Stromkreises von 7 durch Öffnung des Unterbrechers 6 bewirken, indem in geeigneter Weise die feststehenden und beweglichen Kontakte umgekehrt angeordnet werden.
  • Des weiteren kann unter Beibehaltung der direkten Steuerung des Kurzschlusses des Rheostaten 7 durch den Index 4 gegebenenfalls die Wirkung des Elektromagneten umgekehrt werden, d. h. man kann ihn derart anordnen, daß @er in .demselben Sinn wirkt wie eine Geschwindigkeitszunahme. Man muß dann natürlich die Anordnung derart treffen, daß diese Einwirkung das Maximum erreicht, wenn der Widerstand 7 sich im Stromkreis befindet, was beispielsweise dadurch erzielt werden kann, daß die Wicklung des Elektromagneten in Reihe mit diesem Widerstand geschaltet ist und das Ganze von den Klemmen. des Unterbrechers 6 abgezweigt ist, und ein Hilfswiderstand gegebenenfalls im Nebenschluß vorgesehen ist, um die Stärke des Stromes in der Wicklung usw. zu beeinflussen. Selbstverständlich ist in diesem Falle auch die mittelbare Steuerung durch Relais vorteilhaft. Übrigens kann die Inbetriebsetzung des Elektromagneten 8 unabhängig bewirkt werden durch einen Hilfsunterbrecher, welcher durch den Index q. betätigt wird. Die Wicklung wird in diesem Falle vorteilhafter durch eine unabhängige geeignete Stromquelle bewirkt. Man kann in diesem Sinne sogar zwei Elektromagneten vorsehen, welche zu beiden Seiten des Index liegen, und zwei Hilfsunterbrecher, wobei die schalttechnischen Verbindungen derart hergestellt sind, daß der Stromkreis des Elektromagneten, von welchem der Anker sich zu entfernen bestrebt ist, geschlossen wird usw.
  • In allen Fällen besteht das Bestreben darin, die Verstellung des Index eines Fliehkraftreglers, der möglichst nahe an die Unempfindlichkeit eingestellt ist, mittels einer elektromagnetischen Wirkung zu beeinflussen, welche durch die Verstellung des Index selbst überwacht wird und auf diesen Index einwirkt. Es ist daher selbstverständlich, daß diese Einwirkung günstig ist, welches auch das gewählte Mittel sei, durch welches der Regler auf das Antriebskräftemoment einwirkt, welches auch das Wesen der für die Regelung verwendeten Stromkreise sei.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSpizuCH: Fliehkraftregler für elektrische Motoren, der mittels periodischer Schaltung von Widerständen Moder Impedanzen in Feld-oder Hauptkreisen der Motoren wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert dieser periodisch geschalteten Mittel selbsttätig in Abhängigkeit von den Belastungsänderungen Moder zwangläufig in Abhängigkeit von den Steuermaßnahmen, die zu Belastungsänderungen führen, eingestellt wird, und daß durch elektromagnetische Einrichtungen, welche von, dem durch den Fliehkraftregler überwachten Strom beeinflußt werden, das von der Fliehkraftreglermuffe periodisch gesteuerte Schaltorgan beeinflußt wird.
DEB110547D Fliehkraftregler fuer elektrische Motoren Expired DE414022C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942938C (de) * 1944-09-17 1956-05-09 Lorenz C Ag Drehzahlregelung von Elektromotoren
DE944168C (de) * 1951-08-18 1956-06-07 Zahnradfabrik Friedrichshafen Regelungseinrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Schaltvorrichtung von Stufen-Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942938C (de) * 1944-09-17 1956-05-09 Lorenz C Ag Drehzahlregelung von Elektromotoren
DE944168C (de) * 1951-08-18 1956-06-07 Zahnradfabrik Friedrichshafen Regelungseinrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Schaltvorrichtung von Stufen-Wechselgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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