DE355338C - Anzeigevorrichtung - Google Patents

Anzeigevorrichtung

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DE355338C
DE355338C DEM69219D DEM0069219D DE355338C DE 355338 C DE355338 C DE 355338C DE M69219 D DEM69219 D DE M69219D DE M0069219 D DEM0069219 D DE M0069219D DE 355338 C DE355338 C DE 355338C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F1/00Cardboard or like show-cards of foldable or flexible material
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung, die z. B. zur Festlegung der Betriebs-und Ruhezeiten einer Maschine bestimmt ist und deren Zeiger von einer mit der zu- überwachenden Vorrichtung in Verbindung stehenden, durch einen Elektromagnetenangetriebenen Schraubenspindel angetrieben wird. Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß die Schraubenspindel verschwenkbar angeordnet ist, um die Verbindung mit dem Zeiger leicht lösen zu können. Die Schraubenspindel und der Elektromagnet können an einer verschwenkbaren Platte gelagert sein, die sich infolge der Schwere der Schraubenspindel so einstellt, daß der Eingriff mit dem Zeiger hergestellt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, zum Teil ein Schnitt einer Vorrichtung nach der Erfindung, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie A-4 .der Abb. i, Abb. 3 und ¢ zeigen das Getriebe für den Antrieb der Schraubenspindel im Seiten- und Grundriß im größeren Maßstab; Abb: 5 ist eine Seitenansicht der den Elektromagneten mit dem zugehörigen Getriebe tragenden Platte; Abb. 6 erläutert die elektrische Schaltung. In der Vorderwand des Kastens oder Gehäuses z sind Schlitze oder Führungen 2 vorgesehen, in denen zwangläufig Zeiger oder Marken 3 geführt werden. Diese Zeiger oder Marken enden rückwärts in Halbmuttern oder Sätteln q. mit Schraubengewinde. das in die drehbaren Schraubenspindeln eingreift. Jede Schraubenspinde15 wird von einer gelenkig angeordneten Platte 6 gehalten, die außerdem einen Elektromagneten 7 trägt, der periodisch nach Art der elektrischen Uhren erregt wird, wie unten noch ausführlich beschrieben wird.
  • Die unter Wirkung von Federn stehenden Anker 8 der Magnete 7 tragen klinkenartige Ansätze 9, die je mit einem Schaltrad =o der drehbaren Schraubenspindeln 5 zusammenarbeiten. Die elektromagnetische Einwirkung bewegt die Klinke 9 vorwärts, während die Feder =i beim Rückgang des Ankers das Schaltrad =o in Drehung versetzt.
  • Die Klinke 9 kann mit einem keilartigen Ansatz 12 versehen sein, der sich gegen die feststehende Keilfläche 1.3 legt und beim Still stand das Schaltrad feststellt. Dieser Ansatz verhindert außerdem, daß das Schaltrad bri jeder Magnetbewegung um mehr als einen Zahn verschoben wird, wodurch schlieflich die Schraubenspindel5 überwacht wird.
  • Die Schraubenspindeln werden mit den Hall)-muttern q. der Zeiger oder Marken 3 durch.d:e Schwerkraft oder leichte Federn in Eingri:f erhalten. Bei der Drehung der Spindeln müssen sich demnach die Halbmuttern q. und Zeiger oder Marken 3 längs der Spindeln verschieben.
  • Mit der Vorrichtung ist ein Schalter 14 vierbundrn, der von denn Riemenausrücker od<r einer anderen Ein- und Ausrückvorrichtung der Werkzeugmaschine o. dgl. eingestellt wird und so angeordnet ist, daß Stromstöße zu den Magnetwicklungen nur gelangen können, wenn die Maschine in Betrieb ist.
  • Die Vorrichtung kann so aufgestellt werden, daß die Schraubenspindeln 5 wagerecht oder senkrecht stehen. Letztere Anordnung ist vorzuziehen, da hiermit ein Zurückführen durch einfaches Bewegen der Schraubenspindeln um ihren gelenkigen Träger möglich ist. Diese Bewegung reicht aus, um die Spindeln von den Zeigermuttern q. zu lösen, worauf diese auf einmal in die Nullage zurückfallen. Dies geht deutlich aus den Abb. = bis 3 hervor.
  • Die gelenkigen Platten 6 hängen auf einer gemeinsamen Stange 15 und sind mit Nasen 16 (Abb. 3 und 5) ausgerüstet. Auf die drehbare Welle 18 ist ein Flügel 17 aufgesetzt, der sich beim Verschwenk,#n gegen die Nase z6 legt (vgl. punktierte Stellung in Abb.2) und sämtliche Platten 6 so weit um die Stange 15 verschwenkt, bis die Schraubenspindeln 5 von den Muttern q. gelöst sind, so daß diese zusammen mit ihren Marken oder Zeigern 3 herabfallen können. Die Platten 6 werden gewöhnlich nur einfach auf die Stange 15 gehärgt. Um sie leicht abnehmen und auswechseln zu können, sind die Platten bei 6 z (Abb.5) ges`hlitzt. Auch können sie in der oberen Wand eine Öffnung 6 b haben, in die ein mit Schraubengewinde versehener Schlüssel 2o (vgl. punktierte Eintragung in Abb.2) eingeführt werden kann, um das Handhaben der Platten 2o und der daran befestigten Teile beim Herausnehmen oder Auswechseln zu erleichtern.
  • Im Betiieb werden die Zeiger 3 bei Beginn jedes Tages auf Null eingestellt. Während des ganzen Tages arbeitet dann der Tagschichtzeiger, solange die Werkzeugmaschine in Betrieb ist. Gewöhnlich ist die Vorrichtung mit einem Uhrwerk und einem Umschalter s' (Abb. 6) ausgerüstet, so daß am Ende der Tagschicht der Antrieb unterbrochen oder auf die Nachtschichtzeiger übergeleitet wird, falls diese vorgesehen sind.
  • Die Teilstriche können in die Fläche, über die sich die Zeiger bewegen, eingegraben oder auf abnehmbaren Karten aufgetragen sein. Der Zeiger kann auch eine Schreibfeder oder andere Zeichenvorrichtung x9 (Abb. z) tragen, um eine bleibende Aufzeichnung auf der Karte zu hinterlassen. Die Skalenteilung kann die wirklichen Arbeitsstunden ergeben, d. h. unter Abzug der Essen- und Ruhepausen, so daß auf der- einen Teilung ar die Zeit in Stunden und Bruchteilen von Stunden, auf der anderen Teilung 22 die Prozente von der Gesamtzeit abgelesen werden können.
  • Auf zier Stange 15 können eine ganze Anzahl von Einzelvorrichtungen nebeneinander aufgereiht sein. Ihre Verwendung ist aus Abb. 6 zu ersehen. In bestimmten Zeitabschnitten, beispielsweise alle halben Minuten. schließt die Uhr C, welche eine normale elektrische Uhr sein kann, den Stromkreis der Batterie B durch Anlegen des Schalters S. Vorausgesetzt ist natürlich, daß der Einrückschalter 1q geschlossen ist, der mit dem Einrückhebel L der Werkzeugmaschine verbunden ist. Es wird also beim Arbeiten der Werkzeugmaschine jede halbe Minute so lange Strom durch die Magnete 7 geschickt, wie der Schalter S geschlossen ist.
  • Bei manchen Vorrichtungen können die Bewegungen auch mechanisch statt elektrisch übertragen werden, besonders wenn. es sich um Drehbewegungen handelt.- Für einfache Zähl- und Kontrollvorrichtungen kann auch schon ein Antrieb von Hand genügen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: r. Anzeigevorrichtung mit einer mit der zu überwachenden Vorrichtung in Verbindung stehenden, durch einen Elektromagneten angetriebenen Schraubenspindel, die einen verschiebbaren Zeiger antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (5) vierschwenkbar angeordnet ist, um die Verbindung mit dem Zeiger (3) leicht lösen zu können.
  2. 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (5) und der Elektromagnet (7) an einer vierschwenkbaren Platte (6) gelagert sind, die sich infolge des Eigengewichtes der Schraubenspindel so einstellt, daß der Eingriff mit dem Zeiger hergestellt wird.
DEM69219D 1918-01-09 1920-05-09 Anzeigevorrichtung Expired DE355338C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE355338C true DE355338C (de) 1922-06-24

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DEM69219D Expired DE355338C (de) 1918-01-09 1920-05-09 Anzeigevorrichtung

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