DE35469C - Zeugmangel - Google Patents

Zeugmangel

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Publication number
DE35469C
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DE
Germany
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box
roller
weight
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wheels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35469D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. E. LEONHARDT in Berlin
Publication of DE35469C publication Critical patent/DE35469C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F63/00Ironing machines having a roller or rollers coacting with a fixed or moving flat bed or table

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
J. E. LEONHARDT in BERLIN. Zeugmangel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1885 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Zeugmangel im senkrechten Längsschnitt und im Grundrifs dargestellt, α ist die untere Rollplatte, auf welcher die mit der zu mangelnden Waare bewickelte Walze b aufgelegt wird. Diese Tischplatte α ist nach der Mitte der Maschine zu geneigt angeordnet. Der belastete Kasten c trägt am hinteren Ende zwei Laufrollen d, deren Bahn e el an der Stelle elf schräg abfällt. Ein mit Handgriff g versehenes Schwungrad, Welle h, Schraubenräderwerk/, Arm k und Schubstange /, letztere mittelbar am Kasten c angreifend, ermöglicht, den letzteren in hin- und hergehende Bewegung zu versetzen.
Die gezeichnete Stellung der bewegbaren Theile ist eine Zwischenstellung. Wird der Kasten aus dieser nach der äufsersten Grenzlage links hin bewegt, so ruht er zunächst auf der Wäscherolle b und den Rädern dd auf; sobald aber die Räder die Kante e1 ihrer Bahn, abwärts laufend, überschritten haben, vermindert sich wegen Auflaufens der Kastenunterseite (etwa in der Mitte dieser) auf" eine Zwischenwalze m der Druck auf die Walze b, hört unmittelbar danach auf und die Kastenvorderseite hebt sich entsprechend dem Niedersteigen der Hinterseite. Die Endstellung ist mit gestrichelten Linien angedeutet.
Während dieser Stellung kann die Walze b auf dem nach allen Seiten freien Auflegetisch α aufs Bequemste hervorgeholt, kann das geglättete Zeug abgewickelt, neues, zu glättendes, aufgewickelt und die so frisch vorgerichtete Walze b bis zum Anliegen bei op zurückgerollt werden. Bei nunmehr beginnender Drehung am Handgriff g steigen die Räder d die schiefe Ebenere1 aufwärts, der Kasten c drückt, vorwärts schreitend, mit immer wachsendem Gewichte auf die bewickelte Walze b, hebt sich endlich von der Zwischenwalze m ab und ruht nunmehr lediglich auf b und den Rädern dd. Indem sich der Kasten weiter bewegt, nimmt wegen Annäherung des Schwerpunktes von c an b der auf die Walze b entfallende Druck stetig zu und erreicht seinen Meistbetrag, sobald der Kasten die vordere Endstellung erreicht hat. Die Vertheilung der Belastung des Kastens ist dergestalt getroffen, dafs bei der genannten Endstellung nahezu das volle Gewicht des Kastens auf der Walze b ruht. Bei der Rückwärtsbewegung nimmt dieser Druck auf die Walze b umgekehrt wieder bis auf Null ab.
Ebenso günstig wie die eben geschilderten Druckverhältnisse sind die Geschwindigkeitsverhältnisse der Mangel. Wegen des unter den die Bewegung übertragenden Theilen vorkommenden Kurbelmechanismus k I wächst bei stets gleichförmiger Umdrehung des Schwungrades die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung des Kastens c vom Retrage Null an jeder Endstellung bis zu einem Meistbetrage in Hubmitte, um von da wieder bis zu Null abzunehmen. Infolge dieser Einrichtung sind Stöfse, herrührend von der Trägheit der schweren Massen (eine .grofse Unzuträglichkeit bei den gegenwärtigen Mangeln und die Wahl verhältnifsmäfsig grofser Stärken der Theile bedingend) vollständig vermieden; der Gang ist ein ruhiger, in der Nachbarwohnung nicht vernehmbarer, und es ist unbedenklich, die treiben-
den Theile erheblich schwächer als sonst auszuführen.
Von Bedeutung ist noch die mäfsig abfallende Auflegetischfläche. Erfahrungsmäfsig hat dieselbe eine ausgiebigere Glättwirkung im Gefolge.
Der für Aufstellung einer solchen neuen Mangel erforderliche Raumbedarf ist, der vorerläuterten Einrichtung jener gemäfs, ein verhältnifsmäfsig sehr geringer, um so mehr, als frei zugänglich nur die vordere Hälfte der Maschine zu sein braucht und die hintere also vorkommendenfalls in sonst unbenutzte leere, niedrige Räume gerückt oder dicht an die Wand, die ganze Mangel also in eine Ecke gestellt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι. Eine Wirthschaftsmangel, bei welcher durch andauernd gleichmäfsige Umdrehung einer Schwungradwelle (e) der belastete Kasten (c) mittelst Schraubenräderwerkes und Kurbelmechanismus in eine diesem entsprechende hin- und hergehende Bewegung versetzt wird und dabei der Druck auf die mit Waare bewickelte Walze (b) von einer Endstellung zur anderen allmälig von Null bis nahe zum vollen Gewichte des Kastens zunimmt und rückwärts ebenso wieder abnimmt.
  2. 2. Bei einer wie unter i. gekennzeichneten' Mangel die Führungsräder (d) an einem Ende des Gewichtskastens, deren Bahnen in der Nähe der hinteren Endstellung des letzteren abfallend (elf) ausgeführt sind, sowie eine Zwischenwalze fm), welche das Gewicht des Kastens, unmittelbar nachdem seine Räder an genannter Stelle (elf) abwärts zu laufen beginnen, aufnimmt und so die Wäscherolle entlastet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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