DE3545371C2 - Färbemittel auf Basis von Oxidationsfarbstoffen und Bio-Heteropolysacchariden sowie seine Verwendung - Google Patents
Färbemittel auf Basis von Oxidationsfarbstoffen und Bio-Heteropolysacchariden sowie seine VerwendungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Färbemittel für Keratinfasern
und insbesondere für Humanhaare auf Basis von Oxidations
farbstoffen und wasserlöslichen Bio-Heteropolysacchariden.
Dieses Mittel wird zum An
wendungszeitpunkt mit einer Oxidationsmittel enthaltenden
Zusammensetzung vermischt.
Zum Färben von Keratinfasern, beispielsweise Humanhaaren,
kann man sogenannte Direktfarbstoffe einsetzen, die als
solche in der Lage sind, Keratinfasern zu färben.
Man kann auch sogenannte Oxidationsfarbstoffe einsetzen,
mit denen man nach Entwicklung ihrer Färbekraft in einem
oxidierenden Milieu eine Färbung erhalten kann, welche
licht- und witterungsstabil ist und trotz mehrmaligen
Waschens mit einem Shampoo beständig bleibt.
Die Oxidationsfarbstoffe als solche sind im allgemeinen
keine Farbstoffe. Es handelt sich dabei um Zwischenver
bindungen, die am Anfang wenig oder gar nicht gefärbt sind.
Diese werden häufig "Oxidationsbase oder Prekursoren" ge
nannt. Die Färbekraft dieser Verbindungen entwickelt sich
in einem oxidierenden Milieu, das im allgemeinen aus
Wasserstoffperoxid besteht. Man erhält so im basischen
Milieu eine Färbung. Dabei findet entweder ein oxidativer
Kondensationsprozeß des Oxidationsfarbstoff-Prekursors mit
sich selbst oder eine oxidative Kondensation der
"Oxidationsbase oder des Prekursors" mit einer Verbindung
statt, die "Nuanceurs" oder Kuppler genannt wird.
Da dabei eine Vielzahl von Verbindungen beteiligt sind,
die aus "Oxidationsbasen" und Kupplern bestehen, kann man
damit eine große Farbpalette im Bereich der natürlichen,
schwarzen und aschfarbenen Nuancen und im Bereich der
Schimmer (Reflexe) verleihenden Nuancen erzielen.
Die mit diesen Oxidationsfarbstoffen erzielte sogenannte
Direktfärbung muß verschiedene Anforderungen erfüllen:
Die Färbung muß toxikologisch unbedenklich sein. Zudem
muß man Nuancen in der gewünschten Intensität erhalten
können. Die Färbung muß auch gegenüber äußeren Ein
flüssen (Licht, Witterung, Waschen, Dauerwellung,
saure oder basische Transpiration, Abreiben) stabil sein.
Außerdem ist es erforderlich, daß die Farbstoffe weiße
Haare bedecken und dabei so wenig wie möglich selektiv
sind, d. h. die Färbung darf sich entlang der Haarfasern,
welche zwischen den Spitzen und Wurzeln unterschiedlich
geschädigt sein können, nur so wenig möglich verändern.
Aufgrund dieser großen Zahl an Anforderungen sind die
"Oxidationsbase-Kuppler"-Kombinationen bis heute nicht
völlig zufriedenstellend.
Die DE-P 22 40 495 beschreibt Oxidationshaarfärbemittel
auf Basis von Phenolen, m-Phenylendiamin und m-Aminophenolen
als Kupplungskomponente, einem Alkalisierungsmittel, einem
an einem Stickstoffatom substituierten p-Phenylendiamin als
para-Komponente und gegebenenfalls üblichen Oxidations
haarfärbemittelzusätzen. Zu derartigen Zusätzen zählen auch
Verdickungsmittel, von denen Natriumalginat, Gummiarabikum,
Cellulosederivate, wie Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose
oder Natriumcarboxymethylcellulose, Acrylpolymere, wie
Polyacrylsäurenatriumsalz, oder Bentonit erwähnt werden.
Die US-4,323,360 beschreibt Oxidationsfärbemittel mit
2,4-Diaminobutoxybenzol als Kupplungskomponente und üblichen
Oxidationsbasen (para-Komponente). Diese Mittel können
ebenfalls Verdickungsmittel enthalten, wobei Natriumalginat,
Gummiarabikum, Cellulosederivate, wie Methylcellulose,
Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, und
Natriumcarboxymethylcellulose, Acrylsäurepolymere und Bentonit
erwähnt werden.
Es wurde nun überraschend gefunden, daß es möglich ist,
durch Zugabe einer bestimmten Menge eines Bio-Hetero
polysaccharids zu einem Oxidationsfarbstoffe ent
haltenden Mittel nach Anwendung dieses Mittels zu
sammen mit einem Oxidationsmittel auf natürlichen oder
dauergewellten Haaren die Beständigkeit der Nuancen
hinsichtlich Licht- und Witterungseinflüssen zu ver
bessern. Ferner können die Nuancen intensiviert
werden. Auch wird die Reproduzierbarkeit hinsichtlich
der gewünschten Intensität verbessert. Dies gilt insbe
sondere für reflexreiche (schimmerreiche) Nuancen, wie
die roten und kupferfarbenen Nuancen.
Die Färbemittel besitzen zudem eine größere Deckkraft für
weiße Haare. Außerdem ist die Selektivität verringert.
Die Anwesenheit eines Bio-Heteropolysaccharids im Mittel,
das Oxidationsfarbstoffe enthält, bewirkt auch noch
folgendes. Die Oxidationsfarbstoff-Prekursoren werden besser
konserviert. Die Stabilität der diese Farbstoffe ent
haltenden Emulsion bei den Lagertemperaturen eines Friseur
salons ist größer; zudem wird eine Oxidation dieser Farb
stoffe vermieden.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Färbemittel zum
permanenten Färben oder zum Oxidationsfärben von Keratinfasern
und insbesondere von Humanhaaren, das mindestens einen
Oxidationsfarbstoff-Prekursor und mindestens ein Bio-
Heteropolysaccharid in einem kosmetisch verträglichen Milieu
enthält, wobei es sich bei dem wasserlöslichen Bio-
Heteropolysaccharid um ein Xanthangummi mit einer Viskosität
von 850 bis 1650 mPa.s (für eine wäßrige, 1% Xanthangummi
enthaltende Zusammensetzung; gemessen mit einem Brookfield
LVT-Viskosimeter bei 60 U/min.) und mit einem Molekulargewicht
von 1 000 000 bis 50 000 000 handelt.
Das erfindungsgemäße Mittel enthält vorzugsweise kein
Oxidationsmittel für die Entwicklung der Färbung auf den
Haaren.
Gegenstand der Erfindung ist auch die Verwendung dieses
Mittels zum Färben von Keratinfasern und insbesondere von
Humanhaaren.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus den nachstehenden Erläuterungen.
Das Färbemittel, das zum Oxidationsfärben von Keratin
fasern und insbesondere von Humanhaaren dient, ist im
wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens
einen Prekursor von Oxidationsfarbstoffen und mindestens
ein wasserlösliches Bio-Heteropolysaccharid in einem
kosmetisch verträglichen Milieu enthält.
Dieses Mittel weist kein Oxidationsmittel zur Ent
wicklung der Färbung auf den Haaren auf.
Bei den im erfindungsgemäßen Mittel eingesetzten
Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen handelt es sich um
Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen vom para- oder
ortho-Typ, beispielsweise p-Phenylendiaminen, p-Aminophenole,
p-Diphenole, o-Aminophenole, o-Phenylendiamine und
o-Diphenole, und um Prekursoren von heterocyclischen
Oxidationsfarbstoffen, beispielsweise Pyridin- und
Pyrimidin-Derivate.
Diese Verbindungen sind als solche bekannt und können ge
gebenenfalls an den Aminfunktionen oder an den Benzol-
oder Heterocycluskernen durch Alkyl-, Hydroxyalkyl-,
Halogen-, Alkoxy-oder Amingruppen (gegebenenfalls substituiert
durch Alkyl oder Hydroxyalkyl) substituiert sein.
Bezüglich der erfindungsgemäß einsetzbaren Prekursoren
vom para-Typ wird auf die FR-PS 2 421 607 Bezug genommen.
Zu diesen Verbindungen zählen insbesondere:
p-Phenylendiamin, 2-Methyl-1,4-diaminobenzol, 2,6-Di methyl-1,4-diaminobenzol, 2,5-Dimethyl-1,4-diamino benzol, 2,3-Dimethyl-1,4-diaminobenzol, 2-Chlor-1,4- diaminobenzol, 2-Methoxy-1,4-diaminobenzol, 1-N-Phenylamino-4-aminobenzol, 1-N,N-Dimethylamino- 4-aminobenzol, 1-N,N-Diethylamino-4-aminobenzol, 1-N-bis(β-Hydroxyethyl)amino-4-aminobenzol, 1-N- Methoxyethylamino-4-aminobenzol, 2-Hydroxymethyl-1,4- diaminobenzol, 2-Hydroxyethyl-1,4-diaminobenzol, 2-Isopropyl-1,4-Diaminobenzol, 1-N-Hydroxypropyl-4- aminobenzol, 2,6-Dimethyl-3-methoxy-1,4-diaminobenzol, 1-Amino-4-hydroxybenzol und die am Benzolkern substituierten Derivate, wie 2-Methyl-1-amino-4-hydroxybenzol, 1-N-Methyl amino-4-hydroxybenzol, Hydrochinon, 2,5-Diaminopyridin und die in 2-Stellung durch Alkyl- oder Hydroxyalkyl gruppen N-substituierten Derivate davon, 1-Amino-2- hydroxybenzol, 6-Methyl-1-hydroxy-2-aminobenzol, 4-Methyl- 1-amino-2-hydroxybenzol, 2,4,5,6-Tetraaminopyridin und die beispielsweise durch eine Alkyl- oder Hydroxyalkyl gruppe N-substituierten Derivate davon, handelt.
p-Phenylendiamin, 2-Methyl-1,4-diaminobenzol, 2,6-Di methyl-1,4-diaminobenzol, 2,5-Dimethyl-1,4-diamino benzol, 2,3-Dimethyl-1,4-diaminobenzol, 2-Chlor-1,4- diaminobenzol, 2-Methoxy-1,4-diaminobenzol, 1-N-Phenylamino-4-aminobenzol, 1-N,N-Dimethylamino- 4-aminobenzol, 1-N,N-Diethylamino-4-aminobenzol, 1-N-bis(β-Hydroxyethyl)amino-4-aminobenzol, 1-N- Methoxyethylamino-4-aminobenzol, 2-Hydroxymethyl-1,4- diaminobenzol, 2-Hydroxyethyl-1,4-diaminobenzol, 2-Isopropyl-1,4-Diaminobenzol, 1-N-Hydroxypropyl-4- aminobenzol, 2,6-Dimethyl-3-methoxy-1,4-diaminobenzol, 1-Amino-4-hydroxybenzol und die am Benzolkern substituierten Derivate, wie 2-Methyl-1-amino-4-hydroxybenzol, 1-N-Methyl amino-4-hydroxybenzol, Hydrochinon, 2,5-Diaminopyridin und die in 2-Stellung durch Alkyl- oder Hydroxyalkyl gruppen N-substituierten Derivate davon, 1-Amino-2- hydroxybenzol, 6-Methyl-1-hydroxy-2-aminobenzol, 4-Methyl- 1-amino-2-hydroxybenzol, 2,4,5,6-Tetraaminopyridin und die beispielsweise durch eine Alkyl- oder Hydroxyalkyl gruppe N-substituierten Derivate davon, handelt.
Die erfindungsgemäßen Mittel können auch einen oder mehrere
"Nuanceurs" oder Kuppler enthalten, welche auch meta-
Derivate genannt werden. Diesbezüglich kann man insbe
sondere nennen: Phenole, m-Diphenole, m-Aminophenol und
m-Phenylendiamine. Diese Verbindungen können gegebenenfalls
an den Aminfunktionen, an den Phenolfunktionen oder am
Benzolkern durch Alkyl-, Alkoxy-, Hydroxyalkyl- oder
Alkylaminogruppen usw. substituiert sein.
Als Kuppler kann man auch mono- oder dihydroxylierte
Naphthalinderivate sowie heterocyclische Verbindungen, bei
spielsweise Pyrazolone oder Diketonverbindungen, einsetzen.
Auch diese Verbindungen können durch Alkyl-, Hydroxyalkyl-
oder Halogensubstituenten an den nicht-monovalenten
Resten sowie an den aromatischen und heterocyclischen
Kernen substituiert sein.
Als Kuppler kann man insbesondere die folgenden einsetzen:
3,4-Methylendioxyphenol, 3,4-Methylendioxy-1-N-β- hydroxyethylaminobenzol, 1-Methoxy-2-amino-4-N-β- hydroxyethylaminobenzol, 1-Hydroxy-3-N,N-dimethylamino benzol, 6-Methyl-1-hydroxy-3-aminobenzol, 6-Methyl-1- hydroxy-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol, 2,4-Dichlor- 1-hydroxy-3-aminobenzol, 4,6-Dichlor-1-hydroxy-3- aminobenzol, 1-Hydroxy-3-N,N-diethylaminobenzol, 1-Hydroxy-2-methyl-3-aminobenzol, 2-Chlor-6-methyl- 1-hydroxy-3-aminobenzol, 1,3-Diaminobenzol, 6-Methoxy- 1,3-diaminobenzol, 6-Hydroxyethyloxy-1,3-diamino benzol, 6-Methoxy-5-ethyl-1,3-diaminobenzol, 6-Ethyloxy- 1,3-diaminobenzol, 1-N,N-bis-β-Hydroxyethylamino-3- aminobenzol, 2-Methyl-1,3-diaminobenzol, 6-Methoxy-1- amino-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol, 6-β-Amino ethyloxy-1,3-diaminobenzol, 6-β-Hydroxyethyloxy- 1-amino-3-N-methylaminobenzol, 6-Carboxymethyloxy- 1,3-diaminobenzol, 6-Ethyloxy-1-N,N-bis-β-hydroxy ethylamino-3-aminobenzol, 6-Hydroxyethyl-1,3-di aminobenzol, 1-Hydroxy-2-isopropyl-5-methylbenzol, 1,3-Dihydroxybenzol, 2-Chlor-1,3-dihydroxybenzol, 2-Methyl-1,3-dihydroxybenzol, 4-Chlor-1,3-dihydroxy benzol, 5,6-Dichlor-2-methyl-1,3-dihydroxybenzol, 1-Hydroxy-3-aminobenzol, 1-Hydroxy-3-carbamoylmethyl aminobenzol, 2,7-Dihydroxynaphthalin, 2,3-Dihydroxy naphthalen, 6-Hydroxybenzomorpholin, 4-Methyl-2,6- dihydroxypyridin, 2,6-Dihydroxypyridin, 2,6-Di aminopyridin, 6-Aminobenzomorpholin, 1-Phenyl-3- methyl-5-pyrazolon, 1-Hydroxynaphthalin, 1,7-Di hydroxynaphthalin und 1,5-Dihydroxynaphthalin.
3,4-Methylendioxyphenol, 3,4-Methylendioxy-1-N-β- hydroxyethylaminobenzol, 1-Methoxy-2-amino-4-N-β- hydroxyethylaminobenzol, 1-Hydroxy-3-N,N-dimethylamino benzol, 6-Methyl-1-hydroxy-3-aminobenzol, 6-Methyl-1- hydroxy-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol, 2,4-Dichlor- 1-hydroxy-3-aminobenzol, 4,6-Dichlor-1-hydroxy-3- aminobenzol, 1-Hydroxy-3-N,N-diethylaminobenzol, 1-Hydroxy-2-methyl-3-aminobenzol, 2-Chlor-6-methyl- 1-hydroxy-3-aminobenzol, 1,3-Diaminobenzol, 6-Methoxy- 1,3-diaminobenzol, 6-Hydroxyethyloxy-1,3-diamino benzol, 6-Methoxy-5-ethyl-1,3-diaminobenzol, 6-Ethyloxy- 1,3-diaminobenzol, 1-N,N-bis-β-Hydroxyethylamino-3- aminobenzol, 2-Methyl-1,3-diaminobenzol, 6-Methoxy-1- amino-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol, 6-β-Amino ethyloxy-1,3-diaminobenzol, 6-β-Hydroxyethyloxy- 1-amino-3-N-methylaminobenzol, 6-Carboxymethyloxy- 1,3-diaminobenzol, 6-Ethyloxy-1-N,N-bis-β-hydroxy ethylamino-3-aminobenzol, 6-Hydroxyethyl-1,3-di aminobenzol, 1-Hydroxy-2-isopropyl-5-methylbenzol, 1,3-Dihydroxybenzol, 2-Chlor-1,3-dihydroxybenzol, 2-Methyl-1,3-dihydroxybenzol, 4-Chlor-1,3-dihydroxy benzol, 5,6-Dichlor-2-methyl-1,3-dihydroxybenzol, 1-Hydroxy-3-aminobenzol, 1-Hydroxy-3-carbamoylmethyl aminobenzol, 2,7-Dihydroxynaphthalin, 2,3-Dihydroxy naphthalen, 6-Hydroxybenzomorpholin, 4-Methyl-2,6- dihydroxypyridin, 2,6-Dihydroxypyridin, 2,6-Di aminopyridin, 6-Aminobenzomorpholin, 1-Phenyl-3- methyl-5-pyrazolon, 1-Hydroxynaphthalin, 1,7-Di hydroxynaphthalin und 1,5-Dihydroxynaphthalin.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Bio-Heteropoly
saccharide erhält man durch Fermentation von Zucker mit
Hilfe von Mikroorganismen. Die Bio-Heteropolysaccharide
weisen in ihrer Kette Mannose, Glucose und Glucoron- und
Galactoronsäure auf.
Sie können insbesondere Xanthangummen aufweisen, die durch
das Bakterium Xanthomonas Campestri und die Mutanten und
Varianten davon erzeugt werden.
Die Xanthangummen besitzen eine Viskosität von 600 bis
1600 mPa·s (bei einer 1% Xanthangummi enthaltenen wäßrigen
Lösung; gemessen mit einem Brookfield-Viskosimeter,
Typ LVT, bei 60 U/min.). Sie besitzen ein Molekularge
wicht von 1 000 000 bis 50 000 000.
Die Xanthangummen weisen in ihrer Struktur drei unter
schiedliche Monosaccharide auf, wobei es sich um Mannose,
Glucose und Glucuronsäure in Form des Salzes handelt.
Derartige Produkte werden insbesondere unter folgenden
Handelsbezeichnungen vertrieben: Keltrol von der Fa.
Kelco, dessen 1%ige wäßrige Lösung eine Brookfield
LVT-Viskosität bei 60 U/min. von 1200 bis 1600 mPa·s be
sitzt; Kelzan S, vertrieben von der Fa. Kelco, dessen
1%ige wäßrige Lösung eine Brookfield LVT-Viskosität bei
60 U/min. von 850 mPa·s besitzt; Rhodopol 23, 23 U und 23 C,
vertrieben von der Fa. Rhone-Poulenc, eine 0,3%ige
wäßrige Lösung davon besitzt eine Brookfield LVT-Viskosität
bei 30 U/min. von 450 ± 50 mPa·s; Rhodigel 23, vertrieben
von der Fa. Rhone-Poulenc, Deuteron XG, vertrieben von der
Fa. Schoner GmbH, dessen 1%ige wäßrige Lösung eine
Viskosität von 1200 mPa·s besitzt, gemessen mit einem
Brookfield LVT-Viskosimeter bei 30 U/min.; Actigum CX9,
vertrieben von der Fa. Ceca dessen 1%ige wäßrige Lösung
eine Viskosität von 1200 mPa·s besitzt, bestimmt mit einem
Brookfield LVT-Viskosimeter bei 30 U/min.; Kelzan K9 C57,
dessen 1%ige wäßrige Lösung eine Viskosität von 630 bis
1000 mPa·s besitzt, bestimmt mit einem Brookfield LVS-
Viskosimeter bei 60 U/min, vertrieben von Kelco;
Kelzan K8 B12, dessen Viskosität Rotovisco RVI, MVI de
Haacke bei 25°C 1000 mPa·s bei 10 s-1 beträgt, vertrieben
von Kelco; Kelzan K3 B130, vertrieben von Kelco.
Als Heteropolysaccharide kann man auch folgende einsetzen:
- a) das Biopolymer PS 87, das vom Bacterium Bacillus- Polymyxa erzeugt wird und das in seiner Struktur Glucose, Galactose, Mannose, Fucose und Glucuronsäure aufweist; dieses Biopolymer PS 87 (ist in der europäischen Patentanmeldung Nr. 23 397 beschrieben;
- b) das Biopolymer S 88, das vom Stamm Pseudomonas ATCC 31554 erzeugt wird und das in seiner Struktur Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweist; dieses Bio polymer ist in der GB-PS 2 058 106 beschrieben;
- c) das Biopolymer S 130, das vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 555 erzeugt wird und das in seinem Molekül Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweist; dieses Biopolymer ist in der GB-PS 2 058 107 beschrieben;
- d) das Biopolymer S 139, das vom Stamm Pseudomonas ATCC 31644 erzeugt wird und das in seinem Molekül Rhamnose, Glucose, Mannose, Galactose und Galacturon säure aufweist; dieses Biopolymer ist in der US-PS 4 454 316 beschrieben;
- e) das Biopolymer S 198, das vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 853 erzeugt wird und das in seinem Molekül Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweist; dieses Biopolymer ist in der europäischen Patentan meldung 64 354 beschrieben; und
- f) das von gram-positiven oder -negativen Bakterien-, Hefe-, Pilze- oder Algenspezien erzeugte exocelluläre Biopolymer; dieses Biopolymer ist in der DE-OS 32 24 547 beschrieben.
Die Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen sind in den
erfindungsgemäßen Mitteln in Anteilen von 0,001 bis
10 Gew.-% und vorzugsweise von 0,01 bis 5 Gew.-% vorhanden,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Das Xanthangummi ist in den erfindungsgemäßen Mitteln in
Anteilen von 0,1 bis 5% und vorzugsweise von 0,5 bis
3% Gew.-% vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des
Mittels. Die erfindungsgemäßen Mittel können Direktfarb
stoffe, beispielsweise Azofarbstoffe, Anthrachinonfarb
stoffe oder Nitrofarbstoffe der Benzolreihe enthalten,
um die mit Hilfe der Oxidationsfarbstoff-Prekursoren er
haltenen Färbungen anzureichern oder zu nuancieren. Diese
Direktfarbstoffe sind in einem Anteil von 0,01 bis 5 Gew.-%
vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Die Mittel können auch anionische, kationische, nicht-
ionische oder amphotere grenzflächenaktive Mittel sowie
deren Mischungen enthalten. Zu den bevorzugten grenz
flächenaktiven Mitteln zählen Seifen, Alkylbenzolsulfonate,
Alkylnaphthalinsulfonate, quaternäre Ammoniumsalze,
Fettsäurediethanoamide und polyoxyethylenierte oder
polyglycerinierte Säuren, Alkohole und Amide.
Die grenzflächenaktiven Mittel sind in den erfindungsge
mäßen Mitteln in Anteilen von 0,1 bis 55 Gew.-% und vor
zugsweise von 1 bis 40 Gew.-% vorhanden, bezogen auf das
Gesamtgewicht des Mittels.
Die Mittel können auch Lösungsmittel in solchen Mengen ent
halten, daß die eingesetzten Farbstoff-Prekursoren gelöst
werden können. Zu diesen Lösungsmitteln zählen Wasser und
Mischungen von Wasser und niedrigen Alkoholen, wie
Ethanol oder Isopropanol, Glycerin, Glykole oder Glykol
ether, wie Ethylenglykolmonobutylether, Propylenglykol,
Diethylenglykolmonoethylether und -monomethylether usw.
Diese Lösungsmittel sind vorzugsweise in Anteilen von
1 bis 50 Gew.-% und insbesondere von 3 bis 30 Gew.-%
vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Diese Mittel können auch anionische, nicht-ionische,
kationische oder amphotere Polymere oder Mischungen davon
in Anteilen von 0,1 bis 5 Gew.-% enthalten.
Diese Mittel können auch üblicherweise in Haarfärbemitteln
eingesetzte Adjuvantien enthalten. Dazu zählen Penetrations
mittel, Sequestriermittel, Puffer, Parfums, Konservierungs
mittel, Reduktionsmittel und Antioxydantien.
Der pH-Wert der Mittel wird mit alkalisch-machenden
Mitteln, beispielsweise Ammoniak, Alkanolaminen, wie
Monoethanolamin, Diethanolamin oder Triethanolamin,
Ammonium-, Kalium- oder Natriumcarbonat, Natriumhydroxyd,
2-Amino-2-methyl-1-propanol oder mit sauermachenden Mitteln
auf 8 bis 11,5 eingestellt.
Die erfindungsgemäßen Mittel können als mehr oder weniger
verdickte Flüssigkeit, als Gel oder als Creme vorliegen,
so daß sie auf den Haaren verbleiben.
Die Bio-Heteropolysaccharide und insbesondere das Xanthangummi
besitzen nicht nur die oben erwähnten Eigenschaften,
sondern übernehmen auch die Rolle eines Verdickungsmittels
und bewirken dadurch, daß das Färbemittel auf den Haaren haften
bleibt bzw. dort lokalisiert werden kann.
Die erfindungsgemäßen Mittel, die kein Oxidationsmittel
enthalten, werden zum Anwendungszeitpunkt mit Mitteln ver
mischt, die ein Oxidationsmittel zur Entwicklung der
Färbung enthalten. Es kann sich dabei um Wasserstoff
peroxyd, Harnstoffperoxyd oder ein Persalz handelt.
Das zur Anwendung bereite Mittel trägt man dann auf die
Haare auf und läßt 2 min. bis zu 1 h, vorzugsweise bei
spielsweise 5 bis 30 min., einwirken. Anschließend spült
man die Haare, wäscht sie gegebenenfalls mit einem Shampoo,
spült sie erneut und trocknet sie.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Er
findung, ohne sie jedoch zu beschränken.
Man stellt folgendes Färbemittel her:
| p-Phenylendiamin|1 g | |
| p-Aminophenol | 2,95 g |
| N-Methyl-p-aminophenol | 2,14 g |
| o-Aminophenol | 0,30 g |
| Resorcin | 0,79 g |
| m-Aminophenol | 0,60 g |
| 6-Hydroxyethyloxy-1,3-diaminobenzol | 0,78 g |
| 1-Hydroxy-6-methyl-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol | 3 g |
| Natriumalkylethersulfat | 5,6 g |
| Xanthangummi, vertrieben unter der Bezeichnung Keltrol von der Fa. Kelco | 2 g |
| Koprafettsäurediethanolamide | 3,5 g |
| Glykoldistearat | 2 g |
| Ammoniumthiolactat | 0,8 g |
| Pentanatriumsalz von Diethylentriaminopentaessigsäure | 2 g |
| Ammoniak mit 20% NH3 | 12,9 g |
| Parfüm, Konservierungsmittel q.s., Wasser q.s.p. | 100 g |
Zum Anwendungszeitpunkt gibt man zu einem Teil dieses
Mittels einen gleichen Gewichtsteil einer oxidierenden
Milch mit 6% H2O2. Man trägt diese Mischung auf zu 90%
weiße, natürliche Haare, die gegebenenfalls dauergewellt
sind auf und läßt sie 30 min. bei Raumtemperatur ein
wirken. Sie verleiht diesen nach Spülen und Shampoonieren
eine dunkelblonde-kupferfarbene Färbung.
Man stellt folgendes Mittel her:
| 2-Methyl-1,4-diaminobenzol|0,7 g | |
| p-Aminophenol | 0,8 g |
| N-Methyl-p-aminophenol-Hemisulfat | 0,35 g |
| Resorcin | 0,20 g |
| m-Aminophenol | 0,12 g |
| 2,4-Diaminophenoxyethanol-Dihydrochlorid | 0,30 g |
| 1-Methyl-2-hydroxy-4-β-hydroxyethylaminobenzol | 0,16 g |
| Laurindiethanolamid | 3 g |
| Xanthangummi, vertrieben von der Fa. Rhone-Poulenc unter der Bezeichnung Rhodopol 23 U | 2,5 g |
| Ammoniak mit 20% NH3 | 12 g |
| Thiomilchsäure | 0,3 g |
| Wasser q.s.p. | 100 g |
Zum Anwendungszeitpunkt verdünnt man dieses gelierte
flüssige Mittel mit dem gleichen Gewicht 6%igen Wasser
stoffperoxyds. Man trägt die Mischung auf braune Haare auf
und läßt sie 30 min. einwirken.
Nach Spülen, Shampoonieren und Trocknen erhält man eine
kastanienbraune-purpurviolette Färbung.
Man stellt folgendes Mittel her:
| p-Phenylendiamin|0,3 g | |
| p-Aminophenol | 0,9 g |
| 1-Methyl-2-hydroxy-4-β-hydroxyethylaminobenzol | 0,5 g |
| 2,4-Diaminophenoxyethanol-Dihydrochlorid | 0,2 g |
| Xanthangummi, vertrieben von der Fa. Kelco unter der Bezeichnung Keltrol | 1,8 g |
| Natriumalkylethersulfat mit 28% Aktivmaterial (AM), vertrieben unter der Bezeichnung Sactipon 8533 von der Fa. Lever | 20 g |
| Laurindiethanolamid | 3 g |
| Ammoniak mit 20% NH3 | 13 g |
| Ethylendiamintetraessigsäure | 0,1 g |
| Thiomilchsäure | 0,3 g |
| Wasser q.s.p. | 100 g |
Man vermischt dieses Mittel mit einem gleichen Gewicht
6%igem Wasserstoffperoxyd, trägt das erhaltene Produkt
auf braune Haare auf und läßt 30 min. einwirken.
Nach Spülen, Shampoonieren und Trocknen besitzen die
Haare eine kastanienbraune-mahagoniartige Nuance.
Man stellt folgendes Mittel her:
| 2-Methyl-1,4-diaminobenzol|0,8 g | |
| p-Aminophenol | 0,05 g |
| 1-Methyl-2-hydroxy-4-β-hydroxyethylaminobenzol | 0,95 g |
| m-Aminophenol | 0,3 g |
| Xanthangummi, vertrieben von der Fa. Kelco unter der Bezeichnung Keltrol | 2,2 g |
| Natriumalkylethersulfat mit 28% AM, vertrieben unter der Bezeichnung Sactipon 8533 von der Fa. Lever | 20 g |
| Oleindiethanolamid | 2,5 g |
| Ethylendiamintetraessigsäure | 0,1 g |
| Thiomilchsäure | 0,3 g |
| Ammoniak mit 20% NH3 | 12 g |
| Wasser q.s.p. | 100 g |
Man verdünnt dieses gelartige Mittel zum Anwendungszeit
punkt mit einem gleichen Gewicht 6%igem H2O2. Die er
haltene Mischung trägt man auf braune Haare auf und läßt
sie 30 min einwirken.
Nach Spülen, Shampoonieren und Trocknen erhält man eine
kastanienbraune goldfarbige Nuance.
Claims (10)
1. Färbemittel für Keratinfasern und insbesondere für
Humanhaare,
dadurch gekennzeichnet,
daß es mindestens einen Oxidationsfarbstoff-Prekursor
und mindestens ein wasserlösliches Bio-Heteropoly
saccharid in einem kosmetisch verträglichen Milieu
enthält, wobei es sich bei dem wasserlöslichen Bio-
Heteropolysaccharid um ein Xanthangummi mit einer
Viskosität von 850 bis 1650 mPa·s (für eine wäßrige,
1% Xanthangummi enthaltende Zusammensetzung; gemessen mit
einem Brookfield LVT-Viskosimeter bei 60 U/min.) und mit
einem Molekulargewicht von 1 000 000 bis 50 000 000
handelt.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
es Prekursoren von Oxidationsfarbstoffe vom para- oder
ortho-Typ enthält, wobei es sich um p-Phenylendiamine,
p-Aminophenole, p-Diphenole o-Aminophenole, o-Phenylen
diamine, o-Diphenole und Pyridin- oder Pyrimidin-
Derivate handelt.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß es auch Kuppler enthält, wobei
es sich um Phenole, m-Diphenole, m-Aminophenole,
m-Phenylendiamine, mono- oder di-hydroxylierte
Naphthalinderivate, Pyrazolone und Diketonverbindungen
handelt.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß es sich bei dem wasserlöslichen
Bio-Heteropolysaccharid um folgende Biopolymere
handelt:
Biopolymer PS 87, erzeugt vom Bakterium Bacillus- Polymyxa, das in seiner Struktur Glucose, Galactose,
Mannose, Fucose und Glucuronsäure aufweist;
Biopolymere 588, erzeugt vom Stamm Pseudomonas ATCC 31554, 5130, erzeugt vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 555, und S 198 erzeugt vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 853, die in ihren Molekülen Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweisen;
Biopolymer S 139, erzeugt vom Stamm Pseudomonas ATCC 31 644, das in seinem Molekül Rhamnose Glucose, Mannose, Galactose und Galacturonsäure aufweist;
und exocelluläres Biopolymer, erzeugt von gram-positiven oder gram-negativen Bakterien-, Hefe-, Pilzen- oder Algenspezien.
Biopolymer PS 87, erzeugt vom Bakterium Bacillus- Polymyxa, das in seiner Struktur Glucose, Galactose,
Mannose, Fucose und Glucuronsäure aufweist;
Biopolymere 588, erzeugt vom Stamm Pseudomonas ATCC 31554, 5130, erzeugt vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 555, und S 198 erzeugt vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 853, die in ihren Molekülen Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweisen;
Biopolymer S 139, erzeugt vom Stamm Pseudomonas ATCC 31 644, das in seinem Molekül Rhamnose Glucose, Mannose, Galactose und Galacturonsäure aufweist;
und exocelluläres Biopolymer, erzeugt von gram-positiven oder gram-negativen Bakterien-, Hefe-, Pilzen- oder Algenspezien.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß es 0,1 bis 5 Gew.-% an wasserlös
lichem Heteropolysaccharid enthält, bezogen auf das
Gesamtgewicht des Mittels.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß es 0,001 bis 10 Gew.-% Oxidations
farbstoff-Prekursoren enthält.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß es auch Direktfarbstoffe, wobei es
sich um Azofarbstoffe, Anthrachinonfarbstoffe und
Nitroderivate der Benzolreihe handelt, in Anteilen
von 0,01 bis 5 Gew.-% enthält.
8. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das kosmetisch verträgliche Milieu
aus Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und Niedrig
alkoholen, Glykolen oder Glykolethern besteht.
9. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß sein pH-Wert zwischen 8 und 11,5
liegt.
10. Verwendung des Mittels gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9
zum Färben von Keratinfasern, wie Haaren, nachdem
es zuvor zum Anwendungszeitpunkt mit einem Oxidations
mittel vermischt worden ist.
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