DE3545371C2 - Färbemittel auf Basis von Oxidationsfarbstoffen und Bio-Heteropolysacchariden sowie seine Verwendung - Google Patents

Färbemittel auf Basis von Oxidationsfarbstoffen und Bio-Heteropolysacchariden sowie seine Verwendung

Info

Publication number
DE3545371C2
DE3545371C2 DE3545371A DE3545371A DE3545371C2 DE 3545371 C2 DE3545371 C2 DE 3545371C2 DE 3545371 A DE3545371 A DE 3545371A DE 3545371 A DE3545371 A DE 3545371A DE 3545371 C2 DE3545371 C2 DE 3545371C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition according
oxidation
water
produced
dyes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Revoked
Application number
DE3545371A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3545371A1 (de
Inventor
Jean-Francois Grollier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOreal SA
Original Assignee
LOreal SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOreal SA filed Critical LOreal SA
Publication of DE3545371A1 publication Critical patent/DE3545371A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3545371C2 publication Critical patent/DE3545371C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Revoked legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • A61K8/41Amines
    • A61K8/415Aminophenols
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • A61K8/41Amines
    • A61K8/411Aromatic amines, i.e. where the amino group is directly linked to the aromatic nucleus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/72Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds
    • A61K8/73Polysaccharides
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/10Preparations for permanently dyeing the hair

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Färbemittel für Keratinfasern und insbesondere für Humanhaare auf Basis von Oxidations­ farbstoffen und wasserlöslichen Bio-Heteropolysacchariden. Dieses Mittel wird zum An­ wendungszeitpunkt mit einer Oxidationsmittel enthaltenden Zusammensetzung vermischt.
Zum Färben von Keratinfasern, beispielsweise Humanhaaren, kann man sogenannte Direktfarbstoffe einsetzen, die als solche in der Lage sind, Keratinfasern zu färben. Man kann auch sogenannte Oxidationsfarbstoffe einsetzen, mit denen man nach Entwicklung ihrer Färbekraft in einem oxidierenden Milieu eine Färbung erhalten kann, welche licht- und witterungsstabil ist und trotz mehrmaligen Waschens mit einem Shampoo beständig bleibt.
Die Oxidationsfarbstoffe als solche sind im allgemeinen keine Farbstoffe. Es handelt sich dabei um Zwischenver­ bindungen, die am Anfang wenig oder gar nicht gefärbt sind. Diese werden häufig "Oxidationsbase oder Prekursoren" ge­ nannt. Die Färbekraft dieser Verbindungen entwickelt sich in einem oxidierenden Milieu, das im allgemeinen aus Wasserstoffperoxid besteht. Man erhält so im basischen Milieu eine Färbung. Dabei findet entweder ein oxidativer Kondensationsprozeß des Oxidationsfarbstoff-Prekursors mit sich selbst oder eine oxidative Kondensation der "Oxidationsbase oder des Prekursors" mit einer Verbindung statt, die "Nuanceurs" oder Kuppler genannt wird.
Da dabei eine Vielzahl von Verbindungen beteiligt sind, die aus "Oxidationsbasen" und Kupplern bestehen, kann man damit eine große Farbpalette im Bereich der natürlichen, schwarzen und aschfarbenen Nuancen und im Bereich der Schimmer (Reflexe) verleihenden Nuancen erzielen.
Die mit diesen Oxidationsfarbstoffen erzielte sogenannte Direktfärbung muß verschiedene Anforderungen erfüllen:
Die Färbung muß toxikologisch unbedenklich sein. Zudem muß man Nuancen in der gewünschten Intensität erhalten können. Die Färbung muß auch gegenüber äußeren Ein­ flüssen (Licht, Witterung, Waschen, Dauerwellung, saure oder basische Transpiration, Abreiben) stabil sein.
Außerdem ist es erforderlich, daß die Farbstoffe weiße Haare bedecken und dabei so wenig wie möglich selektiv sind, d. h. die Färbung darf sich entlang der Haarfasern, welche zwischen den Spitzen und Wurzeln unterschiedlich geschädigt sein können, nur so wenig möglich verändern.
Aufgrund dieser großen Zahl an Anforderungen sind die "Oxidationsbase-Kuppler"-Kombinationen bis heute nicht völlig zufriedenstellend.
Die DE-P 22 40 495 beschreibt Oxidationshaarfärbemittel auf Basis von Phenolen, m-Phenylendiamin und m-Aminophenolen als Kupplungskomponente, einem Alkalisierungsmittel, einem an einem Stickstoffatom substituierten p-Phenylendiamin als para-Komponente und gegebenenfalls üblichen Oxidations­ haarfärbemittelzusätzen. Zu derartigen Zusätzen zählen auch Verdickungsmittel, von denen Natriumalginat, Gummiarabikum, Cellulosederivate, wie Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose oder Natriumcarboxymethylcellulose, Acrylpolymere, wie Polyacrylsäurenatriumsalz, oder Bentonit erwähnt werden.
Die US-4,323,360 beschreibt Oxidationsfärbemittel mit 2,4-Diaminobutoxybenzol als Kupplungskomponente und üblichen Oxidationsbasen (para-Komponente). Diese Mittel können ebenfalls Verdickungsmittel enthalten, wobei Natriumalginat, Gummiarabikum, Cellulosederivate, wie Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, und Natriumcarboxymethylcellulose, Acrylsäurepolymere und Bentonit erwähnt werden.
Es wurde nun überraschend gefunden, daß es möglich ist, durch Zugabe einer bestimmten Menge eines Bio-Hetero­ polysaccharids zu einem Oxidationsfarbstoffe ent­ haltenden Mittel nach Anwendung dieses Mittels zu­ sammen mit einem Oxidationsmittel auf natürlichen oder dauergewellten Haaren die Beständigkeit der Nuancen hinsichtlich Licht- und Witterungseinflüssen zu ver­ bessern. Ferner können die Nuancen intensiviert werden. Auch wird die Reproduzierbarkeit hinsichtlich der gewünschten Intensität verbessert. Dies gilt insbe­ sondere für reflexreiche (schimmerreiche) Nuancen, wie die roten und kupferfarbenen Nuancen.
Die Färbemittel besitzen zudem eine größere Deckkraft für weiße Haare. Außerdem ist die Selektivität verringert.
Die Anwesenheit eines Bio-Heteropolysaccharids im Mittel, das Oxidationsfarbstoffe enthält, bewirkt auch noch folgendes. Die Oxidationsfarbstoff-Prekursoren werden besser konserviert. Die Stabilität der diese Farbstoffe ent­ haltenden Emulsion bei den Lagertemperaturen eines Friseur­ salons ist größer; zudem wird eine Oxidation dieser Farb­ stoffe vermieden.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Färbemittel zum permanenten Färben oder zum Oxidationsfärben von Keratinfasern und insbesondere von Humanhaaren, das mindestens einen Oxidationsfarbstoff-Prekursor und mindestens ein Bio- Heteropolysaccharid in einem kosmetisch verträglichen Milieu enthält, wobei es sich bei dem wasserlöslichen Bio- Heteropolysaccharid um ein Xanthangummi mit einer Viskosität von 850 bis 1650 mPa.s (für eine wäßrige, 1% Xanthangummi enthaltende Zusammensetzung; gemessen mit einem Brookfield LVT-Viskosimeter bei 60 U/min.) und mit einem Molekulargewicht von 1 000 000 bis 50 000 000 handelt.
Das erfindungsgemäße Mittel enthält vorzugsweise kein Oxidationsmittel für die Entwicklung der Färbung auf den Haaren.
Gegenstand der Erfindung ist auch die Verwendung dieses Mittels zum Färben von Keratinfasern und insbesondere von Humanhaaren.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den nachstehenden Erläuterungen.
Das Färbemittel, das zum Oxidationsfärben von Keratin­ fasern und insbesondere von Humanhaaren dient, ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens einen Prekursor von Oxidationsfarbstoffen und mindestens ein wasserlösliches Bio-Heteropolysaccharid in einem kosmetisch verträglichen Milieu enthält.
Dieses Mittel weist kein Oxidationsmittel zur Ent­ wicklung der Färbung auf den Haaren auf.
Bei den im erfindungsgemäßen Mittel eingesetzten Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen handelt es sich um Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen vom para- oder ortho-Typ, beispielsweise p-Phenylendiaminen, p-Aminophenole, p-Diphenole, o-Aminophenole, o-Phenylendiamine und o-Diphenole, und um Prekursoren von heterocyclischen Oxidationsfarbstoffen, beispielsweise Pyridin- und Pyrimidin-Derivate.
Diese Verbindungen sind als solche bekannt und können ge­ gebenenfalls an den Aminfunktionen oder an den Benzol- oder Heterocycluskernen durch Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Halogen-, Alkoxy-oder Amingruppen (gegebenenfalls substituiert durch Alkyl oder Hydroxyalkyl) substituiert sein.
Bezüglich der erfindungsgemäß einsetzbaren Prekursoren vom para-Typ wird auf die FR-PS 2 421 607 Bezug genommen.
Zu diesen Verbindungen zählen insbesondere:
p-Phenylendiamin, 2-Methyl-1,4-diaminobenzol, 2,6-Di­ methyl-1,4-diaminobenzol, 2,5-Dimethyl-1,4-diamino­ benzol, 2,3-Dimethyl-1,4-diaminobenzol, 2-Chlor-1,4- diaminobenzol, 2-Methoxy-1,4-diaminobenzol, 1-N-Phenylamino-4-aminobenzol, 1-N,N-Dimethylamino- 4-aminobenzol, 1-N,N-Diethylamino-4-aminobenzol, 1-N-bis(β-Hydroxyethyl)amino-4-aminobenzol, 1-N- Methoxyethylamino-4-aminobenzol, 2-Hydroxymethyl-1,4- diaminobenzol, 2-Hydroxyethyl-1,4-diaminobenzol, 2-Isopropyl-1,4-Diaminobenzol, 1-N-Hydroxypropyl-4- aminobenzol, 2,6-Dimethyl-3-methoxy-1,4-diaminobenzol, 1-Amino-4-hydroxybenzol und die am Benzolkern substituierten Derivate, wie 2-Methyl-1-amino-4-hydroxybenzol, 1-N-Methyl­ amino-4-hydroxybenzol, Hydrochinon, 2,5-Diaminopyridin und die in 2-Stellung durch Alkyl- oder Hydroxyalkyl­ gruppen N-substituierten Derivate davon, 1-Amino-2- hydroxybenzol, 6-Methyl-1-hydroxy-2-aminobenzol, 4-Methyl- 1-amino-2-hydroxybenzol, 2,4,5,6-Tetraaminopyridin und die beispielsweise durch eine Alkyl- oder Hydroxyalkyl­ gruppe N-substituierten Derivate davon, handelt.
Die erfindungsgemäßen Mittel können auch einen oder mehrere "Nuanceurs" oder Kuppler enthalten, welche auch meta- Derivate genannt werden. Diesbezüglich kann man insbe­ sondere nennen: Phenole, m-Diphenole, m-Aminophenol und m-Phenylendiamine. Diese Verbindungen können gegebenenfalls an den Aminfunktionen, an den Phenolfunktionen oder am Benzolkern durch Alkyl-, Alkoxy-, Hydroxyalkyl- oder Alkylaminogruppen usw. substituiert sein.
Als Kuppler kann man auch mono- oder dihydroxylierte Naphthalinderivate sowie heterocyclische Verbindungen, bei­ spielsweise Pyrazolone oder Diketonverbindungen, einsetzen. Auch diese Verbindungen können durch Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder Halogensubstituenten an den nicht-monovalenten Resten sowie an den aromatischen und heterocyclischen Kernen substituiert sein.
Als Kuppler kann man insbesondere die folgenden einsetzen:
3,4-Methylendioxyphenol, 3,4-Methylendioxy-1-N-β- hydroxyethylaminobenzol, 1-Methoxy-2-amino-4-N-β- hydroxyethylaminobenzol, 1-Hydroxy-3-N,N-dimethylamino­ benzol, 6-Methyl-1-hydroxy-3-aminobenzol, 6-Methyl-1- hydroxy-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol, 2,4-Dichlor- 1-hydroxy-3-aminobenzol, 4,6-Dichlor-1-hydroxy-3- aminobenzol, 1-Hydroxy-3-N,N-diethylaminobenzol, 1-Hydroxy-2-methyl-3-aminobenzol, 2-Chlor-6-methyl- 1-hydroxy-3-aminobenzol, 1,3-Diaminobenzol, 6-Methoxy- 1,3-diaminobenzol, 6-Hydroxyethyloxy-1,3-diamino­ benzol, 6-Methoxy-5-ethyl-1,3-diaminobenzol, 6-Ethyloxy- 1,3-diaminobenzol, 1-N,N-bis-β-Hydroxyethylamino-3- aminobenzol, 2-Methyl-1,3-diaminobenzol, 6-Methoxy-1- amino-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol, 6-β-Amino­ ethyloxy-1,3-diaminobenzol, 6-β-Hydroxyethyloxy- 1-amino-3-N-methylaminobenzol, 6-Carboxymethyloxy- 1,3-diaminobenzol, 6-Ethyloxy-1-N,N-bis-β-hydroxy­ ethylamino-3-aminobenzol, 6-Hydroxyethyl-1,3-di­ aminobenzol, 1-Hydroxy-2-isopropyl-5-methylbenzol, 1,3-Dihydroxybenzol, 2-Chlor-1,3-dihydroxybenzol, 2-Methyl-1,3-dihydroxybenzol, 4-Chlor-1,3-dihydroxy­ benzol, 5,6-Dichlor-2-methyl-1,3-dihydroxybenzol, 1-Hydroxy-3-aminobenzol, 1-Hydroxy-3-carbamoylmethyl­ aminobenzol, 2,7-Dihydroxynaphthalin, 2,3-Dihydroxy­ naphthalen, 6-Hydroxybenzomorpholin, 4-Methyl-2,6- dihydroxypyridin, 2,6-Dihydroxypyridin, 2,6-Di­ aminopyridin, 6-Aminobenzomorpholin, 1-Phenyl-3- methyl-5-pyrazolon, 1-Hydroxynaphthalin, 1,7-Di­ hydroxynaphthalin und 1,5-Dihydroxynaphthalin.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Bio-Heteropoly­ saccharide erhält man durch Fermentation von Zucker mit Hilfe von Mikroorganismen. Die Bio-Heteropolysaccharide weisen in ihrer Kette Mannose, Glucose und Glucoron- und Galactoronsäure auf.
Sie können insbesondere Xanthangummen aufweisen, die durch das Bakterium Xanthomonas Campestri und die Mutanten und Varianten davon erzeugt werden.
Die Xanthangummen besitzen eine Viskosität von 600 bis 1600 mPa·s (bei einer 1% Xanthangummi enthaltenen wäßrigen Lösung; gemessen mit einem Brookfield-Viskosimeter, Typ LVT, bei 60 U/min.). Sie besitzen ein Molekularge­ wicht von 1 000 000 bis 50 000 000.
Die Xanthangummen weisen in ihrer Struktur drei unter­ schiedliche Monosaccharide auf, wobei es sich um Mannose, Glucose und Glucuronsäure in Form des Salzes handelt.
Derartige Produkte werden insbesondere unter folgenden Handelsbezeichnungen vertrieben: Keltrol von der Fa. Kelco, dessen 1%ige wäßrige Lösung eine Brookfield LVT-Viskosität bei 60 U/min. von 1200 bis 1600 mPa·s be­ sitzt; Kelzan S, vertrieben von der Fa. Kelco, dessen 1%ige wäßrige Lösung eine Brookfield LVT-Viskosität bei 60 U/min. von 850 mPa·s besitzt; Rhodopol 23, 23 U und 23 C, vertrieben von der Fa. Rhone-Poulenc, eine 0,3%ige wäßrige Lösung davon besitzt eine Brookfield LVT-Viskosität bei 30 U/min. von 450 ± 50 mPa·s; Rhodigel 23, vertrieben von der Fa. Rhone-Poulenc, Deuteron XG, vertrieben von der Fa. Schoner GmbH, dessen 1%ige wäßrige Lösung eine Viskosität von 1200 mPa·s besitzt, gemessen mit einem Brookfield LVT-Viskosimeter bei 30 U/min.; Actigum CX9, vertrieben von der Fa. Ceca dessen 1%ige wäßrige Lösung eine Viskosität von 1200 mPa·s besitzt, bestimmt mit einem Brookfield LVT-Viskosimeter bei 30 U/min.; Kelzan K9 C57, dessen 1%ige wäßrige Lösung eine Viskosität von 630 bis 1000 mPa·s besitzt, bestimmt mit einem Brookfield LVS- Viskosimeter bei 60 U/min, vertrieben von Kelco; Kelzan K8 B12, dessen Viskosität Rotovisco RVI, MVI de Haacke bei 25°C 1000 mPa·s bei 10 s-1 beträgt, vertrieben von Kelco; Kelzan K3 B130, vertrieben von Kelco.
Als Heteropolysaccharide kann man auch folgende einsetzen:
  • a) das Biopolymer PS 87, das vom Bacterium Bacillus- Polymyxa erzeugt wird und das in seiner Struktur Glucose, Galactose, Mannose, Fucose und Glucuronsäure aufweist; dieses Biopolymer PS 87 (ist in der europäischen Patentanmeldung Nr. 23 397 beschrieben;
  • b) das Biopolymer S 88, das vom Stamm Pseudomonas ATCC 31554 erzeugt wird und das in seiner Struktur Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweist; dieses Bio­ polymer ist in der GB-PS 2 058 106 beschrieben;
  • c) das Biopolymer S 130, das vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 555 erzeugt wird und das in seinem Molekül Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweist; dieses Biopolymer ist in der GB-PS 2 058 107 beschrieben;
  • d) das Biopolymer S 139, das vom Stamm Pseudomonas ATCC 31644 erzeugt wird und das in seinem Molekül Rhamnose, Glucose, Mannose, Galactose und Galacturon­ säure aufweist; dieses Biopolymer ist in der US-PS 4 454 316 beschrieben;
  • e) das Biopolymer S 198, das vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 853 erzeugt wird und das in seinem Molekül Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweist; dieses Biopolymer ist in der europäischen Patentan­ meldung 64 354 beschrieben; und
  • f) das von gram-positiven oder -negativen Bakterien-, Hefe-, Pilze- oder Algenspezien erzeugte exocelluläre Biopolymer; dieses Biopolymer ist in der DE-OS 32 24 547 beschrieben.
Die Prekursoren von Oxidationsfarbstoffen sind in den erfindungsgemäßen Mitteln in Anteilen von 0,001 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise von 0,01 bis 5 Gew.-% vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Das Xanthangummi ist in den erfindungsgemäßen Mitteln in Anteilen von 0,1 bis 5% und vorzugsweise von 0,5 bis 3% Gew.-% vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels. Die erfindungsgemäßen Mittel können Direktfarb­ stoffe, beispielsweise Azofarbstoffe, Anthrachinonfarb­ stoffe oder Nitrofarbstoffe der Benzolreihe enthalten, um die mit Hilfe der Oxidationsfarbstoff-Prekursoren er­ haltenen Färbungen anzureichern oder zu nuancieren. Diese Direktfarbstoffe sind in einem Anteil von 0,01 bis 5 Gew.-% vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Die Mittel können auch anionische, kationische, nicht- ionische oder amphotere grenzflächenaktive Mittel sowie deren Mischungen enthalten. Zu den bevorzugten grenz­ flächenaktiven Mitteln zählen Seifen, Alkylbenzolsulfonate, Alkylnaphthalinsulfonate, quaternäre Ammoniumsalze, Fettsäurediethanoamide und polyoxyethylenierte oder polyglycerinierte Säuren, Alkohole und Amide.
Die grenzflächenaktiven Mittel sind in den erfindungsge­ mäßen Mitteln in Anteilen von 0,1 bis 55 Gew.-% und vor­ zugsweise von 1 bis 40 Gew.-% vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Die Mittel können auch Lösungsmittel in solchen Mengen ent­ halten, daß die eingesetzten Farbstoff-Prekursoren gelöst werden können. Zu diesen Lösungsmitteln zählen Wasser und Mischungen von Wasser und niedrigen Alkoholen, wie Ethanol oder Isopropanol, Glycerin, Glykole oder Glykol­ ether, wie Ethylenglykolmonobutylether, Propylenglykol, Diethylenglykolmonoethylether und -monomethylether usw.
Diese Lösungsmittel sind vorzugsweise in Anteilen von 1 bis 50 Gew.-% und insbesondere von 3 bis 30 Gew.-% vorhanden, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
Diese Mittel können auch anionische, nicht-ionische, kationische oder amphotere Polymere oder Mischungen davon in Anteilen von 0,1 bis 5 Gew.-% enthalten.
Diese Mittel können auch üblicherweise in Haarfärbemitteln eingesetzte Adjuvantien enthalten. Dazu zählen Penetrations­ mittel, Sequestriermittel, Puffer, Parfums, Konservierungs­ mittel, Reduktionsmittel und Antioxydantien.
Der pH-Wert der Mittel wird mit alkalisch-machenden Mitteln, beispielsweise Ammoniak, Alkanolaminen, wie Monoethanolamin, Diethanolamin oder Triethanolamin, Ammonium-, Kalium- oder Natriumcarbonat, Natriumhydroxyd, 2-Amino-2-methyl-1-propanol oder mit sauermachenden Mitteln auf 8 bis 11,5 eingestellt.
Die erfindungsgemäßen Mittel können als mehr oder weniger verdickte Flüssigkeit, als Gel oder als Creme vorliegen, so daß sie auf den Haaren verbleiben.
Die Bio-Heteropolysaccharide und insbesondere das Xanthangummi besitzen nicht nur die oben erwähnten Eigenschaften, sondern übernehmen auch die Rolle eines Verdickungsmittels und bewirken dadurch, daß das Färbemittel auf den Haaren haften bleibt bzw. dort lokalisiert werden kann.
Die erfindungsgemäßen Mittel, die kein Oxidationsmittel enthalten, werden zum Anwendungszeitpunkt mit Mitteln ver­ mischt, die ein Oxidationsmittel zur Entwicklung der Färbung enthalten. Es kann sich dabei um Wasserstoff­ peroxyd, Harnstoffperoxyd oder ein Persalz handelt.
Das zur Anwendung bereite Mittel trägt man dann auf die Haare auf und läßt 2 min. bis zu 1 h, vorzugsweise bei­ spielsweise 5 bis 30 min., einwirken. Anschließend spült man die Haare, wäscht sie gegebenenfalls mit einem Shampoo, spült sie erneut und trocknet sie.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Er­ findung, ohne sie jedoch zu beschränken.
Beispiel 1
Man stellt folgendes Färbemittel her:
p-Phenylendiamin|1 g
p-Aminophenol 2,95 g
N-Methyl-p-aminophenol 2,14 g
o-Aminophenol 0,30 g
Resorcin 0,79 g
m-Aminophenol 0,60 g
6-Hydroxyethyloxy-1,3-diaminobenzol 0,78 g
1-Hydroxy-6-methyl-3-N-β-hydroxyethylaminobenzol 3 g
Natriumalkylethersulfat 5,6 g
Xanthangummi, vertrieben unter der Bezeichnung Keltrol von der Fa. Kelco 2 g
Koprafettsäurediethanolamide 3,5 g
Glykoldistearat 2 g
Ammoniumthiolactat 0,8 g
Pentanatriumsalz von Diethylentriaminopentaessigsäure 2 g
Ammoniak mit 20% NH3 12,9 g
Parfüm, Konservierungsmittel q.s., Wasser q.s.p. 100 g
Zum Anwendungszeitpunkt gibt man zu einem Teil dieses Mittels einen gleichen Gewichtsteil einer oxidierenden Milch mit 6% H2O2. Man trägt diese Mischung auf zu 90% weiße, natürliche Haare, die gegebenenfalls dauergewellt sind auf und läßt sie 30 min. bei Raumtemperatur ein­ wirken. Sie verleiht diesen nach Spülen und Shampoonieren eine dunkelblonde-kupferfarbene Färbung.
Beispiel 2
Man stellt folgendes Mittel her:
2-Methyl-1,4-diaminobenzol|0,7 g
p-Aminophenol 0,8 g
N-Methyl-p-aminophenol-Hemisulfat 0,35 g
Resorcin 0,20 g
m-Aminophenol 0,12 g
2,4-Diaminophenoxyethanol-Dihydrochlorid 0,30 g
1-Methyl-2-hydroxy-4-β-hydroxyethylaminobenzol 0,16 g
Laurindiethanolamid 3 g
Xanthangummi, vertrieben von der Fa. Rhone-Poulenc unter der Bezeichnung Rhodopol 23 U 2,5 g
Ammoniak mit 20% NH3 12 g
Thiomilchsäure 0,3 g
Wasser q.s.p. 100 g
Zum Anwendungszeitpunkt verdünnt man dieses gelierte flüssige Mittel mit dem gleichen Gewicht 6%igen Wasser­ stoffperoxyds. Man trägt die Mischung auf braune Haare auf und läßt sie 30 min. einwirken.
Nach Spülen, Shampoonieren und Trocknen erhält man eine kastanienbraune-purpurviolette Färbung.
Beispiel 3
Man stellt folgendes Mittel her:
p-Phenylendiamin|0,3 g
p-Aminophenol 0,9 g
1-Methyl-2-hydroxy-4-β-hydroxyethylaminobenzol 0,5 g
2,4-Diaminophenoxyethanol-Dihydrochlorid 0,2 g
Xanthangummi, vertrieben von der Fa. Kelco unter der Bezeichnung Keltrol 1,8 g
Natriumalkylethersulfat mit 28% Aktivmaterial (AM), vertrieben unter der Bezeichnung Sactipon 8533 von der Fa. Lever 20 g
Laurindiethanolamid 3 g
Ammoniak mit 20% NH3 13 g
Ethylendiamintetraessigsäure 0,1 g
Thiomilchsäure 0,3 g
Wasser q.s.p. 100 g
Man vermischt dieses Mittel mit einem gleichen Gewicht 6%igem Wasserstoffperoxyd, trägt das erhaltene Produkt auf braune Haare auf und läßt 30 min. einwirken.
Nach Spülen, Shampoonieren und Trocknen besitzen die Haare eine kastanienbraune-mahagoniartige Nuance.
Beispiel 4
Man stellt folgendes Mittel her:
2-Methyl-1,4-diaminobenzol|0,8 g
p-Aminophenol 0,05 g
1-Methyl-2-hydroxy-4-β-hydroxyethylaminobenzol 0,95 g
m-Aminophenol 0,3 g
Xanthangummi, vertrieben von der Fa. Kelco unter der Bezeichnung Keltrol 2,2 g
Natriumalkylethersulfat mit 28% AM, vertrieben unter der Bezeichnung Sactipon 8533 von der Fa. Lever 20 g
Oleindiethanolamid 2,5 g
Ethylendiamintetraessigsäure 0,1 g
Thiomilchsäure 0,3 g
Ammoniak mit 20% NH3 12 g
Wasser q.s.p. 100 g
Man verdünnt dieses gelartige Mittel zum Anwendungszeit­ punkt mit einem gleichen Gewicht 6%igem H2O2. Die er­ haltene Mischung trägt man auf braune Haare auf und läßt sie 30 min einwirken.
Nach Spülen, Shampoonieren und Trocknen erhält man eine kastanienbraune goldfarbige Nuance.

Claims (10)

1. Färbemittel für Keratinfasern und insbesondere für Humanhaare, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens einen Oxidationsfarbstoff-Prekursor und mindestens ein wasserlösliches Bio-Heteropoly­ saccharid in einem kosmetisch verträglichen Milieu enthält, wobei es sich bei dem wasserlöslichen Bio- Heteropolysaccharid um ein Xanthangummi mit einer Viskosität von 850 bis 1650 mPa·s (für eine wäßrige, 1% Xanthangummi enthaltende Zusammensetzung; gemessen mit einem Brookfield LVT-Viskosimeter bei 60 U/min.) und mit einem Molekulargewicht von 1 000 000 bis 50 000 000 handelt.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Prekursoren von Oxidationsfarbstoffe vom para- oder ortho-Typ enthält, wobei es sich um p-Phenylendiamine, p-Aminophenole, p-Diphenole o-Aminophenole, o-Phenylen­ diamine, o-Diphenole und Pyridin- oder Pyrimidin- Derivate handelt.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es auch Kuppler enthält, wobei es sich um Phenole, m-Diphenole, m-Aminophenole, m-Phenylendiamine, mono- oder di-hydroxylierte Naphthalinderivate, Pyrazolone und Diketonverbindungen handelt.
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß es sich bei dem wasserlöslichen Bio-Heteropolysaccharid um folgende Biopolymere handelt:
Biopolymer PS 87, erzeugt vom Bakterium Bacillus- Polymyxa, das in seiner Struktur Glucose, Galactose,
Mannose, Fucose und Glucuronsäure aufweist;
Biopolymere 588, erzeugt vom Stamm Pseudomonas ATCC 31554, 5130, erzeugt vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 555, und S 198 erzeugt vom Stamm Alcaligenes ATCC 31 853, die in ihren Molekülen Rhamnose, Glucose, Mannose und Glucuronsäure aufweisen;
Biopolymer S 139, erzeugt vom Stamm Pseudomonas ATCC 31 644, das in seinem Molekül Rhamnose Glucose, Mannose, Galactose und Galacturonsäure aufweist;
und exocelluläres Biopolymer, erzeugt von gram-positiven oder gram-negativen Bakterien-, Hefe-, Pilzen- oder Algenspezien.
5. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß es 0,1 bis 5 Gew.-% an wasserlös­ lichem Heteropolysaccharid enthält, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels.
6. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß es 0,001 bis 10 Gew.-% Oxidations­ farbstoff-Prekursoren enthält.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß es auch Direktfarbstoffe, wobei es sich um Azofarbstoffe, Anthrachinonfarbstoffe und Nitroderivate der Benzolreihe handelt, in Anteilen von 0,01 bis 5 Gew.-% enthält.
8. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das kosmetisch verträgliche Milieu aus Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und Niedrig­ alkoholen, Glykolen oder Glykolethern besteht.
9. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sein pH-Wert zwischen 8 und 11,5 liegt.
10. Verwendung des Mittels gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 zum Färben von Keratinfasern, wie Haaren, nachdem es zuvor zum Anwendungszeitpunkt mit einem Oxidations­ mittel vermischt worden ist.
DE3545371A 1984-12-21 1985-12-20 Färbemittel auf Basis von Oxidationsfarbstoffen und Bio-Heteropolysacchariden sowie seine Verwendung Revoked DE3545371C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU85705A LU85705A1 (fr) 1984-12-21 1984-12-21 Composition tinctoriale capillaire a base de colorants d'oxydation et de gomme de xanthane

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3545371A1 DE3545371A1 (de) 1986-07-03
DE3545371C2 true DE3545371C2 (de) 1994-08-11

Family

ID=19730379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3545371A Revoked DE3545371C2 (de) 1984-12-21 1985-12-20 Färbemittel auf Basis von Oxidationsfarbstoffen und Bio-Heteropolysacchariden sowie seine Verwendung

Country Status (12)

Country Link
US (1) US4904275A (de)
JP (1) JPH0657648B2 (de)
AT (1) AT396550B (de)
BE (1) BE903916A (de)
CA (1) CA1258634A (de)
CH (1) CH667389A5 (de)
DE (1) DE3545371C2 (de)
FR (1) FR2575067B1 (de)
GB (1) GB2168727B (de)
IT (1) IT1193449B (de)
LU (1) LU85705A1 (de)
NL (1) NL8503442A (de)

Families Citing this family (41)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3644980A1 (de) * 1986-12-24 1988-07-07 Pav Praezisions Apparatebau Ag Messkluppe
DE3917304A1 (de) * 1989-05-27 1990-11-29 Wella Ag Oxidationshaarfaerbemittel
FR2653016B1 (fr) * 1989-10-13 1994-09-16 Oreal Composition de lavage des matieres keratiniques, en particulier des cheveux et/ou de la peau.
US5034014A (en) * 1990-06-18 1991-07-23 Clairol, Inc. Hair dye composition and method
US5356439A (en) * 1992-09-14 1994-10-18 Shiseido Co., Ltd. Non-oxidative permanent dye formulation for hair and synthetic fibers
DE4342009C2 (de) * 1993-12-09 1996-05-23 Goldwell Gmbh Haarfärbemittel
FR2713924B1 (fr) * 1993-12-22 1996-01-19 Oreal Procédé de coloration d'oxydation des fibres kératiniques humaines à l'aide de vapeur d'eau.
FR2715298B1 (fr) * 1994-01-24 1996-02-23 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres kératiniques comprenant un dérivé de paraphénylènediamine et le 5-amino 2-méthyl phénol, et procédé de teinture utilisant une telle composition.
FR2715296B1 (fr) * 1994-01-24 1996-04-12 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres kératiniques comprenant une paraphénylènediamine, une métalphénylènediamine et un para-aminophénol ou un méta-aminophénol, et procédé de teinture utilisant une telle composition.
FR2715295B1 (fr) * 1994-01-24 1996-04-12 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres kératiniques comprenant un dérivé de paraphénylènediamine et un dérivé de métaphénylènediamine, et procédé de teinture utilisant une telle composition.
FR2715297B1 (fr) * 1994-01-24 1996-02-23 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres kératiniques comprenant un dérivé de paraphénylènediamine et un dérivé de métaaminophénol, et procédé de teinture utilisant une telle composition.
FR2720275B1 (fr) * 1994-05-26 1996-07-05 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres kératiniques comprenant un dérivé de paraphénylènediamine et une 6-hydroxy 1,4-benzoxazine, et procédé de teinture utilisant une telle composition .
FR2720633B1 (fr) * 1994-06-06 1996-07-05 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres kératiniques comprenant la 2-(BETHA-hydroxyéthyl) paraphénylènediamine, la 2-méthylrésorcine et le 3-aminophénol, et procédé de teinture utilisant une telle composition.
FR2726185B1 (fr) * 1994-11-02 1997-04-25 Oreal Composition tinctoriale a base de colorants d'oxydation et procede de teinture mettant en oeuvre cette composition
DE4440957A1 (de) 1994-11-17 1996-05-23 Henkel Kgaa Oxidationsfärbemittel
DE19505634C2 (de) * 1995-02-18 1998-04-16 Wella Ag Mittel und Verfahren zum oxidativen Färben von Haaren
CN1129419C (zh) * 1996-01-22 2003-12-03 花王株式会社 美发品组合物
FR2751533B1 (fr) 1996-07-23 2003-08-15 Oreal Composition de teinture d'oxydation pour fibres keratiniques comprenant un polymere amphiphile non-ionique
FR2753093B1 (fr) 1996-09-06 1998-10-16 Oreal Composition de teinture d'oxydation pour fibres keratiniques comprenant un polymere amphiphile anionique
FR2767686B1 (fr) * 1997-09-01 2004-12-17 Oreal Composition pour la teinture d'oxydation des fibres keratiniques comprenant du 2-chloro 6-methyl 3-aminophenol et deux bases d'oxydation, et procede de teinture
FR2767685B1 (fr) * 1997-09-01 2004-12-17 Oreal Composition pour la teinture d'oxydation des fibres keratiniques comprenant du 2-chloro 6-methyl 3-aminophenol et une base d'oxydation, et procede de teinture
FR2773475B1 (fr) * 1998-01-13 2001-02-02 Oreal Composition tinctoriale et procedes de teinture des fibres keratiniques la mettant en oeuvre
FR2773472B1 (fr) * 1998-01-13 2002-10-11 Oreal Composition tictoriale et procedes de teinture des fibres keratiniques la mettant en oeuvre
FR2773480B1 (fr) * 1998-01-13 2000-05-12 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres keratiniques et procede de teinture mettant en oeuvre cette composition
US6074438A (en) * 1998-03-03 2000-06-13 Bristol-Myers Squibb Co. Hair dyeing compositions containing 2-chloro- and 2,6-dichloro-4-aminophenol and phenylpyrazolones
GB2348707B (en) 1999-04-07 2003-07-09 Healthcare Technology Ltd Heart activity detection apparatus
DE19936442A1 (de) 1999-08-03 2001-02-08 Henkel Kgaa Neue Entwickler-Kuppler-Kombinationen
FR2807646B1 (fr) * 2000-04-12 2006-12-01 Oreal Composition de teinture des fibres keratiniques et procede de teinture mettant en oeuvre cette composition
FR2807649B1 (fr) * 2000-04-12 2005-05-06 Oreal Composition pour la teinture d'oxydation des fibres keratiniques comprenant un derive de la 3,5-diamino- pyridine et un polymere epaississant particulier
FR2807647B1 (fr) 2000-04-12 2005-08-26 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres keratiniques et procede mettant en oeuvre cette composition
FR2807648B1 (fr) 2000-04-12 2005-06-10 Oreal Composition de teinture d'oxydation des fibres keratiniques et procede de teinture mettant en oeuvre cette composition
JP5392882B2 (ja) * 2006-12-08 2014-01-22 株式会社マンダム 毛髪処理剤用キット
JP5158744B2 (ja) * 2006-12-08 2013-03-06 株式会社マンダム 毛髪処理剤用キット
FR2910282B1 (fr) 2006-12-21 2009-06-05 Oreal Composition de teinture directe comprenant un tensio-actif cationique, un bioheteropolysaccharide, un tensio-actif amphotere ou non ionique et un colorant direct
FR2910281B1 (fr) 2006-12-21 2009-10-16 Oreal Composition de teinture d'oxydation comprenant un tensio-actif cationique, un bioheterooolysacchardie, un tensio-actif amphotere ou non ionique et un precurseur de colorant
WO2010133573A2 (en) * 2009-05-19 2010-11-25 L'oreal Dyeing composition comprising a secondary para-phenylenediamine oxidation base and a thickening polymer
FR2945729B1 (fr) * 2009-05-19 2012-10-19 Oreal Composition tinctoriale comprenant une base d'oxydation para-phenylene diamine secondaire et un polymere non associatif non cationique a motifs sucres.
DE102012201338A1 (de) 2012-01-31 2013-08-01 Henkel Ag & Co. Kgaa Oxidationsmittelzubereitung mit optimierter Viskosität zur Behandlung von keratinischen Fasern
KR101974879B1 (ko) * 2017-07-19 2019-05-07 한국과학기술원 수성 염색제 조성물 및 이를 포함하는 염색용 샴푸
WO2023272588A1 (en) * 2021-06-30 2023-01-05 L'oreal Retardant composition of oxidation
FR3130151B1 (fr) * 2021-12-10 2024-04-05 Oreal Composition comprenant un précurseur de coloration d’oxydation particulier, un alcool gras oxyalkyléné et un polysaccharide.

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE786710A (fr) * 1971-10-04 1973-01-25 Bristol Myers Co Composition pour la teinture du cheveu avec
CA1025881A (en) * 1973-10-15 1978-02-07 Alexander Halasz Dyeing keratin fibers with 2-substituted m-toluenediamines
FR2459042A1 (fr) * 1979-06-18 1981-01-09 Oreal Nouvelles compositions tinctoriales pour cheveux contenant, comme coupleur le diamino-2,4 butoxybenzene et/ou ses sels
FR2510404A1 (fr) * 1981-08-03 1983-02-04 Fabre Sa Pierre Preparation cosmetique extemporanee a pouvoir colorant, en particulier a usage capillaire
JPS59108710A (ja) * 1982-12-13 1984-06-23 Kao Corp 毛髪化粧料
LU84708A1 (fr) * 1983-03-23 1984-11-14 Oreal Composition epaissie ou gelifiee de conditionnement des cheveux contenant au moins un polymere cationique,au moins un polymere anionique et au moins une gomme de xanthane
FR2547300B1 (fr) * 1983-06-13 1986-04-18 Oreal Nouveaux metaaminophenols substitues, leur procede de preparation, compositions tinctoriales pour cheveux les contenant et procede de teinture de cheveux correspondant
LU84875A1 (fr) * 1983-06-27 1985-03-29 Oreal Compositions tinctoriales pour fibres keratiniques a base de colorants directs et de gomme de xanthane

Also Published As

Publication number Publication date
AT396550B (de) 1993-10-25
FR2575067A1 (fr) 1986-06-27
NL8503442A (nl) 1986-07-16
LU85705A1 (fr) 1986-07-17
DE3545371A1 (de) 1986-07-03
CH667389A5 (fr) 1988-10-14
US4904275A (en) 1990-02-27
JPH0657648B2 (ja) 1994-08-03
GB2168727A (en) 1986-06-25
FR2575067B1 (fr) 1988-08-26
JPS61152620A (ja) 1986-07-11
GB2168727B (en) 1988-10-12
ATA369085A (de) 1993-02-15
BE903916A (fr) 1986-06-20
GB8531462D0 (en) 1986-02-05
CA1258634A (fr) 1989-08-22
IT1193449B (it) 1988-06-22
IT8568089A0 (it) 1985-12-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3545371C2 (de) Färbemittel auf Basis von Oxidationsfarbstoffen und Bio-Heteropolysacchariden sowie seine Verwendung
DE4408506C2 (de) Wäßrige Haarfärbemittel
EP0241716B1 (de) Mittel und Verfahren zur oxidativen Färbung von Haaren
DE2833989A1 (de) Mittel zum faerben von haaren
DE2831847A1 (de) Mittel zur faerbung von haaren
DE1444216A1 (de) Stabilisierte Faerbemittel
DE3842508A1 (de) Verfahren zum faerben keratinischer fasern mit oxidationsfarbstoffen in kombination mit indolderivaten, faerbemittel und vorrichtung
DE3025992C2 (de)
AT392730B (de) Orthonitroanilin sowie ein verfahren zur faerbung menschlicher haare
EP0727203B1 (de) Oxidationshaarfärbemittel
DE69418289T2 (de) Zusammensetzung zum oxidativen färben von keratinfasern, die ein p-aminophenol, ein m-aminophenol und ein o-aminophenol enthält, und ein verfahren zum färben unter verwendung dieser zusammensetzung
DE3222647C2 (de)
DE2509096A1 (de) Haarfaerbemittel
WO1980000417A1 (fr) Preparation permettant la coloration des cheveux
WO1991003230A1 (de) Egalisierende oxidationshaarfärbemittel
DE3743769A1 (de) Mittel zur oxidativen faerbung von haaren
EP0895471B1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern
DE1949749A1 (de) Mittel zum Faerben menschlicher Haare
DE3131348A1 (de) Faerbemittel, welche amino-3 nitro-4 anisol-derivate enthalten, anwendungsverfahren zum faerben keratinischer fasern und neue, in den mitteln enthaltene verbindung, sowie ein verfahren zu deren herstellung
EP0896519B1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern
EP0881894B1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern
EP0012965B1 (de) Mittel und Verfahren zur Färbung von Haaren
DE3025715A1 (de) Mittel und verfahren zum faerben von haaren
EP0876135B1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern
DE4344551A1 (de) Verwendung von Allylaminophenolen in Oxidationsfärbemitteln

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8331 Complete revocation