DE354230C - Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten

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DE354230C
DE354230C DES51183D DES0051183D DE354230C DE 354230 C DE354230 C DE 354230C DE S51183 D DES51183 D DE S51183D DE S0051183 D DES0051183 D DE S0051183D DE 354230 C DE354230 C DE 354230C
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DE
Germany
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brushes
graphite
pressure contacts
making sliding
percent
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Expired
Application number
DES51183D
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English (en)
Inventor
Georg Egly
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Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/12Manufacture of brushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten. Nach Patent 353424 werden Schleif- und Druckkontakte, die aus Metall und Kohle bestehen, dadurch hergestellt, daß ein einheitliches Pulver aus Metall mit pulverförmigem Kohlenstoff, insbesondere mit Graphit innig gemischt und durch Druck und Hitze geformt wird. Nach vorliegender Erfindung werden mindestens 2o Prozent Graphit mit dem Metallpulver gemischt.
  • Mit wachsendem Graphitzusatz zeigen die Bürsten ein rasches Abnehmen der Festigkeit und Härte, außerdem nimmt der Leitungswiderstand sehr rasch zu, so daß man wegen dieser erheblichen Nachteile zunächst über geringe Zusätze bis zu etwa io Prozent Graphit nicht hinausgehen wird. Es hat sich aber gezeigt, daß durch geschickte Ausführung des Verfahrens, insbesondere durch genügend lange Dauer und Höhe des Drucks und der Erhitzung es möglich ist, noch bis aufwärts zu etwa 6o Prozent Graphitgehalt Bürsten zu gewinnen, die zwar eine verhältnismäßig sehr geringe mechanische Widerstandsfähigkeit besitzen, aber trotzdem fest genug sind, daß sie noch für viele Verwendungszwecke in Betracht kommen können. Es hat sich weiter gezeigt, daß gerade diese Bürsten trotz ihrer scheinbaren Geringwertigkeit in mechanischer Beziehung und hinsichtlich des Leitungswiderstandes für viele Zwecke den Bürsten mit geringerem Graphitgehalt weit überlegen sind. Der Leitungswiderstand geht zwar beim Übergang von zo Prozent Graphitgehalt auf mehr als das Doppelte herauf und beim Übergang von 2o Prozent Graphitgehalt auf 6o Prozent Graphitgehalt nochmals auf das Zehnfache herauf. Gleichzeitig werden die Körper bei dieser Steigerung des Graphitgehaltes so weich, daß sie mit dem Fingernagel leicht geritzt werden können. Aber diese geringe Leitfähigkeit kann für sehr viele Zwecke ohne weiteres mit in Kauf genommen werden, die Bürsten sind immer noch den reinen Graphitbürsten hinsichtlich des Leitungswiderstandes fast um das Zehnfache überlegen. Die Weichheit der Körper aber erweist sich für viele Zweck.-- als ein großer Vorzug. Besonders werden bei Verwendung dieser Bürsten für schnellaufende Maschinen die Stromwender und Schleifringe außerordentlich geschont werden. Die Bürsten mit einem Graphitgehalt von zo Prozent und etwas mehr ergeben durchweg eine sehr starke Abnutzung der Stromwender oder Schleifringe, besonders bei schnelllaufenden Maschinen, so daß sie für diese praktisch überhaupt nicht in Betracht kommen. Die Bürsten mit dem höheren Gehalt dagegen sind vorzüglich für diese Zwecke geeignet.
  • Man könnte daran denken, Bürsten ähnlicher Zusammensetzung nicht durch unmittelbare Vereinigung des Metalls mit dem Graphit, wie gemäß der Erfindung in Aussicht genommen ist, sondern z. B. durch irgendeines der bekannten verkohlbaren Bindemittel zu gewinnen. Solche Bürsten zeigen aber im Gebrauch ein( starke und ungleichmäßige Abnutzung. Es wird sehr viel Kupferstaub c rzeugt, der bald zu erheblichen Betriebsstörungen Anlaß gibt, und die Stromwender und Schleifringe werden erheblich mehr angegriffen. Alle solche Störungen fallen bei den erfindungsgemäß hergestellten Bürsten fort.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schleif-und Druckkontakten nach Patent 353424, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens 2o bis Co Teile Graphit mit 8o bis 4o Tfiltn eines einheitlichen Metallpulvers, insbesondere Kupferpulver, verwendet werden.
DES51183D 1919-10-01 1919-10-01 Verfahren zur Herstellung von Schleif- und Druckkontakten Expired DE354230C (de)

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