DE35375C - Selbstthätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, faconnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. dgl - Google Patents
Selbstthätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, faconnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. dglInfo
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- B23B3/22—Turning-machines or devices with rotary tool heads
- B23B3/26—Turning-machines or devices with rotary tool heads the tools of which perform a radial movement; Rotary tool heads thereof
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/24—Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Arbeitsstück ist bei vorliegender Maschine festgespannt und rotirt nicht, während
der Werkzeugmesserkopf, das Arbeitsstück umfassend, um dasselbe sich dreht. Es stellen
auf beiliegenden Zeichnungen dar:
Fig. ι die Seitenansicht der Maschine mit der Einspannvorrichtung nebst rotirendem Werkzeugkopf
im Schnitt,
Fig. 2 ein Separatständer mit Schaltstange zum Vorschieben des Arbeitsstückes oder
Materials,
Fig. 3 die Vorderansicht der Maschine,
Fig. 4 die Vorderansicht der Werkzeugmesserscheibe,
Fig. 5 den Schnitt nach A-B, die Anordnung der Schaltvorrichtung für das Material
zeigend,
Fig. 6 die Anordnung für das Vorschieben der Werkzeugmesser,
Fig. 7 und 8 den Werkzeughalter im Längsund Querschnitt,
Fig. 9 drei zusammengehörige Spannbackenzungen im Schnitt, entsprechend Fig. 10 der
Vorderansicht derselben,
Fig. 11 und 12 in die Spannbackenzungen
einzuschiebende Spannbacken, ebenfalls im Schnitt und in der Vorderansicht.
In das Centrum des Maschinengestelles, Fig. 1, ist ein Dorn α (eine Hohlachse) zur Aufnahme
des Messerwellenkopfes fest eingespannt und durch Anziehen der Mutter b gegen Losewerden
gehalten. Auf das vordere Ende des Domes a
ist eine Schnecke c aufgesteckt, welche den Messerkopf d zum Dorn α centrisch hält und
gleichzeitig die Vorschiebung der Messer dadurch bewirkt, dafs bei dem Herumdrehen der
Messerscheibe um die feststehende Schnecke c durch die Antriebsscheibe R das Schneckenrad/
in Bewegung gesetzt wird. Das Schneckenrad / überträgt seihe Bewegung vermittelst
Transporteurs und Rades g g auf die Schneckeh,
welche mit dem Schneckenrad -Excenterring i in Verbindung steht. Innerhalb des Excenter-Schneckenringes
i sind in die Scheibe d die Führungen des Messerhalters k eingehobelt, und
durch eine Deckplatte e wird die Schnecke, der Excenterring i und der Werkzeughalter k
festgehalten. Hat sich nun der Excenterring z' durch die Differentialbewegung um Y6 im
Messerhalterkopf rückwärts bewegt und dadurch die Messer bis zum Centrum vorgeschoben,
so springen die Werkzeuge vermittelst der eingelegten Feder m plötzlich
zurück.
Während der Zeit des Arbeitens der Messer bewirkt die hinter der Antriebsscheibe auf den
Messerkopf d aufgesetzte Schnecke η die Schaltung zum Lösen und Vorschieben des fest
eingespannten Materials um ein Arbeitsstück, indem sie das Schneckenrad o, sowie eine
weitere Räderübersetzung ρ q r in Bewegung setzt. Auf der Achse des Rades r befindet
sich eine Curvenscheibe s, welche in Verbindung mit dem Hebel t steht, der an dem am
Gestell befestigten Arm u aufgehängt ist. Der Arm u dient gleichzeitig zur Aufnahme der
Schnurrollen-Gewichtsleitung ν zum Vorschieben des Materials, sowie zur Befestigung des
Materialführungsrohres n> (am Säulenständer x).
Der Hebel t steht in Verbindung mit der in den festen Dorn α eingeschobenen und -dreitheilig
aufgespaltenen Doppelhülse y %, wovon
die äufsere Hülse y vorn am konischen Ende, Fig. 9 und io, drei eingeschobene Stahlbacken
y1, Fig. Ii und 12, aufnimmt, die mit
einer Bohrung, entsprechend der zu verarbeitenden Materialdimension, versehen sind.
Die innere Hülse ^, auf welcher die äufsere
Hülse y vor- oder rückwärts geschraubt werden kann, ist bestimmt, um die nöthige Festspannung
des Materials zu ermöglichen, und dient gleichzeitig zur Führung des Vorschiebkolbens
a\ welcher an den Gewichtsschnüren befestigt ist, sowie zur Verbindung mit dem
Hebel t.
Der Hebel t wird nun durch die Excenterscheibe s in eine die Spannhülse y % lösende
und wieder zuschliefsende Bewegung gesetzt, sobald die Messer von dem Arbeitsstück zurückgesprungen
sind. Auf derselben Excenterachse sitzt mit s eine zweite Excenterscheibe b1,
welche in Verbindung mit der Schubstange C1 und dem Doppelhebel J1 den regulirbaren
Längenanschlag ex des durch das Gewicht ν
vorgeschobenen Materials zu bewirken hat., Dieser Anschlag wird in seine frühere Stellung
durch die Feder J1 zurückgedrückt, sobald
die Materialstange wieder festgespannt, also zum Arbeiten fertig ist.
Das Zurücktreten des Anschlages ex ist erforderlich,
damit der vorher gedrehte und zum Abstechen fertige Gegenstand frei in den Wassersammler und Spankasten g1 abfallen
kann, worauf der Arbeitsprocefs des neu zu drehenden Gegenstandes vor sich geht.
Sind nun die Messer durch das Zurückbleiben des Excenter-Schneckenringes i wieder
bis zum tiefsten Punkt gelangt, so ist der Gegenstand fertig gedreht, die Messer springen
plötzlich zurück, der Hebel t löst die Einspannhülse y £ und gleichzeitig geht der Anschlag
O1 wieder vor. Hierauf wird das Material mit dem gedrehten Gegenstand bis an
den Anschlag vorgeschoben, sofort wieder festgespannt, und es beginnt das Abstechen desselben,
sowie das Drehen eines neuen Gegenstandes, welche Operation in Abwechselung mit den Hebelbewegungen continuirlich vor
sich geht.
Zur genauen Einstellung der drei Arbeitsmesser, vom Mittelpunkt aus gemessen, ist eine
Regulirschraube h* an dem Vorschiebkopf, Fig. 7 und 8, angehängt, welche vermittelst
des Werkzeughalters i1 vor- oder rückwärts gezogen und dann mit dem Messervorschiebkopf
durch Anziehen der Mutter k1 fest verbunden werden kann.
Während des Drehens der Gegenstände ist zur Abkühlung der Stähle, sowie zum Wegschwemmen
der Späne ein grofser Wasserzuflufs nöthig. Zu diesem Behufe ist eine Speisepumpe, Fig. 1, fortwährend durch das
Deckenvorgelege, Fig. 3, in Betrieb gesetzt, welche das Wasser aus dem Hauptständer /'
in ein über der Maschine angebrachtes Reservoir hebt. Von da aus wird das Wasser vermittelst
Schlauchverbindung mit dem Hahn mλ . der
Maschine und durch die zwei in der feststehenden Hohlachse α eingegossenen Kanäle
durch den Messerkopf dem Arbeitsstück zugeführt. Das Wasser wird in dem Spankasten
g\ aufgefangen und durch die in denselben
eingelegte Siebplatte und die Rohrverbindung dem Hauptständer Z1 wieder zugeführt.
Der' Schmierapparat n1 führt durch die Bohrung
im Maschinengestell und durch die Hohlachse α genügendes Schmiermaterial der Werkzeugmesserscheibe
gegen Warmlaufen zu.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine selbsttätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, fagonnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. s. w. mit rotirendem Werkzeug - Messerkopf und festliegendem Werkstück, gekennzeichnet durch das Vorhandensein folgender Vorrichtungen: die Antriebsspindel für den Werkzeughalter mit drei oder mehr auf dem festgelagerten Dorn (Hohlachse) α rohrenden Werkzeugmessern, mit feststehender Schnecke c zur Bewegung eines Schneckenrad-Excenterringes i für Vorschub und Zurückspringen der Arbeitsmesser, sowie die in dem festen Dorn (Hohlachse) α und gegen die Konusinnenfläche desselben verschiebbare Einspannhülse aus den zwei in einander geschraubten Theilen \ und y, Fig. 1, 9 und 10, mit den eingeschobenen Backen, Fig. 11 und 12, zum Halten oder Klemmen des festliegenden, durch rotirende Werkzeuge zu bearbeitenden Arbeitsmaterials.
- 2. An einer solchen Maschine die Wasserzuführung durch den festgelagerten Dorn a und durch die Werkzeug-Messerscheibe zu dem durch die rotirenden Werkzeuge zu bearbeitenden Arbeitsstücke und die Anordnung des Sammelgefäfses gl für das Seifenwasser mit Abflufs in den Hohlständer Z1, aus welchem das Wasser wieder in die Höhe gepumpt wird, behufs Wiederzuleitung in den Dorn α durch den Hahn m1, Fig. 5.
- 3. An der unter i. gekennzeichneten Maschine der Vorschubmechanismus, bestehend aus Excentern s und b\ welche durch Hebel t die Einspannung des Arbeitsstückes lösen und durch unter Feder- eventuell auch Gewichtsdruck stehende Stangen - und Hebelmechanismen den Vorschub des Arbeitsstückes begrenzen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35375C true DE35375C (de) | 1886-05-12 |
Family
ID=90790827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188535375D Expired - Lifetime DE35375C (de) | 1885-07-24 | Selbstthätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, faconnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35375C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2417361A1 (fr) * | 1978-02-17 | 1979-09-14 | Werkzeugmasch Okt Veb | Dispositif pour usinage d'une piece de revolution sur un tour |
| FR2483277A1 (fr) * | 1980-06-03 | 1981-12-04 | Eurotungstene | Tete d'ecroutage sans centre de barres et tubes |
| EP4563269A1 (de) * | 2023-11-29 | 2025-06-04 | DMG MORI Bergamo S.r.l. | Verfahren zur bearbeitung eines werkstücks und adapter zur verwendung bei der bearbeitung eines werkstücks |
-
1885
- 1885-07-24 DE DE188535375D patent/DE35375C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2417361A1 (fr) * | 1978-02-17 | 1979-09-14 | Werkzeugmasch Okt Veb | Dispositif pour usinage d'une piece de revolution sur un tour |
| FR2483277A1 (fr) * | 1980-06-03 | 1981-12-04 | Eurotungstene | Tete d'ecroutage sans centre de barres et tubes |
| EP4563269A1 (de) * | 2023-11-29 | 2025-06-04 | DMG MORI Bergamo S.r.l. | Verfahren zur bearbeitung eines werkstücks und adapter zur verwendung bei der bearbeitung eines werkstücks |
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