DE35375C - Selbstthätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, faconnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. dgl - Google Patents

Selbstthätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, faconnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. dgl

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DE35375C
DE35375C DE188535375D DE35375DA DE35375C DE 35375 C DE35375 C DE 35375C DE 188535375 D DE188535375 D DE 188535375D DE 35375D A DE35375D A DE 35375DA DE 35375 C DE35375 C DE 35375C
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DE
Germany
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fixed
mandrel
tool
machine
mass production
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DE188535375D
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A. SIEWERDT, in Oerlikon bei Zürich, Schweiz
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B3/00General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
    • B23B3/22Turning-machines or devices with rotary tool heads
    • B23B3/26Turning-machines or devices with rotary tool heads the tools of which perform a radial movement; Rotary tool heads thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/24Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/20Longitudinally-split sleeves, e.g. collet chucks
    • B23B31/201Characterized by features relating primarily to remote control of the gripping means
    • B23B31/202Details of the jaws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2231/00Details of chucks, toolholder shanks or tool shanks
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    • B23B2231/2027Gripping surfaces, i.e. the surface contacting the tool or workpiece
    • B23B2231/2032Gripping surfaces, i.e. the surface contacting the tool or workpiece with non-cylindrical cross section
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
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    • B23B2231/20Collet chucks
    • B23B2231/2048Collets comprising inserts
    • B23B2231/2062Inserts mechanically clamped in the collet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Arbeitsstück ist bei vorliegender Maschine festgespannt und rotirt nicht, während der Werkzeugmesserkopf, das Arbeitsstück umfassend, um dasselbe sich dreht. Es stellen auf beiliegenden Zeichnungen dar:
Fig. ι die Seitenansicht der Maschine mit der Einspannvorrichtung nebst rotirendem Werkzeugkopf im Schnitt,
Fig. 2 ein Separatständer mit Schaltstange zum Vorschieben des Arbeitsstückes oder Materials,
Fig. 3 die Vorderansicht der Maschine,
Fig. 4 die Vorderansicht der Werkzeugmesserscheibe,
Fig. 5 den Schnitt nach A-B, die Anordnung der Schaltvorrichtung für das Material zeigend,
Fig. 6 die Anordnung für das Vorschieben der Werkzeugmesser,
Fig. 7 und 8 den Werkzeughalter im Längsund Querschnitt,
Fig. 9 drei zusammengehörige Spannbackenzungen im Schnitt, entsprechend Fig. 10 der Vorderansicht derselben,
Fig. 11 und 12 in die Spannbackenzungen einzuschiebende Spannbacken, ebenfalls im Schnitt und in der Vorderansicht.
In das Centrum des Maschinengestelles, Fig. 1, ist ein Dorn α (eine Hohlachse) zur Aufnahme des Messerwellenkopfes fest eingespannt und durch Anziehen der Mutter b gegen Losewerden gehalten. Auf das vordere Ende des Domes a ist eine Schnecke c aufgesteckt, welche den Messerkopf d zum Dorn α centrisch hält und gleichzeitig die Vorschiebung der Messer dadurch bewirkt, dafs bei dem Herumdrehen der Messerscheibe um die feststehende Schnecke c durch die Antriebsscheibe R das Schneckenrad/ in Bewegung gesetzt wird. Das Schneckenrad / überträgt seihe Bewegung vermittelst Transporteurs und Rades g g auf die Schneckeh, welche mit dem Schneckenrad -Excenterring i in Verbindung steht. Innerhalb des Excenter-Schneckenringes i sind in die Scheibe d die Führungen des Messerhalters k eingehobelt, und durch eine Deckplatte e wird die Schnecke, der Excenterring i und der Werkzeughalter k festgehalten. Hat sich nun der Excenterring z' durch die Differentialbewegung um Y6 im Messerhalterkopf rückwärts bewegt und dadurch die Messer bis zum Centrum vorgeschoben, so springen die Werkzeuge vermittelst der eingelegten Feder m plötzlich zurück.
Während der Zeit des Arbeitens der Messer bewirkt die hinter der Antriebsscheibe auf den Messerkopf d aufgesetzte Schnecke η die Schaltung zum Lösen und Vorschieben des fest eingespannten Materials um ein Arbeitsstück, indem sie das Schneckenrad o, sowie eine weitere Räderübersetzung ρ q r in Bewegung setzt. Auf der Achse des Rades r befindet sich eine Curvenscheibe s, welche in Verbindung mit dem Hebel t steht, der an dem am Gestell befestigten Arm u aufgehängt ist. Der Arm u dient gleichzeitig zur Aufnahme der Schnurrollen-Gewichtsleitung ν zum Vorschieben des Materials, sowie zur Befestigung des Materialführungsrohres n> (am Säulenständer x).
Der Hebel t steht in Verbindung mit der in den festen Dorn α eingeschobenen und -dreitheilig aufgespaltenen Doppelhülse y %, wovon
die äufsere Hülse y vorn am konischen Ende, Fig. 9 und io, drei eingeschobene Stahlbacken y1, Fig. Ii und 12, aufnimmt, die mit einer Bohrung, entsprechend der zu verarbeitenden Materialdimension, versehen sind.
Die innere Hülse ^, auf welcher die äufsere Hülse y vor- oder rückwärts geschraubt werden kann, ist bestimmt, um die nöthige Festspannung des Materials zu ermöglichen, und dient gleichzeitig zur Führung des Vorschiebkolbens a\ welcher an den Gewichtsschnüren befestigt ist, sowie zur Verbindung mit dem Hebel t.
Der Hebel t wird nun durch die Excenterscheibe s in eine die Spannhülse y % lösende und wieder zuschliefsende Bewegung gesetzt, sobald die Messer von dem Arbeitsstück zurückgesprungen sind. Auf derselben Excenterachse sitzt mit s eine zweite Excenterscheibe b1, welche in Verbindung mit der Schubstange C1 und dem Doppelhebel J1 den regulirbaren Längenanschlag ex des durch das Gewicht ν vorgeschobenen Materials zu bewirken hat., Dieser Anschlag wird in seine frühere Stellung durch die Feder J1 zurückgedrückt, sobald die Materialstange wieder festgespannt, also zum Arbeiten fertig ist.
Das Zurücktreten des Anschlages ex ist erforderlich, damit der vorher gedrehte und zum Abstechen fertige Gegenstand frei in den Wassersammler und Spankasten g1 abfallen kann, worauf der Arbeitsprocefs des neu zu drehenden Gegenstandes vor sich geht.
Sind nun die Messer durch das Zurückbleiben des Excenter-Schneckenringes i wieder bis zum tiefsten Punkt gelangt, so ist der Gegenstand fertig gedreht, die Messer springen plötzlich zurück, der Hebel t löst die Einspannhülse y £ und gleichzeitig geht der Anschlag O1 wieder vor. Hierauf wird das Material mit dem gedrehten Gegenstand bis an den Anschlag vorgeschoben, sofort wieder festgespannt, und es beginnt das Abstechen desselben, sowie das Drehen eines neuen Gegenstandes, welche Operation in Abwechselung mit den Hebelbewegungen continuirlich vor sich geht.
Zur genauen Einstellung der drei Arbeitsmesser, vom Mittelpunkt aus gemessen, ist eine Regulirschraube h* an dem Vorschiebkopf, Fig. 7 und 8, angehängt, welche vermittelst des Werkzeughalters i1 vor- oder rückwärts gezogen und dann mit dem Messervorschiebkopf durch Anziehen der Mutter k1 fest verbunden werden kann.
Während des Drehens der Gegenstände ist zur Abkühlung der Stähle, sowie zum Wegschwemmen der Späne ein grofser Wasserzuflufs nöthig. Zu diesem Behufe ist eine Speisepumpe, Fig. 1, fortwährend durch das Deckenvorgelege, Fig. 3, in Betrieb gesetzt, welche das Wasser aus dem Hauptständer /' in ein über der Maschine angebrachtes Reservoir hebt. Von da aus wird das Wasser vermittelst Schlauchverbindung mit dem Hahn mλ . der Maschine und durch die zwei in der feststehenden Hohlachse α eingegossenen Kanäle durch den Messerkopf dem Arbeitsstück zugeführt. Das Wasser wird in dem Spankasten g\ aufgefangen und durch die in denselben eingelegte Siebplatte und die Rohrverbindung dem Hauptständer Z1 wieder zugeführt. Der' Schmierapparat n1 führt durch die Bohrung im Maschinengestell und durch die Hohlachse α genügendes Schmiermaterial der Werkzeugmesserscheibe gegen Warmlaufen zu.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbsttätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, fagonnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. s. w. mit rotirendem Werkzeug - Messerkopf und festliegendem Werkstück, gekennzeichnet durch das Vorhandensein folgender Vorrichtungen: die Antriebsspindel für den Werkzeughalter mit drei oder mehr auf dem festgelagerten Dorn (Hohlachse) α rohrenden Werkzeugmessern, mit feststehender Schnecke c zur Bewegung eines Schneckenrad-Excenterringes i für Vorschub und Zurückspringen der Arbeitsmesser, sowie die in dem festen Dorn (Hohlachse) α und gegen die Konusinnenfläche desselben verschiebbare Einspannhülse aus den zwei in einander geschraubten Theilen \ und y, Fig. 1, 9 und 10, mit den eingeschobenen Backen, Fig. 11 und 12, zum Halten oder Klemmen des festliegenden, durch rotirende Werkzeuge zu bearbeitenden Arbeitsmaterials.
  2. 2. An einer solchen Maschine die Wasserzuführung durch den festgelagerten Dorn a und durch die Werkzeug-Messerscheibe zu dem durch die rotirenden Werkzeuge zu bearbeitenden Arbeitsstücke und die Anordnung des Sammelgefäfses gl für das Seifenwasser mit Abflufs in den Hohlständer Z1, aus welchem das Wasser wieder in die Höhe gepumpt wird, behufs Wiederzuleitung in den Dorn α durch den Hahn m1, Fig. 5.
  3. 3. An der unter i. gekennzeichneten Maschine der Vorschubmechanismus, bestehend aus Excentern s und b\ welche durch Hebel t die Einspannung des Arbeitsstückes lösen und durch unter Feder- eventuell auch Gewichtsdruck stehende Stangen - und Hebelmechanismen den Vorschub des Arbeitsstückes begrenzen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE188535375D 1885-07-24 Selbstthätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, faconnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. dgl Expired - Lifetime DE35375C (de)

Publications (1)

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DE35375C true DE35375C (de) 1886-05-12

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ID=90790827

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188535375D Expired - Lifetime DE35375C (de) 1885-07-24 Selbstthätige Massenfabrikationsmaschine für Schraubenbolzen, faconnirte Gegenstände, Fischbandknöpfe u. dgl

Country Status (1)

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DE (1) DE35375C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2417361A1 (fr) * 1978-02-17 1979-09-14 Werkzeugmasch Okt Veb Dispositif pour usinage d'une piece de revolution sur un tour
FR2483277A1 (fr) * 1980-06-03 1981-12-04 Eurotungstene Tete d'ecroutage sans centre de barres et tubes
EP4563269A1 (de) * 2023-11-29 2025-06-04 DMG MORI Bergamo S.r.l. Verfahren zur bearbeitung eines werkstücks und adapter zur verwendung bei der bearbeitung eines werkstücks

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2417361A1 (fr) * 1978-02-17 1979-09-14 Werkzeugmasch Okt Veb Dispositif pour usinage d'une piece de revolution sur un tour
FR2483277A1 (fr) * 1980-06-03 1981-12-04 Eurotungstene Tete d'ecroutage sans centre de barres et tubes
EP4563269A1 (de) * 2023-11-29 2025-06-04 DMG MORI Bergamo S.r.l. Verfahren zur bearbeitung eines werkstücks und adapter zur verwendung bei der bearbeitung eines werkstücks

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