DE45874C - Abstechvorrichtung - Google Patents

Abstechvorrichtung

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Publication number
DE45874C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutter head
steels
spindle
rotation
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45874D
Other languages
English (en)
Original Assignee
FRIED. MÜLLER in Berlin O., Markusstr. 5
Publication of DE45874C publication Critical patent/DE45874C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes
    • B23D21/04Tube-severing machines with rotating tool-carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
FRIED. MÜLLER in BERLIN. Abstechvorrichtung.
Die vorliegende Neuerung bezweckt das Abstechen beliebig langer Stücke von Metallstangen oder Röhren. Dieselben werden vor und hinter der Maschine durch zwei Centrir- oder Spannfutter festgehalten und dann mittelst zweier rotirender und sich selbstthätig vorschiebender Stähle oder Messer bearbeitet.
Die Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung erklärt einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Oberansicht der Maschine. Durch' die Fig. 3 wird eine Vorderansicht der Maschine und durch die Fig. 4 eine Seitenansicht des Messerkopfes mit selbstthätiger Vorschubvorrichtung für die Stähle und Messer veranschaulicht. Fig. 5 zeigt die Vorderansicht eines Spannfutters. Die Fig. 6, 7 und 8 erläutern die verschiedenen Stellungen bezw. die Beweglichkeit des selbstthätigen Vorschubmechanismus für die Stähle oder Messer.
Innerhalb eines Gehäuses g, Fig. 1, ist ein ausgebohrter Messerkopf m drehbar befestigt. Am vorderen cylindrischen Theile des letzteren befindet sich ein Schneckenrad d, Fig. 1 und 2, welches auf dem Messerkopf festgekeilt ist und im cylindrischen Theil selbst eine Aussparung zur Aufnahme zweier Backen i i, Fig. 1 und 3, vorhanden ist, an welchen die Abstechstä'hle oder Messer mittelst der Schrauben r r und Prismen 0 0 befestigt werden. Die Backen i i werden durch das Links- und Rechtsgewinde der Spindel s, Fig. 3 und 4, welche zur Hälfte im Messerkopf m und in den Backen geführt wird, auf- bezw. niederbewegt.. Die Schraube j" verhindert das Herausfallen der Spindel s aus dem Messerkopf m. Die Spindel s steht auf der einen Seite aus dem Messerkopf hervor und trägt am äufseren Ende einen Hebel t mit Sperrkegel w und ein gezahntes Rad ν, in welches der Sperrkegel w eingreift. Der Hebel t ist auf der Spindel s drehbar und das Rad ν unverrückbar befestigt. Zur selbstthätigen Bewegung bezw. zum Verschieben des Hebels t befindet sich am Gehäuse g seitlich und oberhalb des Messerkopfes ein Stift a, Fig. 3, 2, 4 und i, und unterhalb des Messerkopfes ein Stift b, Fig. 3 und 2. Die Drehung des auf dem Messerkopf m befestigten Schneckenrades d geschieht durch eine Schnecke c, welche mittelst einer Spindel \, Fig. 1, 2 und 3, am Gehäuse g gelagert und gehalten wird. Vor und hinter der Maschine ist je ein Spannfutter 11 angeordnet, welches das zu bearbeitende Stück q centrirt und festhält. Das Spannfutter kann gleichzeitig ein Centrirfutter sein.
Function der Maschine. Ist das zu bearbeitende . Stück q in den Spannfuttern / Z, Fig. ι, befestigt, so stellt man die Stähle k k ein und dreht an der Spindel \\ hierdurch wird die Schnecke c, Fig. 1, 2 und 3, bewegt. Letztere greift in das Schneckenrad rf, Fig. 1 und 3, und bringt somit den Messerkopf m zur Rotation. Die Drehung erfolgt nach der in Fig. 3 eingezeichneten Richtung. Während der Rotation stöfst zuerst der Hebel t, Fig. 7, an den Stift a, Fig. 3 und 2, wodurch die Seite mit dem Sperrkegel n>, Fig. 7, zurückgeht. Ist der Hebel t bei der Rotation des Messerkopfes an den Stift b, Fig. 8, 1, 2 und 4, angelangt, so schiebt sich die Seite des Hebels mit dem Sperrkegel w, Fig. 8, wieder vor, wodurch der Sperrkegel, einen Zahn des Rades ν ergreifend, dieses zur gleichen Drehung ver-
anlafst und infolge der Drehung der Spindel s die Backen i i mit den Stählen k k zusammenschiebt.
Der Antrieb der Spindel \ kann hierbei entweder direct von Hand oder durch Motorenbetrieb erfolgen, auch kann hierbei zur schnelleren Arbeit ein Rädervorgelege eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung einer Abstechmaschine, darin bestehend, dafs innerhalb eines Gehäuses g ein Messerkopf m mit einem Schneckenrade d durch die Drehung einer Schnecke c gedreht wird und die Backen i i, in denen die Stähle k k befestigt sind, mittelst einer Spindel s mit Rechts- und Linksgewinde durch die bei der Rotation des Messerkopfes hinter einander erfolgenden Anschläge des Hebels t mit Sperrkegel n> an die Stifte α und b zusammengeschoben werden, so dafs die Stähle k k in das durch die Spann- oder Centrirfutter / / festgehaltene Stück g zur weiteren Bearbeitung tiefer eingreifen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45874D Abstechvorrichtung Expired - Lifetime DE45874C (de)

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