DE3535367C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Vorformen für siliciumhaltige optische Fasern (optische
Quarzglasfasern).
Im allgemeinen werden zur Herstellung der Ausgangsmate
rialien für optische Quarzglasfasern folgende zwei
Hauptverfahren angewandt.
Gasförmige Ausgangsstoffe, wie SiCl4 und GeCl4, werden
durch einen Sauerstoff-Wasserstoff-Brenner (Knallgasflam
me) geleitet, um eine chemische Reaktion unter Bildung
von feinen Glasteilchen durchzuführen. Die feinen Glas
teilchen werden am Ende eines Impfstabs durch Aufsprühen
in axialer Richtung unter Bildung eines porösen Ausgangs
materials aufgesprüht. Anschließend wird das Ausgangs
material zur Überführung in einen porösen Zustand er
hitzt.
Gasförmiges Ausgangsmaterial, wie SiCl4 und GeCl4, wird zusam
men mit gasförmigem Sauerstoff in ein Quarzglasrohr gelei
tet, und das Material wird von der Rohraußenseite aus er
wärmt, um eine Umsetzung unter Bildung von feinen Glas
teilchen durchzuführen. Die feinen Glasteilchen haften an
der Rohrinnenfläche unter Bildung eines in der Mitte freien
Rohrs. Anschließend wird das Mittelloch des Rohrs durch
Erwärmen verschlossen. Man erhält ein durchsichtiges Aus
gangsmaterial.
Die vorstehend erwähnten beiden Methoden sind sehr weit
verbreitet. Es gibt jedoch auch noch weitere Verfahren
zur Herstellung von Ausgangsmaterialien für optische Quarz
glasfasern, z. B. das OVD-Verfahren, das POD-Verfahren und
das Sol-Gel-Verfahren.
Die herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Vorformen
für optische Fasern sind mit zahlreichen Nachteilen behaf
tet.
Beispielsweise besitzen das VAD-, MCVD-, OVD- und POD-Ver
fahren, bei denen es sich durchweg um Gasphasenverfahren
unter chemischer Umsetzung des Gasausgangsmaterials han
delt, eine geringe Reaktionsausbeute und eine niedrige
Produktivität. Außerdem ist es bei diesen Verfahren schwie
rig, Vorformen mit der gewünschten Brechungsindex-Vertei
lung zu erhalten. Schließlich sind für diese Verfahren
kostspielige Vorrichtungen notwendig, was sich auf die
Herstellungskosten auswirkt.
Gemäß dem Sol-Gel-Verfahren ist es im Vergleich zu den vor
erwähnten Gasphasenverfahren möglich, Gläser zu wesentlich
niedrigeren Kosten herzustellen. Jedoch ist es beim Sol
Gel-Verfahren schwierig, Gläser in ausreichender Größe,
wie sie als Ausgangsmaterialien für optische Fasern einge
setzt werden, herzustellen. (Ein Sol-Gel-Verfahren ist
beispielsweise in der JP/OS 55/1 00 231 der Hitachi Co.,
Ltd. beschrieben).
Aus DE-A-30 01 792 ist ein Verfahren zur Herstellung eines
Gelkörpers aus Siliciumalkoxid bekannt, wobei die Hydrolyse
in einem geschlossenen Behälter ohne Zentrifugalkrafteinwir
kung erfolgt. Gemäß diesem Verfahren ist es schwierig, Glas
formkörper mit glatter Oberflächenbeschaffenheit zu erhalten.
Ferner bereitet es Schwierigkeiten, die gewünschten Maße der
Glasformkörper exakt einzuhalten.
US-44 19 115 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von
Glaskörpern, zu deren Herstellung ausschließlich kolloidales
Siliciumdioxid verwendet wird. Ein Hinweis auf die Verwendung
von hydrolysierten Alkylsilikaten findet sich in dieser
Druckschrift nicht.
Die US 43 17 668 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von
Glaskörpern durch Sintern eines Siliciumdioxidgels, das durch
Hydrolyse von Si(OR)4 erhalten worden ist. Die Verwendung von
pyrogenen Siliciumdioxidteilchen ist gemäß dieser Druck
schrift nicht vorgesehen. Ferner finden sich in dieser Druck
schrift keine Hinweise darauf, daß sich Gele mit großen Ab
messungen herstellen lassen.
WO 84 02 519 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Sili
ciumdioxidglas unter Verwendung einer durch Hydrolyse von Me
tallalkoxid erhaltenen Sollösung, die mit kolloidalen Silici
umdioxid versetzt wird. Als Metallalkoxid kommen ausweislich
der gesamten Beschreibung nur siliciumorganische Verbindungen
in Frage. Ein Hinweis auf die Verwendung von Metallalkoxiden
als Additiv zur Einstellung des Brechungsindex
(Dotierungsmittel) findet sich in dieser Druckschrift nicht.
Außerdem werden keine gezielten Verfahrensmaßnahmen zur Her
stellung von Rohren aus Siliciumdioxidglas beschrieben.
Gemäß DE-A-26 38 991 wird in einer Lösung suspendiertes,
feinteiliges Siliciumdioxid auf die Innenwand eines rotieren
den, zylindrischen Behälters gesprüht. Die an der Behälter
wand gebildete Schicht wird unter Erhitzen der Behälterwand
zu einem Glasfilm gesintert. Durch Auftragen in mehreren
Schichten gelangt man schließlich zu einem Rohr aus Silicium
dioxidglas. Zur Durchführung dieses Verfahrens ist ein heiz
barer, rotierender Schmelztiegel vorgesehen. Aufgrund dieser
Anordnung wird eine Wärmediffusion von Verunreinigungen be
günstigt, so daß Gläser entstehen, deren Reinheitsgrad nicht
den angestrebten hohen Anforderungen entspricht. Außerdem ist
die gewählte Vorrichtung relativ aufwendig, da ein rotieren
der und gleichzeitig heizbarer zylindrischer Behälter bereit
gestellt werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, die vorstehend geschilderten
Nachteile des Stands der Technik zu beseitigen und ein Ver
fahren zur Herstellung von ausreichend großen, qualitativ
hochwertigen Ausgangsmaterialien für optische Quarzglasfasern
bereitzustellen, das im Vergleich zu herkömmlichen Gasphasen
verfahren billiger ist.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
von Vorformen für optische Fasern, wobei eine durch Hydrolyse
von Alkylsilikat mit Säure unter Zusatz von SiO2 einer Teil
chengröße von 0,01 bis 1,0 µm hergestellte Sollösung in ein
Gel überführt, dieses getrocknet und durch Sintern ein durch
sichtiges Glas gebildet wird, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß eine Sollösung in einem zylindrischen Behälter unter Ro
tieren mit einer Drehzahl von 200 bis 50 000 U/min in ein röh
renförmiges Gel überführt, in dessen Mittelöffnung eine oder
mehrere weitere Sollösungen, von denen mindestens eine ein
Dotierungsmittel enthält, gegossen und ebenfalls der Gelbil
dung unterworfen werden, und dadurch ein feuchtes Gel mit
konzentrischen Schichten mit unterschiedlichen Brechungsindi
zes hergestellt wird.
Beispiele für erfindungsgemäße Dotierungsmittel sind
Metallalkoxide, wie Trialkoxyaluminium (Al(OR)3), Tetra
alkoxytitan (Ti(OR)4), Tetraalkoxygermanium (Ge(OR)4), und
Tetralakoxyzirkonium (Zr(OR)4), die bei Einverleibung in
das Quarzglas dessen Brechungsindex verändern. Unter den
vorerwähnten Metallalkoxiden ist Tetraalkoxygermanium be
sonders geeignet, da damit auf einfache Weise Vorformen
für optische Fasern von hoher Klarheit, hoher Qualität und
ausreichend großen Abmessungen erhalten werden können.
Durch Säuren hydrolysierte Alkylsilikatlösungen mit einem
Gehalt an einem Dotierungsmittel werden hergestellt, indem man das
Alkylsilikat mit Wasser partiell hydrolysiert, die Lösung
mit einer zur Durchführung der Reaktion erwünschten Menge
an Metallalkoxid versetzt und anschließend die in der Lö
sung verbleibenden Alkoxidgruppen (mit Ausnahme der Alk
oxidgruppen im Alkohol) durch Zusatz von Wasser hydroly
siert.
Die zur partiellen Hydrolyse des Alkylsilikats zugesetzte
Wassermenge beträgt vorzugsweise 1 bis 3 Mol pro 1 Mol
Alkylsilikat. Wird die partielle Hydrolyse des Alkylsili
kats mit Wasser in einem Molverhältnis von weniger als
1 durchgeführt, so tritt die Gelbildung der Reaktionslösung
nicht vor Beginn der Hydrolyse ein. Wird Wasser in einem
Molverhältnis von mehr als 3 verwendet, so besteht die Ten
denz, daß eine geringe Wassermenge in der Reaktionslösung
vorliegt, was die Bildung von feinen Teilchen verursacht,
die als Metalloxid angesehen werden, das aufgrund der Umsetzung von
Metallalkoxid und Wasser entsteht, wenn des Metallalkoxid zugesetzt
wird. Derartige feine Teilchen verhindern eine vollständige Klärung
des Glases beim Sintern und bewirken eine Instabilität der Brechungs
indexverteilung.
Bei der partiellen Hydrolyse des Alkylsilikats soll die
Reaktionslösung auf einer Temperatur von nicht über 10°C
gehalten werden, da bei Temperaturen von mehr als 10°C
die Viskosität der Reaktionslösung ansteigt und dabei die
Reaktionslösung der Gelbildung unterworfen wird.
Wird das Alkylsilikat mit der Lösung von Wasser und Alko
hol, deren Volumenverhältnis mehr als 20% und insbeson
dere 40% im Bezug auf das Alkylsilikat beträgt, partiell
hydrolysiert, so ergibt sich eine gleichmäßigere Hydroly
se und man erhält eine hydrolysierte Lösung von geringer
Viskosität und guter Stabilität, ohne daß es erforderlich
ist, die Reaktionslösung bei Temperaturen unter 10°C zu
halten. Außerdem kann bei Anwendung des vorstehenden Ver
fahrens die zur partiellen Hydrolyse des Alkylsilikats zu
zusetzende Wassermenge in einem breiteren Molverhältnis
von 0,1 bis 3,9 im Bezug zum Alkylsilikat gewählt werden.
Da jedoch der Alkoholgehalt in einem aus der vorstehenden
hydrolysierten Lösung gebildeten feuchten Gel relativ
hoch ist, muß die Trocknung eines derartigen feuchten Gels
sehr sorgfältig durchgeführt werden.
Erfindungsgemäß beträgt der durchschnittliche Teilchen
durchmesser der in der Lösung enthaltenen ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen (die entweder durch alkalische
Hydrolyse von Alkylsilikat erhalten worden sind oder die
durch Zugabe von pyrogenem (durch Hydrolyse von SiCl4 oder
dergl. in der Knallgasflamme erhaltenem) Siliciumdioxid
in die Lösung gebracht worden sind) vorzugsweise 0,01 bis
1,0 µm. Die Konzentration dieser Teilchen beträgt vorzugs
weise 0,15 g/ml oder mehr. Ist der durchschnittliche Teil
chendurchmesser zu gering, so steigt die Viskosität der
Lösung an, so daß es schwierig wird, die ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen in einer praxisgerechten Konzentra
tion zuzusetzen. Demzufolge beträgt die für die Praxis
geeignete Untergrenze des durchschnittlichen Teilchen
durchmessers der feinen Siliciumdioxidteilchen 0,01 µm.
Ist der durchschnittliche Teilchendurchmesser zu groß, so
setzen sich die feinen Siliciumdioxidteilchen während der
rotierenden Gelbildung im zylindrischen Behälter ab, und
die ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen verteilen sich in
radialer Richtung des erhaltenen feuchten Gels, wodurch
es leicht zu einem Bruch beim Trocknen des feuchten Gels
kommt. Demzufolge beträgt eine für die Praxis geeignete
Obergrenze des durchschnittlichen Teilchendurchmessers
der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen 1,0 µm.
Ist die Konzentration der ultrafeinen Siliciumdioxidteil
chen, die entweder durch basische Hydrolyse von Alkyl
silikat erhalten worden sind oder direkt als pyrogenes
Siliciumdioxid zugesetzt werden, zu gering, so ist der
Schrumpfungsgrad bei der Überführung vom feuchten Gel zum
trockenen Gel zu groß, so daß es häufig beim Trocknen des
feuchten Gels zu Brüchen kommt. Daher beträgt die Konzen
tration der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen vorzugs
weise 0,15 g/ml oder mehr.
Weitere Untersuchungen über die Bedingungen zur Herstel
lung von Quarzgläsern in guten Ausbeuten ergaben, daß be
sonders bevorzugte durchschnittliche Teilchendurchmesser
der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen 0,04 bis 0,4 µm
und eine besonders bevorzugte Konzentration dieser Teil
chen 0,25 g/ml oder mehr beträgt.
Erfindungsgemäß ist es bei den Stufen des Gießens der Sol
lösung in einen zylindrischen rotierbaren Behälter und
der Gelbildung des Sols unter Rotieren des Behälters er
forderlich, die Drehgeschwindigkeit und die Gelbildungs
zeit sowie den vorerwähnten durchschnittlichen Teilchen
durchmesser der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen zu
kontrollieren, um die Schwierigkeit auszuschalten, daß
sich die ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen unter Einwir
kung der durch die Rotation verursachten Zentrifugalkraft
absetzen und sich in radialer Richtung im feuchten Gel
verteilen, wodurch während der Trocknungsstufe des feuch
ten Gels Brüche verursacht werden. Konkret sollten die
Drehzahl auf höchstens 50 000 U/min und die Gelbildungs
zeit auf höchstens 600 min begrenzt werden. Die geeignete
Drehzahl und die Rotationszeit hängen von der Größe des
verwendeten zylindrischen Behälters ab. Jedoch ist bei
der Herstellung von Ausgangsmaterial für optische Fasern
von praxisgerechter Größe (mehr als 10 mm Durchmesser)
eine Drehzahl von weniger als 5000 U/min besonders ge
eignet. Liegt die Drehzahl unter 200 U/min, ist es schwie
rig, ein röhrenförmiges feuchtes Gel von glatter, um die
Rotationsachse angeordneter Innenfläche zu erhalten. Dem
zufolge liegt die Untergrenze für eine annehmbare Drehzahl
bei der Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels bei
200 U/min.
Erfindungsgemäß kann nach Bedarf ein feuchtes Gel mit
Schichten unterschiedlicher Zusammensetzungen gebildet
werden, indem man die vorstehenden Stufen wiederholt. Ge
gebenenfalls kann die Mittelöffnung des röhrenförmigen
feuchten Gels mit Gieß-Sollösung gefüllt werden.
Ist bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Ausgangsma
terials für optische Fasern der Schrumpfungsgrad vom feuch
ten zum trockenen Gel und zum durchsichtigen Glas sehr
hoch, besteht die Gefahr, daß das trockene Gel beim Sin
tern bricht, was zu einer Ausbeuteverminderung führt. Um
das Ausgangsmaterial in guten Ausbeuten herstellen zu
können, ist es günstig, die Konzentration der effektiven
Glaskomponente in der Gieß-Sollösung hoch zu halten. Ist
jedoch die Konzentration der effektiven Glaskomponente zu
hoch, so nimmt die Viskosität der Sollösung zu, wodurch
die Handhabbarkeit des Sols schwierig wird. Außerdem ist
eine zusätzliche Bearbeitung erforderlich, um die effekti
ve Glaskonzentration zu erhöhen, was unzweckmäßig ist.
Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, daß die Sollö
sung so zusammengesetzt sein soll, daß das Volumen des
erhaltenen durchsichtigen Glas 5 bis 15% des Volumens
des feuchten Ausgangsgels beträgt.
Erfindungsgemäß besteht eine wesentliche Bedingung zur
Herstellung eines durchsichtigen Glases aus einem feuchten Gel
darin, daß der Schrumpfungsgrad beim Übergang vom feuchten
Gel zu einem durchsichtigen Glas unabhängig von der
Konzentration des Dotierungsmittels im feuchten Gel konstant
sein muß. Mit anderen Worten, es ist erforderlich,
die Sollösung so einzustellen, daß das Volumenverhältnis
des feuchten Gels und des erhaltenen transparenten Glases
unabhängig von der Konzentration des Dotierungsmittels in
der Sollösung konstant ist.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Vor
formen für optische Fasern stellt die Trocknungsstufe eine
wichtige Stufe dar, die einen sehr großen Einfluß auf die
Ausbeute an trockenem Gel hat. Um einen Bruch des Gels
beim Trocknen vom feuchten Gel zum trockenen Gel zu ver
meiden, ist es erforderlich, daß die Innenseite des feuch
ten Gels gleichmäßig getrocknet wird. Bei einer langsamen
Trocknung des feuchten Gels ergibt sich eine gleichmäßige
Trocknung von dessen Innenseite.
Was die Produktivität betrifft, so wird ein trockenes Gel
in relativ kurzer Zeit mit guten Ausbeuten erhalten, in
dem man das feuchte Gel in einen Behälter mit einem Deckel
bringt, dessen Oberfläche einen Öffnungsanteil von
mindestens 10% aufweist, und die Temperatur mit einer Auf
heizgeschwindigkeit von weniger als 120°C/Std. auf 40 bis 160°C er
höht, wonach das feuchte Gel bei dieser Temperatur ge
trocknet wird.
Wird das feuchte Gel im zylindrischen rotierbaren Behälter,
der für die Gelbildung verwendet wird und dessen Deckel
einen Öffnungsanteil von weniger als 10% aufweist, ge
trocknet, so erhält man ein trockenes Gel in guten Aus
beuten und mit weniger Verarbeitungsstufen. Jedoch wird
die Ausbeute weiter verbessert, wenn das feuchte Gel aus
dem zylindrischen Behälter in einen weiteren Behälter, des
sen Deckel die vorgenannten Öffnungsanteile aufweist, ver
bracht wird. In diesen Behälter werden eine Mehrzahl von
feuchten Gelen gebracht und getrocknet, was die Produkti
vität der Herstellung von trockenen Gelen ohne Beeinträch
tigung der Ausbeute erhöht.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren besteht die Stufe der
Sinterung des trockenen Gels aus folgenden sieben Stufen:
- 1) Entfernung von absorbiertem Wasser,
- 2) Entfernung von Kohlenstoff,
- 3) Beschleunigen der dehydratisierenden Kondensations reaktion,
- 4) Entfernung von OH-Gruppen,
- 5) Entfernung von Chlorid oder Fluorid,
- 6) Schließen der Poren des Gels und
- 7) Überführen des trockenen Gels in ein durchsichtiges Glas.
Die Stufe (1) zur Entfernung von absorbiertem Wasser hat
von den vorgenannten sieben Stufen den größten Einfluß auf
die Ausbeute beim Sintern. Ein Teil des physikalisch im
trockenen Gel absorbierten Wassers wird durch eine Wärme
behandlung von etwa 400°C entfernt. Wird das trockene Gel
abrupt erwärmt, so treten häufig Bruchbildungen auf, was
die Ausbeute verringert. Ist die Aufheizgeschwindigkeit
jedoch zu gering, so sind lange Zeitspannen zur Verarbei
tung erforderlich, was die Herstellungskosten erhöht.
Untersuchungen haben ergeben, daß die Obergrenze für eine
zur Entfernung von absorbiertem Wasser geeignete Aufheiz
geschwindigkeit, ohne daß dabei die Ausbeute verringert
wird, etwa 400°C/Std. beträgt und daß das absorbierte Was
ser in mindestens einer Stufe entfernt werden soll, bei
der das trockene Gel mindestens 1 Stunde bei einer ausge
wählten Temperatur von weniger als 400°C belassen wird. Diese Stufe, bei der das
Gel etwa 1 Stunde bei einer gewählten Temperatur belassen
wird, trägt dazu bei, das gleichmäßig absorbierte Wasser
im Innern des Gels zu entfernen und dadurch die Ausbeute
zu erhöhen.
In der Stufe (2) wird Kohlenstoff durch eine Wärmebehand
lung bei Temperaturen von 400 bis 900°C entfernt. In der
Stufe (2) werden auch Salze von Ammoniak und Säuren
(Ammoniumsalze), die im Gelinnern vorliegen, entfernt.
Wie in Stufe (1) hat auch in Stufe (2) die Aufheizge
schwindigkeit eine Auswirkung auf die Ausbeute. Eine be
vorzugte Aufheizgeschwindigkeit beträgt 30 bis 400°C pro
Stunde. Ferner soll die Stufe (2) in einer O2-Gas enthal
tenden Atmosphäre durchgeführt werden.
In der Stufe (3) wird die dehydratisierende Kondensations
reaktion durch mindestens eine Stufe beschleunigt, bei
der das trockene Gel mit einer Aufheizgeschwindigkeit von
30 bis 400°C pro Stunde auf eine Temperatur von 900 bis
1200°C erwärmt und mindestens 30 Minuten bei dieser Tem
peratur belassen wird. Der Zweck der Stufe (3) besteht
darin, die dehydratisierende Kondensationsreaktion im Gel
innern zu beschleunigen und den Gehalt an nicht-umgesetz
ten OH-Gruppen zu verringern. Wird die Stufe (3) weggelas
sen und sofort die nächste Stufe durchgeführt, so wird in
der Stufe zur Entfernung der OH-Gruppen eine große Menge
an Mittel zur Entfernung der OH-Gruppen verbraucht, was
bei der Überführung des trockenen Gels in ein durchsichti
ges Glas Schaumbildung verursacht.
Auch in Stufe (3) hat die Aufheizgeschwindigkeit eine Aus
wirkung auf die Ausbeute. Der vorerwähnte Temperaturbe
reich ist in dieser Hinsicht zweckmäßig.
Die Aufgabe der Stufe (4) besteht darin, OH-Gruppen zu
entfernen, die in engem Zusammenhang zu einem Übertra
gungsverlust der erhaltenen optischen Fasern stehen. In
der Stufe (4) werden die OH-Gruppen entfernt, indem man
das trockene Gel auf Temperaturen von 700 bis 1100°C er
wärmt, wobei man ein Trägergas, wie He, das keine Verun
reinigungen, wie Wasser, aufweist, und ein OH-Gruppen ent
fernendes Mittel in einem Strömungsverhältnis von 1 bis
40%, bezogen auf das Trägergas, in den Sinterungsofen
einleitet. Um die OH-Gruppen vollständig zu entfernen,
soll das Mittel zur Entfernung der OH-Gruppen in einer
Menge von mindestens 1% und vorzugsweise von 1 bis 40%,
bezogen auf das Trägergas, vorliegen.
Als OH-Gruppen entfernende Mittel kommen solche Mittel in
Frage, die mit ≡ SiOH-Gruppen unter Bildung von ≡ SiCl-
oder ≡ SiF-Gruppen reagieren. Aus wirtschaftlichen Ge sichtspunkten und im Hinblick auf eine leichte Handhabbar keit werden Cl2, SOCl, SF6, CF4, C2F6 und C3F8 empfohlen.
oder ≡ SiF-Gruppen reagieren. Aus wirtschaftlichen Ge sichtspunkten und im Hinblick auf eine leichte Handhabbar keit werden Cl2, SOCl, SF6, CF4, C2F6 und C3F8 empfohlen.
In der Stufe (5) werden Chloride oder Fluoride, die im Gel
nach Durchführung der vorhergehenden Stufe zur Entfernung
von OH-Gruppen vorliegen, entfernt. Wird die Stufe (5) weg
gelassen, so verursacht verbleibendes Chlorid oder Fluorid
im Gel bei der Überführung des trockenen Gels in ein
durchsichtiges Glas oder bei Bildung von optischen Fasern
durch Faserziehen eine unerwünschte Schaumbildung. In der
Stufe (5) werden Chloride oder Fluoride bei Temperaturen
von 800 bis 1200°C entfernt, wobei ein Trägergas, wie He,
und O2 in einem Verhältnis von 1 bis 100%, bezogen auf
das Trägergas, eingeleitet werden.
In der Stufe (6) werden-die Poren des Gels verschlossen,
indem man das Gel unter Evakuieren des Sinterungsofens
oder unter Einleiten von He-Gas in den Ofen erwärmt. Wer
den die Poren nicht unter Berücksichtigung der vorstehen
den Arbeitsweise geschlossen, so wird Gas aus der Atmos
phäre in die Poren eingeschlossen, was bei der Oberführung
des trockenen Gels in ein durchsichtiges Glas häufiger An
laß zu Schaumbildung gibt.
In der Stufe (6) beträgt die Aufheizgeschwindigkeit, die
sich auf die Ausbeute auswirkt, vorzugsweise 30 bis
400°C pro Stunde.
Die Temperatur, bei der im Glas geschlossene Poren er
zeugt werden, hängt vom Verhältnis der effektiven Glas
konzentration in der hydrolysierten Lösung und der zur
Herstellung des Sols verwendeten ultrafeinen Siliciumdi
oxidteilchen, vom durchschnittlichen Teilchendurchmesser
der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen, von der Teilchen
durchmesserverteilung der ultrafeinen Siliciumdioxidteil
chen, von der Art des Dotierungsmittels, von der Konzen
tration des Dotierungsmittels, von der Durchmesservertei
lung der Mikroporen im Gel, vom Wassergehalt des Gels,
von der Aufheizgeschwindigkeit und dergl. ab. Demzufolge
ist es erforderlich, das zum Schließen der Poren im Gel
verwendete Reagens vorher einer Untersuchung zu unterzie
hen. Gemäß den vorliegenden Beispielen betragen die Tem
peraturen, bei denen im Gel geschlossene Poren erzeugt
werden, 900 bis 1350°C.
Nach dem vorstehend beschriebenen Schließen der Poren wird
das Gel auf eine Temperatur von 1200 bis 1600°C erwärmt
und für eine vorbestimmte Zeitspanne bei dieser Temperatur
belassen. Sodann erhält man durchsichtiges Glas als Aus
gangsmaterial für optische Fasern.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Vor
formen für optische Fasern variiert das optimale Tempera
turprogramm in den einzelnen Sinterungsstufen in Abhängig
keit vom Verhältnis der effektiven Glaskonzentration in
der hydrolysierten Lösung und der ultrafeinen, zur Her
stellung der Sollösung verwendeten Siliciumdioxidteilchen,
vom durchschnittlichen Teilchendurchmesser der ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen, von der Teilchendurchmesservertei
lung der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen, von der Art
des Dotierungsmittels, von der Konzentration des Dotierungs
mittels, von der Durchmesserverteilung der Mikroporen im
Gel, vom Wassergehalt des Gels und dergl.. Der geeignete
Temperaturbereich und die geeignete Aufheizgeschwindigkeit
in den einzelnen Stufen werden innerhalb der vorerwähnten
Bereiche gewählt.
Erfindungsgemäß erhält man unter Einhaltung der vorerwähn
ten Stufen ausreichend große und qualitativ hochwertige
Vorformen für optische Fasern in guten Ausbeuten.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Beispielen näher
erläutert. Die mit a bezeichneten Beispiele erläutern je
weils die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,
bei der ultrafeine Siliciumdioxidteilchen eingesetzt wer
den, die durch Hydrolysieren von Alkylsilikat unter basi
schen Bedingungen erhalten werden, während die mit b be
zeichneten Beispiele sich auf die Verwendung von pyrogenem
Siliciumdioxid, das durch Hydrolyse von SiCl4 und dergl.
in der Knallgasflamme erhalten worden ist, beziehen.
199,5 g 0,02 n Salzsäure werden zu 576,6 gereinigtem han
delsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird zur
Durchführung der Hydrolyse heftig gerührt. Die erhaltene
Lösung wird als hydrolysierte Lösung A bezeichnet.
17,4 g 0,2 n Salzsäure werden zu 134,1 g gereinigtem han
delsüblichen Äthylsilikat gegeben. Die Reaktionslösung
wird heftig gerührt, wobei die Temperatur unter 5°C gehal
ten wird. In etwa 30 Minuten entsteht eine gleichmäßig
durchsichtige Lösung. Diese durchsichtige Lösung wird bei
einer Temperatur unter 5°C in kleinen Portionen mit 11,65 g
Tetraäthoxygermanium versetzt, wobei zur Durchführung der
Reaktion gerührt wird. Nach 20minütiger Umsetzung werden
32,3 g Wasser zu der unter 5°C gehaltenen Reaktionslösung
unter Rühren zugegeben, wodurch man die hydrolysierte Lö
sung B erhält.
881,0 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat,
4708 ml wasserfreies Äthanol, 282,24 ml 29prozentiges wäß
riges Ammoniak und 304,8 g Wasser werden vermischt und
2 Stunden heftig gerührt. Anschließend wird die Lösung
über Nacht an einem dunklen kühlen Ort aufbewahrt, wobei
man ultrafeine Siliciumdioxidteilchen erhält. Etwa 6000 ml
der erhaltenen Lösung werden unter vermindertem Druck auf
700 ml eingeengt. Der pH-Wert wird von etwa 8,22 auf 4,00
eingestellt. Sodann werden Fremdteilchen und dergl. durch
zentrifugale Abtrennung entfernt. Man erhält etwa 795 ml
Lösung mit einem Gehalt an 254,1 g ultrafeinen Silicium
dioxidteilchen mit einem durchschnittlichen Teilchendurch
messer von 0,14 µm. (Die Werte beruhen auf einer Silicium
dioxidkonzentration von 0,320 g/ml und einer Ausbeute von
100%.)
Die hydrolysierte Lösung A und vier Fünftel der gemäß der vor
stehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Gehalt an
ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden vermischt. Die
erhaltene Lösung wird als Sollösung A bezeichnet. In ent
sprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B und
das restliche Fünftel der Lösung mit einem Gehalt an
ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen vermischt. Die erhalte
ne Lösung wird als Sollösung B bezeichnet. Die Volumina
der Sollösungen A und B betragen etwa 1450 ml bzw. etwa
360 ml und die pH-Werte etwa 3,62 bzw. etwa 2,78.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 4,71
bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effektivem
Glas wird zu 0,2310 g/ml berechnet).
1206,4 ml der erhaltenen Lösung werden in einem zylindri
schen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid, dessen
Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der einen
Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm und
ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide Enden
des zylindrischen Behälters werden mit Deckein
verschlossen, und der Behälter wird in eine Rotationsvor
richtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen des pH-
Werts der Sollösung auf 4,71 wird der Behälter mit einer
Drehzahl von 750 U/min gedreht. 10 Minuten nach Rotations
beginn ist das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die
Rotation weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält
ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmes
ser, 8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge. (Dieses
röhrenförmige feuchte Gel befindet sich im zylindrischen
rotierenden Behälter.)
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und deren
Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammonium und Wasser auf 4,12
bzw. 400 ml eingestellt. Die effektive Glaskonzentration
der Lösung wird zu 0,2355 g/ml berechnet.
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. Die auf
die vorstehende Weise eingestellte Sollösung B wird 12 Mi
nuten nach der Gelbildung in die Mittelöffnung des im zy
lindrischen Behälter befindlichen feuchten Gels gegossen.
Die Sollösung B unterliegt ebenfalls innerhalb von 10 Mi
nuten nach Einstellen des pH-Werts auf 4,12 der Gelbil
dung. Somit erhält man ein aus konzentrischen Schichten
bestehendes feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser und
1000 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 2 Tage bei 30°C in verschlossenen zylindrischen Be
hältern gealtert. Anschließend werden die feuchten Gele
in einen kastenförmigen Behälter aus Polypropylen ge
bracht, dessen Oberfläche einen Öffnungsanteil von 0,4%
aufweist. Der Behälter wird in eine Trockenvorrichtung
von 60°C gebracht. Die feuchten Gele werden getrocknet.
Nach 14tägigem Trocknen erhält man 10 trockene Gele, die
so stabil sind, daß auch bei Raumtemperatur keine Bruch
bildung auftritt. Die Ausbeute beträgt somit 100%. Die
erhaltenen trockenen Gele weisen einen durchschnittlichen
Außendurchmesser von 27,0 mm und eine durchschnittliche
Länge von 675 mm auf.
Die erhaltenen trockenen Gele werden in einen röhrenförmi
gen Sinterungsofen aus Quarz gebracht und mit einer Auf
heizgeschwindigkeit von 30°C pro Stunde von 30 auf 200°C
erwärmt, 5 Stunden bei 200°C belassen, sodann mit einer
Aufheizgeschwindigkeit von 30°C pro Stunde von 200 auf
300°C erwärmt und 5 Stunden bei 300°C belassen, um absor
biertes Wasser zu entfernen.
Sodann werden die Gele mit einer Aufheizgeschwindigkeit
von 30°C pro Stunde von 300 auf 1100°C erwärmt und 30 Mi
nuten bei 1100°C belassen, um Kohlenstoff und Ammonium
chlorid zu entfernen und die dehydratisierende Kondensa
tionsreaktion zu beschleunigen.
Anschließend werden die Gele auf 700°C gekühlt und bei
700°C unter Einleiten eines Gasgemisches aus He und Cl2 in
einer Menge von 2 Liter/min bzw. 0,2 Liter/min belassen.
Sodann werden die Gele mit einer Aufheizgeschwindigkeit
von 60°C pro Stunde unter Einleiten von He-Gas allein auf
800°C erwärmt, 1 Stunde unter Einleiten eines Gasgemisches
aus He und Cl2 in einer Menge von 2 Liter/min bzw.
0,2 Liter/min bei 800°C belassen, mit einer Aufheizge
schwindigkeit von 60°C pro Stunde unter Einleiten von He-
Gas allein auf 900°C erwärmt und 1 Stunde unter Einleiten
eines Gasgemisches aus He und Cl2 in einer Menge von
2 Liter/min bzw. 0,2 Liter/min bei 900°C belassen, um OH-
Gruppen zu entfernen.
Die erhaltenen Gele werden mit einer Aufheizgeschwindig
keit von 60°C pro Stunde unter Einleiten eines Gasgemi
sches aus He und O2 in einer Menge von 2 Liter/min bzw.
0,4 Liter/min auf 1050°C erwärmt und 1 Stunde bei 1050°C
belassen, um Chlorid zu entfernen. Sodann werden die Gele
mit einer Aufheizgeschwindigkeit von 30°C pro Stunde auf
1250°C erwärmt, wobei He-Gas allein eingeleitet wird, und
30 Minuten bei 1250°C belassen, um die Poren im Gel zu
schließen.
Die Materialien werden sodann in einen kastenförmigen Ofen
gebracht und mit einer Aufheizgeschwindigkeit von 60°C
pro Stunde von 1200 auf 1350°C erwärmt und 1 Stunde bei
1350°C belassen. Die Gele werden in einen nicht-porösen
Zustand übergeführt und man erhält durchsichtige Ausgangs
materialien für optische Fasern.
Während dem Sinterungsvorgang kommt es nicht zur Bruchbil
dung. Die Ausbeute beträgt 100%. Das erhaltene Ausgangs
material für optische Fasern weist einen Durchmesser von
18,8 mm, eine Länge von 470 mm und einen Kerndurchmesser
von 3,7 mm auf, wobei der Verlust weniger als 1% beträgt.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische Fa
sern enthaltenen OH-Gruppen wird aus dem ZR-Spektrum ge
schätzt. Bei einer Wellenlänge von 2,7 µm tritt überhaupt
kein Absorptionspeak auf, was zeigt, daß weniger als 1 ppm
OH-Gruppen enthalten sind.
Schmilzt man ferner ein Mantelrohr aus Siliciumdioxid auf
das erhaltene Ausgangsmaterial für optische Fasern auf
und unterwirft den Glaskörper einem Faserziehvorgang, so
tritt keine Schaumbildung auf und es werden hochwertige
optische Monomode-Fasern erhalten.
Diese Stufe entspricht der Stufe (1) von Beispiel 1a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 0,15 µm, das gemäß üblicher Gasphasen
reaktion hergestellt worden ist, werden in kleinen Portio
nen unter ausreichendem Rühren zu 1000 ml Wasser gegeben.
4 Stunden lang werden Ultraschallwellen an die Lösung an
gelegt, um die Siliciumdioxidteilchen gleichmäßiger zu
dispergieren. Die gröberen Bestandteile an pyrogenem
Siliciumdioxid werden durch zentrifugale Abscheidung und
Filtration entfernt, wodurch man eine Dispersion von
pyrogenem Siliciumdioxid erhält.
Die hydrolysierte Lösung A und 609,8 g der in Stufe (2)
erhaltenen Dispersion von pyrogenem Siliciumdioxid werden
vermischt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung A be
zeichnet. In entsprechender Weise werden die hydrolysierte
Lösung B und 152,5 g der Dispersion von pyrogenem Silicium
dioxid vermischt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung
B bezeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,0 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effek
tivem Glas wird zu 0,2310 g/ml berechnet).
1206,4 ml der erhaltenen Lösung werden in einen zylindri
schen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid, dessen
Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der einen
Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm und
ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide Enden
des zylindrischen Behälters werden mit Deckeln
verschlossen, und der Behälter wird in eine Rotationsvor
richtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen des pH-
Werts der Sollösung auf 5,0 wird der Behälter mit einer
Drehzahl von 1000 U/min gedreht. 20 Minuten nach Rota
tionsbeginn ist das Sol in ein Gel übergeführt, wobei
aber die Rotation weitere 10 Minuten fortgesetzt wird.
Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außen
durchmesser, 8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge.
(Dieses röhrenförmige feuchte Gel befindet sich im zylin
drischen rotierbaren Behälter.)
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und
deren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
4,2 bzw. 400 ml eingestellt. Die effektive Glaskonzentra
tion der erhaltenen Lösung wird zu 0,2355 g/ml berechnet.
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotationsvorrichtung
entnommen und aufrecht aufgestellt. Die auf
die vorstehende Weise eingestellte Sollösung B wird 15 Minuten
nach der Gelbildung in die Mittelöffnung des im zylindrischen
Behälters befindlichen feuchten Gels gegossen.
Die Sollösung unterliegt ebenfalls innerhalb von 20 Minuten
nach Einstellen des pH-Werts auf 4,2 der Gelbildung.
Somit erhält man ein aus konzentrischen Schichten bestehendes
feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser und 1000 mm
Länge.
Diese Stufe entspricht der Stufe 4) von Beispiel 1a.
Diese Stufe entspricht der Stufe 5) von Beispiel 1a.
Die hydrolysierten Lösungen A und B werden gemäß Beispiel
1a hergestellt mit der Abänderung, daß 0,2 n Salpetersäure
anstelle von 0,2 n Salzsäure verwendet werden.
Die hydrolysierten Lösungen und die gemäß Beispiel 1a hergestellte
Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen
werden vermischt. Die Einstellung der Sollösung,
die Gelbildung, die Trocknung des Gels und die
Sinterung erfolgen ebenfalls gemäß Beispiel 1a. Man erhält
eine Vorform für optische Fasern in einer Ausbeute
von 90%.
In entsprechender Weise erhält man auch Vorformen für optische
Fasern, wenn man zur Herstellung der hydrolysierten
Lösungen Schwefelsäure oder Essigsäure anstelle von
Salzsäure oder Salpetersäure verwendet.
Man verfährt wie in Beispiel 2a unter jeweiliger Rückbe
ziehung auf Beispiel 1b.
Man verfährt wie in Beispiel 1a, mit der Abänderung, daß
man zur Herstellung der hydrolysierten Lösung und damit
zur Herstellung der Ausgangsmaterialien für die optischen
Fasern Methylsilikat als Alkylsilikat verwendet. Man er
zielt eine Ausbeute von 90%. Dabei wird das Methylsilikat
in den hydrolysierten Lösungen A und B in Mengen von 421,1 g
bzw. 97,9 g verwendet.
Gegebenenfalls kann anstelle von Äthylsilikat Methylsili
kat oder Isopropoxysilikat verwendet werden, wobei man
ebenfalls hochwertige Vorformen für optische Fasern er
hält.
Man verfährt wie in Beispiel 3a unter Rückbeziehung auf
Beispiel 1b.
199,5 g 0,02 n Salzsäure werden zu 576,6 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
zur Durchführung der Hydrolyse heftig gerührt. Die erhal
tene Lösung wird als hydrolysierte Lösung A bezeichnet.
11,6 g 0,02 n Salzsäure werden zu 134,1 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird bei
einer Temperatur unter 5°C heftig gerührt. Innerhalb von
etwa 50 Minuten wird die Lösung durchsichtig, unterliegt
aber teilweise der Gelbildung, wodurch sie ungleichmäßig
wird.
Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß auch bei
partieller Hydrolyse des Äthylsilikats mit Wasser in einem
Molverhältnis von weniger als 1 in bezug auf das Äthylsilikat
die erhaltene Lösung nicht gleichmäßig wird.
Man verfährt wie in Beispiel 4a und erhält entsprechende
Ergebnisse.
199,5 g 0,02 n Salzsäure werden zu 576,6 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird zur
Durchführung der Hydrolyse heftig gerührt. Die erhaltene
hydrolysierte Lösung wird als hydrolysierte Lösung A be
zeichnet.
40,6 g 0,2 n Salzsäure werden zu 134,1 g gereinigtem han
delsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird bei
einer Temperatur unter 5°C heftig gerührt. Innerhalb von
etwa 25 Minuten wird die Reaktionslösung durchsichtig.
Man beläßt die Lösung unter 5°C und versetzt sie in klei
nen Portionen mit 11,65 g Tetraäthoxygermanium. An
schließend bilden sich Trübungen in der Reaktionslösung.
Man erhält keine gleichmäßige Lösung.
Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß bei
partieller Hydrolyse des Äthylsilikats mit Wasser in
einem Molverhältnis von mehr als 3 in bezug auf das Äthyl
silikat und bei anschließender Zugabe von Tetraäthoxy
germanium die Reaktionslösung Trübungen aufweist und sich
eine ungleichmäßige Verteilung von Germanium und Silicium
ergibt.
Man verfährt wie in Beispiel 5a und erhält entsprechende
Ergebnisse.
17,4 g 0,2 n Salzsäure werden zu 134,1 g gereinigtem han
delsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird heftig
gerührt. Innerhalb von etwa 30 Minuten setzt die Gelbil
dung ein.
Umfangreiche Untersuchungen haben ergeben, daß eine Gel
bildung nur dann eintritt, wenn die Reaktionslösung auf
einer Temperatur unter 10°C gehalten wird. Wenn man die
Reaktionslösung nicht auf einer Temperatur unter 10°C
hält, tritt bei der folgenden Stufe der Zugabe von
Tetraalkoxygermanium und sämtlichen Hydrolysestufen die
Gelbildung unerwünscht leicht ein.
Man verfährt wie in Beispiel 6a und erhält entsprechende
Ergebnisse.
218 ml wasserfreies Äthanol werden zu 549,1 g gereinigtem
handelsüblichen Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Anschließend werden 190,0 g 0,02 n
Salzsäure zugesetzt. Die Lösung wird zur Durchführung der
Hydrolyse heftig gerührt. Die erhaltene Lösung wird als
hydrolysierte Lösung A bezeichnet.
55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 127,7 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Anschließend werden 11,0 g 0,02 n Salz
säure zugesetzt. Die Lösung wird 60 Minuten heftig ge
rührt. Sodann wird die Reaktionslösung in kleinen Portio
nen mit 11,10 g Tetraäthoxygermanium versetzt, um die Re
aktion durchzuführen. Nach 20 Minuten wird die Lösung mit
36,3 g 0,02 n Salzsäure versetzt. Zur Durchführung der
Hydrolyse wird gerührt. Die erhaltene Lösung wird als
hydrolysierte Lösung B bezeichnet.
839,0 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat, 4484 ml
wasserfreies Äthanol, 269,0 ml 29prozentiges wäßriges
Ammoniak und 290,3 g Wasser werden vermischt, 2 Stunden
gerührt und sodann über Nacht an einem dunklen, kühlen
Ort aufbewahrt, wobei man ultrafeine Siliciumdioxidteil
chen erhält.
Etwa 5700 ml der erhaltenen Lösung werden unter verminder
tem Druck auf 640 ml eingeengt, der pH-Wert wird durch Zu
gabe von 2 n Salzsäure von etwa 8,22 auf 4,60 eingestellt.
Sodann werden Fremdteilchen und dergl. durch zentrifugale
Abtrennung entfernt. Man erhält etwa 710 ml Lösung mit
einem Gehalt an 242,0 g ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen
mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von
0,14 µm. (Die Werte beruhen auf einer Siliciumdioxidkon
zentration von etwa 0,341 g/ml und einer Ausbeute von
100%.)
Die hydrolysierte Lösung A und vier Fünftel der gemäß der vor
stehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Gehalt an
ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden vermischt. Die
erhaltene Lösung wird als Sollösung A bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und das restliche Fünftel der Lösung mit einem Gehalt an
ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen vermischt. Die erhaltene
Lösung wird als Sollösung B bezeichnet.
Die Volumina der Sollösungen A und B betragen etwa 1550
bzw. 390 ml und die pH-Werte etwa 4,54 bzw. 4,57.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 6,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,32
bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effektivem
Glas wird zu 0,220 g/ml berechnet.)
1206,4 ml der erhaltenen Sollösung A werden in einen
zylindrischen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid
dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der
einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm
und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide
Enden des zylindrischen Behälters werden mit
Deckeln verschlossen, und der Behälter wird in eine Rotationsvorrichtung
eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung A auf 5,32 wird der Behälter
mit einer Drehzahl von 1200 U/min gedreht. 15 Minuten
nach Rotationsbeginn ist das Sol in ein Gel übergeführt,
wobei aber die Rotation weitere 10 Minuten fortgesetzt
wird. Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm
Außendurchmesser, 8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge.
(Dieses röhrenförmige feuchte Gel befindet sich im
zylindrischen Behälter).
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und deren
Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,12 bzw. 400 ml eingestellt. (Die effektive Glaskonzentration
wird zu 0,2245 g/ml berechnet).
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotationsvorrichtung
entnommen und aufrecht aufgestellt. 12 Minuten
nach der Gelbildung wird die Sollösung B in die Mittelöffnung
des im zylindrischen Behälter befindlichen feuchten
Gels gegossen. Die Sollösung B unterliegt innerhalb
von 10 Minuten nach Einstellen des pH-Werts auf 5,12 der
Gelbildung. Somit erhält man ein aus konzentrischen
Schichten bestehendes feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser
und 1000 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 20 feuchte Gele hergestellt
und im verschlossenen zylindrischen rotierenden Behälter
2 Tage bei 30°C gealtert. Anschließend werden 10
der 20 feuchten Gele in den Trocknungsbehälter aus Polypropylen
mit einem Öffnungsanteil von 0,1% der Oberfläche
gebracht, während die übrigen 10 Gele im zylindrischen
Behälter belassen werden, deren Enden mit Deckeln mit einem
Öffnungsanteil von 0,1% der Deckeloberfläche verschlossen
werden.
Die beiden Gruppen von feuchten Gelen werden in eine Trocken
vorrichtung von 60°C gebracht. Nach 17tägigem Trocknen
erhält man trockene Gele von 26,5 mm Außendurchmesser
und 664 mm durchschnittlicher Länge, die so stabil sind,
daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbildung auftritt.
Die Ausbeute beträgt bei der erstgenannten Trocknungs
methode 90% und bei der letztgenannten Methode 80%.
Gemäß Beispiel 1a werden 17 trockene Gele und Ausgangsma
terialien für optische Fasern hergestellt. Die Ausbeute
beträgt 100%. Die Vorformen haben einen Außendurchmesser
von 18,5 mm, eine Länge von 463 mm und einen Kerndurch
messer von 3,7 mm.
Der Anteil an OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Absorp
tionsspektrums bestimmt. Bei einer Wellenlänge von 2,7 µm
tritt überhaupt kein Absorptionspeak auf, was zeigt, daß
weniger als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Außerdem tritt auch beim Faserziehen keine Schaumbildung
auf. Man erhält hochwertige optische Fasern.
Gemäß diesem Beispiel, bei dem die hydrolysierte Lösung
unter Verwendung eines Alkohols hergestellt wird, kann
die Kühlstufe entfallen, was im Vergleich zu der Durch
führungsweise ohne Einsatz eines Alkohols zweckmäßiger
ist.
Außerdem wird bei Verwendung eines Alkohols die Viskosi
tät der hydrolysierten Lösung und infolgedessen der durch
Vermischen der hydrolysierten Lösung mit der Lösung mit
einem Gehalt an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen erhal
tenen Sollösung verringert, was die Handhabbarkeit dieser
Lösungen erleichtert.
Diese Stufe entspricht Stufe (1) von Beispiel 7a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 0,15 µm, das gemäß dem bekannten
Gasphasen-Verfahren hergestellt worden ist, werden in
kleinen Portionen unter ausreichendem Rühren zu 1000 ml
Wasser gegeben. Die erhaltene Lösung wird 4 Stunden mit
Ultraschallwellen behandelt, um die Siliciumdioxidteil
chen gleichmäßiger zu dispergieren. Nach Entfernen von
größeren Teilchen durch zentrifugale Abtrennung und
Filtration erhält man eine Dispersion von pyrogenem Sili
ciumdioxid.
Die hydrolysierte Lösung A und 580,8 g der gemäß der vor
stehenden Stufe (2) erhaltenen Dispersion von
Siliciumdioxid werden vermischt. Die erhaltene Lösung wird
als Sollösung A bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und 145,2 g der Dispersion mit dem Siliciumdioxid
vermischt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B be
zeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,5 bzw.
1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effektivem
Glas wird zu 0,220 g/ml berechnet.)
1206,4 g der erhaltenen Sollösung A werden in einen zylin
drischen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid, des
sen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der einen
Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm und
ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen.
Beide Enden des zylindrischen Behälters werden
mit Deckeln verschlossen, und der Behälter wird in eine Ro
tationsvorrichtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung A auf 5,32 wird der Behälter
mit einer Drehzahl von 1200 U/min gedreht. 15 Minuten nach
Rotationsbeginn ist das Sol in ein Gel übergeführt, wobei
aber die Rotation weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man
erhält ein röhrenförmiges Gel von 40 mm Außendurchmesser,
8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge. (Dieses röhren
förmige feuchte Gel befindet sich im zylindrischen rotie
renden Behälter.)
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,1 bzw. 400 ml eingestellt. (Die effektive Glaskonzentra
tion der Lösung wird zu 0,2245 g/ml berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 10 Minuten
nach der Gelbildung wird die Sollösung B in die Mittelöff
nung des im zylindrischen Behälter befindlichen feuchten
Gels gegossen. Die Sollösung B unterliegt innerhalb von
20 Minuten nach Einstellen des pH-Werts auf 5,1 der Gel
bildung. Somit erhält man ein aus konzentrischen Schichten
bestehendes feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser und
1000 mm Länge.
Diese Stufe entspricht der Stufe (4) von Beispiel 7a.
Diese Stufe entspricht der Stufe (5) von Beispiel 7a unter
Rückbeziehung auf Beispiel 1b.
218 ml wasserfreies Äthanol werden zu 549,1 g gereinigtem,
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Anschließend werden 190,0 g 0,02 n
Salzsäure zu der Lösung gegeben. Die Lösung wird zur
Durchführung der Hydrolyse heftig gerührt. Die erhaltene
Lösung wird als hydrolysierte Lösung A bezeichnet.
55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 127,7 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird ge
rührt. Sodann wird die Lösung mit 11,0 g 0,02 n Salzsäure
versetzt und 60 Minuten heftig gerührt. Anschließend wer
den 135,4 g Tetraisopropoxygermanium in kleinen Portionen
zugesetzt, wobei gerührt wird. Nach 20 Minuten werden
36,3 g 0,02 n Salzsäure zu der Reaktionslösung gegeben.
Die Umsetzung wird unter ausreichendem Rühren durchge
führt. Die erhaltene Lösung wird als hydrolysierte Lö
sung B bezeichnet.
839,0 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat,
4484 ml wasserfreies Äthanol, 134,6 ml 29prozentiges wäß
riges Ammoniak und 290,3 g Wasser werden vermischt und
2 Stunden heftig gerührt. Anschließend wird das Gemisch
über Nacht an einem dunklen kühlen Ort aufbewahrt, wobei
man ultrafeine Siliciumdioxidteilchen erhält.
5550 ml der erhaltenen Lösung werden unter vermindertem
Druck auf ein Volumen von 640 ml eingeengt. Der pH-Wert
wird durch Zusatz von 2 n Salzsäure von etwa 8,10 auf
4,60 eingestellt. Fremdteilchen und dergl. werden durch
zentrifugale Abtrennung entfernt. Man erhält etwa 710 ml
einer Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen Siliciumdi
oxidteilchen. Die Lösung enthält 242,0 g ultrafeine Sili
cliumdioxidteilchen mit einem durchschnittlichen Teil
chendurchmesser von 0,07 pm. (Die Siliciumdioxidkonzen
tration dieser Lösung wird zu etwa 0,341 g/ml berechnet).
Die hydrolysierte Lösung A und vier Fünftel der gemäß der
vorstehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden vermischt und
zur gleichmäßigeren Dispersion der ultrafeinen Silicium
dioxidteilchen in der Lösung einer Ultraschallvibrations
behandlung unterworfen. Die erhaltene Lösung wird als Sol
lösung A bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und das restliche Fünftel der Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen der Ultraschall
vibrationsbehandlung unterworfen, um die ultrafeinen Sili
ciumdioxidteilchen gleichmäßiger in der Lösung zu disper
gieren. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B bezeich
net.
Der pH-Wert der Sollösungen A und B und deren Volumina
werden auf etwa 4,52 und 1550 ml bzw. 4,57 und 390 ml ein
gestellt.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,32
bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effektivem
Glas wird zu 0,220 g/ml berechnet.) 1206,4 ml der eingestell
ten Lösung werden in einen zylindrischen rotierbaren Me
tallbehälter, dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet
ist und der einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge
von 1020 mm und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, ge
gossen. Beide Enden des Behälters werden mit Deckeln ver
schlossen, und der Behälter wird in eine Rotationsvorrich
tung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts
der Sollösung A auf 5,32 wird der Behälter mit einer Dreh
zahl von 900 U/min gedreht. Innerhalb von 13 Minuten ist
das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die Rotation
weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein feuch
tes Gel von 40 mm Außendurchmesser, 8,0 mm Innendurchmes
ser und 1000 mm Länge. (Dieses feuchte Gel befindet sich
im zylindrischen Behälter.)
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und deren
Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,12
bzw. 400 ml eingestellt. (Die effektive Glaskonzentration
in der Lösung wird zu 0,2243 g/ml berechnet.) Sodann wird
der zylindrische Behälter aus der Rotationsvor
richtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 12 Minuten
nach der Gelbildung wird die auf die vorstehende Weise ein
gestellte Sollösung B in die Mittelöffnung des im zylin
drischen Behälter befindlichen feuchten Gels gegossen.
Die Sollösung B unterliegt innerhalb von 10 Minuten nach
Einstellen des pH-Werts auf 5,12 der Gelbildung. Somit er
hält man ein aus konzentrischen Schichten bestehendes
feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser und 1000 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 2 Tage bei 30°C in den verschlossenen zylindrischen
Behältern gealtert. Anschließend werden die feuch
ten Gele in einen kastenförmigen Behälter, dessen Oberflä
che einen Öffnungsanteil von 0,1% aufweist, gebracht.
Der Behälter wird in eine Trockenvorrichtung von 58°C ge
bracht. Nach 17tägigem Trocknen erhält man 10 trockene
Gele von 26,2 mm Außendurchmesser und 658 mm Länge, die
so stabil sind, daß auch bei Raumtemperatur keine Bruch
bildung eintritt. Die Ausbeute beträgt 100%.
10 trockene Gele werden gemäß Beispiel 1a gesintert. Man
erhält Vorformen für optische Fasern in einer Ausbeute
von 100%. Die Vorformen weisen einen Außendurchmesser
von 18,5 mm, eine Länge von 463 mm und einen Kerndurch
messer von 3,7 mm auf.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial enthaltenen
OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Absorptionsspektrums
bestimmt. Bei einer Wellenlänge von 2,7 µm tritt über
haupt kein Absorptionspeak auf, was zeigt, das weniger
als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Beim Verarbeiten zu optischen Fasern durch Faserziehen
tritt keine Schaumbildung auf. Man erhält hochwertige op
tische Fasern.
Diese Stufe entspricht der Stufe (1) von Beispiel 8a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 0,17 µm, das gemäß dem bekannten
Gasphasenverfahren erhalten worden ist, werden in kleinen
Portionen unter ausreichendem Rühren zu 1000 ml Wasser ge
geben. Die Lösung wird 4 Stunden lang mit Ultraschall
wellen behandelt, um die Siliciumdioxidteilchen gleich
mäßig zu dispergieren. Sodann werden größere Bestandteile
durch zentrifugale Abtrennung und Filtration entfernt.
Man erhält eine Dispersion von pyrogenem Siliciumdioxid.
Die hydrolysierte Lösung A und 580,5 g der gemäß der vor
stehenden Stufe (2) erhaltenen Dispersion von pyrogenem
Siliciumdioxid werden vermischt und einer Ultraschall
vibrationsbehandlung unterzogen, um die ultrafeinen Teil
chen gleichmäßiger in der Lösung zu dispergieren. Die er
haltene Lösung wird als Sollösung A bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und 145,2 g einer Dispersion mit pyrogenem Siliciumdioxid
vermischt und einer Ultraschallvibrationsbehandlung unter
worfen, um die ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen in der
Lösung gleichmäßiger zu dispergieren. Die erhaltene Lö
sung wird als Sollösung B bezeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,5 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effek
tivem Glas wird zu 0,220 g/ml berechnet.) 1206,4 ml der
so eingestellten Lösung werden in einen zylindrischen ro
tierbaren Metallbehälter, dessen Innenfläche mit Silikon
beschichtet ist, und der einen Innendurchmesser von 40 mm,
eine Länge von 1020 mm und ein Volumen von 1256,6 ml auf
weist, gegossen. Beide Enden des zylindrischen
Behälters werden mit Deckeln verschlossen und der Be
hälter wird in eine Rotationsvorrichtung eingesetzt. 30 Mi
nuten nach Einstellen des pH-Werts der Sollösung A auf
5,5 wird der Behälter mit einer Drehzahl von 1500 U/min
gedreht. Innerhalb von 21 Minuten ist das Sol in ein Gel
übergeführt, wobei aber die Rotation weitere 20 Minuten
fortgesetzt wird. Man erhält ein feuchtes Gel von 40 mm
Außendurchmesser, 8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm
Länge. (Diese feuchte Gel befindet sich im zylindrischen
Behälter.)
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,2 bzw. 400 ml eingestellt. (Die effektive Glaskonzentra
tion in der Lösung wird zu 0,2243 g/ml berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 23 Minuten
nach der Gelbildung wird die auf die vorstehende Weise
eingestellte Lösung B in das Mittelloch des röhrenförmi
gen feuchten Gels gegossen. Die Sollösung B unterliegt
innerhalb von 18 Minuten nach Einstellen des pH-Werts auf
5,2 der Gelbildung. Somit erhält man ein aus konzentri
schen Schichten bestehendes feuchtes Gel von 40 mm Außen
durchmesser und 1000 mm Länge.
Diese Stufe entspricht der Stufe (4) von Beispiel 8a.
Diese Stufe entspricht der Stufe (5) von Beispiel 8a unter
Rückbeziehung auf Beispiel 1b.
218 ml wasserfreies Äthanol werden zu 549,1 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird gründ
lich gerührt. Sodann werden 190,0 g 0,02 n Salzsäure zu
dem Gemisch gegeben. Zur Durchführung der Hydrolyse wird
heftig gerührt. Die erhaltene Lösung wird als hydrolysier
te Lösung A bezeichnet.
55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 127,7 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Sodann werden 11,0 g 0,02 n Salzsäure
zum Gemisch gegeben. Anschließend wird 60 Minuten heftig
gerührt. Die erhaltene Reaktionslösung wird in kleinen
Portionen mit 11,10 g Tetraäthoxygermanium versetzt. Nach
20minütiger Umsetzung werden 36,3 g 0,02 n Salzsäure zur
Lösung gegeben. Die erhaltene Lösung wird als hydrolysier
te Lösung B bezeichnet.
839,0 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat, 4484 ml
wasserfreies Äthanol, 269,0 ml 29prozentiges wäßriges
Ammoniak und 290,3 g Wasser werden vermischt, 2 Stunden
heftig gerührt und anschließend über Nacht an einem
dunklen kühlen Ort aufbewahrt, wobei man ultrafeine
Siliciumdioxidteilchen erhält. Etwa 5700 ml der erhaltenen
Lösung werden unter vermindertem Druck auf 1350 ml einge
engt. Der pH-Wert wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure auf
4,50 eingestellt. Fremdteilchen und dergleichen werden
durch zentrifugale Abtrennung entfernt. Man erhält etwa
1600 ml Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen Silicium
dioxidteilchen. (Die Siliciumdioxidkonzentration beträgt
0,151 g/ml.)
Die hydrolysierte Lösung A und vier Fünftel der gemäß der
vorstehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Ge
halt an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden ver
mischt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung A bezeich
net. In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lö
sung B und das restliche Fünftel der Lösung mit einem
Gehalt an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen vermischt.
Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B bezeichnet. Die
Volumina der Sollösungen A und B betragen etwa 2250 ml
bzw. etwa 560 ml und die pH-Werte etwa 4,44 bzw. 4,47.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,60
bzw. 2400 ml eingestellt. Die Konzentration an effektiver
Glaskomponente in dieser Lösung wird zu 0,146 g/ml berech
net.
1206,4 ml der erhaltenen Lösung werden in einem zylindri
schen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid, dessen
Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der einen
Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm und
ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide Enden
des zylindrischen Behälters werden mit Deckeln verschlos
sen, und der Behälter wird in eine Rotationsvorrichtung
eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der
Sollösung A wird der Behälter mit einer Drehzahl von
1500 U/min gedreht. 25 Minuten nach Rotationsbeginn ist
das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die Rotation
weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein
röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser,
8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge. (Diese röhren
förmige feuchte Gel befindet sich im zylindrischen
Behälter).
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,12 bzw. 600 ml eingestellt. Man erhält eine Gieß-Sol
lösung. (Die Konzentration an effektiver Glaskomponente
in dieser Sollösung wird zu 0,149 g/ml berechnet.).
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 30 Minu
ten nach der Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels
wird die auf die vorstehende Weise erhaltene Gießlösung in
die Mittelöffnung des röhrenförmigen feuchten Gels gegos
sen. Die Sollösung B unterliegt ebenfalls innerhalb von
15 Minuten nach Einstellen des pH-Werts auf 5,12 der Gel
bildung. Somit erhält man ein aus konzentrischen Schichten
bestehendes feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser und
1000 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 2 Tage bei 30°C in verschlossenen zylindrischen Be
hältern gealtert. Anschließend werden die Gele in einen
Trocknungsbehälter mit einem Öffnungsanteil von 0,1% der
Oberfläche gebracht. Der Behälter wird in eine Trockenvor
richtung von 60°C gebracht. Nach 17tägigem Trocknen er
hält man drei trockene Gele von durchschnittlich 23,2 mm
Außendurchmesser und 584 mm Länge, die so stabil sind,
daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbildung auftritt.
Die Ausbeute beträgt 30%.
3 trockene Gele werden gemäß Beispiel 1a gesintert. Man
erhält Ausgangsmaterialien für optische Fasern in einer
Ausbeute von 100%. Die Vorformen weisen einen Durchmes
ser von 16,0 mm, eine Länge von 401 mm und einen Kern
durchmesser von 3,2 mm auf.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische
Fasern enthaltenen OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Ab
sorptionsspektrums ermittelt. Bei einer Wellenlänge von
2,7 µm tritt überhaupt kein Absorptionspeak auf, was
zeigt, das weniger als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Bei der Herstellung von optischen Fasern durch Faser
ziehen tritt keine Schaumbildung auf. Man erhält hochwer
tige optische Fasern.
Gemäß diesem Beispiel erhält man bei einer Siliciumdioxid
konzentration der Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen von etwa 0,15 g/ml (oder bei einem
Volumenanteil des durch Trocknen des feuchten Gels und
Sintern des trockenen Gels erhaltenen durchsichtigen Gla
ses von 6,6% des Volumens des als Ausgangsmaterial ver
wendeten feuchten Gels) hochwertige Ausgangsmaterialien
für optische Fasern. Jedoch ergibt sich bei der Trock
nungsstufe nur eine Ausbeute von 30%, was unwirtschaft
lich ist. Da außerdem der Schrumpfungsgrad hoch ist, ist
es erforderlich, größere feuchte Gele herzustellen, was
ebenfalls unzweckmäßig ist.
Diese Stufe entspricht der Stufe (1) von Beispiel 9a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 0,15 pm, das nach dem bekannten
Gasphasenverfahren hergestellt worden ist, werden unter
ausreichendem Rühren in kleinen Portionen zu 3066 ml Was
ser gegeben. Die Lösung wird 4 Stunden mit Ultraschall
wellen behandelt, um die Siliciumdioxidteilchen gleich
mäßiger zu dispergieren. Die gröberen Bestandteile werden
durch zentrifugale Abtrennung und Filtration entfernt.
Man erhält eine Dispersion von pyrogenem Siliciumdioxid.
Die hydrolysierte Lösung A und 1380,8 g der gemäß der
vorstehenden Stufe (2) hergestellten Dispersion von
pyrogenem Siliciumdioxid werden vermischt. Die erhaltene
Lösung wird als Sollösung A bezeichnet. In entsprechender
Weise werden die hydrolysierte Lösung B und 345,2 g der
Dispersion mit einem Gehalt an pyrogenem Siliciumdioxid
vermischt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B be
zeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,60 bzw. 2400 ml eingestellt. (Die Konzentration an
effektiven Glasbestandteilen in dieser Lösung wird zu
0,15 g/ml berechnet.)
1206,4 ml der erhaltenen Lösung werden in einen zylindri
schen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid gegossen,
dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der
einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm
und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide
Enden des zylindrischen Behälters werden mit
Deckeln verschlossen, und der Behälter wird in eine Rota
tionsvorrichtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung A wird der Behälter mit einer
Drehzahl von 1500 U/min gedreht. 25 Minuten nach Rotations
beginn ist das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die
Rotation weitere 20 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält
ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmes
ser, 8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge. (Dieses
röhrenförmige feuchte Gel befindet sich im zylindrischen
Behälter.)
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak auf 5,3 bzw.
600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effektiven
Glasbestandteilen dieser Sollösung wird zu 0,153 g/ml be
rechnet.
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotationsvor
richtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 30 Minuten
nach der Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels wird
die vorstehend erhaltene Gießlösung in die Mittelöffnung
des röhrenförmigen feuchten Gels gegossen. Die Sollösung B
unterliegt ebenfalls innerhalb von 30 Minuten nach Ein
stellen des pH-Werts auf 5,3 der Gelbildung. Somit erhält
man ein aus konzentrischen Schichten bestehendes feuchtes
Gel von 40 mm Außendurchmesser und 1000 mm Länge.
Diese Stufe entspricht der Stufe (4) von Beispiel 9a.
Diese Stufe entspricht der Stufe (5) von Beispiel 9a unter
Rückbeziehung auf Beispiel 1b.
155 ml wasserfreies Äthanol werden zu 427,2 g gereinigtem
handelsüblichen. Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Sodann werden 147,8 g 0,02 n Salzsäure
zu der Lösung gegeben, wonach zur Durchführung der Hydro
lyse heftig gerührt wird. Die erhaltene Lösung wird als
hydrolysierte Lösung A bezeichnet.
39 ml wasserfreies Äthanol werden zu 97,1 g gereinigtem
handelsüblichen Äthylsilikat gegeben. Die. Lösung wird
gründlich gerührt. Sodann werden 8,4 g 0,02 n Salzsäure
zugegeben, und die Lösung wird 60 Minuten heftig gerührt.
Die Reaktionslösung wird unter Rühren in kleinen Portionen
mit 11,0 g Tetraäthoxygermanium versetzt. Nach 20minütiger
Umsetzung werden 28,4 g 0,02 n Salzsäure zugesetzt und die
Lösung wird gerührt. Die erhaltene Lösung wird als hydro
lysierte Lösung B bezeichnet.
991,4 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat, 2650 ml
wasserfreies Äthanol, 106 ml 29prozentiges wäßriges
Ammoniak und 343,0 g Wasser werden vermischt, 2 Stunden
heftig gerührt und sodann über Nacht an einem dunklen
kühlen Ort aufbewahrt, wobei man ultrafeine Siliciumdioxid
teilchen erhält. 4000 ml der erhaltenen Lösung werden unter
vermindertem Druck auf ein Volumen von 770 ml eingeengt.
Der pH-Wert wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure von 8,15
auf 4,60 eingestellt. Man erhält etwa 840 ml Lösung mit
einem Gehalt an 285,0 g ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen
mit einem Teilchendurchmesser von 0,13 µm. (Die Silicium
dioxidkonzentration wird zu etwa 0,340 g/ml berechnet.)
Die Verteilung der Teilchendurchmesser der ultrafeinen
Siliciumdioxidteilen in der Lösung ist in bezug auf die
monodisperse Beschaffenheit schlechter als in Beispiel 1a.
Die hydrolysierte Lösung A und vier Fünftel der gemäß der
vorstehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden vermischt.
Die erhaltene Lösung wird als Sollösung A bezeichnet. In
entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und das restliche Fünftel der Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen vermischt. Die erhal
tene Lösung wird als Sollösung B bezeichnet. Die Volumina
der Sollösungen A und B betragen etwa 1430 bzw. etwa
360 ml und die pH-Werte etwa 4,52 bzw. etwa 4,54.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,28
bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effektiven
Glasbestandteilen wird zu 0,220 g/ml berechnet.)
1206,4 ml der erhaltenen Gieß-Sollösung werden in einen
zylindrischen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid,
dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der
einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm
und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide
Enden des zylindrischen Behälters werden mit
Deckeln verschlossen, und der Behälter wird in eine Rota
tionsvorrichtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung A auf 5,28 wird der Behälter
mit einer Drehzahl von 1200 U/min gedreht. 15 Minuten
nach Rotationsbeginn (bei konstanter Drehzahl) ist das Sol
in ein Gel übergeführt, wobei aber die Rotation weitere
10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein röhrenförmiges
feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser, 8,0 mm Innendurch
messer und 1000 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,08 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lösung wird
als Sollösung B bezeichnet. (Die Konzentration der effek
tiven Glasbestandteile wird zu 0,2243 g/ml berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 12 Minuten
nach Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels wird die
Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung des röhrenförmigen
feuchten Gels gegossen. 11 Minuten nach Einstellen des
pH-Werts der Sollösung B auf 5,08 ist das Sol in ein Gel
übergeführt. Man erhält ein feuchtes Gel von 40 mm Außen
durchmesser und 1000 mm Länge, das aus konzentrischen
Schichten besteht.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 3 Tage bei 30°C in dem verschlossenen zylindrischen
Behälter gealtert. Sodann werden sie in einen
Trocknungsbehälter aus Polypropylen mit einem Öffnungsan
teil von 0,1% der Oberfläche gebracht. Nach 15tägiger
Trocknung erhält man 9 trockene Gele von durchschnittlich
27,0 mm Außendurchmesser und 675 mm Länge, die so stabil
sind, daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbildung auf
tritt. Die Ausbeute beträgt somit 90%.
Die erhaltenen trockenen Gele werden in einen röhrenförmigen Sin
terungsofen aus Quarz gebracht und mit einer Aufheizge
schwindigkeit von 30°C pro Stunde von 30 auf 200°C er
wärmt, 5 Stunden bei 200°C belassen, mit einer Aufheiz
geschwindigkeit von 30°C pro Stunde von 200 auf 300°C er
wärmt und 5 Stunden bei 300°C belassen, um absorbiertes
Wasser zu entfernen.
Sodann werden die Gele mit einer Aufheizgeschwindigkeit
von 30°C pro Stunde von 300 auf 1050°C erwärmt und 30 Mi
nuten bei 1050°C belassen, um Kohlenstoff und Ammonium
chlorid zu entfernen und die dehydratisierende Kondensa
tionsreaktion zu beschleunigen. Sodann werden die Gele
auf 700°C gekühlt, unter Einleiten eines Gasgemisches aus
He und Cl2 in einer Menge von 2 Liter/min bzw. 0,2 Li
ter/min bei 700°C belassen und mit einer Aufheizgeschwin
digkeit von 60°C pro Stunde unter Einleiten von He-Gas
allein auf 800°C erwärmt. Die trockenen Gele werden
1 Stunde unter Einleiten eines Gasgemisches aus He und
Cl2 in einer Menge von 2 Liter/min bzw. 0,2 Liter/min bei
800°C belassen und mit einer Aufheizgeschwindigkeit von
60°C pro Stunde unter Einleiten von He-Gas allein auf
900°C erwärmt. Sodann werden die trockenen Gele 1 Stunde
unter Einleiten eines Gasgemisches aus He und Cl2 in
einer Menge von 2 Liter/min bzw. 0,2 Liter/min auf 900°C
erwärmt, um OH-Gruppen zu entfernen.
Die trockenen Gele werden mit einer Aufheizgeschwindigkeit
von 60°C unter Einleiten eines Gasgemisches aus He und O2
in einer Menge von 2 Liter/min bzw. 0,4 Liter/min auf
1000°C erwärmt und 10 Stunden bei 1000°C belassen, um
Chlorid zu entfernen.
Sodann werden die Gele mit einer Aufheizgeschwindigkeit
von 30°C pro Stunde unter Einleiten von He-Gas allein auf
1250°C erwärmt und 30 Minuten bei 1250°C belassen, um die
Poren in den Gelen zu schließen.
4 der vorstehenden Produkte werden in einen kastenförmigen
Ofen gebracht, mit einer Aufheizgeschwindigkeit von 60°C/
Stunde von 1200 auf 1350°C erwärmt und 1 Stunde bei
1350°C belassen, um die trockenen Gele in einem nicht-po
rösen Zustand zu erhalten. Man erhält durchsichtige Aus
gangsmaterialien für optische Fasern in einer Ausbeute von
100%.
5 der Produkte mit geschlossenen Poren werden mit einer
Ringheizvorrichtung auf 1600°C erwärmt, um die Gele in
einen nicht-porösen Zustand überzuführen. Man erhält durch
sichtige transparente Materialien zur Herstellung von op
tischen Fasern in einer Ausbeute von 100%. Die Materialien
weisen einen Durchmeser von 18,5 mm, eine Länge von 461 mm
und einen Kerndurchmesser von 3,7 mm auf.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische Fa
sern enthaltenen OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Spek
trums bestimmt. Bei einer Wellenlänge von 2,7 µm tritt
überhaupt kein Absorptionspeak auf, was zeigt, daß weniger
als 1 ppm OH-Gruppen im Ausgangsmaterial enthalten sind.
Bei der Herstellung von optischen Fasern durch Faserzie
hen tritt keine Schaumbildung auf. Man erhält hochwertige
optische Fasern.
Bei der Herstellung der Sollösungen beträgt in beiden
Fällen das Verhältnis der wirksamen Glaskomponenten der
unter sauren Bedingungen hydrolysierten Alkylsilikatlö
sung und der Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen in diesem Beispiel 35 : 65, während
das entsprechende Verhältnis in Beispiel 7a 45 : 55 be
trägt. Man erhält ebenfalls hochwertige Ausgangsmateria
lien für optische Fasern, wobei aber die optimalen Sin
terungsbedingungen unterschiedlich sind.
Aufgrund umfangreicher Untersuchungen wurde festgestellt,
daß der Bereich für ein geeignetes Verhältnis der wirk
samen Glasbestandteile 20 : 80 bis 80 : 20 beträgt.
Diese Stufe entspricht der Stufe (1) von Beispiel 10a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittli
chen Teilchendurchmesser von 0,15 µm, das nach dem bekann
ten Gasphasenverfahren hergestellt worden ist, werden
unter ausreichendem Rühren in kleinen Mengen zu 1000 ml
Wasser gegeben. Die erhaltene Lösung wird 4 Stunden mit
Ultraschallwellen behandelt, um die Siliciumdioxidteilchen
gleichmäßiger zu dispergieren. Die gröberen Bestandteile
des pyrogenen Siliciumdioxids werden durch zentrifugale
Abtrennung und Filtration entfernt, wodurch man eine
Dispersion mit pyrogenem Siliciumdioxid erhält.
Die hydrolysierte Lösung A und 686,4 g der gemäß der vor
stehenden Stufe (2) erhaltenen Dispersion von pyrogenem
Siliciumdioxid werden vermischt. Die erhaltene Lösung wird
als Sollösung A bezeichnet. In entsprechender Weise wer
den die hydrolysierte Lösung B und 171,6 g der Dispersion
von pyrogenem Siliciumdioxid vermischt. Die erhaltene Lö
sung wird als Sollösung B bezeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,3 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an wirk
samen Glasbestandteilen wird zu 0,220 g/ml berechnet.)
1206,4 ml der erhaltenen Gieß-Sollösung werden in einen
zylindrischen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid,
dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist, und der
einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm
und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide
Enden des Behälters werden mit Deckeln verschlossen, und
der Behälter wird in eine Rotationsvorrichtung eingesetzt.
30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der Sollösung A
auf 5,3 wird der Behälter mit einer Drehzahl von
1200 U/min gedreht. 15 Minuten nach Rotationsbeginn
(bei konstanter Drehzahl) ist das Sol in ein Gel überge
führt, wobei aber die Rotation weitere 10 Minuten fortge
setzt wird. Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel
von 40 mm Außendurchmesser, 8 mm Innendurchmesser und
1000 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und
deren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,0 bzw. 400 ml eingestellt. (Die Konzentration der
effektiven Glasbestandteile wird zu 0,2243 g/ml berechnet.
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 12 Minu
ten nach der Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels
wird die Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung des röhren
förmigen feuchten Gels gegossen. 20 Minuten nach Einstel
len des pH-Werts der Sollösung B auf 5,0 ist das Sol in
ein Gel übergeführt. Man erhält ein feuchtes Gel von
40 - Außendurchmesser und 1000 mm Länge, das aus konzen
trischen Schichten besteht.
Diese Stufe wird gemäß Stufe (4) von Beispiel 10a durch
geführt.
Diese Stufe wird gemäß Stufe (5) von Beispiel 10a durch
geführt, wobei die Rückbeziehung sinngemäß auf Beispiel
7b gerichtet ist.
(1) Herstellen der hydrolysierten Lösungen
218 ml wasserfreies Äthanol werden zu 549,1 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Sodann werden 190,0 g 0,02 n Salzsäure
zugegeben. Die Lösung wird zur Durchführung der Hydroly
se heftig gerührt. Die erhaltene Lösung wird als hydro
lysierte Lösung A bezeichnet.
55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 127,7 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Sodann werden 11,0 g 0,02 n Salzsäure
zugesetzt, und die Lösung wird 60 Minuten heftig ge
rührt. Die Reaktionslösung wird unter Rühren in kleinen
Portionen mit 11,1 g Tetraäthoxygermanium versetzt. Nach
20minütiger Umsetzung werden 36,3 g 0,02 n Salzsäure
unter Rühren zugegeben. Die erhaltene Lösung wird als
hydrolysierte Lösung B bezeichnet.
839,9 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat, 4484 ml
wasserfreies Äthanol, 448,4 ml 29prozentiges wäßriges
Ammoniak und 290,3g Wasser werden vermischt, 2 Stunden
heftig gerührt und sodann über Nacht an einem dunklen
kühlen Ort aufbewahrt, wobei man ultrafeine Siliciumdi
oxidteilchen erhält. Etwa 5900 ml der Lösung werden
unter vermindertem Druck auf ein Volumen von 640 ml ein
geengt. Der pH-Wert wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure
von etwa 8,45 auf 4,60 eingestellt. Fremdteilchen und
dergleichen werden durch zentrifugale Abtrennung ent
fernt. Man erhält 730 ml Lösung mit einem Gehalt an
242,0 g ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen mit einem
durchschnittlichen Durchmesser von 0,33 um. (Die Silicium
dioxidkonzentration wird zu 0,332 g/ml berechnet.)
Die hydrolysierte Lösung A und vier Fünftel der gemäß der
vorstehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Ge
halt an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden ver
mischt. Die Lösung wird als Sollösung A bezeichnet. In
entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und das restliche Fünftel der Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen vermischt. Die er
haltene Lösung wird als Sollösung B bezeichnet. Die Vo
lumina der Sollösungen A und B betragen etwa 1570 bzw.
etwa 390 ml und die pH-Werte etwa 4,57 bzw. etwa 4,59.
Der pH-Wert der erhaltenen Sollösung A und deren Volumen
werden durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Was
ser auf 5,42 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration
an wirksamen Glasbestandteilen wird zu 0,220 g/ml berech
net.) 1206,4 ml dieser Gieß-Sollösung A werden in einen
zylindrischen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid,
dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der
einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm
und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Die
Enden des Behälters werden mit Deckeln verschlossen und
der Deckel wird in eine Rotationsvorrichtung eingesetzt.
30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der Sollösung A
auf 5,42 wird der Behälter mit einer Drehzahl von
550 U/min gedreht. 13 Minuten nach Rotationsbeginn ist
das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die Rotation
weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein röh
renförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser,
8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und
deren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,19 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lösung wird
als Gieß-Sollösung B bezeichnet. (Die Konzentration an
effektiven Glasbestandteilen wird zu 0,2243 g/ml berech
net.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 12 Minu
ten nach der Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels
wird die Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung dieses
röhrenförmigen feuchten Gels gegossen. 10 Minuten nach
Einstellen des pH-Werts der Sollösung B auf 5,19 ist
diese in ein Gel übergeführt. Man erhält ein feuchtes,
aus konzentrischen Schichten bestehendes Gel von 40 mm
Außendurchmesser und 1000 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele herge
stellt und im geschlossenen zylindrischen Be
hälter 3 Tage bei 30°C gealtert. Sodann werden die Gele
in einen Trocknungsbehälter mit einem Öffnungsanteil von
0,1% der Oberfläche gebracht. Der Behälter wird in
eine Trockenvorrichtung von 65°C gebracht. Nach 15tägi
gem Trocknen erhält man 7 trockene Gele von durchschnitt
lich 26,7 mm Außendurchmesser und 671 mm Länge, die so
stabil sind, daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbil
dung auftritt. Die Ausbeute beträgt 70%.
7 trockene Gele werden gemäß Beispiel 1a gesintert. Man
erhält 7 Ausgangsmaterialien für optische Fasern, was
einer Ausbeute von 100% entspricht. Diese Ausgangsma
terialien weisen einen Durchmesser von 18,4 mm, eine Länge
von 462 mm und einen Kerndurchmesser von 3,6 mm auf.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische Fa
sern enthaltenen OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Ab
sorptionsspektrums ermittelt. Bei einer Wellenlänge von
2,7 µm tritt überhaupt kein Absorptionspeak auf, was
zeigt, daß weniger als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Ferner tritt bei der Herstellung von optischen Fasern
durch Faserziehen keine Schaumbildung auf. Man erhält
hochwertige optische Fasern.
Gemäß diesem Beispiel kann der durchschnittliche Teil
chendurchmesser der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen
durch die dem Alkylsilikat zugesetzte Menge an Alkohol,
wäßrigem Ammoniak, Wasser und dergl. kontrolliert werden.
Beträgt der durchschnittliche Teilchendurchmesser der
ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen 0,33 µm, so erhält man
eine zur Herstellung von optischen Fasern geeignete Vor
form. Aufgrund weiterer eingehender Untersuchungen wur
de gezeigt, daß bei einem durchschnittlichen Teilchen
durchmesser der ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen von
mehr als 1 µm die Teilchen sich während der Gelbildung
unter Rotation absetzen und es schwierig ist, ein trockenes
Gel herzustellen.
Diese Stufe entspricht der Stufe (1) von Beispiel 11a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittli
chen Teilchendurchmesser von 0,33 µm, das gemäß dem be
kannten Gasphasenverfahren erhalten worden ist, werden
unter ausreichendem Rühren in kleinen Portionen zu
1000 ml Wasser gegeben. Die Lösung wird 4 Stunden mit
Ultraschallwellen behandelt, um die Siliciumdioxidteil
chen gleichmäßiger zu verteilen. Die gröberen Bestandtei
le von pyrogenem Siliciumdioxid werden durch zentrifugale
Abscheidung und Filtration entfernt. Man erhält eine Dis
persion von pyrogenem Siliciumdioxid.
Die hydrolysierte Lösung A und 580,8 g der Dispersion von
pyrogenem Siliciumdioxid werden vermischt. Die Lösung wird
als Sollösung A bezeichnet. In entsprechender Weise wer
den die hydrolysierte Lösung B und 145,2 g der Disper
sion mit einem Gehalt an ultrafeinen Siliciumdioxidteil
chen vermischt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B
bezeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,6 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effek
tiven Glasbestandteilen wird zu 0,220 g/ml berechnet.)
1206,4 ml der Gieß-Sollösung A werden in einen zylindri
schen rotierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid, dessen
Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der einen
Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm und
ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide Enden
des Behälters werden mit Deckeln verschlossen, und der
Deckel wird in eine Rotationsvorrichtung eingesetzt.
30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der Sollösung A
auf 5,6 wird der Behälter mit einer Drehzahl von
1500 U/min gedreht. 18 Minuten nach Rotationsbeginn ist
das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die Rotation
weitere 15 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein röh
renförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser,
8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und
deren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak
und Wasser auf 5,2 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene
Lösung wird als Sollösung B bezeichnet. (Die Konzentra
tion an effektiven Glasbestandteilen wird zu 0,2243 g/ml
berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der
Rotationsvorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt.
18 Minuten nach Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels
wird die Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung dieses
röhrenförmigen feuchten Gels gegossen. Die Sollösung B
unterliegt innerhalb von 15 Minuten nach Einstellen des
pH-Werts auf 5,2 der Gelbildung. Somit erhält man ein
aus konzentrischen Schichten bestehendes feuchtes Gel von
40 mm Außendurchmesser und 1000 mm Länge.
Diese Stufe entspricht der Stufe (4) von Beispiel 11a.
Diese Stufe entspricht der Stufe (5) von Beispiel 11a.
Die Herstellung der hydrolysierten Lösungen erfolgt ge
mäß Beispiel 7a.
Die Herstellung dieser Lösung erfolgt gemäß Beispiel 7a.
Die Sollösungen werden gemäß Beispiel 7a hergestellt und
der Gelbildung unterworfen, mit der Abänderung, daß die
Drehzahl bei der Gelbildung unter Rotation 50 000 U/min
beträgt. Es kommt zu einem Absetzen der Siliciumdioxid
teilchen (was mit bloßem Auge sichtbar ist), was
auf die starken Zentrifugalkräfte bei der Rotation zurück
zuführen ist. Bei der Stufe der Trocknung der feuchten
Gele kommt es zu einem Bruch sämtlicher Gele.
Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß bei zylin
drischen rotierenden Behältern von 40 mm Innendurchmes
ser die Rotationsgeschwindigkeit bei der Gelbildung weni
ger als 5000 U/min betragen soll.
Jedoch können bei wesentlich kleineren zylindrischen ro
tierenden Behältern mit einem Innendurchmesser von bei
spielsweise 5 mm unter Verkürzung der Rotationszeit ein
wandfreie trockene Gele erhalten werden.
Die hydrolysierten Lösungen werden gemäß Beispiel 7b her
gestellt.
Die Herstellung der Dispersion von pyrogenem Siliciumdioxid
erfolgt gemäß Beispiel 7b.
Die Herstellung der Sollösungen und die Gelbildung er
folgt gemäß Beispiel 7b unter Berücksichtigung der in Bei
spiel 12a angegebenen Abänderungen. Die Ergebnisse stimmen
mit denen von Beispiel 12a überein.
Die hydrolysierten Lösungen werden gemäß Beispiel 7a her
gestellt.
Diese Lösung wird gemäß Beispiel 7a hergestellt.
Die Sollösungen A und B werden gemäß Beispiel 7a herge
stellt. Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen wer
den durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser
auf 5,32 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an
effektiven Glasbestandteilen dieser Lösung wird zu
0,220 g/ml berechnet.) 1158,1 ml der vorstehenden Gieß-
Sollösung werden in einen zylindrischen Metallbehälter,
dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist und der
einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm
und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Beide
Enden des Behälters werden mit Deckeln verschlossen, und
der Behälter wird in eine Rotationsvorrichtung einge
setzt. 30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der Sollö
sung A auf 5,32 wird der Behälter mit einer Drehzahl von
1200 U/min gedreht. 15 Minuten nach Rotationsbeginn ist
das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die Rotation
weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein
röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser,
11,2 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen mit 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,12 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lösung wird
als Gieß-Sollösung B bezeichnet. (Die Konzentration an
effektiven Glasbestandteilen wird zu 0,2243 g/ml berech
net.
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der
Rotationsvorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt.
12 Minuten nach Bildung eines röhrenförmigen feuchten Gels
werden 48,25 ml Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung des
röhrenförmigen feuchten Gels gegossen. Die Behälterenden
werden verschlossen, und der Behälter wird wieder in die
Rotationsvorrichtung eingesetzt und sofort mit einer Dreh
zahl von 1200 U/min gedreht. 10 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung B auf 5,12 ist das Sol in ein
Gel übergeführt, wobei aber die Rotation weitere 10 Minu
ten fortgesetzt wird. Man erhält ein röhrenförmiges feuch
tes Gel von 40 mm Außendurchmesser, 8,0 mm Innendurchmes
ser und 1000 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 2 Tage bei 30°C in den verschlossen zylindrischen
Behältern gealtert. Anschließend werden die feuch
ten Gele in einen Trocknungsbehälter aus Polypropylen,
dessen Oberfläche einen Öffnungsanteil von 0,1% aufweist,
gebracht. Der Behälter wird in eine Trocknungsvorrichtung
von 60°C gebracht. Nach 17tägiger Trocknung erhält man
9 trockene Gele von durchschnittlich 26,5 mm Außendurch
messer, 5,3 mm Innendurchmesser und 663 mm Länge, die so
stabil sind, daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbil
dung auftritt. Die Ausbeute beträgt 90%.
9 trockene Gele werden gemäß Beispiel 7a gesintert. Man
erhält 9 Ausgangsmaterialien für optische Fasern, was
einer Ausbeute von 100% entspricht. Die Materialien wei
sen einen Außendurchmesser von 18,5 mm, einen Innendurch
messer von 3,7 mm, eine Länge von 463 mm und einen Kern
durchmesser von 5,2 mm auf.
Durch Kollabieren und Faserziehen werden optische Fasern
hergestellt.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische Fa
sern enthaltenen OH-Gruppen wird durch Messen des IR-
Spektrums bestimmt. Bei einer Wellenlänge von 2,7 pm
tritt überhaupt kein Absorptionspeak auf, was zeigt, daß
weniger als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Beim Faserziehen tritt nach dem Kollabieren keine Schaum
bildung auf. Es werden hochwertige optische Fasern er
halten.
Die hydrolysierten Lösungen werden gemäß Beispiel 7b
hergestellt.
Die Herstellung dieser Lösung erfolgt gemäß Beispiel 7b.
Die Sollösungen A und B werden gemäß Beispiel 7b herge
stellt.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,5 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effek
tiven Glasbestandteilen in der Lösung wird zu 0,220 g/ml
berechnet). 1158,1 ml der vorstehenden Gieß-Sollösung A
werden in einen zylindrischen rotierbaren Metallbehälter,
dessen Innenfläche mit Silikon beschichtet ist, und der
einen Innendurchmesser von 40 mm, eine Länge von 1020 mm
und ein Volumen von 1256,6 ml aufweist, gegossen. Die Be
hälterenden werden mit Deckeln verschlossen und der Be
hälter wird in eine Rotationsvorrichtung eingesetzt.
30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der Sollösung A
auf 5,5 wird der Behälter mit einer Drehzahl von 1500 U/min
gedreht. 15 Minuten nach Rotationsbeginn ist das Gel in
ein Sol übergeführt, wobei aber die Rotation weitere
10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein röhrenförmiges
feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser, 11,2 mm Innen
durchmesser und 1000 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und
deren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak
und Wasser auf 5,1 bzw. 400 ml eingestellt. (Die Konzen
tration an effektiven Glasbestandteilen wird zu 0,2243 g/ml
berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der
Rotationsvorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt.
12 Minuten nach Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels
werden 48,25 ml der Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung
dieses röhrenförmigen feuchten Gels gegossen. Beide Be
hälterenden werden verschlossen, und der Behälter wird
wieder in die Rotationsvorrichtung eingesetzte und sofort
mit einer Drehzahl von 1500 U/min rotiert. Innerhalb von
18 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der Sollösung B
auf 5,1 ist das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber
die Rotation weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man er
hält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurch
messer, 8,0 mm Innendurchmesser und 1000 mm Länge.
Diese Stufe entspricht der Stufe (4) von Beispiel 13a.
Diese Stufe entspricht der Stufe (5) von Beispiel 13a.
218 ml wasserfreies Äthanol werden zu 549,2 g gereinig
tem handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Sodann werden 190,0 g 0,02 n Salzsäure
zugegeben. Die Lösung wird zur Durchführung der Hydrolyse
heftig gerührt. Die erhaltene Lösung wird als hydrolysier
te Lösung A bezeichnet.
55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 105,4 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die L 32490 00070 552 001000280000000200012000285913237900040 0002003535367 00004 32371ösung wird
gründlich gerührt. Anschließend werden 11,7 g 0,2 n Salz
säure zugesetzt, und die Lösung wird 60 Minuten heftig
gerührt. Die Reaktionslösung wird unter Rühren mit 36,84 g
Tetraäthoxygermanium in kleinen Portionen versetzt. Nach
20minütiger Umsetzung werden unter Rühren 35,2 g 0,2 n
Salzsäure zugesetzt. Die erhaltene Lösung wird als hydro
lysierte Lösung B bezeichnet.
839,0 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat, 4484 ml
wasserfreies Äthanol, 269,0 ml 29prozentiges wäßriges
Ammoniak und 290,3 g Wasser werden vermischt, 2 Stunden
heftig gerührt und sodann an einem kühlen dunklen Ort be
lassen, wodurch man ultrafeine Siliciumdioxidteilchen er
hält. Etwa 5700 ml der erhaltenen Lösung werden unter ver
mindertem Druck auf etwa 640 ml eingeengt. Der pH-Wert
wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure von etwa 8,16 auf
4,00 eingestellt. Sodann werden Fremdteilchen und dergl.
durch zentrifugale Abtrennung entfernt. Man erhält etwa
720 ml Lösung mit einem Gehalt an 242,0 g ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen mit einem durchschnittlichen Teil
chendurchmesser von 0,14 um. (Die Siliciumdioxidkonzentra
tion wird zu etwa 0,336 g/ml berechnet.)
Die hydrolysierte Lösung A und vier Fünftel der gemäß der
vorstehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden vermischt.
Die erhaltene Lösung wird als Sollösung A bezeichnet. In
entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und das restliche Fünftel der Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen vermischt. Der pH-
Wert des Gemisches wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure
gesenkt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B be
zeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,32 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effek
tiven Glasbestandteilen wird zu 0,220 g/ml berechnet.)
527,8 ml der Lösung werden in einen zylindrischen rotier
baren Behälter aus Polyvinylchlorid dessen Innenfläche mit
Silikon beschichtet ist und der einen Innendurchmesser
von 40 mm, eine Länge von 520 mm und ein Volumen von
628,3 ml aufweist, gegossen. Die Behälterenden werden mit
Deckeln verschlossen, und der Behälter wird in eine Rota
tionsvorrichtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung A auf 5,32 wird der Behälter
mit einer Drehzahl von 1200 U/min gedreht. 15 Minuten
nach Rotationsbeginn ist das Sol in ein Gel übergeführt,
wobei die Rotation aber weitere 10 Minuten fortgesetzt
wird. Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm
Außendurchmesser, 16 mm Innendurchmesser und 500 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 3,13 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene
Lösung wird als Gieß-Sollösung B bezeichnet. (Die Konzen
tration an effektiven Glasbestandteilen wird zu 0,2344 g/ml
berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der
Rotationsvorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt.
12 Minuten nach der Gelbildung wird die Gieß-Sollösung B
in die Mittelöffnung des röhrenförmigen feuchten Gels ge
gossen. Innerhalb von 11 Minuten nach Einstellen des pH-
Werts der Sollösung B auf 3,13 erhält man ein aus konzen
trischen Schichten bestehendes feuchtes Gel von 40 mm
Außendurchmesser und 500 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 2 Tage bei 30°C in den verschlossenen zylindrischen
Behältern gealtert. Anschließend werden die Gele
in eine Trocknungsvorrichtung aus Polypropylen mit einem
Öffnungsanteil von 0,1% der Oberfläche gebracht. Der
Trocknungsbehälter wird in eine Trocknungsvorrichtung von
60°C gebracht. Nach 17tägiger Trocknung erhält man 7 trocke
ne Gele von durchschnittlich 26,5 mm Außendurchmesser,
10,6 mm Innendurchmesser und 332 mm Länge, die so stabil
sind, daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbildung auf
tritt. Die Ausbeute beträgt 70%.
7 trockene Gele werden gemäß Beispiel 7a gesintert. Man er
hält 7 Ausgangsmaterialien für optische Fasern in einer
Ausbeute von 100%. Diese Ausgangsmaterialien weisen einen
Durchmesser von 18,5 mm, eine Länge von 231 mm und einen
Kerndurchmesser von 7,4 mm auf.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische
Fasern enthaltenen OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Ab
sorptionsspektrums ermittelt. Bei einer Wellenlänge von
2,7 µm tritt überhaupt kein Absorptionspeak auf, was
zeigt, daß weniger als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Bei der Bildung von optischen Fasern durch Faserziehen
tritt keine Schaumbildung auf. Es werden hochwertige opti
sche Fasern erhalten.
Gemäß diesem Beispiel erhält man durch Dotieren der hydro
lysierten Lösung mit Ge in einer Menge von 10 Molprozent
ein Ausgangsmaterial für optische Fasern vom Multimode-
Stufenindex-Typ.
Diese Stufe entspricht der Stufe (1) von Beispiel 14a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 0,15 µm, das gemäß dem bekannten
Gasphasenverfahren erhalten worden ist, werden unter aus
reichendem Rühren in kleinen Portionen zu 1000 ml Wasser
gegeben. Die Lösung wird mit Ultraschallwellen behandelt,
um die Siliciumdioxidteilchen gleichmäßiger zu dispergie
ren. Die gröberen Bestandteile von pyrogenem Siliciumdioxid
werden durch zentrifugale Abtrennung und Filtration ent
fernt. Man erhält eine Dispersion von pyrogenem Silicium
dioxid.
Die hydrolysierte Lösung A und 580,8 g der gemäß der vor
stehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung von pyrogenem
Siliciumdioxid werden vermischt. Die erhaltene Lösung
wird als Sollösung A bezeichnet. In entsprechender Weise
werden die hydrolysierte Lösung B und 145,2 g der Disper
sion von pyrogenem Siliciumdioxid vermischt. Der pH-Wert
des Gemisches wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure vermin
dert. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B bezeich
net.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden
durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf
5,5 bzw. 1600 ml eingestellt. (Die Konzentration an effek
tiven Glasbestandteilen wird zu 0,220 g/ml berechnet.)
527,8 ml der Sollösung werden in einen zylindrischen ro
tierbaren Behälter aus Polyvinylchlorid, dessen Innen
fläche mit Silikon beschichtet ist und der einen Innen
durchmesser von 40 mm, eine Länge von 520 mm und ein Vo
lumen von 628,3 ml aufweist, gegossen. Die Behälterenden
werden mit Deckeln geschlossen, und der Behälter wird in
eine Rotationsvorrichtung eingesetzt. 30 Minuten nach
Einstellen des pH-Werts der Sollösung A auf 5,5 wird der
Behälter mit einer Drehzahl von 1800 U/min gedreht.
15 Minuten nach Rotationsbeginn ist das Sol in ein Gel
übergeführt, wobei die Rotation aber weitere 10 Minuten
fortgesetzt wird. Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes
Gel von 40 mm Außendurchmesser, 16 mm Innendurchmesser
und 500 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 3,0 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lö
sung wird als Gieß-Sollösung B bezeichnet. (Die Konzentra
tion an effektiven Glasbestandteilen wird zu 0,2344 g/ml
berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der
Rotationsvorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt.
15 Minuten nach der Bildung des röhrenförmigen feuchten
Gels wird die Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung des
röhrenförmigen feuchten Gels gegossen. 22 Minuten nach
Einstellen des pH-Werts der Sollösung B auf 3,0 erhält man
ein aus konzentrischen Schichten bestehendes feuchtes Gel
mit 40 mm Außendurchmesser und 500 mm Länge.
Diese Stufe entspricht Stufe (4) von Beispiel 14a.
Diese Stufe entspricht Stufe (5) von Beispiel 14a.
A. 218 ml wasserfreies Äthanol werden zu 549,2 g gereinig
tem handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung
wird gründlich gerührt. Sodann werden 190,0 g 0,02 n
Salzsäure zugegeben. Die Lösung wird zur Durchführung
der Hydrolyse heftig gerührt. Die erhaltene Lösung
wird als hydrolysierte Lösung A bezeichnet.
B. 55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 119,5 g gereinig
tem handelsüblichen Äthylsilikat gegeben. Die Lösung
wird gründlich gerührt. Sodann werden 11,7 g 0,2 n
Salzsäure zugegeben. Die Lösung wird 60 Minuten heftig
gerührt. Die Reaktionslösung wird unter Rühren in
kleinen Portionen mit 20,5 g Tetraäthoxygermanium ver
setzt. Nach 20minütiger Umsetzung werden unter Rühren
35,5 g 0,2 n Salzsäure zugegeben. Die erhaltene Lösung
wird als hydrolysierte Lösung B bezeichnet.
C. 55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 108,9 g gereinig
tem handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung
wird gründlich gerührt. Sodann werden 11,7 g 0,2 n
Salzsäure zugegeben. Die Lösung wird 60 Minuten heftig
gerührt. Die Reaktionslösung wird sodann unter Rühren
in kleinen Portionen mit 32,77 g Tetraäthoxygermanium
versetzt. Nach 20minütiger Umsetzung werden 35,3 g
0,2 n Salzsäure unter Rühren zugegeben. Die erhaltene
Lösung wird als hydrolysierte Lösung C bezeichnet.
D. 55 ml wasserfreies Äthanol werden zu 105,4 g gereinig
tem handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung
wird gründlich gerührt. Sodann werden 11,7 g 0,2 n
Salzsäure zugesetzt. Die Lösung wird 60 Minuten heftig
gerührt. Die erhaltene Reaktionslösung wird sodann
unter Rühren in kleinen Portionen mit 36,8 g Tetraäth
oxygermanium versetzt. Nach 20minütiger Umsetzung wer
den 35,2 g 0,2 n Salzsäure unter Rühren zugegeben.
Die Lösung wird als hydrolysierte Lösung D bezeichnet.
1174,6 g gereinigtes handelsübliches Äthylsilikat,
627,8 ml wasserfreies Äthanol, 376,6 ml wäßriges 29pro
zentiges Ammoniak und 406,4 g Wasser werden vermischt,
2 Stunden heftig gerührt und sodann über Nacht an einem
dunklen kühlen Ort aufbewahrt, wodurch man ultrafeine
Siliciumdioxidteilchen erhält. Etwa 8000 ml der erhaltenen
Lösung werden unter vermindertem Druck auf ein Volumen
von etwa 900 ml eingeengt. Der pH-Wert der Lösung wird
durch Zugabe von 2 n Salzsäure von etwa 8,10 auf 4,00
eingestellt. Fremdteilchen und dergl. werden durch zen
trifugale Abtrennung entfernt. Man erhält etwa 1000 ml
Lösung mit einem Gehalt an 338,8 g ultrafeinen Silicium
dioxidteilchen mit einem Teilchendurchmesser von 0,14 pm.
(Die Konzentration an Siliciumdioxid wird zu etwa 0,339 g/ml
berechnet.)
Die hydrolysierte Lösung A und vier Siebtel der gemäß der
vorstehenden Stufe (2) erhaltenen Lösung mit einem Gehalt
an ultrafeinen Siliciumdioxidteilchen werden vermischt.
Die erhaltene Lösung wird als Sollösung A bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und ein Siebtel der Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen vermischt. Der pH-Wert der Lösung
wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure vermindert. Die erhal
tene Lösung wird als Sollösung B bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung G
und ein Siebtel der Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen vermischt. Der pH-Wert des Gemisches
wird durch Zugabe von 2 n Salzsäure verringert. Die erhal
tene Lösung wird als Sollösung C bezeichnet. In entsprechen
der Weise werden die hydrolysierte Lösung D und ein Siebtel
der Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen Siliciumdioxid
teilchen vermischt. Der pH-Wert des Gemisches wird durch
Zugabe von 2 n Salzsäure vermindert. Die erhaltene Lösung
wird als Sollösung D bezeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,32
bzw. 1600 ml eingestellt. Diese Lösung wird als Gieß-Sol
lösung A bezeichnet. (Die Konzentration an effektiven Glas
bestandteilen wird zu 0,220 g/ml berechnet.) 471,23 ml der
Gieß-Sollösung A werden in einen zylindrischen rotierbaren
Behälter aus Polyvinylchlorid, dessen Innenfläche mit
Silikon beschichtet ist, und der einen Durchmesser von
40 mm, eine Länge von 520 mm und ein Volumen von 628,3 ml
aufweist, gegossen. Die Behälterenden werden mit Deckeln
verschlossen und der Behälter wird in eine Rotationsvor
richtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen des pH-Werts
der Sollösung A auf 5,32 wird der Behälter mit einer Dreh
zahl von 1200 U/min gedreht. Innerhalb von 15 Minuten ist
das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber die Rotation
weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man erhält ein röhren
förmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser, 20 mm
Innendurchmesser und 500 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert und das Volumen der Sol
lösung B durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Was
ser auf 4,22 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lösung
wird als Gieß-Sollösung B bezeichnet. (Die Konzentration an
wirksamen Glasbestandteilen wird zu 2,280 g/ml berechnet).
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entfernt und aufrecht aufgestellt. 12 Minuten
nach der Bildung eines röhrenförmigen feuchten Gels werden
in die Mittelöffnung dieses Gels 100,53 ml Gieß-Sollösung B
gegossen. Sodann werden die Behälterenden verschlossen,
der Behälter wieder in die Rotationsvorrichtung eingesetzt
und sofort mit einer Drehzahl von 1200 U/min gedreht.
Innerhalb von 15 Minuten nach Einstellen des pH-Werts der
Sollösung B auf 4,22 ist das Sol in ein Gel übergeführt, wo
bei aber die Rotation weitere 8 Minuten fortgesetzt wird.
Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm
Außendurchmesser, 12 mm Innendurchmesser und einer Länge
von 500 mm.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung C und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 3,23 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene
Lösung wird als Gieß-Sollösung C bezeichnet. (Die Konzen
tration an effektiven Glasbestandteilen wird zu 2,328 g/ml
berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 10 Minuten
nach Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels werden
50,26 ml Gieß-Sollösung C in die Mittelöffnung dieses Gels
gegossen. Sodann werden die Behälterenden verschlossen,
der Behälter wieder in die Rotationsvorrichtung eingesetzt
und sofort mit einer Drehzahl von 1200 U/min gedreht. In
nerhalb von 15 Minuten nach der Einstellung des pH-Werts
der Sollösung C auf 3,23 ist das Sol in ein Gel überge
führt, wobei die Rotation aber weitere 8 Minuten fortge
setzt wird. Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von
40 mm Außendurchmesser, 4 mm Innendurchmesser und einer
Länge von 500 mm.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung D und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 3,13 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lö
sung wird als Gieß-Sollösung D bezeichnet. (Die Konzentra
tion an wirksamen Glasbestandteilen wird zu 2,344 g/ml
berechnet).
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entfernt und aufrecht aufgestellt. 10 Minuten
nach Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels wird die
Gieß-Sollösung D in die Mittelöffnung dieses Gels gegos
sen. Innerhalb von 10 Minuten nach Einstellen des pH-Werts
der Sollösung D auf 3,13 ist das Sol in ein Gel überge
führt. Man erhält ein aus konzentrischen Schichten beste
hendes feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser und 500 mm
Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 2 Tage bei 30°C in dem verschlossenen zylindrischen
Behälter gealtert. Sodann werden die Gele in einen
Trocknungsbehälter aus Polypropylen mit einem Öffnungsan
teil von 0,1% der Oberfläche gebracht. Der Behälter wird
in eine Trockenvorrichtung von 60°C gebracht. Nach 17tägi
ger Trocknung erhält man 7 trockene Gele von durchschnitt
lich 26,5 mm Innendurchmesser und 333 mm Länge, die so
stabil sind, daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbil
dung auftritt. Die Ausbeute beträgt 70%.
7 trockene Gele werden gemäß Beispiel 7a gesintert. Man
erhält 7 durchsichtige Gläser, was einer Ausbeute von 100%
entspricht. Diese Gläser weisen einen Durchmesser von
18,5 mm und eine Länge von 231 mm auf, wobei der Durchmes
ser der mit Ge in einer Menge von 10 Molprozent dotierten
Komponente 1,85 mm beträgt. Der Außendurchmesser und der
Innendurchmesser der mit Ge in einer Menge von 8,89 Mol
prozent dotierten Komponente beträgt 5,55 bzw. 1,85 mm.
Der Außendurchmesser und der Innendurchmesser der mit Ge
in einer Menge von 5,56 Molprozent dotierten Komponente
beträgt 9,25 bzw. 5,55 mm. Schließlich beträgt der Außen
durchmesser und der Innendurchmesser der nicht mit Ge do
tierten Komponenten 18,5 bzw. 9,25 mm.
Die durchsichtigen Gläser werden in einen Sinterungsofen
gebracht und 1 Stunde bei 1490°C belassen. Man erhält Aus
gangsmaterialien zur Herstellung von optischen Fasern vom
abgestufen Index-Multimode-Typ, wobei der Brechungsindex
sich langsam in radialer Richtung verändert.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische Fa
sern enthaltenen OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Ab
sorptionsspektrums bestimmt. Bei einer Wellenlänge von
2,7 µm tritt überhaupt kein Absorptionspeak auf, was
zeigt, daß weniger als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Bei Herstellung von optischen Fasern durch Faserziehen
tritt keine Schaumbildung auf. Man erhält hochwertige op
tische Fasern.
In diesem Beispiel werden durch Herstellen von vier ver
schiedenen Gieß-Sollösungen, Bilden eines durchsichtigen
Glases aus den Sollösungen und Behandeln des durchsichti
gen Glases bei hohen Temperaturen Ausgangsmaterialien für
optische Fasern vom abgestuften Index-Multimode-Typ erhal
ten, bei denen der Brechungsindex etwa quadratisch in ra
dialer Richtung verteilt ist.
Somit lassen sich durch Herstellung von verschiedenartigen
Gieß-Sollösungen und durchsichtigen Gläsern, die aus meh
reren Schichten derartiger Sollösungen bestehen, nach Be
handlung bei höheren Temperaturen Ausgangsmaterialien für
optische Fasern vom abgestuften Index-Multimode-Typ erhal
ten, die besonders günstige Bandeneigenschaften aufweisen.
Diese Stufe entspricht Stufe (1) von Beispiel 15a.
500 g pyrogenes Siliciumdioxid mit einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 0,15 µm, das gemäß dem bekannten
Gasphasenverfahren erhalten worden ist, werden unter aus
reichendem Rühren in kleinen Portionen zu 1000 ml Wasser ge
geben. Die erhaltene Lösung wird 4 Stunden mit Ultraschall
wellen behandelt, um die Siliciumdioxidteilchen gleich
mäßiger zu dispergieren. Die gröberen Bestandteile von
pyrogenem Siliciumdioxid werden durch zentrifugale Abtren
nung und Filtration entfernt. Man erhält eine Dispersion
von pyrogenem Siliciumdioxid.
Die hydrolysierte Lösung A und 580,8 g der Dispersion von
pyrogenem Siliciumdioxid werden vermischt. Die erhaltene
Lösung wird als Sollösung A bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung B
und 145,2 g der Dispersion von pyrogenem Siliciumdioxid
vermischt. Der pH-Wert des Gemisches wird durch Zugabe von
2 n Salzsäure vermindert. Die erhaltene Lösung wird als
Sollösung B bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Sollösung
C und 145,2 g der Dispersion von pyrogenem Siliciumdioxid
vermischt. Der pH-Wert des Gemisches wird durch Zugabe von
2 n Salzsäure. vermindert. Die erhaltene Lösung wird als
Sollösung C bezeichnet.
In entsprechender Weise werden die hydrolysierte Lösung D
und 145,2 g der Dispersion von pyrogenem Siliciumdioxid
vermischt. Der pH-Wert des Gemisches wird durch Zugabe von
2 n Salzsäure vermindert. Die erhaltene Lösung wird als
Sollösung D bezeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung A und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,5 bzw.
1600 ml eingestellt. Diese Lösung wird als Gieß-Sollösung A
bezeichnet. (Die Konzentration an effektiven Glasbestand
teilen wird zu 0,220 g/ml berechnet.) 471,23 ml der Gieß
Sollösung A werden in einen zylindrischen rotierbaren Be
hälter aus Polyvinylchlorid, dessen Innenfläche mit
Silikon beschichtet ist und der einen Innendurchmesser von
40 mm, eine Länge von 520 mm und ein Volumen von 628,3 ml
aufweist, gegossen. Die Behälterenden werden mit Deckeln
verschlossen und der Behälter wird in eine Rotationsvor
richtung eingesetzt. 30 Minuten nach der Einstellung des
pH-Werts der Sollösung A auf 5,5 wird der Behälter mit
einer Drehzahl von 1500 U/min gedreht. Innerhalb von
15 Minuten ist das Sol in ein Gel übergeführt, wobei aber
die Rotation weitere 10 Minuten fortgesetzt wird. Man er
hält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außendurch
messer, 20 mm Innendurchmesser und 500 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 4,2 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lö
sung wird als Gieß-Sollösung B bezeichnet. (Die Konzentra
tion an effektiven Glasbestandteilen wird zu 2,280 g/ml
berechnet).
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 12 Minuten
nach Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels werden
100,53 ml Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung dieses Gels
gegossen. Sodann werden die Behälterenden verschlossen,
der Behälter wieder in die Drehvorrichtung eingesetzt und
sofort mit einer Drehzahl von 1500 U/min gedreht. Inner
halb von 15 Minuten nach Einstellung des pH-Werts der Sol
lösung B auf 4,2 ist das Sol in ein Gel übergeführt, wobei
aber die Rotation weitere 8 Minuten fortgesetzt wird. Man
erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außen
durchmesser, 12 mm Innendurchmesser und 500 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung C und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 3,2 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene Lö
sung wird als Gieß-Sollösung C bezeichnet. (Die Konzen
tration an effektiven Glasbestandteilen wird zu 2,328 g/ml
berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 10 Minuten
nach der Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels werden
50,26 ml Gieß-Sollösung C in die Mittelöffnung dieses Gels
gegossen. Sodann werden die Behälterenden verschlossen,
der Behälter wieder in die Rotationsvorrichtung einge
setzt und sofort mit einer Drehzahl von 1500 U/min ge
dreht. Innerhalb von 15 Minuten nach Einstellen des pH-
Werts der Sollösung C auf 3,2 ist das Sol in ein Gel über
geführt, wobei aber die Rotation weitere 10 Minuten fort
gesetzt wird. Man erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel
von 40 mm Außendurchmesser, 4 mm Innendurchmesser und
500 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der. Sollösung D und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 3,10 bzw. 400 ml eingestellt. Die erhaltene
Lösung wird als Gieß-Sollösung D bezeichnet. (Die Konzen
tration an effektiven Glasbestandteilen wird zu 2,344 g/ml
berechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotationsvor
richtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 10 Minuten
nach Bildung des röhrenförmigen feuchten Gels wird die
Gießlösung D in die Mittelöffnung des röhrenförmigen feuch
ten Gels gegossen. Innerhalb von 12 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung D auf 3,10 ist das Sol in ein
Gel übergeführt. Man erhält ein aus konzentrischen Schich
ten bestehendes feuchtes Gel von 40 mm Außendurchmesser
und 500 mm Länge.
Diese Stufe entspricht der Stufe (4) von Beispiel 15a.
Diese Stufe entspricht der Stufe (5) von Beispiel 15a.
Bei den vorstehenden Beispielen werden zylindrische rotier
bare Behälter von 520 oder 1020 mm Länge und 40 mm Innen
durchmesser verwendet. Gemäß dem vorliegenden Beispiel wer
den die trockenen Gele gemäß Beispiel 7a (mit Ausnahme der
Menge der Gießlösungen) unter Verwendung eines zylindri
schen Behälters von 2020 mm Länge und 60 mm Innendurchmes
ser hergestellt. Die Ausbeute beträgt 50%.
Gegenwärtig steht kein Sinterungsofen zur Verfügung, in dem
derart lange trockene Gele gesintert werden können. Demzu
folge kann das trockene Gel nur partiell in einen durch
sichtigen Zustand übergeführt werden. Somit läßt sich kein
Ausgangsmaterial zur Herstellung von optischen Fasern er
halten. Berücksichtigt man jedoch die Tatsache, daß die
Ausbeute bei der Sinterungsstufe in den vorstehenden Bei
spielen gut ist, so erscheint die Herstellung von Ausgangs
materialien für optische Fasern mit einer Länge von mehr
als 1 m als leicht durchführbar, wobei praxisgerechte gute
Ausbeuten erzielt werden sollten.
Die Ausführungen von Beispiel 16a gelten auch für trockene
Gele, die gemäß Beispiel 7b unter Verwendung von zylindri
schen Behältern mit einer Länge von 2020 mm und einem
Innendurchmesser von 60 mm hergestellt werden.
152 ml wasserfreies Äthanol werden zu 247,1 g gereinigtem
handelsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird
gründlich gerührt. Sodann werden 85,5 g 0,02 n Salzsäure
zugegeben. Die Lösung wird zur Durchführung der Hydrolyse
heftig gerührt. Die erhaltene Lösung wird als hydrolysier
te Lösung A bezeichnet.
28 ml wasserfreies Äthanol werden zu 60,7 g gereinigtem han
delsüblichem Äthylsilikat gegeben. Die Lösung wird gründ
lich gerührt. Sodann werden 5,5 g 0,02 n Salzsäure zuge
setzt. Die Lösung wird 60 Minuten heftig gerührt. Die Re
aktionslösung wird mit 1,81 g Tetraäthoxytitan und 10 ml
wasserfreiem Äthanol versetzt. Nach 20minütiger Umsetzung
werden 15,9 g 0,02 n Salzsäure unter Rühren zur Reaktions
lösung gegeben. Die erhaltene Lösung wird als hydrolysier
te Lösung B bezeichnet.
Die Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen Siliciumdioxid
teilchen wird gemäß Beispiel 7a in halber Menge hergestellt.
Die hydrolysierte Lösung A und 72% der auf die vorstehen
de Weise erhaltenen Lösung mit einem Gehalt an ultrafeinen
Siliciumdioxidteilchen werden vermischt. Die erhaltene Lö
sung wird als Sollösung A bezeichnet. In entsprechender
Weise werden die hydrolysierte Lösung B und 18% der Lö
sung mit einem Gehalt an ultrafeinen Siliciumdioxidteil
chen vermischt. Die erhaltene Lösung wird als Sollösung B
bezeichnet.
Der pH-Wert der Sollösung und deren Volumen werden durch
Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und Wasser auf 5,50 bzw.
800 ml eingestellt. (Die Konzentration an effektiven Glas
bestandteilen wird zu 0,198 g/ml berechnet.)
301,6 ml der vorstehenden Gieß-Sollösung A werden in einen
zylindrischen Behälter aus Polyvinylchlorid, dessen Innen
fläche mit Silikon beschichtet ist und der einen Innen
durchmesser von 40 mm, eine Länge von 270 mm und ein Volu
men von 314,2 ml aufweist, gegossen. Die Behälterenden
werden verschlossen und der Behälter wird in eine Rota
tionsvorrichtung eingesetzt. 30 Minuten nach Einstellen
des pH-Werts der Sollösung A auf 5,50 wird der Behälter
mit einer Drehzahl von 1200 U/min gedreht. Innerhalb von
13 Minuten nach Rotationsbeginn ist das Sol in ein Gel
übergeführt, wobei die Rotation aber fortgesetzt wird. Man
erhält ein röhrenförmiges feuchtes Gel von 40 mm Außen
durchmesser, 8 mm Innendurchmesser und 250 mm Länge.
Getrennt davon werden der pH-Wert der Sollösung B und de
ren Volumen durch Zugabe von 0,2 n wäßrigem Ammoniak und
Wasser auf 6,12 bzw. 200 ml eingestellt. (Die Konzentra
tion an effektiven Glasbestandteilen wird zu 2,225 g/ml be
rechnet.)
Sodann wird der zylindrische Behälter aus der Rotations
vorrichtung entnommen und aufrecht aufgestellt. 12 Minuten
nach Bildung eines röhrenförmigen feuchten Gels wird die
Gieß-Sollösung B in die Mittelöffnung des röhrenförmigen
feuchten Gels gegossen. Innerhalb von 12 Minuten nach Ein
stellen des pH-Werts der Sollösung B auf 6,12 ist das Sol
in ein Gel übergeführt. Man erhält ein aus konzentrischen
Schichten bestehendes feuchtes Gel von 40 mm Außendurch
messer und 250 mm Länge.
Auf die vorstehende Weise werden 10 feuchte Gele gebildet
und 2 Tage bei 30°C in verschlossenen zylindrischen Be
hältern gealtert. Anschließend werden die feuchten Gele in
einen Trocknungsbehälter aus Polypropylen mit einem Öff
nungsanteil von 0,1% der Oberfläche gebracht. Der Behälter
wird in eine Trockenvorrichtung gebracht. Nach 17tägiger
Trocknung erhält man 7 trockene Gele von durchschnittlich
26,4 mm Durchmesser und 165 mm Länge, die so stabil sind,
daß auch bei Raumtemperatur keine Bruchbildung auftritt.
Die Ausbeute beträgt 70%.
7 trockene Gele werden gemäß Beispiel 7a gesintert. Man
erhält 7 Ausgangsmaterialien für optische Fasern, was
einer Ausbeute von 100% entspricht. Diese Ausgangsma
terialien weisen einen Durchmesser von 18,5 mm, eine Länge
von 231 mm und einen Kerndurchmesser von 3,7 mm auf.
Der Anteil der in diesem Ausgangsmaterial für optische Fa
sern enthaltenen OH-Gruppen wird durch Messen des IR-Ab
sorptionsspektrums bestimmt. Bei einer Wellenlänge von
2,7 µm tritt überhaupt kein Absorptionspeak auf, was zeigt,
daß weniger als 1 ppm OH-Gruppen enthalten sind.
Gemäß diesem Beispiel wird die hydrolysierte Lösung mit Ti
in einer Menge von 1,2 Molprozent dotiert. Es ist jedoch
auch eine Dotierung mit 7 Molprozent Ti möglich.
Anstelle von Germanium können bei beiden Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verfahrens neben Titan auch noch
Aluminium, Zirkon und dergl. verwendet werden. Ferner kön
nen anstelle des amorphen Siliciumdioxids, das durch Hydro
lyse von SiCl4 oder dergl. in der Knallgasflamme erhalten
worden ist, auch andere amorphe Siliciumdioxidprodukte ver
wendet werden, die beispielsweise nach dem Naßverfahren,
nach dem Ammoniak-Syntheseverfahren und dergl. erhalten
worden sind. Das Verfahren zur Herstellung des amorphen
Siliciumdioxids wird entsprechend der Beschaffenheit und
den Kosten der herzustellenden optischen Fasern ausgewählt.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß gemäß
dem erfindungsgemäßen Verfahren hochwertige Vorformen für
optische Quarzglasfasern erhalten werden können, die eine
ausreichende Größe für praxisgerechte Anwendungszwecke
haben. Das erfindungsgemäße Verfahren ist im Vergleich zum
herkömmlichen Gasphasenverfahren billiger.
Außerdem lassen sich erfindungsgemäß nicht nur Vorformen
für optische Fasern vom Einfachmode-Typ, sondern auch Vor
formen für verschiedene andere optische Fasern herstellen,
z. B. vom abgestuften Index-Multimode-Typ, Multimode-Stufen-
Index-Typ, großdurchmeßrigen Hoch-NA-Stufen-Index-Typ
und dergl. herstellen.
Demzufolge läßt sich erwarten, daß die erfindungsgemäß
hergestellten Vorformen für optische Fasern auf verschie
denen Anwendungsgebieten für optische Fasern sowie in der
Übertragungstechnik mit Hilfe von optischen Fasern einge
setzt werden können.
Claims (1)
- Verfahren zur Herstellung von Vorformen für optische Fasern, wobei eine durch Hydrolyse von Alkylsilikat mit Säure unter Zusatz von SiO2 einer Teilchengröße von 0,01 bis 1,0 µm hergestellte Sollösung in ein Gel überführt, dieses ge trocknet und durch Sintern ein durchsichtiges Glas gebildet wird, dadurch gekennzeichnet daß eine Sollösung in einem zylindrischen Behälter unter Rotieren mit einer Drehzahl von 200 bis 50 000 U/min in ein röhrenförmiges Gel überführt, in dessen Mittelöffnung eine oder mehrere weitere Sollösungen, von denen mindestens eine ein Dotierungsmittel enthält, gegossen und ebenfalls der Gelbildung unterworfen werden, und dadurch ein feuchtes Gel mit konzentrischen Schichten mit unterschiedlichen Bre chungsindizes hergestellt wird.
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