DE353175C - Greiferrad fuer Motorpfluege und Zugmaschinen - Google Patents

Greiferrad fuer Motorpfluege und Zugmaschinen

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DE353175C
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Germany
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wheel
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tractors
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DE1917353175D
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POEHL WERKE
ZWEIGNIEDERLASSUNG DER MASCHIN
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POEHL WERKE
ZWEIGNIEDERLASSUNG DER MASCHIN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • B60B15/02Wheels with spade lugs
    • B60B15/10Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Greiferrad für Motorpflüge und Zugmaschinen. Die Greiferräder für Motorpflüge und Zugmaschinen, welche mit herausdrehbaren Spaten ausgerüstet sind, waren anfangs sehr schwer. Es gehen nun alle Bestrebungen dahin, das Gewicht zu verringern, und insbesondere hat die Heeresverwaltung ein Interesse daran, die Räder nach Möglichkeit leicht zu haben, daß sie nicht schwerer werden, -als andere normale bekannte Räderkonstruktionen.
  • In der vorliegenden Erfindung sind zu diesem Zwecke verschiedene Einrichtungen getroffen worden, welche den Zweck in weitgehendstem Maße erfüllen.
  • Die Lagerung des Führungskörpers für die Schaufel geschah bisher im Radkranz. Diese Lagerstellen mußten mit Flanschen verstärkt werden, um eine genügende Auflagefläche zu erhalten. Ferner war bisher - der Greifer, radial ausgestreckt, immer in der Mitte zwischen zwei Speichen angeordnet. Infolgedessen war das Rad schwer zugänglich und hatte gitterartiges, plumpes Aussehen.
  • Nach der Erfindung ist nun der Führungskörper in der knotenblechartig gepreßten Speiche auf der einen Seite, bei Rädern mit großer Belastung und für die Greifereinteilung ungünstigem Durchmesser unter Umständen auf beiden Seiten in der Speiche gelagert. Man spart infolgedessen die Hälfte oder alle Flanschen und die dazu gehörigen Niete sowie einen erheblichen Teil Arbeit. Außerdem wird das Rad stabiler bei dieser Anordnung und, was sehr wichtig ist, auch freier, da die gestreckten Greifer parallel zu den Speichen verlaufen. Auch kann die durch die Radöffnung durchtretende Erde viel besser aus dem Radkörper herausfallen.
  • Bisher wurden die Greifer aus zwei oder mehreren Stücken zusammengesetzt und der Stiel angenietet. Diese Ausführung ist ebenfalls zu plump und schwer. Um eine große Widerstandsfähigkeit bei leichtem Gewicht zu erzielen, soll der Greifer mit einer oder mehreren Verstärkungsrippen versehen, die Mittelrippe fortgeführt und gleichzeitig als Stiel benutzt werden. Am unteren Ende des Stieles entstehen hierdurch zwei Lappen für die Gelenkverbindung.
  • Die Führungskörper für die Greiferschaufel bestanden früher aus mehreren zusammengesetzten, entsprechend geformten Stücken. Nach der Erfindung sollen sie in einem Stück hergestellt werden, und zwar so, daß sie einseitig offen und nur mit beiderseits übergreifenden Enden versehen sind. Hierdurch soll die Reibung wesentlich vermindert, für die stielförmig verlaufenden Rippen des aus einem Stück gepreßten Greifers Raum geschaffen und auch die Möglichkeit gegeben werden, den Greifer schnell und leicht aus dem Rade entfernen zu können, auch wenn er verbogen sein sollte.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb: r eine Ansicht eines Greiferrades, Abb.2 den Grundriß dazu, Abb.3 eine besondere Ausführungsform der Greiferführung, Abb. d. die Seitenansicht des Greifers, Abb.5 und 6 zwei Schnitte durch denselben.
  • Das Greiferrad kann von beliebiger Ausführungsform sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Radkranz, der von Armen b getragen wird, aus zwei Winkel- oder '(-Eisen, welche durch Querstege in dem erforderlichen Abstand voneinander gehalten werden. Zwischen den beiden Kranzringen sind die Greifer radial verschiebbar gelagert. Sie bestehen aus Blechplatten d von Stahl oder einem anderen geeigneten Material, die schaufelartig gestaltet und mit einem Griff versehen sind. Die schaufelartigen Enden der Greifer d führen sich in den Schlitzöffnungen der Führungskörper e.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Greiferplatte d und ihr Arm f aus einem Stück hergestellt. Letzterer ist in bekannter Weise einem Ringe g angelenkt, der konzentrisch zur Achse des Rades drehbar lagert. Durch teilweise Verdrehung des Ringes werden die Arme verstellt und die Greifer zurückgezogen oder vorgestoßen, so daß sie mehr oder weniger über den Radkranz .hinaustreten.
  • Erfindungsgemäß werden die Greiferplatten d mit ihren Armen f durch Pressung aus einem Stücke hergestellt. Die Platten werden dabei mit einer oder mehreren Verstärkungsrippen versehen und die Mittelrippen fortgeführt, so daß diese zugleich den Stiel bzw. Arm des Greifers bilden. Die mittlere Wulst der Platte geht schwach allmählich in das U-förmige Profil des Armes über (Abb. 5 und 6). Diese Ausgestaltung gestattet es, ein wesentlich schwächeres Schaufeleisen zu benutzen und dadurch das Gesamtgewicht der Schaufel zu verringern. Am unteren Ende des Stieles entstehen aber lappenartige Ansätze für die Gelenkverbindung.
  • Wie die Schaufeln, so können auch die Speichen b des Rades aus einem mit längsverlaufender Hohlrippe bl versehenen Preßstück hergestellt werden, welches an seinem äußeren Befestigungsende knotenblechartig erweitert ist. Auch die Speichen können so, mit den Knotenblechen, aus einem Preßstück von wesentlich geringerer Blechstärke gebildet werden als bisher, und es wird auch hierdurch das Gesamtgewicht des Rades nicht unwesentlich verringert.
  • Es können nun die Speichen bzw. deren knotenblechartige Erweiterungen als Lagerstelle für die Führungskörper e der Schaufeln benutzt werden, so daß letztere auf breiter Fläche gelagert sind und Verstärlmngslaschen, wie sie bisher verwendet wurden, erspart werden. Durch diese verbesserte Abstützung der Lagerstellen vermindert sich auch die-Abnutzung der Führungskörper. Eine wulstartige Versteifung in der Nähe der Lagerstelle ist bei der einseitigen Ausführungsform (Abb. r) im Knotenblech eingezeichnet. Abb.3 zeigt eine Ausführungsform für die wulstartige Verstärkung rings .um die Lagerstelle.
  • Die Führungskörper e der Schaufeln sind, wie Abb. 3 zeigt, einseitig offen gehalten, um, wie schon erwähnt, sowohl die Reibung der Schaufeln zu vermindern, Raum für die wulstartigen Verstärkungen der Greifer zu schaffen und vor allem eine leichte Entfernung der Schaufeln aus dem Rade zu ermöglichen. Man hat nur nötig, für diesen Zweck den Gelenkbolzen herauszuziehen, der den Greiferarm f mit dem Ringe g verbindet. Alsdann zieht man den Greifer so weit vor, daß die Greiferplatte über dem Radkranze hervorsteht. Nunmehr kann die Greiferführung seitlich herausgezogen werden, so daß auch der Greiferarm einen freien Durchgang am Radumfange findet.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: t. Greiferrad für Motorpflüge und Zugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper (e) für die Greiferschaufeln in den knotenblechartigen Erweiterungen der Speichen gelagert sind, zu dem Zwecke, ihre Lagerungsstelle zu verstärken und die Seitenwand des Rades freier zu machen für die durchfallende Erde.
  2. 2. Greiferrad nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß clie Greiferplatten mit Verstärkungsrippen versehen sind, die fortgeführt und umgebogen einen Greiferarm ergeben, der an .seinem Ende in Lappen ausläuft, um die Gelenkverbindung mit dem Ringe (g) herzustellen.
  3. 3. Greiferrad nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (e) für die Greiferschaufeln einseitig zum Teil offen ist, um sowohl die Reibung zu vermindern als auch die Entfernung der Greifer aus dem Rade zu erleichtern, selbst wenn die Greifer sich verbogen haben.
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