AT223053B - Umklappbare, mit Rippen ausgestattete Greifer - Google Patents

Umklappbare, mit Rippen ausgestattete Greifer

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AT223053B
AT223053B AT634960A AT634960A AT223053B AT 223053 B AT223053 B AT 223053B AT 634960 A AT634960 A AT 634960A AT 634960 A AT634960 A AT 634960A AT 223053 B AT223053 B AT 223053B
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gripper
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grippers
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Karl Ebner
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Karl Ebner
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Description


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  Umklappbare, mit Rippen ausgestattete Greifer 
Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausführungsform einer Greifervorrichtung für Fahrzeugräder, insbesondere mit   Gummibereifung,   an deren Radkörper an die   Lauffläche   angepasste Greifer angelenkt sind. Die Greifer sind in der Arbeitsstellung über die Lauffläche und in der Ruhestellung in eine Seitenfläche des Rades geklappt. 



   Bei einer der bekannten Greifervorrichtungen bestehen die Greifer aus Flachband- oder Profilstahl und besitzen die Form eines gekrümmten, an der breiten Seite offenen Trapezes. Die beiden Enden des an der breiten Seite offenen Trapezes sind zu Lageraugen ausgebildet, in denen ein Drehbolzen gelagert ist, der die vierte Seite der Trapezform bildet. Die Greiferklappen stehen hiebei unter der Spannung einer Torsionsfeder, die vom Drehbolzen geführt wird und werden von dieser nach Lösen einer Arretierung selbsttätig in die Arbeitsstellung gedruckt. 



   Bei den bekannten   Greiferausfilhrungen   sind die Federn innerhalb der Radebene in etwa tangentialer Richtung zur Kreisfläche des Rades angeordnet und meist als Torsionsfedern ausgebildet. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, dass die Federn während des Betriebes meist mit   Strassenkot oder   Ackererde verschmutzt, oft sogar völlig eingehüllt werden und sich erst nach einer umständlichen Reinigung betätigen lassen. Es ist daher eine Änderung der Greiferstellung bei dieser Anordnung der Federn nur nach einer mühevollen und langwierigen Reinigung möglich. 



   Andere bekannte Greiferausführungen halten die Greifer in ihrer Endstellung mittels Zugfedern, die radial zur Radachse liegen in ihrer Lage. 



   Die Greiferplatten, die aus   Fesügkeitsgründen stark   dimensioniert sein müssen, sind sehr schwer, weshalb das Gesamtgewicht des Fahrzeuges durch die an beiden Hinterrädern des Fahrzeuges angeordneten   Greiier Vorrichtungen übermässig gross   ist. Es treten bei diesen   t-ahrzeugen.   die auf den Verkehrsstrassen mitunter eine Fahrgeschwindigkeit   von 4U   km pro Stunde und mehr erreichen, durch die hohen Gewichte der Greifervorrichtungen grosse Fliehkräfte auf, die durch das an den   Grciferplatten   haftende Erdreich vermehrt werden. Diese Fliehkräfte beanspruchen die einzelnen Teile, z. B. Achse und Achslager übermä- ssig, so dass diese Teile meist sehr rasch unbrauchbar werden. 



   Ein Nachteil der bekannten Vorrichtungen resteht auch darin, dass die   Greiferplatten   in der Ruhestellung, bei der sie in die Radachse geklappt sind, ausserhalb der Kotflügel des Fahrzeuges zu liegen kommen und dadurch während des Befahrens der   Verkehrsstrassen,   die andern Verkehrsteilnehmer gefährden, da sie so weit seitwärts vorragen und überdies noch, bei   ilbermassiger   Verkehrsgeschwindigkeit dieser Fahrzeuge, die an den Greiferteilen noch anhaftenden Erdbrocken abschleudern und dadurch die Passanten gefährden. 



   Gemäss der Erfindung wird eine   Greifervorric11tung   vorgeschlagen, welche die Nachteile der bekannten Ausführungsart zu vermeiden gestattet. Diese Vorrichtung, die sich insbesondere für schwere Beanspruchungen ausgezeichnet bewährt hat, besteht aus umklappbaren, mit Rippen ausgestatteten Greifern, für mit Luftreifen versehene, die Verkehrsstrassen befahrende, Fahrzeuge, die sich in der Arbeitsstellung der Lauffläche der Reifen anschmiegen und zur Ruhestellung um eine Achse ausserhalb der Radnabe, gegen die Radachse schwenkbar sind, wobei die Enden der Greifer im wesentlichen innerhalb einer durch die   Greiferge-   lenke gelegten Ebene senkrecht zur Achse liegen und in jeder der Endstellungcn von Federn gehalten sind.

   Das 
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 Achse der Schraubenfeder liegenden Hebelarm angeordneten, und in diesen Stellungen unter Spannung stehenden Druckfedern, in der Greiferruhestellung an der Radseite und in deren Arbeitsstellung an der Aussenseite der Schwenkachse liegen. 

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    In der Zeichnung wird eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt. 



  Die Fig. 1 zeigt ein gummibereiftes Rad mit der Greifervorrichtung in Seitenansicht, wobei die Greifer in Ruhestellung dargestellt sind. 



  Fig. 2 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 im Schnitt, wobei jedoch ein Greifer in Arbeitsstellung liegt. 



  An dem Radkörper 1 mit Auslegern 2 sind mittels eines Bolzens 3 die Greifer 4, die mit Rippen 4' versehen sind, angelenkt. An. dem Schwenklager jedes Greifers ist ein Hebelarm 5 angeordnet, an dem sich die Druckfeder 8 abstützt und in dessen Bohrung 6 der Federführungsstift 7 eingreift. Das andere Ende der Feder stützt sich gegen einen Ansatz 9 des Radkörpers ab, durch dessen Bohrung ebenfalls der Federführungsstift geführt ist. 



  Der Hebelarm am Schwenklager, an dem die Druckfeder angreift, ist in einem Winkel zur Achse der Schraubenfeder angeordnet und damit derart gewählt, dass. beim Schwenken des Greifers in die Ruhestellung. bzw. von dieser in die Arbeitsstellung, stets ein Kippunkt durchlaufen werden muss, Die Feder muss daher bei jeder Schwenkbewegung bis zu einer grössten Verkürzung zusammengedrückt werden. Nach Überschreitung dieser maximalen Zusammendrückung dehnt sich die Feder mit der weiteren Bewegung wieder aus. und drückt den Greifer mit noch hinreichender Kraft in die Endstellung. 



  Der Hebelarm für die Druckfeder ist in bezug zur Greiferfläche derart angeordnet, dass die Feder in der Ruhestellung zwischen der Schwenkachse und der Radfläche liegt, wodurch sie in dieser Stellung, die üblicherweise während des Befahrens der Verkehrsstrassen eingenommen wird, das Fahrzeug seitlich nicht   
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    und daher nicht verkehrsbehindernd wirkt. Während der Arbeiisstellung liegt die Federder in der Arbeitsstellung bedingt jedoch keinen Nachteil,   weil eine seitliche Behinderung in dieser Stellung, während des Arbeitens am Feld oder des Befahrens unwegsamen Geländes, nicht zu befürchten ist. 



   Die Greiferplatten sind V-förmig ausgebildet, wodurch sie in der Ruhestellung der Platten sternförmig nebeneinander zu liegen kommen. 



   Die etwa radiale Anordnung der Greiferfedern hat den Vorteil, dass sich die Federn, die sich im Betrieb mit Strassenkot, bzw. Ackererde verschmutzen, einerseits durch die Fliehkraft während des Fahrens und anderseits bei Änderung der Greiferlage durch das Ausziehen der Federn ebenfalls selbsttätig reinigen. 



  Es ist daher die Änderung der Greiferlage jederzeit mühelos   durchführbar.   



   Die Lebensdauer der Greifervorrichtung kann weiter dadurch erhöht werden, dass für die Greifer Formgussstücke aus   verschleissfesten Stahllegierungen   wie Hartmanganstahl, z. B. mit   1-1, 21o   C und   12-14%   Mn, verwendet werden. 



   In vielen Fällen kann es ausreichend sein, nur die Verschleissflächen der Greifer aus Hartmanganstahl herzustellen, vorzugsweise bestehen nur die Rippen der Greifer aus Hartmanganstahl. Diese Rippen können   z. B.   durch Anschweissen oder unter Verwendung der bekannten Auftragsschweisstechniken auf den Greifern angebracht werden. Auch die Wiederherstellung bereits verschlissener Greifer ist selbstverständlich auf diese Weise möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Umklappbar, mit Rippen ausgestattete Greifer für mit Luftreifen versehene, Verkehrsstrassen befahrende Fahrzeuge, die sich in der Arbeitsstellung der Lauffläche der Reifen anschmiegen und zur Ruhestellung um eine Achse, ausserhalb der Radnabe, zur Radachse schwenkbar sind, wobei die Enden der sternförmig nebeneinanderliegenden Greifer im wesentlichen innerhalb einer durch die Greifergelenke gelegten Ebene senkrecht zur Achse liegen und in jeder der Endstellungen von Federn gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die je an einem in den Endstellungen in einem Winkel zur Achse der Schraubenfe der liegenden Hebelarm angeordneten, und in diesen Stellungen unter Spannung stehenden Druckfedern, in der Greiferruhestellung an der Radseite und in deren Arbeitsstellung an der Aussenseite der Schwenkachse liegen.
AT634960A 1960-08-19 1960-08-19 Umklappbare, mit Rippen ausgestattete Greifer AT223053B (de)

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