DE352912C - Maschine zum Drucken von Preis- und Anhaengezetteln, Karten u. dgl. - Google Patents
Maschine zum Drucken von Preis- und Anhaengezetteln, Karten u. dgl.Info
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- DE352912C DE352912C DENDAT352912D DE352912DD DE352912C DE 352912 C DE352912 C DE 352912C DE NDAT352912 D DENDAT352912 D DE NDAT352912D DE 352912D D DE352912D D DE 352912DD DE 352912 C DE352912 C DE 352912C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/02—Ducts, containers, supply or metering devices
Landscapes
- Printing Methods (AREA)
Description
Die Erfindung· bezieht sich auf eine Maschine
zum Drucken von Preis- und Anhängezetteln, Warenbezeichnungstäfelchen, Auskunfts-
und Besuchskarten u.dgl. und hat eine derartige weitere Ausbildung- einer solchen
Maschine zum Gegenstände, die es ermöglicht, die Preis- und1 Anhängezettel, Karten
u. dgl. in zwei- oder mehrfarbigem Druck herzustellen, ohne daß die Arbeitsweise der
Maschine verlangsamt wird. Eine Maschine nach der Erfindung ist im wesentlichen durch
ein Farbwerk mit zwei oder mehreren parallel zueinander angeordneten Farbenzuführungs-
und -Verteilungsvorrichtungen und mehreren in einem gemeinsamen verschiebbaren
Rahmen parallel zueinander angeordneten Farbwalzen gekennzeichnet, durch die
das Druckklischee o. dgl. streifenförmig· mit verschiedenen Farben eingefärbt wird.
Ein weiteres wesentliches Merkmal einer Maschine nach der Erfindung liegt noch in
der Anordnung von federnden Verreibungsplatten für die zugeführten Farben und von
Farbverteilungswalzen, die längs dieser Verreibungsplatten entlanggeführt werden und
die Farben an die Farbteller abgeben, von denen aus die Einfärfbwalzen mit Farbe versehen
werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Farbwerkes für eine
Maschine nach der Erfindung in
Abb. ι im Querschnitt nach I-I der Abb. 2
und! in
Abb. 2 im Grundriß nach Linie II-II
(Abb. 1) in der Ruhestellung; dargestellt,
während
Abb. 3 der Abb. 2 entspricht, nur mit dem Unterschied, daß die Farbwalzen am Ende
ihrer Einfäribbewegung stehen.
Das dargestellte Farbwerk besitzt einen in einem Gehäuse α durch! eine geeignete Antriebsvorrichtung
5 -von der Antriebsvorrichtung der Maschine aus 'Mn und her verschiebbaren Rahmen c. In diesem Rahmen c sind,
da das gezeichnete Farbwerk für doppelfarbigen Druck bestimmt ist, zwei Paare Farbwalzen
d und d' drehbar gelagert. Außer diesen Farbwalzen d, d' trägt der Rahmen c
noch zwei' Farbverteilungswalzen e und e'. Am Ende des Rahmens ist dann schließlich
noch an einem Querstück/ die Farbteller-Transportzunge g befestigt. In der Bahn der
Walzen e und1 d bzw. ß' und! d' sind! im Gehäuse
α zwei wagerecht liegende Farbteller h
und h' angeordnet, die durch Stellschrauben i in ihrer Höhenlage im gewissen Grenzen einstellbar
sind!, wodurch das Maß des Gegendruckes der Walzen d und e bzw. d' und e'
gegen die Farbteller geregelt werden kann. Jeder Farbteller h, hf ist noch mit einem
Sperrad k, k' ausgerüstet, mit denen Sperrklinken
I, V zusammen arbeiten, die drehbar an einem Transportschieber m befestigt sind
und durch Federn £ d'auernd in die Sperrräder k, k' gedrückt werden. Der Schieber»
ist quer zur Bewegungsrichtung des Rahmens c im Gehäuse α verschiebbar und
wird durch eine Feder dauernd in Richtung des Pfeiles 0 (Abb. 3) gezogen. Der Schieber
m besitzt einen Ansatz q mit einem senkrecht stehenden Zapfen r, der mit dem zungenförmigen
Teil g zusammen arbeitet.
Am Deckel' s des Farbwerkes sind oberhalb der Bahn der Walzen e, e' zwei rechteckige
Verreibungsplätien t bzw. t' befestigt,
deren Enden durch ebenfalls am Deckel befestigte Blattfedern u federnd abwärts gedrückt
werden. Durch die beiden Verreibung-splatten t, t' treten die Mündlungen der
Farbbehälter ν, υ' hindurch, die in geeigneter
Weise ausgebildet und1 mit verschiedenen Farben gefüllt sein können.
Die Wirkungsweise des dargestellten. Farbwerkes i'st folgende: In der Ruhestellung
nehmen die Teile d'ie in Abb. ι gezeichnete Lage ein, und1 es bildet sich an den Mündungen
der Farbbehälter υ, ν' je ein Tropfen zähflüssiger1 Farbe. Erfolgt nunmehr eine
Bewegung des Rahmens c in Richtung des
ίο Pfeiles w aus der Stellung nach Abb. 2 in die
Stellung nach Abb. 3, so werden die aus den Farbbehältern v, v' heraustretenden verschiedenfarbigen
Farbteilohen längs der Unterflächen der Verreihungsplatten t,. t' durch!, die
Walzen e, e' verrieben, und1 die Walzen e, e'
übertragen die Druckfarben auf die Farbteller h, K', indem sie bei dem Vorgange des
Rahmens c über diese Farbteller h, hf entlangstreichen.
Durch die federnde Ausbildung· der Verreibungsplatten t, t' wird1 hierbei erzielt,
däß der Druck der Walzen k, ¥ gegen die
Verreibungsplatten i, t' beim Gegenlaufen gegen
die Verreibungsplatten und beimVerlassen derselben geringer ist, wie in der Mitte der '
Verreibungsplatten, wie dies für eine gute | Einfärbung der Wälzen e, e' zweckmäßig ist.
Gleichzeitig mit der Übertragung neuer Farbmassen auf d'ie Farbteller h, hf übertragen die
Einfärbwalzen d, d' die Druckfarben von den Farbtellern h, hf auf das Druckklischee x,
das im Druckkopf der Maschine angeordnet ist, und das somit streifenförmig mit zwei
Farben eingefärbt wirdl Bei jedfem Vorgange des Rahmens c werden die Farbteller
h, hf xvta ein gewisses Stück verdreht,
wie dies für die dauernde gleichmäßige Einfärbung der Farbwalzen d, d' erforderlich ist,
indem der zungenförmigfe Teil g gegen den Bolzenr läuft und hierdurch die Schiene»
in Richtung des Pfeiles y der Abb. 2 verschoben
wind'. Nachdem der Rahmen c seine in Abb. 3 gezeichnete Endstellung erreicht hat,
wird er durch die Antriebsvorrichtung b in die Anfangslage (Abb. 1 und1 2) wieder zurückgeführt,
was auch zur Folge hat, daß der Schieber m unter dem Einfluß der Feder η in
Richtung des Pfeiles 0 in die Anfangslage zurückgeht, ohne daß hierbei die Farbtell'er wieder
mitgenommen werden, da bei dieser Be-
so wegung des Schiebers w in Richtung des
Pfeiles 0 die Klinken I1 V an den Sperrzähnen
der Räder k, kr entlanggleiten. Bei dem
jedesmaligen Abdruck eines mittels des geschilderten Farbwerkes eingefärbten KIischees
χ wird auf der zu bedruckenden Papierfläche
ein dbppelfanbiger nebeneinanderliegender Abdruck erzielt. Dadurch, daß
nunmehr bei jedem Arbeitsgang der Maschine eine Förderung des Papierstreifens in Richtung
des Pfeilesζ um die halbe Klischeebreite erfolgt, werden mit der Maschine
Druckkärtchen von der halben Klischeebreite hergestellt, die nacheinander mit zwei verschiedenen
Farben !bedruckt werden und1 daher
doppelfarbig 'sind.
Claims (4)
1. Maschine zum Drucken von Preis- und Anhängezetteln, Karten u. dgl., gekennzeichnet
durch ein Farbwerk mit zwei oder mehreren parallel zueinander angeordneten .Farbenzuführungs- und
-Verteilungsvorrichtungen und' mehreren in einem gemeinsamen verschiebbaren Rahmen parallel zueinander angeordneten
Einfärbewalzen, durch die die senkrecht zur Bewegungsrichtung der Einfärbewalzen
nebeneinanderliegenden Teile eines entsprechend der Anzahl der vorhandenen
EinfärbeWalzen unterteilten Druckklischees o. dgl. mit verschiedenen Farben
eingefärbt werden, so däß durch' ein nacheinander erfolgendes Abdrucken der
Druckklischeeteile auf ein und' dieselbe Papierfläche eine in vollkommen beliebiger
Weise mit verschiedenen Farben bedruckte Papierfläche (Karte, Anhängezettel o. dgl.)
entsteht.
2. Maschine nach Ansprcuh 1, dadurch gekennzeichnet, daß due Farbbüchsen
ο. dgl. in am Deckel des FaribKverkgehäuses
befestigte federnde Verreibungsplatten münden, längs deren Unterflächen !bei der
Bewegung des Farbwerkrahmens Farbenverteilungswalzen (e, e') entlanggeführt
werden, die die Farben an die Farbenteller abgeben.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur die
Enden der Verreibungsplatten' (i, f) durch
am Deckel des Farbwerkgehäuses , befestigte Federn abwärts gedrückt werden.
4. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, däß die Drehung
der Farbteller (h, hf) je durch ein Sperrklihkengetriebe
erfolgt, deren Klinken auf einem quer zur Beweigungsrichtung
des Farbwerkrahmens verschiebbaren Schieber («) sitzen, dessen Längsbewegung
dadurch erfolgt, daß eine schräge, am Faribwerkrahmen sitzende Zunge (g)
beim Vorgange des Rahmens gegen einen auf dem Schieber sitzenden Bolzen (r) läuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352912T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352912C true DE352912C (de) | 1922-05-30 |
Family
ID=6278478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT352912D Expired DE352912C (de) | Maschine zum Drucken von Preis- und Anhaengezetteln, Karten u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352912C (de) |
-
0
- DE DENDAT352912D patent/DE352912C/de not_active Expired
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