DE352740C - Gewindeschneidvorrichtung fuer Drehbaenke - Google Patents
Gewindeschneidvorrichtung fuer DrehbaenkeInfo
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- DE352740C DE352740C DE1921352740D DE352740DD DE352740C DE 352740 C DE352740 C DE 352740C DE 1921352740 D DE1921352740 D DE 1921352740D DE 352740D D DE352740D D DE 352740DD DE 352740 C DE352740 C DE 352740C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AW 6. MAI 1922
R EI CH S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 352740 KLASSE 49 a GRUPPE 3
Max Kunze in Dresden-Kaditz.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Gewindeschneidvorrichtung für Drehbänke, mit welcher
ohne Gewindespindel, Patrone und Wechselräder jede Dreharbeit und jedes gewünschte
Gewinde, rechts, links, innen, außen, zylindrisch, plan oder konisch, ganz gleich, ob das Werkstück
im Futter oder zwischen den Spitzen sitzt, in Massen ohne jeden Fehler hergestellt
werden kann.
Ähnliehe Gewindeschneidvorrichtungen, bei
Ähnliehe Gewindeschneidvorrichtungen, bei
denen die Längsbewegung des Werkzeugträgers durch ein schrägliegendes, einstellbares Lineal
bewirkt wird, sind bereits bekannt. Ihnen gegenüber besteht die Erfindung in der besonderen
im Anspruch gekennzeichneten baulichen Ausgestaltung einer solchen Vorrichtung.
Auf der Zeichnung zeigen: Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Querschnitt,
to Abb. 3 einen Grundriß,
Abb. 4und 5 je eine Einzelheit des Erfindungsgegenstandes.
Auf dem Drehbankbett α sitzt verschiebbar
ein Schlitten b, auf welchem die Grundplatte c drehbar gelagert ist und mit Schrauben r befestigt
wird.
Auf c sind zwei parallellaufende Gleitführungen ausgebildet. In der einen läuft ein Schieber
d, in der anderen eine den Schieber d kreuzende, mit Schlittenführung versehene
Brücke h. Zwischen den Bettführungen α lagert
eine Welle n, auf der längs verschiebbar, jedoch durch Nut und Feder mit ihr verbunden, eine
Schnecke 0 sitzt. Ein Schneckenrad p ist mit einem im Zentrum von δ und c gelagerten
Zahnrad q gekuppelt, welches in eine am Schieber d befestigte Zahnstange s greift. Die Grundplatte
c ist mit Gradteilung versehen, um den auf ihr gleitenden Schieber d in jeden beliebigen
Winkel zum Drehbankbett sofort und ablesbar einzustellen.
Auf d ist eine Platte e um Zapfen g drehbar gelagert, auf der unmittelbar -über g ein
Lineal f sitzt, so daß beim Drehen der Platte e das Lineal über g schwingt. Die Einstellung
der Platte e erfolgt mittels Schneckengetriebes u (Abb. 5), ist ablesbar für Grade, Minuten und
Sekunden eingerichtet.
Durch Schrauben w und w wird die Platte e
gegen Drehung gesichert. Auf der Brücke h sitzt ein Schieber i, auf dem der bekannte
Stichelsupport k drehbar und längsverschiebbar lagert. Im Schieber i sitzt lose ein Zapfen?»,
der in der Tiefstellung in das Gleitstück I greift, welches auf dem Lineal f verschiebbar
und es umgreifend ruht. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch Welle n, welche durch Schalträder mit dem Spindelkasten gekuppelt ist, wird das
Schneckengetriebe ο, φ und der Trieb q mit der
Zahnstange s angetrieben, so daß der Schieber d auf der Grundplatte c unter der Brücke hingleitet
und durch Gleitstück I mittels Zapfen m
den Schieber i auf der Brücke h verschiebt. Durch Drehung der Platte c kann die Laufrichtung
des Schiebers i mit dem Stichelsupport k in jeden beliebigen Winkel zum Drehbankbett
eingestellt und somit jede konische Dreh- oder Gewindeschneidarbeit ausgeführt
werden. Durch Drehen des Lineals f mittels der Platte & wird die Geschwindigkeit des
Schiebers i mit dem Stichelsupport eingestellt. Es wird also der Lauf des Stichels durch die
Einstellung des Lineals f in jedes beliebige Verhältnis zur Werkstückumdrehung gebracht,
wodurch beim Gewindeschneiden jede Steigung ausgeführt und vorher eingestellt werden kann.
Will man z. B. ein Werkstück mit Gewinde von 1Z2 mm Steigung versehen, so wird die
Welle η mit der Werkstückspindel derart gekuppelt,
daß bei hundert Umdrehungen des Werkstückes der Schieber d 100 mm Weg zurücklegt.
Hierbei stehen Platte c und β in der Anfangsstellung, also auf 0°, wie in Abb. 3
dargestellt. Das Lineal f wird in einem Winkel
tg α · = 50: ioo = o,5oo
nach trigonometrischer Tabelle 26 ° 33' und 54" eingestellt.
Soll nun ein Konus von 60 ° ein Gewinde von 1Z2 mm Steigung erhalten, so wird die
Grundplatte c um 30 ° gedreht, und der Stichel schneidet ein absolut genaues Gewinde auf den
Konus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gewindeschneidvorrichtung für Drehbänke, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem im Drehbankbett gelagerten Schieber (δ) eine Grundplatte (c) drehbar sitzt, die g0 zwei sich kreuzende übereinanderliegende, aber nicht aufeinandergelagerte Schieber (d, i) trägt, von denen der untere (d) mit dem Spindelkasten gekuppelt ist, während der obere (i) von einem unmittelbar unter ihm liegenden, auf dem Unterschieber (d) drehbar gelagerten Lineal (f) seine seitliche Bewegung erhält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352740T | 1921-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352740C true DE352740C (de) | 1922-05-06 |
Family
ID=6277259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921352740D Expired DE352740C (de) | 1921-02-17 | 1921-02-17 | Gewindeschneidvorrichtung fuer Drehbaenke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352740C (de) |
-
1921
- 1921-02-17 DE DE1921352740D patent/DE352740C/de not_active Expired
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