DE447442C - Vorrichtung an Gewindefraesmaschinen und aehnlichen Werkzeugmaschinen zum Fraesen von Gewinde an kegeligen Werkstuecken - Google Patents
Vorrichtung an Gewindefraesmaschinen und aehnlichen Werkzeugmaschinen zum Fraesen von Gewinde an kegeligen WerkstueckenInfo
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- DE447442C DE447442C DEW67928D DEW0067928D DE447442C DE 447442 C DE447442 C DE 447442C DE W67928 D DEW67928 D DE W67928D DE W0067928 D DEW0067928 D DE W0067928D DE 447442 C DE447442 C DE 447442C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/32—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor by milling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 e GRUPPE 6
W 6jg28 IJ4ge
Tag der Bekanntmachimg über die Erteilung des Patents: 7. Juli ig2j.
Wanderer-Werke vorm. Winklhofer & Jaenicke, A.-G. in Schönau b. Chemnitz.
Vorrichtung an Gewindefräsmaschinen und ähnlichen Werkzeugmaschinen zum Fräsen
von Gewinde an kegeligen Werkstücken.
Es sind zur Anwendung an Drehbänken usw. bereits \Torrichtungen zum Kegeligdrehen
von Werkstücken bekannt, bei welchen dem Werkzeugträger von der Leitspindel aus eine aus zwei zueinander senkrechten Supportbewegungen
resultierende, der Kegelverjüngung des Werkstückes entsprechende Schrägbewegunsr erteilt wird.
Demgegenüber bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung an
Gewindefräsmaschinen und ähnlichen Werkzeugmaschinen zum Fräsen von Gewinde an
kegeligen Werkstücken.
Die neue Vorrichtung unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen insbesondere
dadurch vorteilhaft, daß bei derselben
ein bedeutend sicherer und erschütterungsfreierer Gang erreicht ist. Zu diesem Zweck
treibt die Leitspindel der Fräsmaschine o. dgl. unter Vermittlung von Wechselrädern
die längs des Maschinenbettes gelagerte Schnecke eines Schneckengetriebes an, dessen
Schneckenrad auf der Kreuzsupportspindel drehbar und mit dieser kuppelbar angeordnet
ist. Die Drehung des Schneckenrades wird ίο dabei durch ein Zahnradgetriebe vermittels
eines geeigneten Getriebes bekannter Art (Schnecken und Zahnstangen) so auf die Klemmbacken einer Lünette übertragen, daß
die Klemmbacken der kegeligen Fläche des Werkstückes entsprechend sich selbsttätig
einstellen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zur Bearbeitung einer »Schrämmstange«, wie solche beim Abbau
im modernen Bergwerksbetriebe Verwendung finden. Es zeigt:
Abb. ι einen teilweisen Längsschnitt durch den Quersupport,
Abb. 2 eine Seitenansicht auf das Wechselgetriebe.
Auf dem Bankbett 1 der Gewindefräsmasohine
ist der Kreuzsupport 2 vermittels Leitspindel 3 längs des Bankbettes verschiebbar.
Der Antrieb der Leitspindel wie auch des Fräsers 20 erfolgt vom Hauptantrieb aus
durch Zahnräderübersetzungen. Die Leitspindel 3 treibt durch Wechselräder 4 bis 7
eine längs des Maschinenbettes 1 gelagerte Welle 8 an, von der aus durch Schnecke 9 und
Schneckenrad 10 die Supportspindel angetrieben wird. Schnecke und Schneckenrad sind
in einem Gehäuse 11 untergebracht, welches am Kreuzschieber 2 befestigt ist und mit diesem
längs des Bettes wandert. Das Schnekkenrad läuft lose auf der Supportspindel und
wird mit dieser durch Einrücken eines Kupplungsorgans 12 verbunden.
Beim Fräsen schwächerer Werkstücke wird auf dem Kreuzschieber eine Lünette 13 befestigt.
Diese besitzt der jeweiligen Kegelverjüngung des Werkstückes W entsprechend
einstellbare Backen 14. Diese Backen werden außerdem radial zur Achse des Werk-Stückes
während der Längsbewegung des Quersupportes verstellt, so daß sie beim Fräsen
kegeliger Werkstücke selbsttätig der Durchmesserab- oder -zunähme folgen. Die
Verstellung der einzelnen Backen erfolgt durch ein nicht dargestelltes, im Lünettenkörper
untergebrachtes Schnecken- und Zahnstangengetriebe vom Schneckenrad 10 aus
durch die Räder 15, 16, 17, 18.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Man stellt die Maschine
zunächst genau so ein wie beim Fräsen von zylindrischen Werkstücken, verbindet die
Leitspindel 3 mit der Welle 8 mittels Wechselräder, welche so gewählt sind, daß durch
sie die Querbewegung des Fräserschlittens entsprechend der Längsbewegung erfolgt.
Nachdem durch Drehen £m Handrad der Fräser 20 auf die verlangte Tiefe eingestellt
ist, wird die Kupplung 12 eingerückt. Gleichzeitig wird die Lünette 13 eingestellt und
durch Rad 18 mit dem Antriebsritzel 17 verbunden. Beim Fräsen wird sich sodann der
Fräser längs des Bettes verschieben, und zwar vermittels des ihm durch die Leitspindel
übermittelten Antriebes. Ferner wird sich der Fräser senkrecht zum Bankbett unter der
Wirkung der angetriebenen Supportspindel bewegen. Die Resultierende aus diesen beiden
Bewegungen ergibt eine Parallele zur Mantellinie des kegeligen Werkstückes.
Claims (2)
1. Vorrichtung an Gewindefräsmaschinen und ähnlichen Werkzeugmaschinen
zum Fräsen von Gewinde an kegeligen Werkstücken, bei welchen in aa sich bekannter
Weise dem Werkzeugträger von der Leitspindel aus eine aus zwei zueinander senkrechten Supportbewegungen
resultierende, der Kegelverjüngung des Werkstückes entsprechende Schrägbewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitspindel (3) unter Vermittlung von Wechselrädern (4, 5, 6, 7) die längs
des Maschinenbettes gelagerte Schnecke (9) eines Schneckengetriebes (9, 10) antreibt,
dessen Schneckenrad (10) auf der Kreuzsupportspindel drehbar und mit derselben
kuppelbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch ir da- i°o
durch gekennzeichnet, daß die Drehung des Schneckenrades (10) durch ein Zahnradgetriebe
(15, 16, 17, 18) vermittels
eines geeigneten Getriebes bekannter Art (Schnecken und Zahnstangen) so auf die Klemmbacken (14) einer Lünette (13)
übertragen wird, daß diese Klemmbacken (14) der kegeligen Mantelfläche des
Werkstückes entsprechend sich selbsttätig einstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW67928D DE447442C (de) | 1924-12-16 | 1924-12-16 | Vorrichtung an Gewindefraesmaschinen und aehnlichen Werkzeugmaschinen zum Fraesen von Gewinde an kegeligen Werkstuecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW67928D DE447442C (de) | 1924-12-16 | 1924-12-16 | Vorrichtung an Gewindefraesmaschinen und aehnlichen Werkzeugmaschinen zum Fraesen von Gewinde an kegeligen Werkstuecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE447442C true DE447442C (de) | 1927-07-26 |
Family
ID=7607990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW67928D Expired DE447442C (de) | 1924-12-16 | 1924-12-16 | Vorrichtung an Gewindefraesmaschinen und aehnlichen Werkzeugmaschinen zum Fraesen von Gewinde an kegeligen Werkstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE447442C (de) |
-
1924
- 1924-12-16 DE DEW67928D patent/DE447442C/de not_active Expired
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