DE352145C - Sicherheitsvorrichtung fuer Aufzuege mit Gegengewichten - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Aufzuege mit Gegengewichten

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DE352145C
DE352145C DENDAT352145D DE352145DD DE352145C DE 352145 C DE352145 C DE 352145C DE NDAT352145 D DENDAT352145 D DE NDAT352145D DE 352145D D DE352145D D DE 352145DD DE 352145 C DE352145 C DE 352145C
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elevators
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elevator
weight
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DENDAT352145D
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ADOLF SCHAEFERMEIER
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ADOLF SCHAEFERMEIER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/12Counterpoises

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  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Aufzüge mit Gegengewichten. Bei Aufzügen besteht die Gefahr, daß bei einem Notausstieg durch den Schacht oder bei Instandsetzungsarbeiten die außerhalb der Kabine im Schacht Befindlichen, falls der Aufzug unbeabsichtigterweise sich wieder in Bewegung setzt, von dem Gegengewicht der Kabine oder auch dem Gegengewicht eines benachbarten Fahrstuhls getroffen und herabgerissen oder zwischen Gewicht und Fahrstuhl eingeklemmt werden. Ein Schutzgitter zwischen Kabine und Gewicht läßt sich bei bestehenden Anlagen wegen des beschränkten Raumes im Schacht zumeist nicht anbringen; insbesondere ist auch bei freistehenden Aufzügen die Gefahr von Unfällen durch das Gegengewicht groß, da diese zumeist nur bis zu einer Höhe von etwa a m umkleidet sind. Doch selbst in den Fällen, wo eine Verkleidung für das Gegengewicht angebracht oder sogar ein besonderer Gewichtsschacht vorhanden ist, ist die Gefahr schwerer Verletzungen durch das Gewicht nicht gänzlich behoben, da bei der von Zeit zu Zeit zwecks Schmierens der Gewichtsführung oder sonstiger Instandsetzungs- oder Besichtigungsarbeiten im Schacht erforderlichen Tätigkeit das Schutzgitter doch entfernt werden muß, und bei Arbeiten im Gewichtsschacht selbst, in welchem sehr oft auch noch ausbesserungsbedürftige Rohrleitungen und Kabel hochgehen, ist wegen der erschwerten Verständigung mit dem Fahrstuhlführer die Gefahr- nur noch vergrößert. Schwere Unfälle durch die Gegengewichte sind daher nicht selten. Gemäß der Erfindung wird jene Gefahr in einer einfachen und auch bei bestehenden Anlagen ohne weiteres nachträglich anbringbaren Weise dadurch behoben, daß an dem Gegengewicht ein beweglicher Anschlag angebracht ist, welcher bei Anstoß durch Fernübertragung den Fahrstuhlantrieb stillsetzt. Mit dieser Vorrichtung kann ferner eine Anordnung vereinigt «=erden, durch welche auch beim Öffnen der Notaussteigluke der Kabine eine Stromunterbrechung oder Sperrung der Steuerung erfolgt, was namentlich bei Aufzügen mit Außensteuerung von Bedeutung ist. Die Zeichnung veranschaulicht in den Abb. i bis 3 die Anordnung der Sicherheitsvorrichtung an drei verschiedene Anwendungsfälle, Abb. 4. zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung selbst, Abb.5 eine zweite Ausführungsform in einem Querschnitt und in einer Seitenansicht und Abb. 6 eine Einzelheit in größerem Maßstab.
  • Das Anwendungsbeispiel gemäß Abh. i bezieht sich auf einen elektrischen Aufzug. Der Steuerstrom wird außer durch das Kabel a, dem Druckknopfschalter b und den Türkontakt c der Kabine auch noch durch das Kabel d zu den Türkontakten e von dort zu einem Kontakt f und dann wieder durch das Kabel d zurückgeführt. Der Kontakt f hat die aus Abb. 6 ersichtliche Form. Zwei Kontaktlamellen l fassen zwischen sich einen Isolierring i mit dem Metallbelag 1a. Der Steuerstromkreis ist unterbrochen, wenn die Lamellen l an dem Ring i anliegen und geschlossen, wenn sie am Belag h anliegen. Von dem Gewicht g geht nun ein Seilzugs zwischen der Kabine h und deren Gegengewicht na vorbei in den Schacht herab und ist dort unten an beliebiger geeigneter Stelle befestigt. Unter dem Gegengewicht :,ne ist bei der Ausführung gemäß Abb. q. ein Anschlag in Gestalt einer Leiste n angeordnet, die mittels oben verkröpfter Stege v in geeignetem Abstand, beispielsweise im Abstand von % m, am Gegengewicht aufgehängt ist. An dem Gewicht m sind ferner zwei Doppelhebel x befestigt, deren einer Arm x1 durch Federn y gegen die Verkröpfung der Stege v gedrückt wird, und deren anderer Arm in Klemmzähne x2 endet. Stößt nun die Leiste n. beim Abwärtsgang des Gewichts in im Schacht auf ein Hindernis, so wird sie hochgeschoben, und dieVerkröpfungen der Stegev gleiten an den Köpfen x' der Hebel x vorbei, und letztere werden durch die Federn y mit ihren Klemmzähnen x2 an den Hilf sseilzug s gepreßt; das sich einstweilen noch weiter abwärts bewegende Gegengewicht ssi nimmt das Seils mit. Dieses zieht das Kontaktgewicht g hoch und öffnet hierdurch den Kontakt f, wodurch der Steuerstrom ausgeschaltet wird und der Fahrstuhl, wie bei einer Ausschaltung des Steuerstroms von Hand, auf dem üblichen Bremsweg zum Stillstand gelangt. Ist der Bremsweg des Fahrstuhls beispielsweise i5 cm und der Abstand des Anschlags von dem Gegengewicht beispielsweise 1-12 m, so wird selbst im ungünstigsten Fall das Gegengewicht noch in einem solchen Abstand zum Stillstand gebracht, daß ein auf dem Kabinendach befindlicher nicht zwischen diesem und dem Gegengewicht eingeklemmt werden kann. Der Zwischenraum zwischen dem Anschlag und dem Gegengewicht kann durch ein Blech, welches sich beim Anheben des Anschlags mit hochschiebt oder durch eine in sich nachgiebige Bespannung umkleidet sein, so daß auch niemand in den Zwischenraum hineinfassen und sich verletzen kann. Zur Wiederingangsetzung des Fährstuhls genügt ein Lösen der Hebel x von dem Seilzugs, da alsdann das Hilfsgewicht g den Kontakt f wieder schließt.
  • Die in Abb.5 veranschaulichte Ausführung der Sicherheitsvorrichtung unterscheidet sich von der vorigen im wesentlichen dadurch, daß der Anschlag sich unmittelbar unterhalb des Gegengewichts befindet, wodurch sich allerdings der Bremsabstand zwischen Gewicht und Korb verringert, so daß diese Anordnung also nur für Anlagen mit kurzem Fahrstuhlbremsweg in Betracht kommt. Als Anschlag dient in diesem Fall beispielsweise eine unten an dem Gegengewichtzn angelenkte Klappe W, welche mit einer Zunge o versehen ist; in der angehobenen, strichpunktiert gezeichneten Stellung der Klappen schnappt die Zunge e federnd in ein an dem Gewicht m angeordnetes Auge p ein und klemmt hierdurch das durch das Auge p hindurchgehende Seil s fest, wodurch, wie zuvor, der Kontakt f geöffnet und der Steuerstrom unterbrochen wird. Statt dessen kann der Steuerstrom aber auch mittels eines zweiten beweglichen Kabels zu dem Gegengewicht m geführt und ein Kontakt unmittelbar an dem Anschlag za angeordnet sein, durch welchen der Steuerstrom unterbrochen wird. In diesem Fall erübrigt sich der Seilzug.
  • An Stelle des Steuerstroms kann durch die Sicherheitsvorrichtung selbstverständlich auch der Hauptstrom, also der Maschinenstrom ausgeschaltet werden. Abb. a veranschaulicht eine Ausführungsform für diesen Fall. Der Seilzug s, welcher in gleicher Weise wie zuvor unten im Fahrstuhlschacht befestigt und zwischen Kabine und Gegengewicht hochgeführt ist, ist an dem Endausschalter oder Maschinenhauptschalteru angeschlossen, welcher durch den Seilzug s geöffnet wird, wenn die Anschlagklappe n ihn an dem Gegengewicht m festklemmt.
  • Bei hydraulischen oder mechanischen Aufzügen genügt es, den Seilzugs, wie Abb. 3 veranschaulicht, an dem durch die Kabine hindurchführenden Steuerseil t zu befestigen, durch welches bei hydraulischen Aufzügen der Steuerschieber geschlossen bzw. bei mechanischen Aufzügen die Riemengabel bewegt wird.
  • Um ferner eine Ingangsetzung der Kabine zu verhindern, falls und solange die Notaussteigluke y geöffnet ist, kann der Steuerstrom in einfacher Weise auch noch über einen durch die Lukenklappe r beeinflußten Kontakt q (Abb. i) geleitet werden; da bei Rev isions- oder Seilschmierfahrten die Deckenluke von der auf dem Fahrstuhl befindlichen Person zumeist wieder geschlossen wird, so würde der Kontakt an dieser Stelle allein keine Sicherheit gegen eine Verletzung durch das Gegengewicht geben, der Kontakt an der Deckenluke erlangt daher seine Bedeutung Hauptsächlich im Verein mit der Sicherheitsvorrichtung an dem Gegengewicht.
  • Die Vorrichtung kann an vorhandenen Anlagen ohne weiteres nachträglich angebracht werden, und sie bewirkt außer einen Schutz vor dem Gegengewicht auch noch den weiteren Vorteil, daß bei Arbeiten im Schacht die dort Befindlichen sich ihrer auch an einer jeden Stelle des Schachtes bedienen können, um von dort aus den Fahrstuhl stillzusetzen, wenn dieser bei Arbeiten im Schacht u. dgl. unbefugterweise in Gang gesetzt sein sollte.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung für Aufzüge mit Gegengewichten, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht mit einem beweglichen Anschlag versehen ist, welcher bei Anstoß die Antriebsvorrichtung des Fahrstuhls stillsetzt. a. Eine Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Gegengewicht unterhalb desselben eine verschiebbare Leiste oder eine Klappe oder ein Hebel o. dgl. angeordnet ist, welcher nach aufwärts gegen das Gegengewicht gedrückt, in an sich bekannter Weise einen Hilfsseilzug am Gegengewicht festklemmt und nach Herablassen wieder freigibt.
DENDAT352145D Sicherheitsvorrichtung fuer Aufzuege mit Gegengewichten Expired DE352145C (de)

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