DE351764C - Entwicklungsgefaess zur Aufnahme der in der Kassette verbleibenden Platte - Google Patents

Entwicklungsgefaess zur Aufnahme der in der Kassette verbleibenden Platte

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DE351764C
DE351764C DENDAT351764D DE351764DD DE351764C DE 351764 C DE351764 C DE 351764C DE NDAT351764 D DENDAT351764 D DE NDAT351764D DE 351764D D DE351764D D DE 351764DD DE 351764 C DE351764 C DE 351764C
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DE
Germany
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cassette
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development
development vessel
holding
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Expired
Application number
DENDAT351764D
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HEINRICH FLEMMING
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HEINRICH FLEMMING
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Publication of DE351764C publication Critical patent/DE351764C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Entwicklungsgefäß_zur Aufnahme der in der Kassette verbleibenden Platte. Zum Entwickeln von photographischen Platten. Flachfilmen u. dgl. bei Tageslicht wurden bereits die verschiedenartigsten Einrichtungen und Verfahren vorgeschlagen, unter anderem auch Entwicklungsgefäße, in «-elche die zu behand'elnd'en Platten eingebracht und nach Öffnung des bzw. der Kassettenschieber in dem Entwicklungsgefäß weiter behandelt werden. Die bisher bekannten Entwicklungsgefäße dieser Art weisen jedoch schwerwiegende Mängel auf. Die Hauptnachteile dieser Entwicklungsgefäße bilden einerseits ihre komplizierte Bauart und ihre umständliche Handhabung, anderseits ihre schlechte Reinigung von Entwickler-bzw. Fixierrückständen. Aus diesem Grunde sind die bisherigen Entwicklungsgefäße für ernste Amateur- und Facharbeiten gänzlich unbrauchbar.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die vorerwähnten Übelstände der bisher bekannten Tageslichtentwickler durch die Schaffung eines Entwicklungsgefäßes zu beseitigen, das bei einfacher Bauart einfache und absolut verläßliche Handhabung gewährleistet und sich sowohl für Amateurzwecke wie auch zur gewerbsmäßigen Herstellung von Negativen gleich gut eignet. Ein weiterer Vorteil des Entwicklungsgefäßes gemäß der vorliegenden Erfindung bildet die leichte Auswechselbarkeit der Bauteile, insbesondere des für die Beobachtung des Entwicklungsvorganges vorgesehenen Farbglases. Die vorerwähnten Zwecke werden der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Einsetzöffnung des Entwicklungsgefäßes für die Kassette mit mehreren die Kassette und die Kassettenschieber beim Durchführen durch die Einsetzöffnung allseits lichtdicht umschließenden Dichtungen ausgestattet und mit Mitteln versehen wird, die das selbsttätige Zurückhalten der Platte im Entwicklungsgefäß beim Abnehmen der Kassettenschieber ermöglichen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Entwicklungsgefäßes sowie ein Ausführungsbeispiel einer Einzelkassette veranschaulicht. Die Abb. i und 2 zeigen eine für das Entwicklungsgefäß der vorliegenden Erfindung besonders geeignete Einzelkassette in Seitenansicht und vergrößertem Querschnitt. Die Abb. 3 und d. zeigen das Entwicklungsgefäß im Querschnitt und Längsschnitt. Die Abb. 5 und 6 veranschaulichen die Einführung der Einzelkassette in das Entwicklungsgefäß.
  • Die in den Abb. i und 2 dargestellte Einzelkassette a besteht aus einem dreifach gefalzten Rahmen i, der mit zwei zu beiden Seiten der photographischen Platte 2 angeordneten Schiebern 3 versehen ist. Auf der Unterseite des Rahmens i ist ein Ansatz vorgesehen, der zu einem später zu erläuternden Zweck zwei Nuten 5, 5 besitzt. An Stelle der vorstehend beschriebenen Kassette können bei dem Entwicklungsgefäß gemäß der vorliegenden Erfindung auch Einzelkassetten verwendet werden, die aus einem Plattenträger mit einer fensterförmigen, dem Plattenformat entsprechenden Öffnung und einer über diesen Plattenträger aufschiebbaren Tasche bestehen. Die Elemente der Kassetten sind zweckmäßig aus dünnem lichtdichten Papier hergestellt; sie können zweckmäßig derart zugeschnitten sein, daß sie leicht in Massenfabrikation hergestellt werden können.
  • Das Entwicklungsgefäß b (Abb. 3, q.) besteht bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem gefärbten durchsichtigen Hohlzylinder io (z. B. aus Rubinglas) und zwei den Hohlzylinder oben und unten lichtdicht abschließenden Aufsatzköpfen i i, 2o. Beide Aufsatzköpfe i i, 2o sind ans lichtundurchlässigen Baustoffen hergestellt. Der Aufsatzkopf i i besteht aus einem auf dein Glaszylinder io aufgesteckten Gehäuse i2, das durch einen Deckel 13 abgeschlossen ist. Der Deckel 13 ist mit einer Einsetzöffn.ung 1q. für die Kassette a versehen, deren lichte Weite dem Ouerschnittsprofil der Kassette genau angepaßt ist. Im Bereiche der Einsefzöffnung 14 sind mehrere die Einsetzöffnung beim Durchführen der Kassette bzw. der Kassettenschieber durch ,die Einsetzöffnung allseits 1ichtdichtschließenden Dichtungen 16, 17 vorgesehen. Die Dichtung 17 besteht aus zwei gegenüberliegenden, nach einwärts und abwärts gebogenen federnden Dichtungsleisten. Die Dichtung 16 besteht aus zwei zwischen den Dichtungsleisten 17 vorgesehenen gegenüberliegenden federnden Zungen. Die Dichtungsleisten 17 und die Dichtungszungen 16 sind in der aus Abb. 3 und 4. ersichtlichen Weise auf dem Deckel 13 befestigt. An der Seitenwandung des Gehäuses 12 ist eine lichtdicht abschließende Einfüllöffnung vorgesehen, durch welche in später zu erläuternder Weise die jeweilige Behandlungsflüssigkeit in das Entwicklungsgefäß eingeschüttet werden kann.
  • Der Aufsatzkopf 2o besteht aus einem auf dem Hohlzylinder io sitzenden Uxehäuse 2i, das mit einem lichtdicht abschließenden Abfüllstutzen 22 t-ersehen ist. Das Gehäuse 21 weist Haltemittel 23 auf, die das selbsttätige Festhalten der Platte bzw. des Plattenträgers im Entwicklungsgefäß beim Abnehmen der Kassettenschieber ermöglichen. Die Haltemittel bestehen bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus Federn 23.
  • Die in der Einzelkassette a verpackte bereits belichtete Einzelplatte 2 wird in der aus Abb. 5 und 6 ersichtlichen Weise in das Entwicklungsgefäß 6 eingesetzt. Beim Einführen der Kassette a weichen die Dichtungsleisten 17, 17 und die Dichtungszungen 16, 16 unter stetem, vollständig lichtdichtem. Abschluß der Einsetzöffnung zurück und gestatten die Einführung der Kassette so lange, bis die Haltefedern 23 in die Nuten 5 des Kassettenrahmens einschnappen. Ist dies erreicht, so werden beide Kassettenschieber hochgezogen und die Platte 2 im Entwicklungsgefäß entwickelt. Das Einfüllen der Behandlungsflüssigkeit erfolgt zweckmäßig vor dem Einsetzen der Kassette in das Entwicklungsgefäß, und zwar entweder bei abgenom@menem Aufsatzkopf i i oder durch den Einfüllstutzen 18. Erforderlichenfalls kann die Entwicklungsflüssigkeit auch nach denn Einsetzen der Kassette durch den Einfüllstutzen 18 eingefüllt werden. Der Fortschritt der Entwicklung kann in der Durchsicht durch den Hohlzylinder leicht beobachtet werden. Nach der Entwicklung wird die Entwicklungsflüssigkeit durch den Abfüllstutzen 22 entleert und weitere Flüssigkeit durch den Stutzen 18 eingegossen. Auf diese Weise wird die Platte 2 gewaschen und fixiert. Nach dem Fixieren der Platte 2 wird der obere Kopf ii abgenommen und die ganze Platte aus dem Entwicklungsgefäß entfernt. Während der Behandlung der Platte im Entwicklungsgefäß kann die Einsetzöffnung 14 zweckmäßig durch einen Schieber 30 geschlossen werden, der auf denn oberen Aufsatzkopf i i verschiebbar ist.
  • Das vorstehend beschriebene Entwicklungsgefäß gewährleistet -zufolge seiner die Einsetz'öffnung bzw. die Kassette und die Kassettensclrieber aflseits liehtd'ichtschließenden Dichtungen und zufolge der Anordnung selbsttätig wirkender Haltemittel ein absolut verläßliches Entwickeln bei Tageslicht ohne Benutzung einer Dunkelkammer. Durch die Ausbildung des Entwicklungsgefäßes zu einem Hohlzylinder aus gefärbtem durchsichtigen Material und durch die Abdeckung des beiderseitig offenen Hohlzylinders mittels Aufsatzköpfen aus lichtundurchlässigem Bau-Stoff wird die Möglichkeit geschaffen, je nach 'dem Empfindlichkeitsgrad der zu entwickelnden Platten verschieden gefärbte Hohlzylinder mit einer und derselben Garnitur von Aufsatzköpfen verwenden zu können. Außerdem wird durch die Dreiteilung des Entwicklungsgefäßes auch die Reinigung des Gefäßes wesentlich erleichtert.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Entwicklungsgefäß zur Aufnahme der in der Kassette verbleibenden Platte, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen an der Einsatzöffnung (1q.) des Gefäßes. aus zwei sich gegenüberliegenden, einwärts und abwärts gebogenen federnden Dichtungsleisten (17) und aus zwei zwischen den Dichtungsleisten vorgesehenen, sich gegenüberliegenden Zungen (16) bestehen, däß ferner am Boden des Gefäßes Haltevorrichtungen (23) angebracht sind, die die Kassette beim Herausziehen des Kassettenschiebers im Entwicklungsgefäß festhalten.
  2. 2. Entwicklungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwicklungsgefäß aus einem gefärbten durchsichtigen Hohlzylinder (io) und zwei den Hohlzylinder oben und unten lichtdicht abdichtenden Aufsatzköpfen (i i, 2o) aus lichtundurchlässigen Baustoffen besteht, auf denen die Dichtungen (16, 17) und die Haltemittel (23) angeordnet sind.
DENDAT351764D Entwicklungsgefaess zur Aufnahme der in der Kassette verbleibenden Platte Expired DE351764C (de)

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DE (1) DE351764C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099351B (de) * 1955-12-27 1961-02-09 Polaroid Corp Photographische Vorrichtung zum Behandeln eines Filmes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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