DE1817618A1 - Filmpack - Google Patents
FilmpackInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/32—Locating plates or cut films
- G03B17/34—Changing plates or cut films
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
- Packages (AREA)
- Sheet Holders (AREA)
Description
Π Λ T Π H T Λ M W 'K I T E Stuttgart, 17.Dez. 1968
D E.-IN·:·. V/κ '.""Λ U. ,S Μ'.ΪΓ; LS, 75/8
D λ. D RA:; Γ';.-"'. '.)\'..~]'.'\ ί. :i'\r. ■>
7 STl.'TTf-A^T-;«''. L/::""'
" t:1
">" Reg.-Nr. 121 725
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Filmpack
Die Erfindung betrifft einen Filmpack mit einem Rahmen, in dem ein Filmstück eingef-aßt ist, und mit einem-Behälter,
der zum Entwickeln des Filmstückes in einer Kamera eine Behandlungslösung
enthält, wobei an der der Emulsionsschicht des Filmstückes zugekehrten Seite des Rahmens ein äbziehbares
Deckblatt angeordnet ist, das einen Zwischenraum zwischen dem Filmstück und dem Deckblatt verschließt, in den
sieh die Behandlungslösung beim Aufbrechen des Behälters ergießt.
Der oben genannte Filmpack entspricht einem älteren Vorschlag (Patentanmeldung P 18 02 711.7), der nicht zum Stand
der Technik gehört.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den Filmpack nach diesem älteren Vorschlag weiter auszubilden.
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Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Aufnahme des Behälters in einem Rahmenteil eine Aussparung
vorgesehen ist, die durch das Deckblatt verschlossen ist. Dadurch, daß der Behälter sich nach der Erfindung in
einer Aussparung eines Rahmenteiles befindet, wird durch den Behälter kein über eine Seitenfläche des Filmpacks vor-?
stehender Raum eingenommen, so daß die Filmpacks übereinandergestapelt stets eine parallele Lage einnehmen'und insgesamt
weniger Raum beanspruchen. Auch erlaubt die Ausbildung des Filmpacks nach der Erfindung die Anwendung einer
nicht viskosen Entwicklerlösung.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung von in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig« 1 eine*" Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispieis
nach der Erfindung, wobei zur klareren Darstellung einige Teile weggebrochen sindι
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des
packs nach Fig« 1 in zusammengesetztem Zustand, aber mit zum Teil abgezogenem
•'Deckblatt;
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung ähnlich der in Fig. 1 eines anderen Ausführungsbeispieles
nach der Erfindung;
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Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Filmpacks nach Fitj. 3 in zusammengesetztem
Zustand, aber mit zum Teil abgezogenem Deckblatt- und Rahmenteil.
Nach Fig. 1 und 2 weist ein Filmpack T eine Grundplatte 10
mit zwei öffnungen 11 und 12 auf, die benachbart zu einer Kante der Grundplatte 10 angeordnet sind* um zwei, aufbrechbare
Behälter 18 und 19 aufzunehmen, wie dies später erklärt wird. Die Grundplatte 10 ist transparent, so daß man durch
sie hindurch belichten kann/über der Grundplatte 1.0 ist ein
Filmst! ^ 13 angeordnet, das zwei öffnungen 14, und 15 aufweist,
die in Größe und Lage mit den öffnungen 11 und 12 in
der Grundplatte 10 übereinstimmen. Über dem Filmstück 13 ist ein Rahmenteil 16 angeordnet, das verhältnismäßig dick ausgebildet ist und das eine zentrale Rahmenöffnung 17 aufweist,
die die Bildfläche des Filmstücks 13 begrenzt» Ferner weist das Rahmenteil 16 benachbart zu einer Kante zt-Jei Vertiefungen
in Form von aufbrechbaren Behältern 18 und 19 auf, die
so ausgebildet sind, daß sie von den öffnungen 14 und 15 im Filmstück 13 und den öffnungen 11 und 12 in der Grundplatte
10 aufgenommen werden können. Ein abziehbares Deckblatt 20, das über dem Rahmenteil 16 liegt, weist ein vertieftes Mittelstück
21 auf, das sich durch die Rahmenöffnung 17 im Rahmenteil 16 erstreckt, um vor dem Entwickeln der Bildfläche
des Filmstückes 13 diese berühren zu können» Außerdem-erstreckt
sich das Deckblatt 20 über die Behälter 18 und 19 und
bildet einen Deckel für diese»
Um das Filmstück 13 su entwickeln„ werden di© Behälter 18 und
BAD OAiQINAI
19 nacheinander aufgebrochen, so. daß darin enthaltene, nicht viskose Entwicklungsflüssigke.iten nacheinander zwischen das
Filmstück 13 und das Mittelstück 21 des Deckblattes 20 in
einen Zwischenraum gedrückt'werden, der dadurch gebildet wird, daß das Mittelstück 21 vom Filmstück 13 weggedrückt
wird. Jede der nicht viskosen Entwicklungsflüssigkeiten kann so unter Druck gesetzt werden, daß sie die Belichtungsfläche des Filmstückes 13 bedeckt, wie dies in der US-Patentschrift
3 352 674 offenbart ist. Nach einer angemesse-. nen Entwicklungszeit, die dem Aufbrechen des ersten Behäl-™
ters, z.B. des Behälters 18, folgt, und dem Ausbreiten der
darin enthaltenen Entwicklungsflüssigkeit, kann jeder Überschuß dieser Entwicklungsflüssigkeit, der zwischen dem Mittelstück
21 und dem Filmstück 13 verbleibt, in den Behälter 18 zurückgedrückt und von einem darin befindlichen Schwamm
22 aufgesaugt werden. Danach wird der zweite Behälter, z.B. der Behälter 19, aufgebrochen. Die darin enthaltene Ent-Wicklungsflüssigkeit,
z.B. eine Fixierlösung, wird zwischen das Mittelstück 21 und das Filmstück 13 gedrückt. Jeder
Überschuß dieser Entwicklungsflüssigkeit bzw. Fixierlösung kann dann auf dieselbe Weise wie die Entwicklungsflüssigkeit
im Behälter 18 in den Behälter 19 zurückgedrückt und von einem Schwamm' 23 aufgesaugt werden. Nachdem der Filmpack
T aus der Kamera herausgenommen wurde, kann das Deckblatt 20 vom Filmpack T abgezogen werden, wie dies in Fig.2
dargestellt ist, wonach ein zum Betrachten fertiger Dia-Filmpack übrig bleibt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 stellt einen strahlungsempfindlichen Pack in der Form des Filmpacks T
dar, der ein strahlungsempfindliches Element in der Form des Filmstückes 13 aufweist, sowie mehrere übereinander
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angeordnete Glieder*, in Form der-Grundplatte 10, des Rahmenteils
16 und des Deckblattes''20, die das strahlungsempfindliche
Element tragen. Eines.- dieser Glieder, das Deckblatt
20, kann vom Element abgezogen werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel begrenzen die einander gegenüberliegenden
Flächen des abziehbaren Gliedes, nämlich des Deckblattes 20, und eines anderen Gliedes, des Rahmenteils 16, miteinander
zwei aufbrechbare Behälter, nämlich die Behälter 18 und 19, die mit deni Element, nämlich dem Filmstück 13, in Verbindung
gebracht werden können. Jeder dieser Behälter ist dazu bestimmt,
eine Entwicklungsflüssigkeit aufzunehmen, die von jedem Behälter auf das Element ausgestoßen wird, wenn der
Behälter aufgebrochen wird, um.das"Element zu entwickeln,
nachdem es belichtet worden ist. Die übereinander angeordneten
Glieder 10, 16 und 20 in diesem Ausführungsbeispiel haben im wesentlichen die gleiche Ausdehnung.
Als Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist ein Filmpack
T1 vorgesehen, der eine transparente Grundplatte 30 aufweist,
an der ein im wesentlichen"kleineres Filmstück 31 befestigt
ist. Ein Rahmenteil 32, das z.B. durch Kleben an der Grundplatte 30 befestigt ist, weist eine zentrale Rahmenöffnung
33 auf, die die Belichtungsfläche des Filmstückes 31 begrenzt, über dem Rahmenteil 32 liegt ein Rahmenteil 34, das
eine zentrale Rahmenöffnung 35 aufweist, die mit der Rahmenöffnung
33 im Rahmenteil 32 übereinstimmt. Das Rahmenteil weist einen Randteil 36 auf, der über eine Kante des Rahmenteils
32 vorsteht, sowie zwei Vertiefungen in Form von aufbrechbaren Behältern 37'und 38 für Entwicklungsflüs.sigkeiten.
In jedem der Behälter 37 und 38 befindet sich ein Absorptionsmittel, z.B. in Form von Schwämmen 39 und 40, die
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OWGlNAL
jeden Überschuß an Entwicklnngsflüssigkeiten aufsaugen, nachdem das Filmstück 31 entwickelt worden ist. über dem
Rahmenteil 34 liegt ein Deckblatt 41, das ein vertieftes Mittelstück 42 aufweist, das sich durch die Rahmenöffnung
im Rahmenteil 34 und durch die Rahmenöffnung 33 im Rahmenteil
32 erstreckt, um vor dem Entwickeln der Bildfläche des Filmstückes 31 dieses berühren zu können. Ein nach außen
vorstehender Randteil 43 des Deckblattes 41 erstreckt sich über die Behälter 37 und 38 und bildet einen Deckel für diese.
Nacheinander erfolgendes Aufbringen von Druck auf die beiden
" Behälter 37 und 38 bewirkt, daß diese nacheinander aufgebrochen
werden, wie beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, so daß die Entwicklungsflüssigkeiten nacheinander zwischen
das Filmstück 31 und das Mittelstück 42 im Deckblatt 41 in einen Zwischenraum gedrückt werden, der dadurch gebildet wird,
daß das Mittelstück 42 vom Filmstück 31 weggedrückt wird. Wenn der Entwicklungsvorgang abgeschlossen ist und der Filmpack
T1 aus der Kamera herausgebracht wurde, werden das Deckblatt
41 und der Rahmenteil 34 vom Rahmenteil 32 abgezogen,
so wie dies Fig. 4 zeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die Behälter 3? und 38 vollständig vom Filmpack T1
entfernt und außer Gebrauch gesetzt im Gegensatz zu dem teilweisen Zurückbleiben der Behälter 18 und 19. im Randteil
des Rahmenteils 16 beim vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 stellt einen
strahlungsempfindlichen Pack in Form des Filmpacks T1 dar,
der ein strahlungsempfindliches Element in Form des Filmstückes 31 aufweist, sowie mehrere übereinander angeordnete
Glieder in Form der Grundplatte 30, des Rahmenteils 32, des Rahmenteils 34 und des Deckblattes 41, die das strah-
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lungsempfindliche ,Element tragen. Zwei dieser Glieder, das
Rahmenteil 34 und das Deckblatt 41, können vom Element'abgezogen
werden; Bei diesem Ausführungsbeispiel begrenzen die einander gegenüberliegendem Flächen zweier abziehbarer Glieder,
nämlich des Rahmenteils 34 und des Deckblattes 41, miteinander
zwei aufbrechbare Behälter 37 und 38; die mit dem Element, nämlich dem Filmstück 31, in Verbindung gebracht
werden können. Jeder dieser. Behälter ist dazu bestimmt, eine Entwicklungsflüssigkeit aufzunehmen, die von jedem Behälter
auf das Element ausgestoßen wird, um das Element zu entwikkeln, nachdem es belichtet worden ist. Die übereinander angeordneten
Glieder 30, 32, 34 und 41 dieses Ausführungsbeispiels = ^ben nicht die gleiche Ausdehnung.
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Claims (1)
- Patentansprüche1) Filmpack mit einem Rahmen, in dem ein Filmstück eingefaßt ist, und mit einem Behälter, der zum Entwickeln des Filmstückes in einer Kamera eine Behändlungslösung enthält, wobei an der der Emulsionsschicht des Filmstückes zugekehrten Seite des Rahmens ein abziehbares Deckblatt angeordnet ist, das einen Zwischenraum zwischen dem Filmstück und dem Deckblatt verschließt, in den sich die Behandlungslösung beim Aufbrechen des Behälters ergießt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahfne des Behälters (18, 'l9, 37, 38) in einem. Rahmenteil (16, 34) eine Aussparung vorgesehen is,t, die durch das Deckblatt (20, 41) verschlossen ist.2) Filmpack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß.. die Aussparung als Vertiefung ausgebildet ist und den behälter (18, 19, 37, 38) bildet.3) Filmpack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei.Behälter (18, 19, 37, 38) vorgesehen sind.4) Filmpack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Behälter (18, 19, 37, 38) auf der gleichen Seite der öffnung (17/ 35) des Rahmenteils (16, 34) vorgesehen sind.5) Filmpack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Deckblatt (20, 41) abgekehrten Seite des Filmpacks eine durchsichtige Grundplatte(10, 30) befestigt ist. ■ "90 9 831/09U5BAD ORIGINAL6) Filmpack nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (10, 30) an dem Filmstück (13) befestigt ist und daß die Grundplatte und das Filmstück mit der Aussparung für den Behälter (18, 19) sich deckende Aussparungen (11, 12 bzw. 14, 15) aufweisen.7) Filmpack nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile (10, 13, 16, 20) des Filmpacks sich mit ihrer ümfangslinie decken.8) Filmpack nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung für den Behälter (37,38) in einem vorstehenden Randteil (36) eines Rahmenteils (34) angeordnet ist.9) Filmpack nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das die Aussparung für den Behälter (37, 38) enthaltende Rahmenteil (34) zusammen mit dem Deckblatt" (41) vom Filmpack abziehbar ist.10) Filmpack nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter (18, 19, 37, 38) ein Schwammkörper (22, 23, 39/ 40) angeordnet,ist;909 8.31 /0945
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