AT222496B - Filmpack - Google Patents

Filmpack

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AT222496B
AT222496B AT344560A AT344560A AT222496B AT 222496 B AT222496 B AT 222496B AT 344560 A AT344560 A AT 344560A AT 344560 A AT344560 A AT 344560A AT 222496 B AT222496 B AT 222496B
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AT
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sheet
container
sheets
photosensitive
pressure plate
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AT344560A
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Polaroid Corp
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  Filmpack 
Die Erfindung betrifft einen Filmpack mit wenigstens einem in einem Behälter angeordneten Filmverband, der im Behälter der Belichtung ausgesetzt und nach erfolgter Belichtung zum Zwecke der Weiterbehandlung durch einen Langschlitz in der vorderen Stirnwand des Behälters aus diesem herausgezogen wird und dabei mit wenigstens einer Fläche mit einer anliegenden Fläche eines im Behälter verbleibenden Blattes in Reibungsverbindung steht.

   Bei bekannten Filrnpacks dieser Art weist jeder Filmverband ein innerhalb des Filmpacks belichtbares lichtempfindliches Blatt, ein in einem Abstand von diesem angeordnetes zweites Blatt, das fest in seiner Lage gehalten werden kann, wenn das lichtempfindliche Blatt so bewegt wird, dass es das zweite Blatt bedeckt, und ferner ein Verbindungsblatt auf, mittels dessen eine Relativbewegung zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem zweiten Blatt und eine Bewegung der beiden Blätter durch einen Langschlitz aus dem Behälter heraus derart bewirkt werden kann, dass beide Blätter aufeinander liegen. Filmpacks dieser Art enthalten in der Regel auch einen Behälter für eine Behandlungsflüssigkeit, die-zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem zweiten Blatt verteilt werden kann, um die Behandlung des lichtempfindlichen Blattes durchzuführen und   z.

   B. eine   photographische Übertragungskopie am zweiten Blatt zu erzeugen. 



   Die Erfindung befasst sich nun mit der Aufgabe, bei einem Filmpack dieser Art, bei dem also ein Blatt eines Filmverbandes innerhalb des Behälters festgehalten werden muss, während ein zweites Blatt   1m   Behälter relativ zum ersten Blatt und in Berührung mit diesem bewegt wird, um schliesslich aus dem Behälter herausgezogen zu werden, wirkungsvolle Einrichtungen zu schaffen, um das erste Blatt während der erwähnten Bewegung des zweiten Blattes gegenüber dem ersten Blatt festzuhalten, bis die beiden Blätter nach dieser Bewegung aufeinander liegen, so dass sie hernach gemeinsam durch eine Öffnung im Behälter aus diesem herausgezogen werden können. 



   Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass das vordere Ende des im Behälter ver- 
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Langschlitzeseine Vorder-bzw. eine Rückansicht des Filmpacks nach Fig. 1. Fig. 7 ist eine etwas vereinfachte Schnittdarstellung einer photographischen Kamera, die so ausgebildet ist, dass bei ihr der erfindungsgemässe Filmpack verwendet werden kann. 



   Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig.   l,   2,5 und 6 ein insgesamt mit 42 bezeichneter Filmpack dargestellt. Dieser Filmpack 42   umfasst vorzugsweise   mehrere   Filmverbände der in den Fig. 3   und 4 mit weiteren Einzelheiten dargestellten Art. Jeder dieser insgesamt mit 10 bezeichneten FUmver- 

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   bände umfasst ein lichtempfindliches Blatt 12 und ein zweites, sogenanntes Bildaufnahmeblatt 14. Das lichtempfindliche Blatt in allgemein rechteckig und umfasst eine durch einen geeigneten Träger unterstützte Schicht aus einem lichtempfindlichen Material. Dieses lichtempfindliche Material kann seinerseits irgendeines der auf dem Gebiet der Photographie üblicherweise verwendeten Materialien umfassen, iz.

   B. die Silberhalogenide oder andere lichtempfindliche Schwermetallsalze, in denen sich bei Belichtung durch aktinisches Licht ein entwicklungsfähiges latentes Bild erzeugen lässt, ferner die Ferrisalze und die Diazoniumverbindungen. Der Träger für die lichtempfindliche Schicht kann irgendeines der flexiblen Flachmaterialien umfassen, die allgemein als Filmträger verwendet werden, wie Papier, plastische Materialien, Metallfolien u. dgl., und er ist vorzugsweise für das lichtempfindliche Material beeinflussendes aktinisches Licht undurchlässig oder umfasst eine für aktinisches Licht nicht durchlässige Schicht. Das zweite Blatt 14 erstreckt sich mindestens über die gesamte Bildfläche des lichtempfindlichen Blattes 12, die belichtet werden soll, und besteht ebenfalls aus einem flexiblen Flachmaterial, wie Papier, Kunststoff od. dgl.

   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat das zweite Blatt im wesentlichen die gleiche Breite wie das lichtempfindliche Blatt, doch ist es etwas kürzer als letzteres, und es ist ebenfalls für das lichtempfindliche Material beeinflussendes aktinisches Licht undurchlässig. Zwar kann das zweite Blatt lediglich dazu dienen, eine Behandlungsflüssigkeitskomposition in Form einer dünnen Schicht auf dem lichtempfindlichen Blatt auszubreiten, doch bildet es bei einer bevorzugten Ausbildungsform des erfindungsgemässen Filmverbandes einen Träger für em positives Ubertragungsbild, das z. B. mit Hilfe des in den USA-Patentschriften Nr. 2, 543, 181 und 2,662, 822 beschriebenen Silberhalogenid-Diffusion-Übertragungs-und Umkehrverfahrens hergestellt wird.

   Das zweite Blatt kann somit eine Bildaufnahmeschicht der in den genannten USA-Patentschriften beschriebenen Art umfassen, die auf einem flexiblen Tragblatt angeordnet ist. 



  Das lichtempfindliche Blatt 12 ist auf einem ersten Tragblatt 16 angebracht, das aus einem flexiblen Flachmaterial, wie Papier, Kunststoff u. dgl., vorzugsweise aus einem Material mit einer hochgradig kalandrierten glatten Oberfläche, z. B. aus Pergaminpapier, besteht. Das erste Tragblatt 16 kann eine Vielzahl von Funktionen übernehmen ; z. B. kann es eine Zuglasche bilden und ferner dazu dienen, das lichtempfindliche Blatt mit dem zweiten Blatt zu verbinden, die lichtempfindlichen Blätter in die richtige Lage zueinander zu bringen, den Filmverband innerhalb einer Kamera zu bewegen, den Filmverband aus der Kamera herauszuziehen, einen Behälter für eine Behandlungsflitssigkeit zu unterstützen und bei einer Ausbildungsform einen etwaigen Überschuss an Behandlungsflüssigkeit aufzunehmen.

   Bei der Ausbildungsform nach Fig. 3 hat das Tragblatt 16 im wesentlichen die gleiche Breite wie das lichtempfindliche Blatt 12, und es ist an einem Ende, das im folgenden als vorderes Ende bezeichnet ist, mit einem schmäleren laschenförmigen Abschnitt 18 versehen. Das entgegengesetzte oder hintere Ende des Tragblattes ist am vorderen Ende des lichtempfindlichen Blattes 12 befestigt. Zu diesem Zweck kann das lichtempfindliche Blatt unmittelbar unter Verwendung eines geeigneten Klebstoffes an dem Tragblatt festgeklebt sein, oder es kann ein schmales, streifenförmiges Verbindungsstück vorgesehen sein.

   Bei einer alternativen Ausbildungsform des Filmverbandes 10 kann das Tragblatt 16 so lang sein, dass es sich längs der Rückseite des lichtempfindlichen Blattes und über dessen Hinterkante hinaus erstreckt und einen Nachlaufteil bildet, der die überschüssige Behandlungsflüssigkeit auf eine noch zu erläuternde Weise aufnimmt. Bei der zuletzt erwähnten Ausbildungsform können das lichtempfindliche Blatt und das Bildaufnahmeblatt im wesentlichen gleiche Länge haben. 



  Ferner ist ein zweites Tragblatt 20 als Unterstützung für das zweite bzw. Bildaufnahmeblatt14vorge- sehen und wie das erste Tragblatt 14 kann dieses zweite Tragblatt 20 eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen und z. B. die Grösse der Fläche des lichtempfindlichen Blattes und des zweiten Blattes bestimmen, welche mit Hilfe einer zwischen den Blättern ausgebildeten Schicht der Behandlungsflüssigkeit behandelt werden soll. Das Tragblatt 20 umfasst einen sich verjüngenden vorderen Endabschnitt 22, einen sich mindestens über das gesamte zweite Blatt 14 erstreckenden mittleren Abschnitt 24 und einen relativ kurzen hinteren Endabschnitt 26. Das zweite Blatt 14 ist am mittleren Abschnitt 24 so angeordnet, dass seine Bildaufnahmeschicht dem Tragblatt 20 zugewendet ist.

   Der Mittelabschnitt 24 hat eine allgemein rechteckige Öffnung 28, durch welche die Fläche des Bildaufnahmeblattes bestimmt wird, die mit der ausgebreiteten Behandlungsflüssigkeit in Berührung gebracht wird und in der ein Übertragungsbild hergestellt werden kann. Die seitlichen Ränder des Mittelabschnittes 24, durch welche die Seitenkanten der Öffnung 28 gebildet werden, arbeiten auf eine noch zu erläuternde Weise zusammen, um die Behandlungsflüssigkeit zwischen den Blättern festzuhalten und die Dicke der zwischen den Blättern ausgebreiteten Flüssigkeitsschicht zu bestimmen.

   Der hintere Endabschnitt 26 erstreckt sich über die Hinterkante des zweiten Blattes 14 hinaus und kann entweder mit dem hinteren Ende der lichtempfindlichen Schicht oder bei der   

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   alternativen Ausbildungsform mit dem hinteren Ende dey ersten Traghlattes IG zusammenarbeiten, um die überschüssige Bchandll1ngsflüssigke it aufzunehmen. 



  Das Ende des sich verjüngenden vorderen Endabschnittes 22 ist am ersten Tragblatt 16 zwischen dem vorderen Ende des ersten Tragblattes und der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes 12 befestigt, wobei die lichtempfindliche Schicht des lichtempfindlichen Blattes 12 und die Bildaufnahmeschicht des zweiten Blattes 14 einander zugekehrt sind. Die Länge des vorderen Endabschnittes 22 ist so gewählt, dass die Vorderkanten des lichtempfindlichen Blattes 12 und des zweiten Blattes 14 sich im wesentlichen dekken, sobald der vordere Endabschnitt vollständig über sich selbst zurückgerollt worden ist. Im zusammengebauten Zustand des gezeigten Filmverbandes soll die Hinterkante des zweiten Tragblattes 20 imwesentlichen mit der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes 12 fluchten.

   Bei der alternativen Ausbildungform, bei welcher das lichtempfindliche Blatt und das zweite Blatt im wesentlichen von gleicher Länge sind und sich das erste Tragblatt 16 bis hinter die Hinterkante des lichtempfindlichen Blattes erstreckt, befindet sich die Hinterkante des zweiten Tragblattes 20 im wesentlichen in Flucht mit der Hinterkante des ersten Tragblattes. 



  Weiterhin ist ein sich im wesentlichen mit dem sich verjüngenden vorderen Endabschnitt 22 des Tragblattes 20 deckender, sich ebenfalls verjüngender Vorlauflaschenteil 30 vorgesehen, der mit seiner Hinterkante an der Vorderkante des zweiten Blattes 14 befestigt ist, u. zw. an dessen vom Tragblatt 20 abgewendeter Fläche ; an seinem vorderen Ende ist der Vorlauflaschenteil 30 an dem Tragblatt 16 annähernd an der gleichen Stelle befestigt wie die Vorderkante des vorderen Endabschnittes 22. Die Vorlauflasche 30 weist einen mit 32 bezeichneten herausreissbaren, sich verjüngenden Abschnitt auf, der durch einen Satz von maschinell eingeschnittenen Linien 34 begrenzt wird, welche sich von einer in der Vorlauflasche 30 zwischen deren Enden und Seitenkanten ausgebildeten Öffnung 36 aus erstrecken.

   Die maschinell bzw. mit Hilfe eines Stanzwerkzeuges eingeschnittenen Linien 34 verlaufen von der Öffnung 36 aus nach aussen zu den Kanten der Vorlauflasche 30, wo diese an dem zweiten Blatt 14 befestigt ist. Der herausreissbare Abschnitt 32 ermöglicht es, nach der Behandlung des lichtempfindlichen Blattes und des Bildaufnahmeblattes das letztere vom ersteren sowie von dem zweiten Tragblatt 20 zu trennen. Dies geschieht z. B. da- durch, dass man mit einem Fingernagel in die Oftnung 36 eingreitt, um den schmalen l ell des herausreissbaren Abschnittes 32 zu erfassen, und dass man diesen Abschnitt längs der Schwächungslinien 34 in Richtung auf die Vorderkante des zweiten Blattes 14 herausreisst, woraufhin man den herausgerissenen Abschnitt benutzt, um das zweite Blatt von dem Tragblatt 20 und dem lichtempfindlichen Blatt 12 abzuziehen.

   Die Bindung zwischen dem herausreissbaren Abschnitt der Vorlauflasche 30 und der Vorderkante des Bildaufnahmeblattes 14 muss natürlich stärker sein als die Bindung zwischen dem Bildaufnahmeblatt 14 und dem zweiten Tragblatt 20, so dass sich das erwähnte Abziehen durchführen lässt. 



  Die Behandlung des lichtempfindlichen Blattes und des zweiten Blattes kann mit Hilfe einer Behandlungsflüssigkeit erfolgen, die sich in einem aufreissbaren Behälter 38 befindet, welcher in der Nähe der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes oder des zweiten Blattes am Tragblatt 16 bzw. am Tragblatt 20 angebracht ist. Der Behälter 38 ist im wesentlichen entsprechend der schon erwähnten USA-Patentschrift Nr. 2, 543, 181 ausgebildet und umfasst einen rechteckigen Zuschnitt aus einem für Flüssigkeiten und Dämpfe undurchlässigen Flachmaterial, der in der Längsrichtung auf sich selbst zurückgefaltet ist, so dass zwei Wände vorhanden sind, die an ihren Rändern miteinander verbunden sind, um einen langgestreckten Hohlraum zum Aufnehmen der BehandlungsflUssigkeit zu bilden.

   Die Längsnaht ist schwächer als die Nähte an den kürzeren Enden und sie kann sich unter der Wirkung eines hydraulischen Drucks öffnen, der in dem flüssigen Inhalt des Behälters erzeugt wird, wenn auf den Behälter eine Druckkraft wirkt. 



  Bei der Ausbildungsform nach Fig. l ist der Behälter 38 am ersten Tragblatt 16 zwischen der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes 12 und demjenigen Punkte angebracht, an welchem das zweite Tragblatt am ersten Tragblatt befestigt ist. Der Behälter erstreckt sich im wesentlichen von einer Seitenkante des Tragblattes zur andern und der die Flüssigkeit aufnehmende Hohlraum des Behälters ist vorzugsweise mindestens ebenso breit wie die Öffnung 28 im Mittelteil des zweiten Tragblattes 20. Die Längskante des Behälters, die sich öffnen kann, ist dem lichtempfindlichen Blatt 12 zugewendet und dessen Vorderkante am nächsten benachbart. Bei einer alternativen Ausbildungsform des Filmverbandes ist der Behälter 38 am vorderen Endabschnitt 22 des zweiten Tragblattes 20 nahe der Vorderkante des zweiten Blattes 14 angebracht.

   Gemäss Fig. 2 ist der Behälter 38 am Tragblatt 20 so befestigt, dass die Behälterlängskante, die sich öffnen kann, dem zweiten Blatt am nächsten benachbart ist, u. zw. mit Hilfe eines an der entgegengesetzten Längskante des Behälters angebrachten Scharnierstreifens 40. 



  Wenn der Filmverband 10 belichtungsbereit zusammengebaut ist, ist das Tragblatt 16 nahe der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes 12 so gefaltet, dass das lichtempfindliche Blatt auf der dem Bild-   

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   aufnahmeblatt abgewendeten Seite des Tragblattes 16 zu liegen kommt. In diesem Zustand des Filmerbandes erstreckt sich das erste Tragblatt 16 zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt in Richtung auf das vordere Ende des Bildaufnahmeblattes und das hintere Ende des lichtempfindlichen Blattes.

   Der vordere Endabschnitt 22 des zweiten Tragblattes 20 ist zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt nach innen in Richtung auf das hintere Ende des Bildaufnahmeblattes und das vordere Ende des lichtempfindlichen Blattes derart umgefaltet, dass der vordere Endabschnitt 22, die Vorlauflasche 30 und der Behälter 38 zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt liegen, welche sich auf den Aussenseiten des Filmverbandes befinden. Der vordere Abschnitt 18 des ersten Tragblattes 16 ragt zwischen dem vorderen Ende des Bildaufnahmeblattes und dem hinteren Ende des lichtempfindlichen Blattes heraus, um eine Handhabe zu bilden, mittels welcher der Filmverband in eine Lage gebracht werden kann, bei der sich das lichtempfindliche Blatt mit dem Bildaufnahmeblatt deckt. 



  Mehrere dieser Filmverbände 10 sind in Form eines Filmpacks 42 vereinigt, der einen allgemein quaderförmigen Behälter 44 als Umschliessung für die Filmverbände aufweist. Der Behälter 44 lässt sich aus dilnnem Flachmaterial, z. B. steifem Papier, Karton, Blech, Kunststoff od. dgl., herstellen und um- fasst eine rechteckige Vorderwand 46 und eine Rückwand 48, die durch Seitenwände 50, eine hintere Stirnwand 52 und eine vordere Stirnwand 54 miteinander verbunden sind. In der Vorderwand 46 ist eine rechteckige Belichtungsöffnung 56 vorgesehen, so dass die lichtempfindlichen Blätter der im Behälter 44 untergebrachten Filmverbände belichtet werden können, und die vordere Stirnwand 54 weist zwischen der Vorderwand und der Rückwand des Behälters einenLangschlitz 58 zum Herausziehen der Filmverbände aus dem Behälter auf. 



  Innerhalb des Behälters 44 ist eine im wesentlichen ebene, starre Andrückplatte 60 mit nach unten vorspringenden seitlichen Flanschen 62 angeordnet. Die Andrückplatte 60 ist so bemessen und derart im Behälter angeordnet, dass sie sich im wesentlichen von einem Ende des Behälters zum andern erstreckt, wobei die Flansche 62 in unmittelbarer Nähe der Seitenwände des Behälters liegen und sich so weit nach hinten erstrecken, dass sie die Rückwand 48 berühren. 



  Jeder der Filmverbände 10 des Filmpacks ist innerhalb des Behälters 44 so angeordnet, dass das lichtempfindliche Blatt des betreffendenfilrnverbandes vor der Andrückplatte 60 zwischen dieser und der Vorderwand 46 des Behälters liegt. Das erste Tragblatt 16 jedes Filmverbandes ist um das hintere Ende der Andrückplatte herumgebogen, und das Bildaufnahmeblatt 14, das erste Tragblatt 16, das zweite Tragblatt 20 und der Behälter 38 jedes Filmverbandes befinden sich hinter der Andrückplatte zwischen dieser und der Behälterrückwand 48.

   Jeder der verschiedenen im Behälter 44 untergebrachten Filmverbände 10 ist jeweils in der gleichen Weise angeordnet, d. h. die lichtempfindlichen Blätter liegen in einem Stapel auf der Vorderseite der Andrückplatte, während die Bildaufnahmeblätter in einem weiteren Stapel auf der Rückseite der Andrückplatte liegen, Hiebei erstrecken sich die lichtempfindlichen Blätter parallel zur Öffnung 56, so dass sie durch diese Öffnung hindurch belichtet werden können, und die Bildaufnahmeblätter liegen lose hinter der Andrückplatte zwischen deren Flanschen 62. 



  Es sind ferner Massnahmen getroffen, um das Eintreten von Licht in die Öffnung 56 und/oder 58 und damit eine unerwünschte Belichtung der lichtempfindlichen Blätter zu verhindern. Bei dem Ausführungbeispiel nach den Fig. l und 2 dient hiezu eme UmliUllung o4, reiche den im Behalter 44 enthaltenen Stapel von lichtempfindlichen Blättern 12 umgibt. Die Umhüllung 64 weist in ihrer Vorderwand eine Öffnung 66 auf, die sich im wesentlichen mit der Öffnung 56 in der Vorderwand 46 des Behälters deckt, so dass die in der Umhüllung befindlichen lichtempfindlichen Blätter belichtet werden können. Ferner sind zwei Deckblätter 68 vorgesehen, die aufeinanderliegend hinter der Öffnung 56 und der Öffnung 66 zwischen der Vorderwand 46 des Behälters und der Vorderwand der Umhüllung 64 angeordnet sind.

   Die Umhüllung 64 und die Deckblätter 68 bestehen aus einem lichtundurchlgssigen Material, z. B. schwarzem Papier, Kunststoff od. dgl., und es sind zwei aufeinanderliegende Deckblätter vorgesehen, um jede Gefahr auszuschalten, dass infolge des Vorhandenseins winziger Löcher in den Deckblättern eine unerwünschte Belichtung des vordersten lichtempfindlichen Blattes erfolgt. Die Zuglasche 70 ist mit den vorderen Enden der Deckblätter nahe dem hinteren Ende des Filmpacks verbunden und erstreckt sich um das hin-   
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 44 und weiter am vorderen Ende des Behälters durch den Langschlitz 58 nach aussen.

   Zwar besteht nur eine geringe oder. überhaupt keine Gefahr, dass Licht durch den Schlitz 58 eindringt und eine unerwünschte Belichtung der lichtempfindlichen Blätter verursacht, doch wird diese Gefahr ausserdem dadurch zwangsläufig ausgeschaltet, dass die Umhüllung 64 und die Deckblätter 68 vorgesehen sind, die in erster Linie die Aufgabe haben, mit der Vorderwand 46 zusammenzuarbeiten und eine lichtundurchlässige Ab- 

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 schirmung zu bilden, durch welche die Belichtungsöffnung 56 gegen das Eindringen von Licht verschlossen wird. 



   Der beschriebene Filmpack lässt sich in einer Kamera verwenden, die eine Öffnung aufweist, durch welche die Vorlauflaschen 18 und die mit diesen verbundenen Filmverbände herausgezogen werden kön- nen. Nachdem ein Filmpack in die betreffende Kamera eingeführt worden ist, werden die Deckblätter 68 durch Ziehen an einer Zuglasche 70 entfernt, die aus dem Langschlitz 58 in der vorderen Stirnwand 54 herausragt. Hiebei werden die Deckblätter um die hintere Kante der Andrückplatte 60 herumgezogen und längs der Rückseite der Andrückplatte aus dem Behälter 44 entfernt, so dass die Öffnung 56 freigelegt und eine Belichtung der lichtempfindlichen Blätter ermöglicht wird.

   Nach der Belichtung des der Vorderwand
46 am nächsten liegenden lichtempfindlichen Blattes 12 wird die Vorlauflasche 18 mit dem ersten Trag- blatt 16, welches zum gleichen Filmverband gehört wie das nunmehr belichtete lichtempfindliche Blatt durch den Schlitz 58 aus dem Behälter 44 herausgezogen. Während sich das erste Tragblatt 16 durch den
Schlitz 58 nach aussen bewegt, wird das damit verbundene lichtempfindliche Blatt 12 um die Hinterkante der Andrückplatte herum hinter die Andrückplatte gezogen, so dass es zur Deckung mit dem Bildaufnah- meblatt 14 des betreffenden Filmverbandes kommt.

   Wenn bei dem Filmpack nach Fig. 1 das licht- empfindliche Blatt zur Deckung mit dem Bildaufnahmeblatt gebracht wird, bewegt sich der an dem ersten
Tragblatt 16 angebrachte Behälter 38 zum vorderen Ende des Bildaufnahmeblattes, und es wird bewirkt, dass das zweite Tragblatt 20 und die Vorlauflasche 30 fortschreitend von ihrem vorderen Ende aus zu ihren hinteren Enden abrollen, während das Bildaufnahmeblatt 14 im Behälter 44 im wesentlichen in Ruhe ver- bleibt. 



   Das Abrollen des zweiten Tragblattes 20 und der Vorlauflasche 30 soll längs einer Querlinie an den vorderen Enden dieser Blätter im Bereich ihrer Befestigung am ersten Tragblatt 16 beginnen, weshalb es erforderlich ist, dass das zweite Tragblatt 20 und die Vorlauflasche 30 dazu neigen, sich an dieser Stelle leichter umzulegen bzw. zu knicken oder zu falten und abzurollen. Aus diesem Grunde sind die Enden des zweiten Tragblattes und der Vorlauflasche verjüngt ausgebildet, so dass sie dem Falten oder Umknicken an ihren schmalsten Abschnitten dort, wo sie an dem ersten Tragblatt befestigt sind, den geringsten
Widerstand entgegensetzen. 



   Während das vorderste lichtempfindliche Blatt 12 um die Hinterkante der Andrückplatte herumgezogen wird, um es zur Deckung mit dem Bildaufnahmeblatt 14 zu bringen, das zum gleichen Filmverband gehört, ist es erforderlich, das zweite Blatt und die übrigen lichtempfindlichen Blätter gegenüber der Andrückplatte und dem Behälter 44 im wesentlichen festzuhalten. 



   Die Erfindung bezweckt nun, wie schon erwähnt, Massnahmen zu treffen, um das hinterste Bildaufnahmeblatt 14 gegenüber dem Behälter 44 im wesentlichen in seiner Ruhelage zu halten, während das zum gleichen Filmverband gehörende lichtempfindliche Blatt 12 zwischen dem zweiten Blatt und der Be-   hälterruckwand   48 zur Deckung mit dem zweiten Blatt gebracht wird, und um zu ermöglichen, dass die aufeinanderliegenden Blätter in Deckung miteinander aus dem Behälter herausgezogen werden.

   Die er-   findungsgemäss   zu diesem Zweck vorgesehene Einrichtung ist von einfacher Konstruktion und arbeitet zu-   verlässig ;   sie   umfasst beim   dargestellten   Ausführungsbeispiel   einen Teil der Andrückplatte 60, der an deren Vorderkante nach hinten und dann wieder nach vorn zu der Andrückplatte abgewinkelt ist, um eine nach hinten vorspringende Rampe 88 am vorderen Ende der Andrückplatte auszubilden, wobei diese Rampe das vordere Ende des hintersten Bildaufnahmeblattes 14 derart gegenüber dem Langschlitz 58 nach hinten verlagert, dass sich das vordere Ende des Bildaufnahmeblattes nicht in Flucht mit dem Langschlitz 58 befindet und dabei von der vorderen Behälterstirnwand 54 festgehalten wird,

   um eine Bewegung des Bildaufnahmeblattes während der Bewegung des ersten Tragblattes 16 und des vordersten lichtempfindlichen Blattes 12 zu verhindern. Wenn das zweite Tragblatt 20 und die Vorlauflasche 30 vollständig abgerollt und durch die Öffnung 58 herausgezogen worden sind, bewirkt ein weiteres Herausziehen des zweiten Tragblattes und der Vorlauflasche, dass das vordere Ende des Tragblattes genügend weit umgebogen wird, um es in Deckung mit dem lichtempfindlichen Blatt des gleichen Filmverbandes durch den Schlitz 58 aus dem Behälter 44 zu entfernen. 



   Die Andrückplatte 60 ist ferner an ihrem hinteren Ende mit Einrichtungen versehen, die mit den lichtempfindlichen Blättern zusammenarbeiten, um eine Bewegung der lichtempfindlichen Blätter während des Herausziehens des vordersten lichtempfindlichen Blattes aus dem Filmpack zu verhindern. Dazu dient eine scharf ausgebildete Kante 90 am hinteren Ende der Andrückplatte 60, die sich parallel zu den Vorderkanten der lichtempfindlichen Blätter 12 erstreckt. Der hintere Endabschnitt 92 der Andrückplatte ist so geformt, dass er das erste Tragblatt 16 nach hinten führt und bewirkt, dass es sich an der Vorderkante des lichtempfindlichen Blattes 12, an dem es befestigt ist, umbiegt.

   Der hintere Endabschnitt 92 

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 der Andrückplatte ist in seinem am weitesten. hinten liegenden Teil gebogen, um das Herumgleiten der lichtempfindlichen Blätter um die Hinterkante der Andrückplatte zu erleichtern. Die Form des hinteren
Endabschnittes 92 und der Kante 90 ist derart, dass eine Spannung des äussersten Tragblattes 16 bewirkt, dass sämtliche lichtempfindlichen Blätter an der Kante 90 gegen die Andrückplatte gezogen werden, woi durch gewährleistet wird,   dass'sich die lichtempfindlichen Blätter   an dieser Kante umbiegen, damit sie sich über die Kante hinwegbewegen können.

   Die lichtempfindlichen Blätter setzen wegen ihrer Steifig-   keit   diesem Umbiegen einen ausreichenden Widerstand entgegen, so dass verhindert wird, dass sich die lichtempfindlichen Blätter infolge ihrer reibenden Berührung mit dem vordersten lichtempfindlichen Blatt zusammen mit diesem bewegen, wenn dieses herausgezogen wird. Da das vorderste bzw. äusserste licht- empfindliche Blatt nicht durch irgendein anderes lichtempfindliches Blatt oder ein Tragblatt 16 an die
Kante 90 der Andrückplatte angedrückt wird und von der Kante 90 weiter entfernt ist, braucht es sich nicht in einem so starken Masse zu biegen, so dass es leichter gebogen werden kann, um sich über die
Kante hinweg zu bewegen, wenn auf dieses Blatt durch das daran befestigte erste Tragblatt 16 eine Zug- 
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Der Filmpack ist zur Verwendung in einer photographischen Kamera, z.

   B. der in Fig. 7 gezeigten ge- eignet ; die Kamera 91 umfasst Einrichtungen, um den flüssigen Inhalt des Behälters 38 jedes Filmverban- des zwischen dem betreffenden lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt auszubreiten. Dazu dienen zwei nebeneinander angeordnete Walzen 94, 96, zwischen denen das lichtempfindliche Blatt und das Bildaufnahmeblatt in gegenseitiger Deckung hindurchbewegt werden, um die Flüssigkeit auszubreiten ; diese Walzen (oder sonstige Druckorgane) können aufeinander zu vorgespannt oder in einem festen Ab- stand voneinander angeordnet sein, so dass ein fester Spalt vorhanden ist, durch den die Blätter hindurch- bewegt werden.

   Die zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt auszubreitende
Flüssigkeit ist ziemlich zähflüssig, und sie ist zwischen den beiden Blättern angeordnet, so dass sie beim   Huidurchbewegen   der   Blatter   zwischen den zum Aufbrmgen von Druck dienenden Walzen in Form einer dünnen Schicht ausgebreitet wird, deren Dicke eine Funktion des Druckes ist, der durch die erwähnten
Walzen aufgebracht wird, und die ausserdem durch das Mittelstück 24 des zweiten Tragblattes 20 be- stimmt wird, das während des Ausbreitens der Flüssigkeit zwischen den Blättern 12 und 14 liegt.

   Das Mit- telstück 24 wirkt als Maske, durch welche die Walzen in einem gegenseitigen Abstand gehalten werden und durch welche die Flächen des lichtempfindlichen Blattes und des Bildaufnahmeblattes begrenzt wer- den, innerhalb deren die Behandlung erfolgt, so dass die Fläche, innerhalb welcher die Flüssigkeit mit dem Bildaufnahmeblatt 14 in Berührung kommt, auf die Öffnung 28 in dem Mittelstück 24 begrenzt wird. 



   Wenn die Blätter zusammen mit dem dazwischen angeordneten Flüssigkeitsbehälter zwischen den
Walzen hindurchbewegt werden, wird der flüssige Inhalt des Behälters 38 aus dem Behälter herausgedrückt und gegenüber dem lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt zwischen diesen Blättern nach vorn bewegt. Um eine vollständige Verteilung der Flüssigkeit in Form einer Schicht der gewünschten Dicke innerhalb einer vorbestimmten Fläche zu   gewährleisten,   die sich vorzugsweise mit der Öffnung 28 deckt, enthält der Behälter gewöhnlich eine grössere Flüssigkeitsmenge, als sie mindestens für die Erzeugung der gewünschten Schicht benötigt wird.

   Dies macht es erforderlich,   Massnahmen   zu treffen, um einen etwaigen Flüssigkeitsüberschuss aufzufangen, der jenseits des Endes der erwünschten Fläche anfällt, um so zu verhindern, dass der Flüssigkeitsüberschuss aus dem hinteren Ende des Filmverbandes herausgequetscht wird. Zum Aufheben und Festhalten dieses Flüssigkeitsüberschusses dienen ein nachlaufender Endabschnitt 26 des zweiten Tragblattes 20 und der entsprechende nachlaufende Endabschnitt des lichtempfindlichen Blattes 12. Bei der schon erwähnten alternativen Ausbildungsform, bei der sich das erste Tragblatt 16 hinter dem lichtempfindlichen Blatt über dessen hinteres Ende hinaus erstreckt, arbeitet der hintere Endabschnitt des ersten Tragblattes mit dem hinteren Endabschnitt 26 zusammen, um die überschüssige Behandlungsflüssigkeit aufzunehmen und festzuhalten.

   Es sind ferner Vorkehrungen getroffen, um die den Flüssigkeitsüberschuss aufnehmenden hinteren Endabschnitte der Blätter in einem   gegenseiti-   gen Abstand zu halten, während sie zwischen den Druckwalzen hindurchlaufen, so dass ein Raum vorhanden ist, in dem die überschüssige Flüssigkeit zwischen den hinteren Endabschnitten gesammelt werden kann. Hiezu dienen zwei Abstandsstücke 98, die gemäss Fig. 3 am hinteren Endabschnitt 26 in der Nähe seiner Ränder befestigt sind. Wenn der Filmverband in Verbindung mit in einem festen Mindestabstand voneinander angeordneten Druckwalzen benutzt werden soll, wobei dieser Mindestabstand grösser ist als die kombinierte Dicke der beiden den Flüssigkeitsüberschuss aufnehmenden hinteren Endabschnitte, sind die Abstandsstücke 98 möglicherweise nicht erforderlich. 



   Die Andrückplatte 60 ist im Filmpack vorgesehen, um die lichtempfindlichen Blätter 12 zum Zwecke der Belichtung durch die Öffnung 56 in der Vorderwand 46 des Behälters in der richtigen Lage zu unter- 

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 stützen. In der Kamera sind nachgiebige Teile, wie Federn, vorgesehen, um die Andrückplatte in Richtung auf die Vorderwand 46 vorzuspannen ; zu diesem Zweck sind in der   RUckwand   des Filmpacks dort, wo die Seitenwände 50 mit der Rückwand 48 zusammentreffen, Öffnungen 100 ausgebildet, die es innerhalb der Kamera vorgesehenen nachgiebigen Teilen ermöglichen, an den Flanschen 62 der Andrückplatte 60 anzugreifen und so die Andrückplatte in Richtung auf die Vorderseite des Filmpacks vorzuspannen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Filmpack mit wenigstens einem in einem Behälter angeordneten Filmverband, der in dem Behäl- ter der Belichtung ausgesetzt und nach erfolgter Belichtung zum Zwecke der Weiterbehandlung durch ei- nen Langschlitz in der vorderen Stirnwand des Behälters aus diesem herausgezogen wird und dabei mit wenigstens einer Fläche mit einer anliegenden Fläche eines im Behälter verbleibenden Blattes in Rei- bungsverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende des im Behälter (44) verbleibenden Blattes (14) in der Nähe des Langschlitzes (58) seitlich senkrecht zur Längserstreckung des Langschlitzes gegen diesen versetzt liegt.

Claims (1)

  1. 2. Filmpack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Behälters (44) ein Führungsteil (88) vorgesehen ist, der die vorderen Enden der im Behälter verbleibenden Blätter seitlich vom Langschlitz (58) gegen die hintere Behälterwand (48) drückt.
    3. Filmpack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsteil als eine Rampe (88) ausgebildet ist, die den Langschlitz (58) übergreifend in den Verschiebungsweg der durch den Langschlitz (58) zu ziehenden Blätter hineinragt.
    4. Filmpack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (44) durch eine parallel zu Vorder- und RUckwand verlaufende Platte (60) in zwei die lichtempfindlichen Blätter bzw. die bildaufnehmenden Blätter enthaltende Kammern unterteilt ist, wobei diese Platte (60) als Andrückplatte dient und die lichtempfindlichen Blätter (12) unter Druck gegen die mit einer Belichtungsöffnung (56) ausgestattete Vorderwand (46) des Behälters (44) hält, und dass die Rampe (88) an einem Ende der Andrückplatte (60) angeordnet ist, in Richtung auf die bildaufnehmenden Blätter vorsteht und mit ihrer höchsten Kante tiefer als der Langschlitz (58) liegt.
    5. Filmpack nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (88) von'der Andrückplatte (60) im Querschnitt dreieckförmig abgebogen ist.
    6. Filmpack nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindlichen Blätter (12) mit ihren Tragblättern (16) um die dem Langschlitz (58) gegenüberliegende Endkante (90) der Andruckplatte (60) geführt sind.
    7. Filmpack nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das der Rampe (88) gegenüberliegende Ende der Andrückplatte (60) rechtwinkelig in die die bildaufnehmenden Blätter (14) aufnehmende Kammer abgebogen ist und dass der abgebogene Endabschnitt der Abbiegung eine gegen die hintere Stirnwand vorstehende gekrümmte Führungsfläche (92) aufweist.
    8. Filmpack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfläche (92) der Andrückplatte (60) nahe der hinteren Behälterstirnwand (52) liegt und dass die Endkante (90) zurückversetzt ist.
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