DE3501554C2 - - Google Patents

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DE3501554C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Bildaufzeichnungsgerät mit einer Bildaufnahmeeinrichtung zur Erzeugung eines einem Bild entsprechenden Bildaufnahmesignals, einer Einstelleinrichtung zur Steuerung des Belichtungszustands der Bildaufnahmeeinrichtung mit Hilfe gespeicherter Energie und einer zur Aufzeichnung eines Videosignals auf einem Aufzeichnungsträger entsprechend dem Bildaufnahmesignal der Bildaufnahmeeinrichtung vorgesehenen Aufzeichnungseinrichtung, die einen relativ zum Aufzeichnungsträger bewegbaren Aufzeichnungskopf, eine Kopfversetzungsvorrichtung zur Verstellung des Aufzeichnungskopfes relativ zum Aufzeichnungsträger und eine Vorspannvorrichtung zum Antrieb der Kopfversetzungsvorrichtung aufweist.
Aus der DE 29 16 387 A1 ist ein Bildaufzeichnungsgerät dieser Art in Form einer Videokamera mit einem Festkörper- Bildsensor als Bildaufnahmeeinrichtung, einer Betätigungs- und Einstelleinrichtung zur Steuerung des Belichtungszustands des Bildsensors und einer zur Aufzeichnung eines Videosignals auf Aufzeichnungsspuren eines scheibenartigen magnetischen Aufzeichnungsträgers vorgesehenen Aufzeichnungseinrichtung bekannt, die einen bewegbaren Aufzeichnungskopf mit einem Kopf-Verstellmechanismus und einer zugehörigen Antriebseinrichtung aufweist.
Bei diesem Bildaufzeichnungsgerät wird zur Ermöglichung einer Einzelbildaufzeichnung bei möglichst geringer Inanspruchnahme des Aufzeichnungsträgers in einer ersten Aufzeichnungsbetriebsart auch bei fortlaufender Betätigung eines Auslöseelements und damit einhergehender fortlaufender Erzeugung von Aufzeichnungsauslösesignalen nur ein einziges Stehbild aufgezeichnet, während in einer zweiten Aufzeichnungsbetriebsart bei einer solchen fortlaufenden Erzeugung der Aufzeichnungsauslösesignale die Aufzeichnung einer kontinuierlichen Folge von Einzelbildern in vorgegebenen Intervallen fortgesetzt werden kann, bis zur Beendigung der Betätigung des Auslöseelements die Erzeugung der Aufzeichnungsauslösesignale endet. Diese beiden Betriebsarten lassen sich hierbei durch Umschalten je nach Motiv und gewünschter Darstellung auswählen. Zur Vermeidung von Doppelaufzeichnungen ist eine Detektoreinrichtung vorgeschlagen, mit deren Hilfe vor einer beabsichtigten Aufzeichnung ermittelt werden kann, ob eine hierfür in Betracht gezogene Aufzeichnungsspur bereits eine Bildaufzeichnung enthält. Die vorgesehene Antriebseinrichtung des Bildaufzeichnungsgeräts ist jedoch nicht in der Lage, verschiedene Verstellaufgaben zu bewältigen.
Aus der DE 33 04 249 A1 ist ebenfalls eine Videokamera mit einem Festkörper-Bildsensor als Bildaufnahmeeinrichtung, einer Betätigungs- und Einstelleinrichtung zur Belichtungssteuerung und einer nicht näher offenbarten Aufzeichnungseinrichtung zur Aufzeichnung von Videosignalen auf einem magnetischen Aufzeichnungsträger bekannt, bei der ein Einzelbild-Aufnahmebetrieb und ein kontinuierlicher Bildaufnahmebetrieb wählbar sind. Im Einzelbild-Aufnahmebetrieb erfolgt die Belichtungssteuerung durch Steuerung der jeweiligen Belichtungszeit des Bildsensors mit Hilfe einer Verschlußeinrichtung, während im kontinuierlichen Bildaufnahmebetrieb die Verschlußeinrichtung gesperrt wird und die Belichtungssteuerung durch Steuerung der Signalakkumulationszeit des Bildsensors erfolgt. Auf diese Weise können qualitativ hochwertige Einzelbildaufnahmen erhalten werden ohne den üblichen kontinuierlichen Bildaufnahmebetrieb mit unnötig hohem Aufwand durchführen zu müssen. Aus hier ist lediglich eine übliche Antriebseinrichtung vorgesehen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Bildaufzeichnungsgerät der eingangs genannten Art mit einem möglichst einfach aufgebauten, jedoch umfassenden Antrieb auszustatten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorspannvorrichtung eine gemeinsame Antriebsquelle zum Antrieb der Kopfversetzungsvorrichtung und Vorspannen der Einstelleinrichtung zur Energiespeicherung zum Photographieren aufweist, über die der Antriebsvorgang der Kopfversetzungsvorrichtung und der Energie-Speichervorgang der Einstelleinrichtung in zeitlich verschachtelter Weise (Time-Sharing-Betrieb) steuerbar ist.
Auf diese Weise kann sowohl der Kopf-Verstellmechanismus als auch die Betätigungs- und Einstelleinrichtung von einer einzigen gemeinsamen Antriebseinrichtung betrieben und damit der mit der Verwendung unterschiedlicher, den jeweiligen Stellgliedern des Aufzeichnungsgeräts zugeordneter Antriebsquellen verbundene hohe konstruktive Aufwand und Stromverbrauch vermieden werden, wobei durch den zeitlich verschachtelten Time-Sharing-Betrieb der Antriebseinrichtung gewährleistet ist, daß die Antriebseinrichtung trotz ihrer Mehrfachaufgabe jeweils nur in geringem Maße belastet und dementsprechend leicht und kompakt dimensioniert werden kann.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung dargelegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Schrägansicht eines den Aufzeichnungsträger aufnehmenden Behälters gemäß den Ausführungsbeispielen des Bildaufzeichnungsgeräts,
Fig. 2 eine Schrägansicht eines Ausführungsbeispiels des Bildaufzeichnungsgeräts mit einer Darstellung der wesentlichen mechanischen Teile des Belichtungssystems,
Fig. 3A und 3B eine Aufzugwelle gemäß Fig. 2 mit zugeordneten weiteren Teilen in einer Lage, bei der ein Vorspannvorgang abgeschlossen ist, bzw. in einer Lage unmittelbar nach Beginn des Vorspannvorgangs.
Fig. 4 eine Schrägansicht eines Ausführungsbeispiels mit einer Darstellung der mechanischen Gestaltung einer Scheiben- und Kopfantriebseinheit,
Fig. 5 ein Blockschaltbild eines elektrischen Schaltungssystems des Bildaufzeichnungsgeräts,
Fig. 6 ein Blockschaltbild eines Teils des elektrischen Schaltungssystems gemäß Fig. 5 mit einer Zeitsteuerschaltung, einer Aufzugsmotor-Steuerschaltung und einer Verschlußsteuerschaltung,
Fig. 7 Zeitverläufe von Eingangs- und Ausgangssignalen des elektrischen Schaltungssystems gemäß Fig. 5,
Fig. 8 ein Blockschaltbild eines elektrischen Schaltungssystems gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel zur Verdeutlichung einer Umschaltung zwischen einer Einzelbildaufnahme-Betriebsart und einer Reihenbildaufnahme-Betriebsart,
Fig. 9 eine schematische Darstellung der mechanischen Gestaltung einer automatischen Scharfeinstellvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungs­ beispiel,
Fig. 10 ein Blockschaltbild eines elektrischen Schaltungssystems der automatischen Scharfeinstellvorrichtung gemäß Fig. 9,
Fig. 11 Zeitverläufe von Eingangs- und Ausgangssignalen des elektrischen Schaltungssystems gemäß Fig. 10,
Fig. 12 eine Schaltungsanordnung zur Ergänzung des elektrischen Schaltungssystems gemäß Fig. 10 zur Umschaltung zwischen einer Einzelbildauf­ nahme-Betriebsart und einer Reihenbildaufnahme- Betriebsart.
Die Fig. 1 zeigt ein Beispiel für ein Aufzeichnungsträgermaterial bzw. einen Aufzeichnungsträger, der bei Ausführungsbeispielen des Bildaufzeichnungsgeräts bzw. der Videoaufzeichnungskamera verwendet werden kann. Als Aufzeichnungsträger wird eine flexible Magnetscheibe bzw. Magnetspeicherscheibe 1 verwendet. An dem Mittelteil der Scheibe 1 ist ein Mittelkern bzw. eine Nabe 2 befestigt, die zur Kopplung mit einer nachfolgend beschriebenen Antriebsspindel gestaltet ist. Die Nabe 2 ist mit einer Fünfeck-Öffnung mit fünf Seitenflächen versehen, die in der Mitte der Nabe 2 ausgebildet ist. Die Nabe 2 ist so gestaltet, daß sie mit der Antriebsspindel an drei Seitenflächen 2a, 2b und 2c der fünf Seitenflächen der fünfeckigen Öffnung in Andruckberührung kommt. An der Rückseite der Nabe 2 ist ein magnetisierbares Teil 2d befestigt, das durch einen Magneten angezogen werden kann, der an einem Flansch der Antriebsspindel angebracht ist. Ein magnetisierbarer Stift 2e ist zum Erzeugen eines Drehphasensignals gestaltet, das je Umdrehung der Scheibe 1 einen Impuls ergibt.
Die Scheibe 1 ist drehbar in einer Kassette 3 aufgenommen, die Öffnungen 3a und 3b hat. Die Kassette 3 ist auch mit Paßöffnungen 3c und 3d zum Festlegen einer Kassetteneinlegestellung in einer an der Kamera ausgebildeten Einlegekammer versehen. An der Kassette 3 ist ein Aufzeichnungssperrfinger 3e ausgebildet. Die Kamera ist so gestaltet, daß die Aufzeichnung von Signalen auf die Scheibe 1 nur dann möglich ist, wenn der Aufzeichnungssperrfinger 3e an der Kassette 3 bleibt, und nicht mehr möglich ist, wenn der Aufzeichnungssperrfinger 3e beseitigt ist. Am Umfang eines an der Kassette 3 angeordneten Zählers 4 sind Ratschenzähne 4a ausgebildet. Ein Rastglied 5 aus einem elastischen Material kommt mit einem Rastteil 5a mit den Ratschenzähnen 4a in Eingriff. Gemäß der nachfolgenden Beschreibung wird der Zähler 4 um einen vorbestimmten, einem einzelnen Zahn entsprechenden Winkel gedreht, wenn ein Aufzeichnungskopf von einer Aufzeichnungsstelle zu einer weiteren versetzt wird, nachdem an der Aufzeichnungsstelle auf der Scheibe 1 ein Signal aufgezeichnet wurde. Eine an einer Zählerstellöffnung 4b ausgebildete Keilnut 4c dient dazu, durch ihre Drehphase bzw. Drehstellung eine zu erwartende nächste Aufzeichnungsstelle an der Scheibe 1 anzuzeigen. Dadurch ist an einer am Gehäuse der Kassette 3 ausgebildeten Skala die Anzahl von schon beschrifteten Aufzeichnungsspuren oder noch für die Aufzeichnung verbliebenen Spuren ablesbar.
Bei dem hier beschriebenen besonderen Ausführungsbeispiel sind auf der Scheibe 1 die Aufzeichnungsspuren konzentrisch ausgebildet.
Gemäß Fig. 2 sind ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Videoaufzeichnungskamera und insbesondere die wichtigen Teile eines Belichtungssystems derselben folgendermaßen gestaltet: als Bildaufnahmevorrichtung wird beispielsweise ein Ladungskopplungs- bzw. CCD-Festkörper-Bildsensor 11 verwendet. Eine Verschlußgrundplatte 12 ist mit einer Belichtungsöffnung bzw. einem Fenster 12a versehen. Der Bildsensor 11 ist hinter dem Fenster 12a so angeordnet, daß ein Lichtempfangsteil 11a dem Fenster zugewandt ist. An der Vorderseite der Verschlußgrundplatte 12 sind ein vorderes und ein hinteres Verschlußblatt 13 bzw. 14 zu einer vertikalen Bewegung in bezug auf das Fenster 12a angeordnet. Diese Verschlußblätter 13 und 14 sind an den vorderen Enden von Armen 15 und 16 bzw. 17 und 18 angebracht, die jeweils an Achsen 15a und 16a bzw. 17a und 18a über der Grundplatte 12 verschwenkbar sind und die zusammen mit den Verschlußblättern 13 und 14 jeweils einen Parallelgelenkmechanismus bilden. An den Armen 15 und 17 sind ferner Blattbewegungs- Federn 15c und 17c angebracht. Weiterhin sind an den Armen 15 und 17 Anzugsteile bzw. Anker 15d und 17d angebracht. An der Verschlußgrundplatte 12 sind Blatthalte- Elektromagneten 67 und 68 befestigt, die durch das Anziehen der Anker 15d und 17d die Verschlußblätter 13 und 14 in den in der Fig. 4 gezeigten Stellungen halten, nämlich die Federn 15c und 17c in einem gespannten bzw. Aufzugszustand halten. Jeder der Elektromagneten 67 und 68 ist mit einer um einen Permanentmagneten gewickelten Wicklung versehen und derart gestaltet, daß bei dem Erreger der Wicklung die Anker 15d bzw. 17d aus der Anziehung durch den Permanentmagneten gelöst werden.
An der Verschlußgrundplatte 12 ist an einer Achse 19d schwenkbar ein Verschlußaufzugshebel 19 angebracht. Ein Armteil 19a des Verschlußaufzugshebels 19 greift an einem Armteil 24e eines nachfolgend beschriebenen Hauptantriebshebels 24. Andere Armteile 19b und 19c des Verschlußaufzugshebels 19 greifen bei einer Uhrzeigerschwenkung desselben an Stiften 15b und 17b an, die an den Armen 15 und 17 angebracht sind. Wenn mittels des Verschlußaufzugshebels 19 die Arme 15 und 17 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt werden, werden die Federn 15c und 17c für die Bewegung der Verschlußblätter gespannt. Ein bewegbarer Spiegel 21 ist für einen Sucher vorgesehen. Wenn keine Bildaufnahme erfolgt bzw. ein aufzuzeichnendes Objekt beobachtet wird, wird von dem Spiegel 21 auf bekannte Weise ein von einem Aufnahmeobjektiv her kommender Lichtstrom zu dem Sucher hin reflektiert. Der Spiegel 21 ist um eine Achse 22 verschwenkbar. An einer Seite des Spiegels 21 ist ein Spiegelstellstift 21a ange­ bracht.
Eine Grundplatte 23 dient zur Halterung von Hebeln und dergleichen, die für das Verstellen des Spiegels vorgesehen sind. Der Hauptantriebshebel 24 ist verschwenkbar mittels einer Achse 24a gelagert, die an der Grundplatte 23 angeordnet ist, und wird mittels einer Feder 25 zu einer Gegenuhrzeigerdrehung um die Achse 24a vorgespannt. Ferner ist mittels der Achse 24a verschwenkbar auch ein Spiegelstellhebel 28 gelagert, der mittels einer Feder 29 zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinn vorgespannt ist. Ein Armteil 28a des Spiegelstellhebels 28 greift an dem Spiegelstellstift 21a an und schwenkt durch seine Gegenuhrzeigerbewegung den Spiegel 21 im Uhrzeigersinn um die Achse 22. Ein Verriegelungshebel 30 ist schwenkbar an einer Achse 30a gelagert, die an einem Armteil 24b des Hauptantriebshebels 24 angebracht ist, und wird mittels einer Feder 31 zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinn vorgespannt. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Aufzugsabschlußzustand greift ein abgebogener Teil 30b des Verriegelungshebels 30 an einem Stufenteil 28b des Spiegelstellhebels 28 an. Ein Haltehebel 26 ist verschwenkbar an einer Achse 26a gelagert, die an der Grundplatte 23 angebracht ist, und wird mittels einer Feder 27 zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinn vorgespannt. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Zustand steht ein an dem vorderen Ende des Haltehebels 26 ausgebildeter Stufenteil 26b mit einem Armteil 24c des Hauptantriebshebels 24 in Eingriff. Ein Spiegelhochstellungs- Lösehebel 32 ist verschwenkbar an einer Achse 23a gelagert, die an der Grundplatte 23 angebracht ist, und wird mittels einer Feder 33 zur Schwenkung im Uhrzeigersinn vorgespannt. Ein Ende 23b des Lösehebels 32 greift an einem Endteil 62b eines Spiegelsenkungs-Steuerhebels 62 an. Ein zweites Ende 32c des Lösehebels 32 ist so gestaltet, daß es mit einem Ende 30c des Verriegelungshebels 30 in Eingriff steht, wenn der Spiegel 21 hochgeschwenkt ist. An der Grundplatte 23 ist ferner ein Aufzugswellen-Entriegelungshebel 34 angebracht, der verschwenkbar an einer Achse 34a gelagert ist und mittels einer Feder 35 zu einer Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist. Ein Ende 34b des Hebels 34 stößt gegen ein Ende 60b eines Aufzugswellen-Verriegelungshebels 60, der im folgenden beschrieben wird. Wenn der Spiegel 21 hochgeschwenkt wird, stößt der Spiegelstellstift 21a gegen ein Ende 34c des Entriegelungshebels 34, wodurch dieser im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Wenn der Spiegel 21 vollständig hochgeschwenkt ist, erzeugt ein Schalter 20 ein Spiegelhochschwenkabschlußsignal dadurch, daß durch einen an einer Seite des Spiegels 21 angebrachten Stift 21b an dem Schalter 20 ein Kontakt 20a mit einem weiteren Kontakt 20b in Berührung gebracht wird.
An einer weiteren Grundplatte 36 ist ein Elektromagnet 37 für das Einleiten des Hochschwenkens des Spiegels und dergleichen angebracht. Der Elektromagnet 37 besteht aus einem Permanentmagneten 37a und einer Wicklung 37b. Wenn die Wicklung 37b erregt wird, wird die Anziehungskraft des Permanentmagneten 37a aufgehoben. Ein Aufzugshebel 38 ist schwenkbar an einer an der Grundplatte 36 angebrachten Achse 38a gelagert und derart gestaltet, daß während eines Aufzugsvorgangs sein vorderer Endteil 38b durch einen Stift 56c eines nachfolgend beschriebenen Hauptaufzugshebels 56 zu einer Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn angestoßen wird. Der vordere Endteil 38b des Aufzugshebels 38 ist auch so gestaltet, daß er an einem Armteil 24d des Hauptantriebshebels 24 angreift. Ein Starthebel 41 ist verschwenkbar an einer an der Grundplatte 36 angebrachten Achse 41a gelagert und durch eine Feder 42 zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinn vorgespannt. An einem Ende 41d des Starthebels 41 ist ein Anzugsteil bzw. Anker 43 angebracht, der zu einem Anzug durch den Elektromagneten 37 gestaltet ist. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Zustand sitzt der Anker 43 durch die Anziehungskraft des Elektromagneten 37 auf diesem auf. Der Starthebel 41 ist mit einem Armteil 41b, der an einem an dem Aufzugshebel 38 angebrachten Stift 38c angreift, und mit einem weiteren Armteil 41c versehen, der an einem Ende 26c an einem Ende 26c des Haltehebels 26 angreift. Ein Blendenbetätigungshebel 39 ist verschwenkbar an einer an der Grundplatte 36 angebrachten Achse 39a gelagert und durch eine Feder 40 zu einer Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Blendenbetätigungshebel 39 ist mit einem an einem Ende des Hebels ausgebildeten hochgebogenen Teil 39c versehen, der an einem Armteil 28c des Spiegelstellhebels 28 angreift. Ferner ist der Blendenbetätigungshebel 39 mit einem nach unten gebogenen Teil 39b versehen, der so gestaltet ist, daß auf bekannte Weise die Blendenöffnung einer in einem nicht gezeigten Aufnahmeobjektiv angeordneten Blende geschlossen wird, wodurch ein erwünschter Blendenwert bzw. eine erwünschte Öffnungsgröße erzielt werden kann.
Ein als Antriebsquelle eingesetzter Motor 51 ist für den Antrieb einer Aufzeichnungskopf-Versetzungsvorrichtung sowie zum Spannen bzw. für den Aufzug der vorangehend genannten verschiedenen Vorrichtungen ausgebildet. Die Antriebskraft des Motors 51 wird über ein Getriebe 52 zu einem Zahnrad 53 übertragen. An einer nicht gezeigten Grundplatte ist drehbar eine Aufzugswelle 54 gelagert. Mit der Aufzugswelle 54 sind als eine Einheit das Zahnrad sowie Nocken 55, 57, 58 und 59 verbunden. Der Hauptaufzugshebel 56 ist verschwenkbar an einer Achse 56a gelagert und mittels einer nicht gezeigten Feder zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Hauptaufzugshebel 56 ist mit einem Nockenfolgerstift 56b versehen, der ständig gegen den Nocken 55 stößt. Der Hauptaufzugshebel 56 ist ferner mit einem an dem vorderen Endteil des Hebels angebrachten Stift 56c ausgestattet, der zum Anstoß an den Armteil bzw. Endteil 38b des Aufzugshebels 38 gestaltet ist. Wenn der Hauptaufzugshebel 56 durch eine Uhrzeigerdrehung des Nockens 55 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wird auch über den Stift 56c der Aufzugshebel 38 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt.
Der Aufzugswellen-Verriegelungshebel 60 ist verschwenkbar an einer Achse 65 gelagert und durch eine Feder 61 zur Schwenkung im Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Verriegelungshebel 60 ist mit einem an dem vorderen Ende des Hebels angebrachten Radteil 60a versehen, der gegen den Umfang des Nockens 57 stößt. Das Ausläufer-Ende 60b des Verriegelungs­ hebels 60 stößt gegen das eine Ende 34b des Entriegelungshebels 34. Der Verriegelungshebel 60 ist ferner mit einem nahe dem Ausläufer-Ende des Hebels angebrachten Schalterbetätigungsstift 60c versehen, der Kontakte 63a bzw. 64a von im folgenden beschriebenen Schaltern 63 bzw. 64 betätigt. Der Nocken 57 ist an der Aufzugswelle 54 befestigt und mit einer Ausnehmung 57a versehen. Auf den Abschluß eines Aufzugsvorgangs bei dem in Fig. 2 gezeigten Mechanismus für das Herbeiführen einer Belichtung fällt der Rastteil 60a an dem Vorderende des Verriegelungshebels 60 in die Ausnehmung 57a, wodurch die Aufzugswelle 54 verriegelt wird. Der Spiegelsenkungs-Steuerhebel 62 ist verschwenkbar auf die gleiche Weise wie der Aufzugswellen-Verriegelungshebel 60 an der Achse 65 gelagert. Ein Ende 62a des Steuerhebels 62 ist so gestaltet, daß es gegen eine Ausnehmung 58a des Nockens 58 gestoßen wird, während ein zweites Ende 62a an den Armteil bzw. das Ende 32b des Entriegelungshebels 32 stößt. Der an der Aufzugswelle 54 angebrachten Nocken 59 ist mit einem Vorsprung 59a versehen. Während der Drehung des Nockens 59 stößt dieser Vorsprung 59a gegen einen Armteil 131b eines Klinkenstellhebels 131, der einen Teil einer Kopfversetzungsvorrichtung bildet. Hierdurch wird der Klinkenstellhebel 131 an einer Achse 131a entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2 geschwenkt. Ein Zählerstellachsen-Verriegelungshebel 66 ist derart gestaltet, daß er an einer Achse 66a durch eine nach links gemäß Fig. 2 (bzw. nach rechts gemäß Fig. 4) gerichtete Ausschubbewegung einer Zählerstellwelle 126 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wobei ein vorstehender Teil 66b am vorderen Ende des Verriegelungshebels 66 angestoßen wird, wenn die Phase bzw. Drehstellung der in Fig. 1 gezeigten Keilnut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 nicht mit der Phase eines Keilvorsprungs 126b übereinstimmt, der an einem Nabenteil 126a an dem vorderen Ende der Zählerstellwelle 126 ausgebildet ist, die an der Kamera angebracht ist (siehe Fig. 4). Am anderen Ende des Verriegelungshebels 66 ist ein Stift 66c angebracht. Wenn der Verriegelungshebel 66 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt, erzwingt der Stift 66c durch das Schieben an dem Ende 60b des Aufzugswellen- Verriegelungshebels 60 eine Schwenkung desselben entgegen dem Uhrzeigersinn. Infolgedessen wird auch dann, wenn der Rastteil 60a an dem vorderen Ende des Verriegelungshebels 60 in die Ausnehmung 57a des Nockens 57 greift, der Rastteil 60a aus der Ausnehmung 57a gelöst. Durch den Stift 60c des Verriegelungshebels 60 werden gemäß den vorstehenden Ausführungen die Schalter 63 und 64 geschaltet.
Nach Fig. 3A ist dann, wenn der Rastteil 60a an dem vorderen Ende des Verriegelungshebels 60 in die Ausnehmung 57a des Nockens 57 greift, der Schalter 63 eingeschaltet, während der andere Schalter 64 ausgeschaltet ist. Wenn nach Fig. 3a der Rastteil 60a aus der Ausnehmung 57a herausgenommen ist, ist der Schalter 63 ausgeschaltet, während der Schalter 64 eingeschaltet ist.
In der Fig. 2 ist mit 101 eine Scheiben- und Kopfantriebseinheit bezeichnet, während mit 102 ein Scheibendrehmotor bezeichnet ist. Diese Elemente werden nachfolgend beschrie­ ben.
Anhand der Fig. 3A und 3B in Verbindung mit Fig. 2 ist die Funktionsweise des Mechanismus bzw. der Vorrichtung zum Herbeiführen der Belichtung folgendermaßen zu beschreiben: wenn bei dem in Fig. 2 dargestellten Aufzugsabschlußzustand die Wicklung 37b des Elektromagneten 37 erregt wird, wird der Anzug des Ankers 43 aufgehoben. Durch die Vorspannungskraft der Feder 42 wird der Starthebel 41 im Uhrzeigersinn geschwenkt. Dadurch bewirkt der Armteil 41c des Starthebels 41 eine Schwenkung des Haltehebels 26 entgegen dem Uhrzeigersinn. Diese Schwenkung des Haltehebels 26 löst den Stufenteil 26b von dem Ausläufer-Ende 24c des Hauptantriebshebels 24. Die Vorspannungskraft der Feder 25 bewirkt dann eine Schwenkung des Hauptantriebshebels 24 entgegen dem Uhrzeigersinn. An dem Armteil 24b des Hauptantriebshebels 24 wird daraufhin das Anstoßen gegen den Armteil 19a des Verschlußaufzugshebels 19 aufgehoben. Da ferner zu diesem Zeitpunkt der Stufenteil 28b des Spiegelstellhebels 28 mit dem abgebogenen Teil 30b des Verriegelungshebels 30 noch in Eingriff bleibt, schwenkt zusammen mit dem Hauptantriebshebel 24 der Spiegelstellhebel 28 entgegen dem Uhrzeigersinn. Auf diese Weise wird über den Stift 21a an dem Spiegel 21 der Spiegel hochgeschwenkt. Währenddessen bewirkt der Armteil 28c des Spiegelstellhebels 28 eine Schwenkung des Blendenbetätigungshebels 39 im Uhrzeigersinn. Der heruntergebogene Teil 39b des Spiegelbetätigungshebels 39 schließt dadurch die Blende des nicht gezeigten Aufnahmeobjektivs auf einen vorbestimmten Wert. Durch die Gegenuhrzeigerschwenkung des Hauptantriebshebels 24 wird der Anstoß des Armteils 19a des Verschlußaufzugshebels 19 gegen den Armteil 24e des Hauptantriebshebels 24 aufgehoben. Wenn auf diese Weise der Verschlußaufzugshebel 19 freigegeben ist, können die Arme 15 und 17 schwenken, so daß die Verschlußblätter 13 und 14 ablaufen können. Bei der Ankunft des Spiegels 21 in seiner Hochschwenkungs-Endstellung bewirkt der Stift 21a an dem Spiegel 21 über den Aufzugswellen- Entriegelungshebel 34 eine Schwenkung des Aufzugswellen- Verriegelungshebels 60 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird der Rastteil 60a des Verriegelungshebels 60 aus der Ausnehmung 57a des Nockens 57 gelöst. Zu diesem Zeitpunkt wird der Schalter 63 ausgeschaltet, während die Schalter 64 und 20 eingeschaltet werden.
Wenn darauffolgend die Wicklung des Elektromagneten 67 synchron mit einem Auslesen des Ausgangssignals des Bildsensors erregt wird, wird der Arm 15 freigegeben, damit das vordere Verschlußblatt 13 durch die Kraft der Feder 15c abläuft. Danach wird nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer die Wicklung des Elektromagneten 68 erregt, um den Arm 17 freizugeben. Wenn der Arm 17 auf diese Weise freigegeben ist, bewirkt die Kraft der Feder 17c, daß das hintere Verschlußblatt 14 abläuft. Durch diese Bewegung der Verschlußblätter 13 und 14 wird der Bildsensor 11 belichtet.
Mit dieser Belichtung des Bildsensors 11 wird gemäß dem Ausgangssignal des Bildsensors 11 ein Halbbild- oder Vollbildbereich eines Videosignals auf der Magnetspeicherscheibe 1 aufgezeichnet. Auf den Abschluß der Aufzeichnung des Videosignals hin beginnt die Stromversorgung des Motors 51. Dadurch wird die Aufzugswelle 54 im Uhrzeigersinn gedreht. Nach Fig. 3B wird bei der Drehung der Aufzugswelle 54 zuerst der vordere Endteil 62a des Spiegelsenkungs-Steuerhebels 62 durch den Vorsprung 58a des Nockens 58 angestoßen. Damit wird der Steuerhebel 62 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 3B geschwenkt. Der Endteil 62b des Steuerhebels 62 bewirkt eine Schwenkung des Spiegelhochschwenkungs-Entriegelungshebels 32 im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig. 2. Dann stößt der Endteil 32c des Entriegelungshebels 32 gegen das eine Ende 30c des Verriegelungshebels 30, wodurch dieser entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Der angebogene Teil 30b des Verriegelungshebels 30 wird von dem Stufenteil 28b des Spiegelstellhebels 28 gelöst. Dadurch kann der Spiegelstellhebel 28 durch die Vorspannungskraft der Feder 29 im Uhrzeigersinn schwenken. Diese Uhrzeigerschwenkung des Spiegelstellhebels 28 bringt den Spiegel 21 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurück. Während der Schwenkung des Spiegelstellhebels 28 im Uhrzeigersinn wird auch durch die Vorspannungskraft der Feder 40 der Blendenbetätigungshebel 39 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückgebracht.
Der Motor 51 läuft weiter um. Dadurch wird ungefähr vor dem Ende einer ersten Halbdrehung der Aufzugswelle 54 durch den Nocken 59 die Kopfversetzungsvorrichtung vorgespannt, wie es nachfolgend ausführlicher erläutert wird. Mit der weiteren Drehung der Aufzugswelle 54 zum Beenden der restlichen halben Umdrehung wird dann, wenn gerade eine Umdrehung der Aufzugswelle 54 abgeschlossen ist, die Drehung des Motors 51 angehalten. Während der letzteren Halbdrehung der Aufzugswelle 54 wird durch den Nocken 55 der Hauptaufzugshebel 56 im Uhrzeigersinn geschwenkt. Dadurch bewirkt der Stift 56c des Hauptaufzugshebels 56 eine Schwenkung des Aufzugshebels 38 entgegen dem Uhrzeigersinn. Damit stößt der vordere Endteil 38b des Aufzugshebels 38 gegen den Armteil 24d des Hauptantriebshebels 24. Ferner stößt der Stift 38c an dem Hebel 38 gegen einen Seitenteil des Starthebels 41. Diese Hebel 24 und 41 werden damit jeweils in den in Fig. 2 gezeigten Zustand zurückgebracht. Das heißt, der Starthebel 41 wird entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß der Anker 43 des Starthebels 41 durch den Elektromagneten 37 angezogen wird. Der Hauptantriebshebel 24 wird im Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß der Stufenteil 26b des Haltehebels 26 mit dem Armteil 24c in Eingriff kommt, wodurch der Haupt­ antriebshebel 24 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung verriegelt wird. Ferner kommt zu diesem Zeitpunkt der abgebogene Teil 30b des Verriegelungshebels 30, der an dem Armteil 24b des Hauptantriebshebels 24 angebracht ist, mit dem Stufenteil 28b des Spiegelstellhebels 28 in Eingriff. Dadurch wird die Feder 25 gespannt. Ferner wird zugleich der Armteil 19a des Verschlußaufzugshebels 19 durch den Armteil 24e des Hauptantriebshebels 24 angeschoben, wodurch der Verschlußaufzugshebel 19 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Dabei werden durch die Armteile 19b und 19c des Verschlußaufzugshebels 19 die Stifte 15b und 17b der Arme 15 und 17 verschoben. Hierdurch werden die Arme 15 und 17 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Infolgedessen werden die Verschlußblätter 13 und 14 und die Arme 15, 16, 17 und 18 in ihre in Fig. 2 gezeigten Stellungen zurückgebracht. Danach sind die Federn 15c und 17c gespannt. Bei diesem Rückstellzustand werden die Arme 15 und 17 mittels der Elektromagneten 67 und 68 angezogen und daher im angezogenen Zustand gehalten.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, bilden die Verschlußeinheiten 12 bis 19, der bewegbare Spiegel 21 zusammen mit den Hebeln 24, 28 usw. für die Spiegelverstellung sowie der Blendenbetätigungshebel 39 für das Einstellen der Blende in dem nicht gezeigten Aufnahmeobjektiv zusammen mit den Hebeln 24, 28 usw., die für die Verstellung des Hebels 39 ausgebildet sind, eine Betätigungs- bzw. Einstellvorrichtung zum Steuern des Belichtungszustands des Bildsensors 11. Bei der Belichtungssteuerung bilden die Federn 15c und 17c für das Bewegen der Verschlußblätter 13 und 14 und die an den Hauptantriebshebel 24 angeschlossene Feder 25 eine Spann- bzw. Aufzugsvorrichtung. Weiterhin bilden die Elemente 51 bis 56 und 59 eine Vorspannvorrichtung für das Betätigen der nachfolgend erläuterten Kopfversetzungsvorrichtung sowie für das Spannen der vorstehend genannten Aufzugsvorrichtung. Hierbei stellt der Motor 51 eine Antriebsquelle dar.
Nach Fig. 4 ist die Scheiben- und Kopfantriebseinheit 101, die die Kopfversetzungsvorrichtung enthält, folgendermaßen gestaltet: die Fig. 4 zeigt einen Magnetaufzeichnungskopf 105, der so gestaltet ist, daß er der vorangehend genannten Magnetspeicherscheibe 1 gegenübergesetzt wird. Der Kopf 105 ist in einer Öffnung 106c eines Wagens 106 angebracht. Der Wagen 106 ist zur Versetzung des Kopfs 105 zu einer Scheibendrehspindel 103 hin gestaltet. Die Spindel 103 ist mit der Drehwelle des in Fig. 2 gezeigten Scheibendrehmotors 102 verbunden und mit einem Flansch 103a versehen, der an einem Teil der Spindel 103 ausgebildet ist und zum Ansetzen der Nabe 2 der Scheibe 1 dient. An dem Flansch 103a ist ein Permanentmagnet 104 angebracht, der für das Anziehen der Nabe 2 ausgebildet ist. Zur Führung des Wagens 106 sind Schienen 107 mit V-förmigen Nuten versehen, die über Kugeln 108 V-förmigen Nuten gegenübergesetzt sind, die in den Seiten des Wagens 106 ausgebildet sind. An dem Schlitten 106 ist über ein Armglied 109 eine Rückholfeder 110 angebracht, die eine Vorspannungskraft hervorruft, durch die ein an einem Armteil 106a des Schlittens 106 angebrachter Nockenfolger 111 gegen die Nockenfläche eines nachfolgend beschriebenen Nockens 122 gedrückt wird.
Eine Sperrscheibe 121 ist an ihrem Umfang mit Rastzähnen versehen. Als eine Einheit mit der Sperrscheibe 121 sind der Nocken 122, ein Zylinderteil 123, ein Ritzelrad 124 und eine Seilscheibe 125 ausgebildet. Die Sperrscheibe 121 ist drehbar an der Grundplatte der Scheiben- und Kopfantriebseinheit 101 angebracht (Fig. 2). Die Zählerstellwelle 126 ist mit dem Keilvorsprung 126b versehen, der an der Nabe 126a der Welle ausgebildet ist. Der Keilvorsprung 126b ist in einen in dem Zylinderteil 123 ausgebildeten Schlitz 123a eingesetzt und kann auch in die Keilnut 4c eingeführt werden, die in dem Zähler 4 der Kassette 3 ausgebildet ist. Die Zählerstellwelle 126 ragt mit ihrem mittleren Wellenteil durch die Sperrscheibe 121 hindurch, während das Ausläuferende der Zählerstellwelle 126 an der Rückseite der Seilscheibe 125 herausragt. Die Zählerstellwelle 126 ist in ihrer axialen Richtung bewegbar. Eine Feder 127 spannt die Zählerstellwelle 126 zu dem offenen Ende des Zylinderteils 123, nämlich nach links in der Zeichnung (in einer Ausragerichtung) vor. Dabei ist ein Rückhalteglied derart gestaltet, daß das Herausschieben der Zählerstellwelle 126 durch die Vorspannungskraft der Feder 127 verhindert ist. Wenn der Keilvorsprung 126b der Zählerstellwelle 126 nicht in Phase bzw. in gleicher Drehstellung zu der Keilnut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 steht, wird die Zählerstellwelle 126 gegen die Kraft der Feder 127 nach rechts gedrückt. Wenn die Drehstellung des Keilvorsprungs 126b mit derjenigen der Keilnut 4c in Übereinstimmung kommt, bringt die Kraft der Feder 127 den Keilvorsprung 126b in Eingriff mit der Keilnut 4c. Der in Fig. 2 gezeigte Zählerstellwellen- Verriegelungshebel 66 ist so gestaltet, daß er durch die axiale Versetzung der Zählerstellwelle 126 betätigt wird.
Eine Feder 128 dient dazu, an der Seilscheibe 125 und folglich auch an der Sperrscheibe 121 eine Vorspannungskraft im Uhrzeigersinn auszuüben. Bei einem nachfolgend beschriebenen Rückstellvorgang wird die Bewegung der Sperrscheibe 121 im Uhrzeigersinn dadurch begrenzt, daß ein an der Sperrscheibe 121 angebrachter Stift 121a gegen einen Anschlag 139 stößt. Eine Schieberplatte 140 ist mit einem Schlitz versehen und längs des Schlitzes an einem Bolzen 141 bewegbar. Die Schieberplatte 140 ist ferner mit einem Verzahnungsteil 140b versehen, der an einem Teil der Schieberplatte 140 ausgebildet ist und mit dem Ritzelrad 124 kämmt. Die Schieberplatte 140 trägt auch einen Stift 140a zm Verhindern von Wagenvibrationen, der in einen im Wagen 106 ausgebildeten Schlitz 106b eingesetzt ist. Wenn die Sperrscheibe 121 auf die nachfolgend beschriebene Weise entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, bewegt sich die Schieberplatte 140 nach unten gemäß Fig. 4.
Der Klinkenstellhebel 131 ist mittels einer Feder 132 zu einer Schwenkung um eine Achse 131a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Klinkenstellhebel 131 ist mit einer Vorschubklinke 135 versehen, die an einem Ende des Hebels mittels einer Achse 135a drehbar gelagert ist. Eine Feder 136 spannt die Vorschubklinke 135 zu einer Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn vor. Ein Anschlag 133 dient zum Begrenzen der Bewegung des Klinkenstellhebels 131. Für die Vorschubklinke 135 ist ein weiterer Anschlag 134 vorgesehen. An dem anderen Ende des Klinkenstellhebels 131 ist ein ab­ abgebogener Teil 131b ausgebildet. Wenn die in Fig. 2 gezeigte Aufzugswelle 54 mittels des Motors 51 drehend angetrieben wird, stößt der Nocken 59 gegen den abgebogenen Teil 131b, wodurch der Klinkenstellhebel 131 an der Achse 131a im Uhrzeigersinn schwenkt. Dadurch wird über die Vorschubklinke 135 eine Drehung der Sperrscheibe 121 entgegen dem Uhrzeigersinn hervorgerufen. Eine Sperrklinke 137 ist verschwenkbar an einer Achse 137a gelagert und durch eine Feder 138 zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Durch den Eingriff an den Zähnen der Sperrscheibe 121 wird diese von der Sperrklinke 137 festgelegt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Nocken 122 derart gestaltet, daß sich für eine durch eine Umdrehung der Aufzugswelle 54 ergebende Vorwärtsbewegung der Sperrscheibe 121 um einen Zahn derselben eine Nockenanhebung ergibt, die einem Spurenteilungsabstand an der Scheibe 1 entspricht. Daher wird jedesmal dann, wenn der Nocken 59 eine Umdrehung macht, der Kopf 105 in dem einem Spurenteilungsabstand entsprechenden, Ausmaß versetzt.
Ein Rückstellhebel 142 ist an einer Achse 142a verschwenkbar. An einem Ende des Rückstellhebels 145 ist ein Stift 145b angebracht, der mit einem Betätigungsglied 146 in Eingriff kommen kann. Das Betätigungsglied 146 ist derart gestaltet, daß es beispielsweise dann zum Eingriff mit dem Stift 142b herunter versetzt wird, wenn ein Deckel der Kassetteneinlegekammer geöffnet wird oder wenn die Kassette 3 entnommen wird. Dabei greift das andere Ende 142c des Rückstellhebels 142 an einem Vorsprung 143c eines Sperrklinken- Lösehebels 143 an. Der Sperrklinken-Lösehebel 143 ist längs darin ausgebildeter Schlitze unter Führung durch Bolzen 143a vertikal gemäß Fig. 4 bewegbar. An dem Lösehebel 143 ist ein Stift 143b angebracht, der an einem Ende 137b der Sperrklinke 137 angreift. Ein Vorschubklinken- Lösehebel 144 ist an einer Achse 144a verschwenkbar und durch eine Feder 145 zur Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Normalerweise stößt ein an einem Ende des Vorschubklinken-Lösehebels 144 angebrachter Stift 144b gegen ein Ende 143d des Sperrklinken-Lösehebels 143. Ein weiterer, gleichfalls an dem Vorschubklinken-Lösehebel 144 angebrachter Stift 144c ist für den Eingriff an der Vorschubklinke 135 ausgebildet.
Wenn der Kopf 105 um einen Spurenteilungsabstand über die letzte Aufzeichnungsstelle eines vorbestimmten Aufzeichnungsbereichs der Scheibe 1 hinaus versetzt wird, wird ein Enderfassungsschalter 147 ausgeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt bewegt ein Stift 121a an der Sperrscheibe 121 einen Kontakt 147a des Schalters 147 von einem zweiten Kontakt 147b weg, wodurch der Schalter 147 ausgeschaltet wird.
Die Scheiben- und Kopfsantriebseinheit 101, die die Kopf­ versetzungsvorrichtung enthält und auf die vorstehend beschriebene Weise gestaltet ist, arbeitet folgendermaßen:
Die Kassette 3 gemäß Fig. 1 wird in die Kassetteneinlegekammer eingelegt, die nahe über dem Kopf-Wagen 106 liegt. Durch dieses Einlegen der Kassette 3 wird ein nachfolgend beschriebener Kassetteneinlege-Erfassungsschalter eingeschaltet. Dabei wird die Nabe 2 der Scheibe 1 an der Mittelöffnung auf die Scheibendrehspindel 103 aufgesetzt, bis die Rückseite der Nabe gegen den Flansch 103a der Spindel 103 stößt. Durch dieses Aufsetzen der Scheibe 1 auf die Spindel 103 wird das an der Rückseite der Nabe 2 angebrachte magnetisierbare Teil 2d von dem an dem Flansch 103a angebrachten Permanentmagneten 104 angezogen. Hierbei tritt der Kopf 105 durch die Öffnung 3a der Kassette 3 so hindurch, daß er der Scheibe 1 gegenübergesetzt ist. Ferner wird mit dem Einlegen der Kassette 3 der Andruck des Betätigungsglieds 146 an den Stift 142b des Rückstellhebels 142 aufge­ hoben.
Wenn die Kassette 3 in die Kamera eingelegt ist, steht die Sperrscheibe 121 in der in Fig. 4 gezeigten Rückstellage. Infolgedessen nehmen der Wagen 106, der Kopf 105, die Schieberplatte 140 und der an der Schieberplatte 140 angebrachte Stift 140a für das Verhindern der Wagenvibrationen alle ihre Rückstellagen gemäß Fig. 4 ein. Falls unter diesen Bedingungen die Phase bzw. Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 nicht mit der Drehstellung der Keilnut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 übereinstimmt, wird durch die untere Fläche des Zählers 4 der Keilvorsprung 126b der Zählerstellwelle 126 eingeschoben. Hierdurch wird die Zählerstellwelle 126 gegen die Kraft der Feder 127 nach rechts gemäß Fig. 4 geschoben. Durch die Rechtsbewegung der Zählerstellwelle 126 wird daraufhin eine Schwenkung des Zählerstellwellen-Verriegelungshebels 66 entgegen dem Uhrzeigersinn hervorgerufen. Der Stift 66c des Verriegelungshebels 66 verursacht dadurch eine Schwenkung des Aufzugs­ wellen-Verriegelungshebels 60 entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2. Als Ergebnis wird der Zustand aufgehoben, bei dem der Nocken 57 durch den Rastteil 60a des Verriegelungshebels 60 festgelegt ist. Infolgedessen wird auch die Aufzugswelle 54 entriegelt. Ferner wird durch die Schwenkung des Verriegelungshebels 60 der Schalter 63 ausgeschaltet, während der Schalter 64 eingeschaltet wird.
Wenn unter diesen Bedingungen ein nachfolgend beschriebener Stromversorgungsschalter eingeschaltet wird, wird der Motor 51 gespeist, wodurch die Aufzugswelle 54 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2 dreht. Danach bewirkt ungefähr bei der ersten halben Umdrehung der Aufzugswelle 54 der an dem vorderen Ende der Aufzugswelle 54 angebrachte Nocken 59 durch das Anstoßen an den abgebogenen Teil 131b des Klinkenstellhebels 131 eine Schwenkung desselben im Uhrzeigersinn. Danach dreht die an dem vorderen Ende des Klinkenstellhebels 131 angebrachte Vorschubklinke 135 die Sperrscheibe 121 um einen Rastzahn derselben entgegen dem Uhrzeigersinn. Hierdurch wird durch den Nocken 122 der Kopf-Wagen 106 nach rechts gemäß Fig. 4 um die Strecke einer Nockenanhebung bewegt, die der Drehung der Sperrscheibe 121 um einen Zahn derselben entspricht. Die Bewegung des Wagens 106 versetzt den Kopf 105 aus einer Rückstellung in eine Lage, die einer Aufzeichnungsspur innerhalb eines vorbestimmten Aufzeichnungsbereichs der Scheibe 1 entspricht. Die Sperrscheibe 121 wird in dem mittels der Vorschubklinke 135 um einen Zahn gedrehten Zustand durch die Sperrklinke 137 festge­ legt.
Bei dieser Drehung der Sperrscheibe 121 dreht zusammen mit derselben die Zählerstellwelle 126. Wenn dann die Phase bzw. Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 mit der Keilnut 4c bei der Lage, in die der Kopf 105 versetzt ist, in Übereinstimmung kommt, greifen der Nabenteil 126a und der Keilvorsprung 126b der Zählerstellwelle 126 durch die Kraft der Feder 127 in die Öffnung 4b und die Keilnut 4c des Zählers 4. Auf diese Weise kommen die Welle und der Zähler miteinander in Eingriff. Falls jedoch keine Übereinstimmung der Drehstellungen der Keilnut 4c des Zählers 4 und des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 besteht, nämlich beispielsweise die Scheibe 1 in der eingelegten Kassette 3 schon auf der Hälfte des Aufzeichnungsbereichs beschriftet ist, bleiben der Verriegelungshebel 66 und daher der Verriegelungshebel 60 in ihren entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkten Stellungen. In diesem Fall bleibt der Schalter 63 ausgeschaltet. Daher wird die Stromversorgung des Motors 51 aufrechterhalten, so daß dieser weiter dreht. Da während dieser Drehung des Motors 51 die in Fig. 2 gezeigte Belichtungsvorrichtung schon gespannt bzw. aufgezogen worden ist, sind der Hauptaufzugshebel 56, der Spiegelsenkungs-Steuerhebel 62 und der Spiegelhochstellungs- Lösehebel 32 in einem Ruhezustand, bei dem sie keine Einwirkung auf die Belichtungsvorrichtung ausüben, die schon gespannt bzw. aufgezogen ist. Währenddessen bewirkt der Motor 51 die Drehung des Nockens 59, wobei nur das schrittweise Versetzen des Kopfs 105 und die Fortschaltdrehung der Zählerstellwelle 126 ausgeführt werden.
Wenn bei der schrittweisen Versetzung des Kopfs 105 und der Fortschaltdrehung der Zählerstellwelle 126 die Phase bzw. Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 mit der Drehstellung der Keilnut 4c des Zählers 4 an der Kassette 3 in Übereinstimmung kommt, wird durch die Kraft der Feder 127 die Zählerstellwelle 126 nach links gemäß Fig. 4 bewegt; so daß der Nabenteil 126a und der Keilvorsprung 126b in die Zählerstellöffnung 4b bzw. die Keilnut 4c des Zählers 4 greifen. Dabei wird entsprechend der Verschiebung der Zählerstellwelle 126 der Verriegelungshebel 66 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2 geschwenkt. Damit wird der Anstoß des einen Endes 60b des Aufzugswellen-Verriegelungshebels 60 gegen den Stift 66c des Verriegelungshebels 66 aufgehoben. Die Feder 61 bewirkt, daß der Verriegelungshebel 60 mit dem Rastteil 60a am vorderen Ende in Verriegelungseingriff mit der Ausnehmung 57a des Nockens 57 kommt. Auf diese Weise wird die Aufzugswelle 54 festgelegt. Dabei wird der Schalter 63 eingeschaltet, wodurch der Motor 51 angehalten wird. Die relativen Winkel bei der Befestigung der Nocken 57 und 59 an der Aufzugswelle 54 sowie die Lage des Rastteils 60a des Verriegelungshebels 60 werden derart festgelegt, daß nach dem Abschluß des vorangehend beschriebenen Kopfversetzungsvorgangs durch den Nocken 59 und der Fortschaltdrehung der Zählerstellwelle 126 dem Rastteil 60a des Verriegelungshebels 60 die Ausnehmung 57a des Nockens 57 gegenübersteht.
Wenn auf die vorstehend beschriebene Weise die Drehung der Aufzugswelle 54 beendet wird, ist der Kopf 105 in eine Lage eingestellt, bei der er einer unbeschrifteten Spur gegenübersteht, die unmittelbar der zuletzt beschrifteten Spur an der Scheibe 1 folgt. Wenn unter diesen Bedingungen die Kamera ausgelöst wird, wird die Belichtungsvorrichtung auf die vorstehend beschriebene Weise in Betrieb gesetzt. Damit wird der Bildsensor 11 belichtet. Danach wird gemäß dem aus dem Bildsensor 11 erzielten Bildaufnahmesignal ein Halbbild- oder Vollbildteil eines Videosignals über den Kopf 105 auf der unbeschrifteten Spur an der Scheibe 1 aufgezeichnet. Falls je Umdrehung der Scheibe 1 ein einzelner Halbbild- oder Vollbildteil des Videosignals nach dem NTSC-System auf­ gezeichnet werden soll, wird die Scheibe 1 durch den Motor 102 entweder mit 3600 Umdrehung/min für die Halbbildaufzeichnung oder mit 1800 Umdrehung/min für die Vollbildaufzeichnung gedreht. Bei dieser vorangehend anhand der Fig. 2 beschriebenen Belichtung des Bildsensors 11 arbeitet die Kamera folgendermaßen: Entsprechend dem Hochschwenken des Spiegels 21 wird der Aufzugswellen-Entriegelungshebel 34 im Uhrzeigersinn geschwenkt. Als Ergebnis hiervon wird der Auf­ zugswellen-Verriegelungshebel 60 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß die Verriegelung des Nockens 57 durch den Rastteil 60a des Verriegelungshebels 60 aufgehoben wird. Wenn daher nach dem Abschluß der Aufzeichnung des Videosignals auf der Magnetspeicherscheibe 1 durch eine nachfolgend beschriebene Anordnung der Motor 51 wieder anläuft, wird die Aufzugswelle 54 im Uhrzeigersinn gedreht. Danach bewirkt gemäß der Beschreibung anhand der Fig. 2 der Nocken 58 eine Schwenkung des Spiegelhochstellungs-Lösehebels 32 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird der Spiegel 21 heruntergeschwenkt. Darauffolgend betätigt während der ersten halben Umdrehung der Aufzugswelle 54 der Nocken 59 auf die vorangehend erläuterte Weise den Klinkenstellhebel 131. Damit wird der Kopf 105 in die Lage für die nächste Spur versetzt und der Zähler 4 dementsprechend weitergestellt. Dann bewirkt während der folgenden halben Umdrehung der Aufzugswelle 54 der Nocken 55 eine Schwenkung des Hauptaufzugshebels 56 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2. Dadurch wird auf die vorangehend erläuterte Weise die Belichtungsvorrichtung gespannt bzw. aufgezogen und zurückgestellt. Wenn die Aufzugswelle 54 genau eine Umdrehung ausgeführt hat, greift der Rastteil 62a des Verriegelungshebels 62 in die Ausnehmung 57a des Nockens 57, so daß die Aufzugswelle 54 verriegelt bzw. festgelegt wird. Dabei wird der Schalter 63 eingeschaltet, wodurch der Motor 51 angehalten wird.
Das heißt, während einer Umdrehung der Aufzugswelle 54 wird bei der ersten halben Umdrehung die Kopfversetzungs- bzw. Kopf­ vorschubvorrichtung vorgespannt, wonach während der folgenden bzw. zweiten halben Umdrehung der Aufzugswelle 54 die Belichtungsvorrichtung gespannt bzw. aufgezogen und zurückgestellt wird. Durch diese Gestaltung wird die Belastung des Motors 51 aufgeteilt, was eine Verringerung des Motordrehmoments, eine Verlängerung der Lebensdauer des Motors und eine Verringerung des Leistungsverbrauchs ermöglicht.
Wenn nach der wiederholten Ausführung des vorstehend beschriebenen Aufzeichnungsvorgangs der Kopf 105 nach dem Abschluß der Aufzeichnung auf der letzten Spur innerhalb des Aufzeichnungsbereichs auf der Scheibe 1 in eine Lage jenseits der letzten Spur versetzt wird, wird durch den Stift 121a an der Sperrscheibe 121 der Enderfassungsschalter 147 ausgeschaltet. Danach beendet die Aufzugswelle 54 eine ganze Umdrehung, wonach sie mittels des Verriegelungshebels 60 festgelegt wird. Dabei wird der Schalter 64 ausgeschaltet. Dadurch wird gemäß der nachfolgenden Beschreibung die Stromversorgung aller Schaltungen der Kamera selbst bei eingeschaltetem Stromversorgungsschalter unterbrochen. Damit wird die Kamera außer Betrieb gesetzt.
Wenn im weiteren zur Entnahme der Kassette 3 der Deckel der Kassetteneinlegekammer geöffnet wird oder die Kassette 3 entnommen wird, wird das Betätigungsglied 146 nach unten gemäß Fig. 4 bewegt. Dadurch wird der Rückstellhebel 142 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Hierbei wird der Sperrklinken-Lösehebel 143 nach oben bewegt. Der Stift 143b des Lösehebels 143 schwenkt die Sperrklinke 137 im Uhrzeigersinn von der Scheibe 121 weg.
Da ferner der Vorschubklinken-Lösehebel 144 durch die Auf­ wärtsbewegung des Lösehebels 143 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wird durch den Stift 144c an dem Lösehebel 144 die Vorschubklinke 135 im Uhrzeigersinn von der Sperrscheibe 121 weg geschwenkt. Wenn bei der Entnahme der Kassette 3 die Zählerstellwelle 126 von dem Zähler 4 der Kassette 3 abgekoppelt wird, wird die Sperrscheibe 121 freigegeben. Dann bewirkt die Feder 128 eine Drehung der Sperrscheibe 121 im Uhrzeigersinn bis zum Anstoß des Stifts 121a gegen den Anschlag 139. Dadurch wird die Sperrscheibe 121 in ihre Rückstellage zurückgebracht. Dabei wird auch das Ritzelrad 124 im Uhrzeigersinn gedreht. Hiermit wird die Schieberplatte 140 nach oben bewegt. Dementsprechend wird auch durch die Kraft der Feder 110 der Kopf-Wagen 106 in seine Rück­ stellage zurückgebracht, die durch den Nocken 122 und den Stift 140a bestimmt ist.
Die mechanisch auf die vorstehend beschriebene Weise gestaltete Kamera hat ein elektrisches Schaltungssystem gemäß Fig. 5. Nach Fig. 5 enthält das Schaltungssystem eine Bild­ aufnahmesignal-Verarbeitungsschaltung (Video-Verarbeitungs­ schaltung) 201, die auf bekannte Weise zur Aufbereitung des von dem Bildsensor 11 abgegebenen Bildaufnahmesignals gestaltet ist, eine Aufzeichnungssignal-Verarbeitungsschaltung 202, die für eine Aufbereitung zur Aufzeichnung wie eine Modulation oder dergleichen an dem von der Bildauf­ nahmesignal-Verarbeitungsschaltung 201 abgegebenen Videosignal ausgebildet ist, ein Schaltglied 203 zum Schalten eines von der Aufzeichnungssignal-Verarbeitungsschaltung 202 abgegebenen Aufzeichnungssignals, einen Aufzeichnungsverstärker 204, der das über das Schaltglied 203 geleitete Aufzeichnungssignale zur Aufzeichnung auf der Magnetspeicherscheibe 1 dem Kopf 105 zuführt, und einen Zeitsignalgenerator 205, der verschiedenerlei Synchronisiersignale wie Vertikal- und Horizontalsynchronisiersignale sowie ein Zeitsteuersignal erzeugt und seine Ausgangssignale den Verarbeitungsschaltungen 201 und 202 zuführt.
Das Schaltungssystem enthält ferner eine Bildsensor-Treiberschaltung 206, die den Bildsensor 11 gemäß Ausgangssignalen des Zeitsignalgenerators 205 ansteuert. Eine Zeitsteuerschaltung 207 steuert entsprechend dem Einschalten bzw. Schließen des in Fig. 2 gezeigten Schalters 20 zeitlich die Funktion des Verschlusses und die Signalaufzeichnung gemäß einem von dem Zeitsignalgenerator 205 erzeugten Ver­ tikalsynchronisiersignal VD. Ausgangssignale der Zeitsteuerschaltung 207 werden an das Schaltglied 203, an eine Motorsteuerschaltung 208, die auf nachfolgend beschriebene Weise die Funktion des Aufzugsmotors 51 steuert, an eine weitere Motorsteuerschaltung 212 für den Scheibendrehmotor 102 sowie an eine Verschlußsteuerschaltung 234 angelegt.
Die Motorsteuerschaltung 208 steuert die Funktion des Aufzugsmotors 51 gemäß dem Ausgangssignal der Zeitsteuerschaltung 207, dem Ausgangssignal eines Inverters 224, das von hohem auf niedrigen Pegel wechselt, wenn der Schalter 63 nach Fig. 2 eingeschaltet wird, und einem Einschaltlöschsignal PUC1, das von einer ersten Einschaltlöschschaltung 219 erzeugt wird, wenn die Stromversorgung eingeschaltet wird. Eine Motortreiberschaltung 209 speist den Motor 51 unter der Steuerung durch die Motorsteuerschaltung 208. Eine Belichtungssystem-Aufzugsvorrichtung 210 und eine Kopfversetzungsvorrichtung 211, die schematisch dargestellt sind, werden durch den Motor 51 gemäß der Beschreibung anhand der Fig. 2 bis 4 betrieben. Die Motorsteuerschaltung 212 steuert die Drehung des Scheibendrehmotors 102 folgendermaßen: zur Drehung der Magnetspeicherscheibe mit einer vorbestimmten Drehphase und einer vorbestimmten Drehzahl von 3600 Umdrehungen/min (oder 1800 Umdrehung/min) gemäß den vorstehenden Ausführungen wird der Motor 102 gemäß einem aus dem Motor 102 erhaltenen Tachometersignal bzw. Drehmeldersignal FG, einem Ausgangssignal PG eines Drehphasendetektors 213, der je Umdrehung der Scheibe 1 durch Erfassen des magnetischen Stifts 2e an der Nabe 2 der Scheibe 1 einen Impuls erzeugt, und dem Vertikalsynchronisiersignal VD aus dem Zeitsignalgenerator 205 gesteuert. Das heißt, die Motorsteuerschaltung 212 führt Drehzahl- und Phasen-Servoregelvorgänge aus.
Als Stromquelle wird eine Batterie 214 verwendet. Ein Kas­ setteneinlege-Fühlschalter 215 wird durch das Einlegen der Kassette 3 auf die vorstehend beschriebene Weise eingeschaltet. Der Schalter 215 ist mit der Batterie 214 über eine Parallelschaltung aus den Schaltern 64 und 147 verbunden. In Reihe zu dem Schalter 215 ist ein Stromversorgungsschalter 216 geschaltet. Ein Schaltglied 217 steuert die Stromversorgung anwendbarer Schaltungen. Ein RS-Flip-Flop 218 mit Abfall-Synchronisierung steuert das Schaltglied 217. Die erste Einschaltlöschschaltung 219 und eine zweite Einschaltlöschschaltung 220 erzeugen jeweils das Einschalt­ löschsignal PUC1 bzw. ein Einschaltlöschsignal PUC2, wenn der Stromversorgungsschalter 216 bzw. das Schaltglied 217 eingeschaltet werden. Eine Verzögerungsschaltung 221 verzögert das von der ersten Einschaltlöschschaltung 219 abgegebene Einschaltlöschsignal PUC1 um eine sehr kurze Zeitdauer. Ein UND-Glied 222 nimmt das Ausgangssignal der Ver­ zögerungsschaltung 221 sowie ein Signal auf, das hohen Pegel annimmt, wenn der Schalter 63 eingeschaltet wird. Ein ODER- Glied 223 nimmt das Ausgangssignal des UND-Glieds 222 sowie das Ausgangssignal des Inverters 224 auf, dessen Ausgangssignal von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechselt, wenn der Schalter 63 eingeschaltet wird. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds 223 wird einem Setzeingang S des Flip-Flops 218 zugeführt. Das Flip-Flop 218 wird durch das von der ersten Einschaltlöschschaltung 219 abgegebene Einschaltlöschsignal PUC1 rückgesetzt. Das Schaltglied 217 ist derart angeschlossen, daß es eingeschaltet bzw. durchgeschaltet wird, wenn das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 218 den hohen Pegel annimmt.
Wenn ein nicht gezeigter Auslöseknopf betätigt wird, wird ein Auslöseschalter 225 eingeschaltet. Der Inverter 224 und ein Inverter 226 sind jeweils so geschaltet, daß ihre Ausgangssignale von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechseln, wenn der Schalter 63 bzw. der Auslöseschalter 225 eingeschaltet werden. Das Ausgangssignal des Inverters 224 wird an die Motorsteuerschaltung 208 und das Flip-Flop 218 angelegt, während das Ausgangssignal des Inverters 226 an einen Takteingang eines D-Flip-Flops 227 angelegt wird. Das D-Flip-Flop 227 ist ein Abfall-Synchronisierungs-Flip-Flop, welches an seinem D-Eingang das Potential von dem Verbindungspunkt zwischen dem Schalter 63 und einem an den Schalter 63 angeschlossenen Widerstand erhält und durch das Abfallen des Ausgangssignals des Inverters 226 getriggert wird. Ein ODER-Glied 228 nimmt das Einschaltlöschsignal PUC2 sowie das Potential eines Verbindungspunkts zwischen dem Auslöseschalter 225 und einem an den Auslöseschalter 225 angeschlossenen Widerstand auf. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds 228 wird an einen Rücksetzeingang R des Flip-Flops 227 angelegt. Durch das Abfallen des Q-Ausgangssignals des Flip-Flops 227 erzeugt eine Einzelimpulsschaltung bzw. monostabile Kippstufe 229 einen Einzelimpuls über eine vor­ bestimmte Zeitdauer, nämlich über eine Zeitdauer, die dafür ausreicht, daß der in Fig. 2 gezeigte Elektromagnet 37 durch die Stromversorgung seiner Wicklung 37b den Anker 43 des Starthebels 41 freigibt. Eine Erregerschaltung 230 speist die Wicklung 37b mit Strom, wenn das Ausgangssignal der monostabilen Kippstufe 229 den hohen Pegel hat. Eine bekannte digitale Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 ist derart gestaltet, daß sie eine Belichtungszeit als Digitalwert gemäß einem Helligkeitssignal aus einem bekannten TTL-Licht­ meßelement 232, das im optischen Weg eines Suchers angeordnet ist, und gemäß aus einer Voreinstellungs-Blendendaten- Eingabeschaltung 233 erhaltenen digitalen Daten für einen vorgewählten Blendenwert bestimmt und im Ansprechen auf den niedrigen Pegel des -Ausgangssignals des Flip-Flops 227 den digitalen Belichtungszeitwert speichert. Die Ver­ schlußsteuerschaltung 234 steuert die Zeiten des Ablaufens des vorderen und des hinteren Verschlußblatts 13 bzw. 14, die in Fig. 2 gezeigt sind, gemäß dem Zeitsignal aus dem Zeitsignalgenerator 207 und den Belichtungszeitdaten aus der Belichtungszeit-Rechenschaltung 231. Im einzelnen steuert hierbei die Verschlußsteuerschaltung 234 die Stromversorgung der Wicklung des Elektromagneten 67 für das Halten des vorderen Verschlußblatts sowie die Stromversorgung der Wicklung 68a des Elektromagneten 68 für das Halten des hinteren Verschlußblatts, die in Fig. 2 gezeigt sind.
In dem vorstehend beschriebenen Schaltungssystem sind die Schaltungen 51, 63, 208, 209, 218 und 221 bis 224 so geschaltet, daß sie den Strom bei eingeschaltetem Stromversorgungsschalter 216 direkt aus der Stromversorgungs-Batterie 214 erhalten, nämlich nicht über das Schaltglied 217. Andererseits sind die Schaltungen 11, 20, 102, 201 bis 207, 212 und 225 bis 234 so geschaltet, daß sie über das Schaltglied 217 mit Strom versorgt werden. Ferner wird das Ein­ schaltlöschsignal PUC2 aus der zweiten Einschaltlöschschaltung 220 außer an das ODER-Glied 228 auch an die Schaltungen 205 bis 207 angelegt.
Ein besonderes Beispiel für die Gestaltung der Zeitsteuerschaltung 207, der Motorsteuerschaltung 208 und der Verschlußsteuerschaltung 234 ist in der Fig. 6 gezeigt.
Nach Fig. 6 enthält die Zeitsteuerschaltung 207 drei D-Flip-Flops 301, 302 und 303 mit Abfall-Synchronisierung sowie ein UND-Glied 304. Die Flip-Flops 301 bis 303 werden alle durch das Einschaltlöschsignal PUC2 aus der zweiten Einschaltlöschschaltung 220 rückgesetzt und durch den Abfall des Vertikalsynchronisiersignals VD aus dem Zeitsignalgenerator 205 getriggert. Das als erste Stufe geschaltete Flip-Flop 301 nimmt an seinem D-Eingang das Potential an dem Verbindungspunkt zwischen dem Schalter 20 und einem daran angeschlossenen Widerstand auf. Das UND-Glied 304 nimmt das Q-Ausgangssignal des als mittlere Stufe geschalteten Flip-Flops 302 sowie das -Ausgangssignal des als letzte Stufe geschalteten Flip-Flops 303 auf und führt sein Ausgangssignal dem Schaltglied 203 zu. Die -Ausgangssignale der Flip-Flops 302 und 303 werden jeweils als Zeitsteuersignale an die Verschlußsteuerschaltung 234 bzw. die Motorsteuerschaltung 208 angelegt.
Die Motorsteuerschaltung 208 enthält ODER-Glieder 311 und 314, eine Verzögerungsschaltung 312, ein UND-Glied 313 und ein RS-Flip-Flop 315 mit Abfallsynchronisierung. Das ODER- Glied 311 nimmt das Einschaltlöschsignal PUC1 aus der ersten Einschaltlöschschaltung 219 sowie das Ausgangssignal des Inverters 224 auf. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds 311 wird an den Rücksetzeingang R des Flip-Flops 315 angelegt. Die Verzögerungsschaltung 312 verzögert das Einschaltlöschsignal PUC1 für eine sehr kurze Zeitdauer. Das UND-Glied 313 nimmt das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 312 sowie das Ausgangssignal des Inverters 224 auf. Das ODER-Glied 314 nimmt das Ausgangssignal des UND-Glieds 313 und das -Ausgangssignal des Flip-Flops 303 der Zeitsteuerschaltung 207 auf, während das Ausgangssignal des ODER-Glieds 314 an den Setzeingang S des Flip-Flops 315 angelegt wird. Das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 315 wird als Steuersignal an die Motortreiberschaltung 209 angelegt.
Die Verschlußsteuerschaltung 234 enthält monostabile Kippstufen 321 und 328, Erregerschaltungen 322 und 329, einen Zähler 324, einen Digital-Vergleicher 325, einen Inverter 326 und ein UND-Glied 327. Die monostabile Kippstufe 321 erzeugt im Ansprechen auf das Abfallen des Q-Ausgangssignals des Flip-Flops 301 der Zeitsteuerschaltung 207 einen einzelnen Impuls. Entsprechend dem Impuls aus der monostabilen Kippstufe 321 speist die Erregerschaltung 322 während des hohen Pegels des Impulses die Wicklung 67a mit Strom, so daß auf diese Weise das vordere Verschlußblatt 13 abgelassen wird. Der Zähler 324 wird durch den hohen Pegel des -Ausgangssignals des Flip-Flops 301 rückgesetzt und durch den niedrigen Pegel dieses Q-Ausgangssignals für das Zählen von Taktimpulsen aus einem Oszillator 323 freigegeben. Der Vergleicher 325 vergleicht einen Zählwert A des Zählers 324 mit Ausgangsdaten B der Belichtungszeit-Rechenschaltung 231. Wenn die beiden Werte miteinander übereinstimmen (A=B), gibt der Vergleicher 325 an einem Ausgang "A=B" ein Signal hohen Pegels ab. Dieses "A=B"-Ausgangssignal wird von dem Inverter 326 invertiert. Das invertierte Ausgangssignal wird an das UND-Glied 327 angelegt, welches auch das -Ausgangssignal des Flip-Flops 302 aufnimmt.
Wie aus der nachstehenden weiteren Beschreibung ersichtlich wird, bilden der Zähler 324, der Vergleicher 325 und der Inverter 326 zusammen eine Schaltung, die die Öffnungszeit der Verschlußblätter 13 und 14 gemäß den von der Belichtungs­ zeit-Rechenschaltung 231 erzeugten Daten steuert. Hierbei dient das UND-Glied 327 dazu, gemäß dem Zeitsteuersignal aus der Zeitsteuerschaltung 207 (bzw. dem -Ausgangssignal des Flip-Flops 302) im Bereich längerer Zeiten die Grenze der Verschlußöffnungszeit auf eine Zeitdauer festzulegen, die einem Vollbild, nämlich in diesem Fall ¹/₆₀ s ent­ spricht.
Durch das Abfallen des Pegels des Ausgangssignals des UND- Glieds 327 erzeugt die monostabile Kippstufe 328 einen Einzelimpuls. Im Ansprechen auf diesen speist die Erregerschaltung 329 die Wicklung 68a während der Zeitdauer des hohen Pegels des Impulses mit Strom. Durch dieses Erregen der Wicklung 68a wird das hintere Verschlußblatt 14 freigegeben.
Die Zeitkonstanten usw. der monostabilen Kippstufen 321 und 328 werden auf gleichartige Weise wie im Falle der in Fig. 5 gezeigten monostabilen Kippstufe 229 so gewählt, daß die Kippstufen einzelne Impulse erzeugen, die für eine Zeitdauer auf dem hohen Pegel verbleiben, welche ausreichend lang ist, das vordere bzw. hintere Verschlußblatt 13 bzw. 14 aus der Anziehung durch die Permanentmagneten zu lösen.
Gemäß den Fig. 7(a) bis (t) arbeitet das auf die vorstehend beschriebene Weise gestaltete elektrische Schaltungssystem folgendermaßen: zuerst wird bei dem Einlegen der Kassette 3 in die Kamera der Fühlschalter 215 eingeschaltet. Wenn bei diesem Zustand der Stromversorgungsschalter 216 eingeschaltet wird (siehe Fig. 7(a)), werden aus der Batterie 214 die Schaltungen 51, 63, 208, 209, 215, 218, 219 und 221 bis 224 mit Strom versorgt. Daraufhin erzeugt die erste Einschaltlöschschaltung 219 das Einschaltlöschsignal PUC1 gemäß Fig. 7(b). Dieses Einschaltlöschsignal PUC1 setzt das Flip-Flop 218 sowie das Flip-Flop 315 usw. der Motorsteuerschaltung 208 zurück.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Schalter 63 ausgeschaltet, wenn die Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 nicht mit derjenigen der Keilnut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 übereinstimmt. In diesem Fall wird das durch das Signal PUC1 rückgesetzte Flip-Flop 315 durch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 312 gesetzt, das nach dem Ablauf einer durch die Verzögerungsschaltung 312 hervorgerufenen Verzögerungszeit Δt erzeugt wird. Auf diese Weise nimmt gemäß Fig. 7(d) das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 315 den hohen Pegel an. Dies bewirkt, daß die Motortreiberschaltung 209 den Aufzugsmotor 51 anlaufen läßt. Dadurch wird auf die vorstehend beschriebene Weise durch die Motorversetzungsvorrichtung 211 der Kopf 105 ver­ setzt.
Auf die vorstehend beschriebene Weise dauert die Ansteuerung des Motors 51 an, bis die Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 mit der Drehstellung der Keilnut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 in Übereinstimmung kommt und die Welle und der Zähler miteinander gekoppelt werden. Wenn bei der Übereinstimmung der Drehstellungen der Zähler und die Welle gekoppelt werden, wird gemäß Fig. 7(c) der bis dahin ausgeschaltete Schalter 63 eingeschaltet. Daher wird das Flip-Flop 315 rückgesetzt, so daß dessen Q-Ausgangssignal gemäß Fig. 7(d) den niedrigen Pegel annimmt. Hierdurch wird der Motor 51 angehalten. Ferner wird durch das Einschalten des Schalters 63 das Flip-Flop 218 gesetzt, so daß dessen Q-Ausgangssignal gemäß Fig. 7(e) den hohen Pegel annimmt. Hierdurch wird das Schaltglied 217 eingeschaltet, so daß die Schaltungen 11, 20, 201 bis 207, 212, 220 und 225 bis 234 mit Strom versorgt werden. Dabei erzeugt dann gemäß Fig. 7(f) die zweite Einschaltlöschschaltung 220 das Signal PUC2, um die Schaltungen 205 bis 207, 227 und 231 rückzusetzen. Daher beginnt der Motor 102 für den Antrieb der Scheibe 1 zu drehen. Ferner wird das Bildaufnahmesystem in Betrieb gesetzt, obgleich es nicht belichtet wird. Die Aufzeichnungssignal-Verarbeitungsschaltung 202 beginnt ein Aufzeichnungssignal zu erzeugen und es dem Schaltglied 203 zuzuführen. Der Zeitsignalgenerator 205 beginnt das Verti­ kalsynchronisiersignal gemäß Fig. 7(g) zu erzeugen und es der Zeitsteuerschaltung 207 sowie der Motorsteuerschaltung 212 zuzuführen. Ferner nimmt zu diesem Zeitpunkt das - Ausgangssignal des Flip-Flops 227 gemäß Fig. 7(i) den hohen Pegel an, der bewirkt, daß die Belichtungszeit-Rechenschal­ tung 231 gemäß dem Ausgangssignal des Lichtmeßelements 232 und vorgewählten Blendenwert-Daten aus der Blendenwert- Dateneingabeschaltung 233 eine geeignete Länge der Belich­ tungszeit bestimmt.
Wenn bei diesem Zustand gemäß Fig. 7(h) der Auslöseschalter 225 eingeschaltet wird, wird das Flip-Flop 227 getriggert, so daß gemäß Fig. 7(i) dessen -Ausgangssignal den niedri­ gen Pegel annimmt, der bewirkt, daß die Belichtungszeit- Rechenschaltung 231 den zu diesem Zeitpunkt bestimmten Wert für die Belichtungszeit speichert bzw. festhält. Zugleich erzeugt gemäß Fig. 7(j) die monostabile Kippstufe 229 einen Einzelimpuls. Gemäß diesem Impuls bewirkt die Erregerschal­ tung 230 die Stromversorgung der Wicklung 37b des Elektro­ magneten 37. Wie es vorangehend anhand der Fig. 2 beschrie­ ben wurde, werden bei dieser Erregung der Wicklung 37b die Vorgänge zum Schließen der Blende sowie zum Hochschwenken des Spiegels ausführt. Auf den Abschluß des Hochschwenkens des Spiegels 21 hin wird gemäß Fig. 7(c) der Schalter 63 ausgeschaltet, während gemäß Fig. 7(k) der Schalter 20 ein­ geschaltet wird. Wenn der Schalter 20 eingeschaltet ist, wird durch das Abfallen des unmittelbar darauffolgenden Vertikalsynchronisiersignals VD das als erste Stufe geschal­ tete Flip-Flop 301 der Zeitsteuerschaltung 208 getriggert, so daß dessen Q-Ausgangssignal gemäß Fig. 7(l) von dem nied­ rigen auf den hohen Pegel wechselt und dessen -Ausgangs­ signal gemäß Fig. 7(m) von dem hohen auf den niedrigen Pe­ gel wechselt. Dann bewirkt das dermaßen hervorgerufene Ab­ fallen des -Ausgangssignals, daß die monostabile Kippstufe 321 der Verschlußsteuerschaltung 234 einen Einzelimpuls ge­ mäß Fig. 7(r) erzeugt. Im Ansprechen auf den Einzelimpuls speist die Erregerschaltung 223 die Wicklung 67a des Elek­ tromagneten 67 für das Halten des vorderen Verschlußblatts mit Strom. Daher läuft gemäß der Beschreibung anhand der Fig. 2 das vordere Verschlußblatt 13 ab, so daß die Belich­ tung des Bildsensors 11 beginnt. Ferner wird durch den nied­ rigen Pegel des -Ausgangssignals des Flip-Flops 301 der Rücksetzzustand des gleichfalls in der Verschlußsteuerschal­ tung 234 enthaltenen Zählers 324 aufgehoben, so daß dieser die vom dem Oszillator 323 erzeugten Impulse zu zählen be­ ginnt. Falls die durch die Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 bestimmte Belichtungszeit kürzer als ¹/₆₀ s ist und vor dem Ablauf von ¹/₆₀ s nach dem Triggern des Flip-Flops 31 der Zählwert A des Zählers 324 mit dem Datenwert B aus der Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 in Übereinstimmung kommt, wechselt zu diesem Zeitpunkt das "A=B"-Ausgangssignal des Vergleichers 325 von dem niedrigen auf den hohen Pegel. Da­ durch wechselt gemäß Fig. 7(s) das Ausgangssignal des Inver­ ters 326 von dem hohen auf den niedrigen Pegel, wodurch auch das Ausgangssignal des UND-Glieds 327 von dem hohen auf den niedrigeren Pegel wechselt. Zu diesem Zeitpunkt verbleibt ge­ mäß Fig. 7(o) das -Ausgangssignal des in der Zeitsteuer­ schaltung 207 enthaltenen Flip-Flops 302 noch auf dem hohen Pegel. Dann erzeugt gemäß Fig. 7(t) die monostabile Kipp­ stufe 328 einen Einzelimpuls. Auf diesen Einzelimpuls hin versorgt die Erregerschaltung 329 die Wicklung 68a des Elektomagneten 68 für das Halten des hinteren Verschluß­ blatts mit Strom. Infolgedessen läuft der Beschrei­ bung anhand der Fig. 2 das hintere Verschlußblatt 14 ab, wodurch die Belichtung des Bildsensors 11 beendet wird.
Falls die durch die Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 be­ stimmte Belichtungszeit ¹/₆₀ s beträgt oder länger ist, wird durch das nach dem Triggern des Flip-Flops 301 in der ersten Stufe der Zeitsteuerschaltung 207 erzeugte Vertikalsynchro­ nisiersignal VD das Flip-Flop 302 getriggert, was in Fig. 7(n) und (o) gezeigt ist. Dabei wechselt das Q-Ausgangssig­ nal des Flip-Flops 302 von dem niedrigen auf den hohen Pegel, währenddessen -Ausgangssignal von dem hohen auf den nied­ rigen Pegel wechselt. Dieser Wechsel des -Ausgangssignals von dem hohen auf den niedrigen Pegel bewirkt, daß das Aus­ gangssignal des UND-Glieds 237 der Verschlußsteuerschaltung 234 von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechselt. Daher erzeugt gemäß der Darstellung durch eine gestrichelte Linie in Fig. 7(t) die monostabile Kippstufe 328 einen Einzelim­ puls. Infolgedessen beginnt zu diesem Zeitpunkt das hintere Verschlußblatt 14 abzulaufen. Daher wird in diesem Fall die Belichtungszeit des Bildsensors 11 auf ¹/₆₀ s begrenzt. Eine gestrichelte Linie in Fig. 7(s) zeigt als Beispiel einen in diesem Fall auftretenden Wechsel des Ausgangssignals des Inverters 326.
Wenn das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 302 den hohen Pegel annimmt, nimmt auch gemäß Fig. 7(q) das Ausgangssignal des UND-Glieds 304 der Zeitsteuerschaltung 207 den hohen Pegel an. Durch den hohen Pegel des Ausgangssignals des UND-Glieds 304 wird das Schaltglied 203 durchgeschaltet. Wenn das Schalt­ glied 203 durchgeschaltet ist, wird bei dem Auslesen eines während der Belichtungszeit an dem Bildsensor 11 erzielten Bildaufnahmesignals ein gemäß dem ausgelesenen Bildaufnahme­ signal erzeugtes Aufzeichnungssignal aus der Aufzeichnungs­ signal-Verarbeitungsschaltung 202 über das Schaltglied 203 an den Aufzeichnungsverstärker 204 angelegt. Als Ergebnis wird das Aufzeichnungssignal mit dem Kopf 105 auf eine der Aufzeichnungsspuren der Magnetspeicherscheibe 11581 00070 552 001000280000000200012000285915147000040 0002003501554 00004 51462< aufzeich­ net. Darauffolgend wird durch das als nächstes erzeugte wei­ tere Vertikalsynchronisiersignal VD das Flip-Flop 303 der Zeitsteuerschaltung 207 getriggert. Dadurch nimmt gemäß Fig. 7(p) das -Ausgangssignal des Flip-Flops 303 den nied­ rigen Pegel an. Ferner nimmt auch gemäß Fig. 7(q) der Aus­ gang des UND-Glieds 304 den niedrigen Pegel an. Dadurch wird das Schaltglied 203 gesperrt, so daß der Aufzeichnungs­ vorgang beendet wird. Zugleich wird bei dem Wechsel des - Ausgangssignals des Flip-Flops 303 von dem hohen auf den niedrigen Pegel das Flip-Flop 315 der Motorsteuerschaltung 208 gesetzt, so daß gemäß Fig. 7(d) dessen Q-Ausgangssignal den hohen Pegel annimmt. Hierdurch läuft der Motor 51 an. Danach wird durch die Kopfversetzungsvorrichtung 211 der Kopf 105 in die Lage für die nächste Spur versetzt, während mit der Belichtungssystem-Aufzugsvorrichtung 212 die Belich­ tungsvorrichtung gespannt wird. Wenn die Aufzugswelle 54 genau eine Umdrehung ausführt, so daß gemäß Fig. 7(c) der Schalter 63 eingeschaltet wird, wird das Flip-Flop 315 rück­ gesetzt, so daß dessen Q-Ausgangssignal gemäß Fig. 7(d) den niedrigen Pegel annimmt. Hierdurch wird der Motor 51 ange­ halten.
Für einen nächsten Bildaufnahmevorgang wird dann der Auslö­ seschalter 225 zunächst ausgeschaltet und danach wieder ein­ geschaltet. Wenn der Auslöseschalter 225 ausgeschaltet wird, wird das Flip-Flop 227 rückgesetzt. Dadurch nimmt das - Ausgangssignal des Flip-Flops 227 wieder den hohen Pegel an. Durch diesen wird von der Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 erneut ein geeigneter Belichtungszeitwert bestimmt. Wenn danach der Auslöseschalter 225 eingeschaltet wird, wird das Flip-Flop 227 getriggert. Dadurch nimmt das -Ausgangssignal des Flip-Flops 227 den niedrigen Pegel an. Durch diesen wer­ den gemäß den vorstehenden Ausführungen in der Belichtungs­ zeit-Rechenschaltung 231 die durch dieselbe bestimmten Da­ ten für den Belichtungszeitwert gespeichert bzw. festgehal­ ten. Währenddessen erzeugt die monostabile Kippstufe 229 einen Einzelimpuls, um den Spiegel 21 freizugeben. Unter diesen Bedingungen wird als Folge des Rückstellens des Spie­ gels 21 durch die Drehung des Aufzugsmotors 51 der Schalter 20 ausgeschaltet, wodurch an den Flip-Flops 301 bis 303 der Zeitsteuerschaltung 207 die Q-Ausgangssignale alle auf den niedrigen Pegel und die -Ausgangssignale alle auf den ho­ hen Pegel gebracht werden. Daher wird gemäß den vorangehen­ den Ausführungen der Spiegel 21 hochgeschwenkt, wobei der Schalter 20 wieder eingeschaltet wird. Danach werden die Zeiten für das Ein- und Ausschalten des Schaltglieds 203 auf die vorangehend beschriebene Weise gesteuert. Auf den Ab­ schluß der darauffolgenden Aufzeichnung hin wird der Aufzugs­ motor 51 angelassen, wobei der Spiegel 21 zurückgestellt wird, der Kopf 105 in die Lage für eine nächste Spur ver­ setzt wird und die Belichtungsvorrichtung gespannt bzw. auf­ gezogen wird, wie es vorangehend beschrieben ist.
Falls bei dem vorstehend beschriebenen Abschalten des Motors 51 der Stromversorgungsschalter 216 ausgeschaltet wird, wird die Stromversorgung abgeschaltet, wobei die Kamera in einem Zustand belassen wird, bei dem sie vollständig für eine nächste Bildaufnahme vorbereitet ist. In diesem Fall kann mit den vorstehend beschriebenen Vorgängen eine nächste Bildaufnahme dadurch vorgenommen werden, daß wieder nachein­ ander der Stromversorgungsschalter 216 und der Auslöseschal­ ter 225 eingeschaltet werden. Ferner ist in diesem Fall der Schalter 63 schon vor dem Einschalten des Stromversorgungs­ schalters 216 eingeschaltet. Daher nimmt das Ausgangssignal des Inverters 224 den niedrigen Pegel an. In der Motorsteuer­ schaltung 208 bleibt das Flip-Flop 315 durch das Signal PUC1 in dem Rücksetzzustand, so daß es nicht gesetzt wird. In­ folgedessen wird der Motor 51 nicht gestartet. Da der Schal­ ter 63 eingeschaltet ist, wird das Flip-Flop 218 durch das Signal PUC1 rückgesetzt, wonach es durch das Ausgangssignal nach dem Ablauf einer Verzögerungszeit der Verzögerungs­ schaltung 221 durch das Ausgangssignal derselben gesetzt wird. Daher wird in diesem Fall das Schaltglied 217 durch­ geschaltet, wenn nach dem Erzeugen des Signals PUC1 die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 221 abgelaufen ist. Durch dieses Einschalten des Schaltglieds 217 werden die Schaltungen 11, 20, 102, 201 bis 207, 212 und 225 bis 234 mit Strom versorgt.
Wenn die Aufzeichnung auf der letzten der Aufzeichnungsspu­ ren in dem vorbestimmten Aufzeichnungsbereich der Scheibe 1 abgeschlossen ist und der Kopf 105 um einen Spurenteilungs­ abstand weiter versetzt wird, wird gemäß den vorangehenden Ausführungen anhand der Fig. 4 der Enderfassungsschalter 147 ausgeschaltet. Darauffolgend wird beim Abschluß des Auf­ zugsvorgangs an der Belichtungsvorrichtung und der Verrie­ gelung der Aufzugswelle 54 durch den Aufzugswellen-Verrie­ gelungshebel 60 durch das Ausschalten des Schalters 64 die Stromversorgung des ganzen Schaltungssystems beendet, selbst wenn der Stromversorgungsschalter 260 eingeschaltet ist. Daher wird zu diesem Zeitpunkt die Kamera außer Betrieb ge­ setzt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Bildaufnahmevorgang jedesmal einmalig ausgeführt, wenn der Auslöseschalter 225 eingeschaltet wird. Bei der erfin­ dungsgemäßen Videoaufzeichnungskamera besteht jedoch keine Einschränkung auf diese Einzelbildaufnahme-Funktion; viel­ mehr ist die erfindungsgemäße Gestaltung vorteilhaft auch zu einer Reihenbildaufnahme-Funktion anwendbar, gemäß der die Kamera wiederholt Bildaufnahmen mit einer vorbestimm­ ten Geschwindigkeit aufeinanderfolgend ausführt, solange der Auslöseschalter 225 eingeschaltet bleibt.
Die Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der er­ findungsgemäßen Videoaufzeichnungskamera, bei dem die vor­ stehend genannte Reihenbildaufnahme-Funktion vorgesehen ist. In diesem Fall wird dem in Fig. 5 gezeigten Schaltungssy­ stem eine Schaltung hinzugefügt, die für das Umschalten zwi­ schen einer Einzelbildaufnahme-Betriebsart und einer Reihen­ bildaufnahme-Betriebsart erforderlich ist. In der Fig. 8 ist die gesamte zusätzliche Schaltung mit 400 bezeichnet. Die zusätzliche Schaltung 400 enthält ein UND-Glied 235, das das Ausgangssignal des Inverters 224 und das Potential an dem Verbindungspunkt zwischen dem Auslöseschalter 225 und dem damit verbundenen Widerstand aufnimmt, einen Be­ triebsart-Wählschalter 236, der den Ausgang des UND-Glieds 235 bei der Einzelbildaufnahme-Betriebsart S mit Masse ver­ bindet und bei der Reihenbildaufnahme-Betriebsart C nicht mit Masse verbindet, und ein ODER-Glied 237, das das Aus­ gangssignal des UND-Glieds 235 und das -Ausgangssignal des Flip-Flops 227 aufnimmt. In diesem Fall wird das Trigger­ signal an die monostabile Kippstufe 229 das Ausgangssignal des ODER-Glieds 237 angelegt. Bei dem Schaltungssystem nach Fig. 5 wird das -Ausgangssignal des Flip-Flops 227 direkt als Triggersignal an die monostabile Kippstufe 229 angelegt. Allein hierdurch unterscheidet sich das Schaltungssystem nach Fig. 8 von demjenigen nach Fig. 5.
Da bei der Einzelbildaufnahme-Betriebsart S das Ausgangs­ signal des UND-Glieds 135 auf dem niedrigen Pegel gehalten wird, da der Ausgang des UND-Glieds 235 über den Wählschal­ ter 236 mit der Schaltungsmasse verbunden wird, spricht das ODER-Glied 237 ausschließlich auf das -Ausgangssignal des Flip-Flops 227 an. Daher wird auf die gleiche Weise wie bei dem Schaltungssystem nach Fig. 5 die Bildaufnahme einmalig jedesmal ausgeführt, wenn der Auslöseschalter 225 einge­ schaltet wird.
Bei der Reihenbildaufnahme-Betriebsart C ist der zwischen den Ausgang des UND-Glieds 235 und Masse geschaltete Wähl­ schalter 236 ausgeschaltet. Daher spricht in diesem Fall das ODER-Glied 237 sowohl auf das -Ausgangssignal des UND- Glieds 235 an. Infolgedessen wird dann, wenn die Kamera vollständig für die nächste Bildaufnahme vorbereitet ist und damit der Schalter 63 eingeschaltet wird, sowie der Auslöseschalter 225 eingeschaltet ist, das Flip-Flop 227 getriggert, wodurch dessen -Ausgangssignal von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechselt, bei dem der vorstehend beschriebene Bildaufnahmevorgang eingeleitet wird. Falls danach gemäß der Darstellung durch eine strichpunktierte Linie in Fig. 7(h) der Auslöseschalter 225 eingeschaltet bleibt, wird auf den Abschluß der ersten Bildaufnahme der Aufzugsmotor 51 angelassen. Danach wird gemäß den voran­ gehenden Ausführungen der Spiegel 21 zurückgestellt, der Kopf 105 in die Lage für die nächste Spur versetzt und die Belichtungsvorrichtung gespannt, wobei der Schalter 63 ein­ geschaltet wird, der zum Zeitpunkt des Auslösens ausge­ schaltet wurde. Zu dem Zeitpunkt des Einschaltens des Schal­ ters 63 nimmt gemäß der Darstellung durch eine strichpunk­ tierte Linie in Fig. 7(i) an dem UND-Glied 235 das Ausgangs­ signal, das bei dem Ausschalten des Schalters 63 den hohen Pegel angenommen hat, nunmehr den niedrigen Pegel an. Da zu diesem Zeitpunkt das -Ausgangssignal des Flip-Flops 227 noch auf dem niedrigen Pegel verbleibt, wechselt das Aus­ gangssignal des ODER-Glieds 237 von dem hohen auf den nied­ rigen Pegel. Infolgedessen wird gemäß der Darstellung durch die strichpunktierte Linie in Fig. 7(j) die monostabile Kippstufe 229 erneut getriggert, so daß die Kamera wieder ausgelöst wird.
Solange bei der Reihenbildaufnahme-Betriebsart C der Aus­ löseschalter 225 eingeschaltet gehalten wird, werden diese Betriebsvorgänge wiederholt ausgeführt, so daß die Kamera Bildaufnahmen ausführt. Die strichpunktierten Linien in den Fig. 7(a) bis 7(t) zeigen Eingangs- und Ausgangssignale ver­ schiedener Schaltungen bei der Reihenbildaufnahme-Betriebs­ art C. Wenn während des Bildaufnahmevorgangs bei der Reihen­ bilaufnahme-Betriebsart C der Auslöseschalter 225 ausge­ schaltet wird, wird der gerade ablaufende Aufnahmevorgang beendet und die Kamera in einem Zustand außer Betrieb ge­ setzt, bei dem sie vollständig für einen nächsten Bildauf­ nahmevorgang vorbereitet ist.
Bei der Reihenbildaufnahme-Betriebsart C bleibt das -Aus­ gangssignal des Flip-Flops 227 auf dem niedrigen Pegel. so daß der für die erste Bildaufnahme bestimmte Belichtungs­ zeitwert unverändert bleibt. Ferner ist in diesem Fall die Bildaufnahmegeschwindigkeit, nämlich die Anzahl aufeinander­ folgender Bildaufnahmen je Zeiteinheit ausschließlich durch die Drehzahl des Motors 51 und die Dauer der für die Be­ triebsvorgänge des Mechanismus der Kamera erforderlichen Zeit bestimmt. Daher kann bei der Reihenbildaufnahme-Be­ triebsart zum Verändern der Bildaufnahmegeschwindigkeit die Drehzahl des Motors 51 verändert werden.
Bei einem nächsten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Videoaufzeichnungskamera ist das Bildaufnahmeobjektiv der Kamera, die beipielsweise vorangehend als weiteres Ausfüh­ rungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kamera beschrieben ist, mit einer automatischen Scharfeinstellung versehen.
Nach Fig. 9 ist gemäß einem Beispiel die für die erfindungs­ gemäße Videoaufzeichnungskamera verwendbare automatische Scharfeinstellvorrichtung mechanisch folgendermaßen gestal­ tet:
Ein Bildaufnahmeobjektiv-System mit einer optischen Achse O enthält eine Fokussierlinie 71 und einen Scharfstellring 72, der um die optische Achse O drehbar und über einen bekann­ ten geeigneten Mechanismus wie einen Schraubenlinien- oder Nockenmechanismus mit der Fokussierlinse 71 gekoppelt ist. Die Fokussierlinse 71 ist durch das Drehen des Scharfstell­ rings 72 längs der optischen Achse vor- und zurückstellbar.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Fokussierlinse 71 so gestaltet, daß sie bei einer Drehung des Scharfstellrings 72 im Uhrzeigersinn mittels einer nicht gezeigten Linsenver­ stellvorrichtung zurück zu von einer Scharfeinstellung für eine kürzeste Entfernung zu einer Scharfeinstellung für eine längste Entfernung bzw. die Entfernung "unendlich" bewegt wird.
Längs der hinteren Stirnfläche des Scharfstellrings 72 ist ein Entfernungsnocken 72a ausgebildet. An der hinteren Stirn­ fläche des Scharfstellrings 72 ist ein Stift 72b befestigt. An dem Scharfstellring 72 ist eine Stellfeder 73 angebracht, die als Spannvorrichtung ausgebildet ist, mit der der Scharf­ stellring 72 entgegen dem Uhrzeigersinn um die optische Ach­ se O gedreht wird. An dem Umfang des Scharfstellrings 72 ist ein Sperrverzahnungsteil 74 ausgebildet. Ein Sperrteil 75 ist schwenkbar an einer Achse 75a gelagert und mit einem Klinkenteil 75b für den Eingriff an dem Sperrverzahnungsteil 74 versehen. Das Sperrteil 75 wird durch eine Feder 76 zu einer Schwenkung an der Achse 75a im Uhrzeigersinn vorge­ spannt, nämlich in der Richtung, bei der der Klinkenteil 75b mit dem Sperrverzahnungsteil 74 in Eingriff gebracht wird. Ein Elektromagnet 77, der durch das Umwickeln eines Eisen­ kerns 77a mit einer Wicklung 77b gebildet ist, löst den Klinkenteil 74 dadurch, daß er einen abgebogenen Teil 75c des Sperr­ teils 75 anzieht, wodurch dieser gegen die Kraft der Feder 76 im Uhrzeigersinn schwenkt.
Ein Abtasthebel 78 ist schwenkbar an einer Achse 78 an ge­ lagert. Der Abtasthebel 78 wird durch eine Feder 79 zu ei­ ner Schwenkung im Uhrzeigersinn um die Achse 78a vorge­ spannt und ist mit einem an dem vorderen Ende eines seiner Arme befestigten Nockenfolgerstift 78b versehen, der stän­ dig gegen den Entfernungsnocken 72a des Scharfstellrings 72 stößt. Ein an dem vorderen Ende des anderen Arms des Abtasthebels 78 ausgebildeter hochgebogener Teil 78c trägt ein Leuchtelement 80 (nämlich in diesem Fall eine Infrarot- Leuchtdiode). Vor dem Leuchtelement 80 ist eine Lichtpro­ jektionslinse 82 fest angebracht, die das von dem Leucht­ element 80 abgegebene Licht auf ein Aufnahmeobjekt proji­ ziert. Von der Lichtprojektionslinse 82 um eine vorbestimm­ te Basislänge in seitlicher Richtung entfernt ist fest eine Lichtempfangslinse 83 angeordnet. Ungefähr im Brennpunkt der Lichtempfangslinse 83 ist ein fotoempfindliches Element 81 (nämlich in diesem Fall eine Silicium-Fotozelle) ange­ ordnet, die das Licht aus der Lichtempfangslinse aufnimmt. Das Element 81 hat Fotoempfindlichkeit mit einem Spitzen­ wert für die Wellenlänge des von dem Leuchtelement 80 ab­ gegebenen Lichts.
Der an der hinteren Stirnseite des Scharfstellrings 72 aus­ gebildete Entfernungsnocken 72a ist derart geformt, daß dann, wenn durch die Uhrzeigerdrehung des Scharfstellrings 72 unter der Einwirkung der Feder 79 das Leuchtelement 80 sich zusammen mit dem Abtasthebel 78 im Uhrzeigersinn be­ wegt, durch den Entfernungsnocken 72a die Hauptprojektions­ achse des über die Lichtprojektionslinse 82 projizierten Lichtstroms kontinuierlich Objekte von einem Objekt in kür­ zester Entfernung bis zu einem Objekt in großer Entfernung bzw. in der Entfernung "unendlich" überstreicht.
An dem unteren Ende der anhand der Fig. 2 vorangehend be­ schriebenen Aufzugswelle 54 ist ein Zahnrad 84 angebracht. Mit dem Zahnrad 84 kämmt ein Zahnrad 85, das den gleichen Durchmesser und die gleiche Zähnezahl wie dieses hat. Als eine Einheit mit dem Zahnrad 85 ist koaxial hierzu ein Zahn­ rad 86 ausgebildet. Mit dem Zahnrad 86 kämmt ein Ritzelrad 87. Das Zahnrad 86 ist mit einem Ausschnitt 86a für die Ent­ koppelung von dem Ritzelrad 87 versehen. Das Zahnrad 86 ist mit dem Zahnrad 85 folgendermaßen verbunden: Wenn die Auf­ zugswelle 54 in dem Zustand der Verriegelung durch den Ver­ riegelungshebel 60 gemäß der vorangehenden Beschreibung an­ hand der Fig. 2 steht, ist gemäß Fig. 9 der Ausschnitt 86a dem Ritzelrad 87 gegenübergesetzt. Ein Schieber 88 ist mit einer Verzahnung 88a versehen, die mit dem Ritzelrad 87 kämmt. In einen Schlitz 88c des Schiebers 88 greift ein Stift 89, so daß der Schieber nach links und rechts gemäß der Zeichnung verschoben werden kann. An dem vorderen Ende des Schiebers 88 ist ein Hakenteil 88b ausgebildet, der mit dem an der hinteren Stirnseite des Scharfstellrings 72 ange­ brachten Stift 72b in Eingriff kommen kann. Wenn durch die Uhrzeigerdrehung der Aufzugswelle 54 der Schieber nach rechts gemäß Fig. 9 bewegt wird, bewirkt die Kopplung zwischen dem Hakenteil 88b und dem Stift 72b, daß der Scharfstellring 72 gegen die Kraft der Feder 73 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, bis ein vorderster Zahn 74a des Sperrverzah­ nungsteils 74 mit dem Klinkenteil 75b des Sperrteils 75 in Eingriff kommt und hierdurch festgelegt wird. Zu diesem Zeit­ punkt ist die Feder 73 gespannt. Durch eine Feder 90, die zwischen einem Stift 88d und dem Stift 89 gespannt ist, wird der Schieber 88 nach links gemäß Fig. 9 vorgespannt.
Ein Anschlagstift 91 dient als Anschlag für den Scharfstell­ ring 72. Wenn der Stift 72b des Scharfstellrings 72 an den Anschlagstift 91 anstößt, wird die Fokussierlinse 71 in ei­ ner Scharfeinstellung für die Entfernung "unendlich" ange­ halten. Ein Kameraauslöseknopf 92 ist als eine Einheit mit einer Auslösestange 93 ausgebildet. In die Auslösestange 93 ist seitlich durchquerend ein Stift 93a eingesetzt. Über den Stift 93a wird die Auslösestange 93 durch eine Feder 94 nach oben vorgespannt. Der vorangehend genannte Auslöseschalter 225 (Fig. 5 und 8) wird durch diesen Stift 93a eingeschal­ tet, wenn die Auslösestange 93 nach unten geschoben wird. Die dermaßen gestaltete automatische Scharfstellvorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Wenn bei abgeschlossenem Aufzug gemäß der Darstellung in der Zeichnung der Auslöseknopf 92 gedrückt wird, um die Aus­ lösestange 93 gegen die Kraft der Feder 94 nach unten zu schieben, wird der Auslöseschalter 225 eingeschaltet. Hier­ durch wird eine nachfolgend beschriebene Schaltung für die automatische Scharfeinstellung in Betrieb gesetzt. Von der Scharfeinstellschaltung wird das Leuchtelement 80 gespeist und durch Stromversorgung der Wicklung 77b der Elektromag­ net 77 erregt. Durch das Erregen des Elektromagneten 77 wird von diesem das Sperrteil 75 angezogen, so daß es gegen die Kraft der Feder 76 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Daher wird der vorderste Zahn 74a des Sperrverzahnungsteils 74 des Scharfstellrings 72 von dem Sperrteil 75 freigegeben und entriegelt. Infolgedessen kann der Scharfstellring 72 durch die in der Feder 73 gespeicherte Kraft im Uhrzeiger­ sinn drehen. Durch die Uhrzeigerdrehung des Scharfstellrings 72 wird die Fokussierlinse 71 von der Scharfeinstellung für die kürzeste Entfernung zu der Scharfeinstellung für die größte Entfernung bzw. die Entfernung "unendlich" hin ver­ schoben. Dem folgend schwenkt der Abtasthebel 78 im Uhr­ zeigersinn, so daß das Leuchtelement 80 eine Überstreichungs- Schwenkbewegung in der gleichen Richtung ausführt. Während der Verschiebung der Fokussierlinse 71 und der Schwenkung des Leuchtelements 80 erfaßt die Scharfeinstellschaltung aus dem Ausgangssignal des fotoempfindlichen bzw. Lichtemp­ fangselement 81 einen Spitzenwert von Reflexionslicht, näm­ lich die Scharfeinstellung der Fokussierlinse 71. Auf die Erfassung der Scharfeinstellung hin wird die Stromversorgung des Elektromagneten 77 unterbrochen. Dadurch wird das Sperr­ teil 75 aus der Anziehung durch den Elektromagneten 77 ge­ löst. Daraufhin verriegelt durch die Kraft der Feder 76 das Sperrteil 75 des Sperrverzahnungsteil 74, so daß daher die Drehung des Scharfstellrings 72 beendet wird. Auf diese Weise wird das Aufnahmeobjektivsystem auf das Aufnahmeobjekt scharf eingestellt.
Auf den Abschluß der Scharfeinstellung des Aufnahmeobjektivs hin wird von der Scharfeinstellschaltung ein Einstellab­ schlußsignal abgegeben, durch das der Elektromagnet 37 nach Fig. 2 mit Strom versorgt wird, um den Betriebsvorgang der vorangehend genannten Belichtungsvorrichtung einzuleiten.
Wenn nach dem Abschluß der Bildaufnahme die Aufzugswelle 54 auf die vorangehend beschriebene Weise im Uhrzeigersinn dreht, wird der Schieber 88 über die Zahnräder 84 bis 86 gegen die Kraft der Feder 90 nach rechts verschoben. Da­ durch wird der Scharfstellring 72 entegenen dem Uhrzeiger­ sinn gedreht, wobei der Stift 72b durch den Hakenteil 88b des Schiebers 88 angestoßen wird. Hierdurch wird die Fokus­ sierlinse 71 in die Scharfeinstellung für die kürzeste Ent­ fernung verschoben. Dabei wird der Abtasthebel 78 gegen die Kraft der Feder 79 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt und die Feder 73 für den Antrieb des Scharfstellrings gespannt. Wenn die Aufzugswelle 54 gerade eine Umdrehung beendet, wird dem Ritzelrad 87 der Ausschnitt 86a des Zahn­ rads 86 gegenübergesetzt. Daher wird durch die Kraft der Feder 90 der Schieber 88 in die linke Stellung gemäß der Figur zurückgebracht. Infolgedessen wird durch die Feder 73 der Scharfstellring 72 zu einer Drehung im Uhrzeigersinn vorgespannt. Da jedoch zu diesem Zeitpunkt der Elektromagnet 77 nicht erregt ist, greift der Klinkenteil 75b des Sperr­ teils 75 an dem vorderen Zahl 74a des Sperrverzahnungsteils 74 an, so daß der Scharfstellring 72 in der in der Zeichnung dargestellten Rückstellage gehalten wird.
Damit ist ein Spann- bzw. Aufzugsvorgang in der autimati­ schen Scharfstellvorrichtung beendet.
Nachdem die automatische Scharfstelleinrichtung gespannt worden ist, wirkt der Schieber 88 nicht auf die Vorrichtung ein, solange an der Vorrichtung der Spannzustand nicht auf­ gehoben wird. Wenn daher die Aufzugswelle 54 wiederholt ge­ dreht wird, bis die Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 nach Fig. 4 auf die vorangehend beschriebene Weise mit der Drehstellung der Keilnut 4c des Zählers 4 der eingelegten Kassette 3 in Übereinstimmung kommt, wird während der ersten einzelnen Drehung der Auf­ szugswelle von dem Schieber 88 die automatische Scharfstell­ vorrichtung gespannt, falls die Vorrichtung zu diesem Zeit­ punkt im Auslösezustand geblieben ist. Danach bleibt jedoch der Schieber 88 unwirksam, so daß er während der nachfol­ genden Umdrehungen der Aufzugswelle 54 nicht auf die auto­ matische Scharfstellvorrichtung einwirkt.
Das Spannsystem bzw. Aufzugssystem für diese automatische Scharfstellvorrichtung ist derart gestaltet, daß die Scharf­ stellvorrichtung unter Nutzung ungefähr einer Umdrehung der Aufzugswelle 54 gespannt wird. Unter Berücksichtigung der Belastung des Motors 51 kann jedoch die Scharfstellvorrich­ tung derart gestaltet werden, daß sie gleichzeitig mit der Versetzung des Kopfs 105 während der ersten halben Umdre­ hung der Aufzugswelle 54 gespannt wird, während der die Belastung verhältnismäßig gering ist. Eine derartige Ab­ wandlung ist dadurch möglich, daß auf geeignete Weise der Durchmesser des Zahnrads 86, die Abmessungen des Ausschnitts 86a desselben usw. verändert werden. Eine weitere Möglich­ keit der Abwandlung in dieser Hinsicht besteht darin, die Winkel der Befestigung der Nocken 55 und 59 an der Aufzugs­ welle 54 und des Zahnrads 86 so zu wählen, daß die Ver­ setzung des Kopfs 105, das Spannen der Belichtungsvorrich­ tung und das Spannen der automatischen Scharfstellvorrich­ tung alle unter zeitlicher Aufteilung ausgeführt werden. Bei der Bildaufnahme wird die automatische Scharfstellvor­ richtung vor dem Betriebsvorgang der Belichtungsvorrich­ tung betätigt. Infolgedessen wird der Bildsensor 11 nach dem Abschluß der Scharfeinstellung des Aufnahmeobjektivs belich­ tet.
Das elektrische Schaltungssystem der Kamera, die mit der vor­ stehend beschriebenen automatischen Scharfstellvorrichtung ausgestattet ist, ist gemäß Fig. 10 folgendermaßen gestal­ tet: In der Fig. 10 sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 5 bezeichnete Schaltungselemente auf die gleiche Weise wie die in Fig. 5 gezeigten gestaltet, so daß daher ihre ausführliche Beschreibung weggelassen ist. Mit 500 ist die vorangehend genannte Scharfstellschaltung für die auto­ matische Scharfeinstellung bezeichnet. In diesem Fall wird die Scharfstellschaltung 500 durch das Abfallen des Aus­ gangssignals des Inverters 226 getriggert, so daß sie das Leuchtelement 80 speist, die Stromversorgung der Wicklung 77b des Elektromagneten 77 herbeiführt und auf die Erfas­ sung des Spitzenwerts des Ausgangssignals des fotoempfind­ lichen Elements 81 hin die Stromversorgung der Wicklung 77b unterbricht sowie die Speisung des Leuchtelements 80 be­ endet. Das heißt, die Schaltung 500 ist auf die gleiche Weise wie eine bekannte automatische Scharfstellschaltung aktiver Art mit Infrarot-Strahlen-Projektion gestaltet. Die Schaltung 500 gibt an einem Ausgangsanschluß 500a ein Signal ab, das während der fortgesetzten Stromversorgung der Wicklung 77b auf dem hohen Pegel gehalten wird. Das in Fig. 5 gezeigte D-Flip-Flop 227 ist durch ein RS-Flip-Flop 227′ mit Abfall­ synchronisierung ersetzt. Das Flip-Flop 227′ wird durch das Abfallen des Ausgangssignals des ODER-Glieds 228 rückge­ setzt und durch das Abfallen des Signals an dem Ausgang 500a der Schaltung 500 gesetzt.
Die Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 ist in diesem Fall so gestaltet, daß sie den ermittelten Belichtungszeitwert im Ansprechen auf den niedrigen Pegel des -Ausgangssignals des Flip-Flops 227′ speichert. Die monostabile Kippstufe 229 erzeugt einen Einzelimpuls im Ansprechen auf das Abfal­ len des an dem Ausgang 500a der Schaltung 500 erzeugten Signals. Der Einzelimpuls wird über eine vorbestimmte Zeit­ dauer erzeugt, die ausreichend lange ist, durch die Strom­ versorgung der Wicklung 37b den Anker 43 des Starthebels 41 aus dem Zustand des Anziehens durch den Permanentmagneten 37a des Elektromagneten 37 nach Fig. 2 zu lösen. Die Scharf­ stellschaltung 500 und das Flip-Flop 227′ werden aus der Batterie 214 über das Schaltglied 217 mit Strom versorgt. Mit Ausnahme dieser Punkte ist das Schaltungssystem nach Fig. 10 auf die gleiche Weise wie das in Fig. 5 gezeigte Schaltungssystem gestaltet.
Das elektrische Schaltungssystem, das auf die vorstehend beschriebene Weise gestaltet ist, arbeitet gemäß Fig. 11 sowie gemäß der vorangehend herangezogenen Fig. 6 folgen­ dermaßen: Wenn die Kassette 3 in die Kamera eingelegt wird, wird zuerst der Fühlschalter 215 eingeschaltet. Wenn bei diesem Zustand der Stromversorgungsschalter 216 eingeschal­ tet wird (siehe Fig. 11(a)), werden aus der Batterie 214 die Schaltungen 51, 63, 208, 209, 215, 218, 219 und 221 bis 224 mit Strom versorgt. Daraufhin erzeugt die erste Ein­ schaltlöschschaltung 219 das Einschaltlöschsignal PUC1 ge­ mäß Fig. 11(b). Durch dieses Signal PUC1 werden das Flip- Flop 218 sowie das Flip-Flop 315 (Fig. 6) usw. der Motor­ steuerschaltung 208 rückgesetzt.
Falls zu diesem Zeitpunkt die Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 nicht mit der Drehstellung der Keilnut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 übereinstimmt, ist der Schalter 63 ausgeschaltet. In diesem Fall wird da­ her das Flip-Flop 315 durch das Signal PUC1 rückgesetzt und durch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 312 gesetzt, das nach dem Ablauf einer durch die Verzögerungs­ schaltung 312 hervorgerufene Verzögerungszeit Δt erzeugt wird. Auf diese Weise nimmt gemäß Fig. 11(d) das Q-Ausgangs­ signal des Flip-Flops 315 den hohen Pegel an. Hierdurch wird über die Motortreiberschaltung 209 der Aufzugsmotor 51 angelassen. Dabei beginnt auf die vorstehend beschriebe­ ne Weise die Kopfversetzungsvorrichtung 211 den Kopf 105 zu versetzen.
Gemäß der vorangehenden Beschreibung wird die Speisung des Motors 51 fortgesetzt, bis die Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 mit der Drehstellung der Keil­ nut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 in Übereinstimmung kommt und die Welle mit dem Zähler gekoppelt wird. Wenn diese unter Drehstellungsübereinstimmung miteinander gekoppelt werden, wird gemäß Fig. 11(c) der bisher ausgeschaltete Schalter 63 eingeschaltet. Dadurch wird das Flip-Flop 315 rückgesetzt, so daß gemäß Fig. 11(d) dessen Q-Ausgangssignal den niedri­ gen Pegel annimmt. Hierdurch wird der Motor 51 angehalten. Ferner wird durch das Einschalten des Schalters 63 das Flip- flop 218 gesetzt, so daß gemäß Fig. 11(c) dessen Q-Ausgangs­ signal den hohen Pegel annimmt. Hierdurch werden über das Schaltglied 217 die Schaltungen 11, 20, 102, 210 bis 207, 212, 220, 225, 226, 227′, 228 bis 234 und 500 mit Strom ver­ sorgt. Daraufhin wird gemäß Fig. 11(f) von der zweiten Ein­ schaltlöschschaltung 220 das Signal PUC2 abgegeben, mit dem die Schaltungen 205 bis 207, 227′ und 231 rückgesetzt werden. Daher beginnt der Motor 102 die Scheibe 1 zu dre­ hen. Das Bildaufnahmesystem wird in Betrieb gesetzt, ob­ wohl es nicht belichtet wird. Die Aufzeichnungssignal-Ver­ arbeitungsschaltung 202 beginnt ein Aufzeichnungssignal zu erzeugen und es dem Schaltglied 203 zuzuführen. Der Zeitsignalgenerator 205 beginnt das Vertikalsynchronisier­ signal VD gemäß Fig. 11(g) zu erzeugen und es der Zeit­ steuerschaltung 207 und der Motorsteuerschaltung 212 zu­ zuführen. Ferner nimmt zu diesem Zeitpunkt gemäß Fig. 11(j) das -Ausgangssignal des Flip-Flops 227′ den hohen Pegel an, der bewirkt, daß die Belichungszeit-Rechen­ schaltung 231 aus dem Ausgangssignal des Lichtmeßelements 232 sowie den vorgewählten Belichtungswert-Daten aus der Belichtungswertdaten-Eingabeschaltung 233 einen geeigneten Belichtungszeitwert bestimmt.
Wenn unter diesen Bedingungen gemäß Fig. 11(h) der Aus­ löseschalter 225 eingeschaltet wird, wird die Scharfstell­ schaltung 500 getriggert, da das Ausgangssignal des In­ verters 226 von dem hohen auf den niedrigen Pegel wech­ selt. Danach erfolgt auf die vorstehend beschriebene Wei­ se die automatische Scharfeinstellung des Aufnahmeobjek­ tivs. Nach dem Abschluß der Scharfeinstellung nimmt das durch das Triggern der Schaltung 500 auf den hohen Pegel gebrachte Ausgangssignal an dem Ausgang 500a der Schal­ timg 500 den niedrigen Pegel gemäß Fig. 11(i) an. Dadurch wird das Flip-Flop 227′ getriggert, wodurch gemäß Fig. 11(j) dessen -Ausgangssignal den niedrigen Pegel annimmt. Infolgedessen speichert die Belichtungszeit-Rechenschal­ tung 231 den zu diesem Zeitpunkt bestimmten Belichtungs­ zeitwert. Zugleich erzeugt die monostabile Kippstufe 229 einen Einzelimpuls gemäß Fig. 11(k). Durch diesen Impuls speist die Erregerschaltung 230 die Wicklung 37b des Elek­ tromagneten 37 mit Strom. Daraufhin werden gemäß der vor­ angehenden Erläuterung die Vorgänge zum Schließen der Blende und zum Hochschwenken des Spiegels ausgeführt. Auf den Abschluß des Hochschwenkens des Spiegels 21 hin werden gemäß Fig. 11(c) der Schalter 63 ausgeschaltet so­ wie gemäß Fig. 11(l) der Schalter 20 eingeschaltet.
Bei eingeschaltetem Schalter 20 wird durch das Abfallen des unmittelbar danach auftretenden Vertikalsynchronisier­ signals VD das Flip-Flop 301 der ersten Stufe der Zeitsteuer­ schaltung 207 getriggert (siehe Fig. 6), wodurch das Q-Aus­ gangssignal von dem niedrigen auf den hohen Pegel und das -Ausgangssignal von dem hohen auf den niedrigen Pegel wech­ seln, wie es in den Fig. 11(m) und 11(n) gezeigt ist. Der hierdurch hervorgerufene Abfall des -Ausgangssignals bewirkt, daß die monostabile Kippstufe 321 der Verschluß­ steuerschaltung 234 (siehe Fig. 6) einen Einzelimpuls ge­ mäß Fig. 11(s) erzeugt. Im Ansprechen auf diesen Einzelim­ puls wird von der Erregerschaltung 322 die Wicklung 67a des Elektromagneten 67 für das Halten des vorderen Ver­ schlußblatts mit Strom gespeist. Daher läuft gemäß der vor­ angehenden Beschreibung das vordere Verschlußblatt 13 ab, womit die Belichtung des Bildsensors 11 beginnt. Ferner wird durch das Abfallen des -Ausgangssignals des Flip-Flops 301 auf den niedrigen Pegel an dem gleichfalls in der Verschluß­ steuerschaltung 234 enthaltenen Zähler 324 der Rücksetz­ zustand aufgehoben, so daß der Zähler die von dem Oszilla­ tor 323 erzeugten Impulse zu zählen beginnt. Falls die durch die Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 bestimmte Belich­ tungszeit kürzer als ¹/₆₀ s ist und vor dem Ablauf von ¹/₆₀ s nach dem Triggern des Flip-Flops 301 der Zählwert A des Zählers 324 mit den von der Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 abgegebenen Daten B in Übereinstimmung kommt, wechselt zu diesem Zeitpunkt das "A=B"-Ausgangssignal des Vergleichers 325 von dem niedrigen auf den hohen Pegel.
Daher wechselt gemäß Fig. 11(t) das Ausgangssignal des Inverters 326 von dem hohen auf den niedrigen Pegel, wodurch auch das Ausgangssignal des UND-Glieds 327 von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechselt. Zu diesem Zeitpunkt verbleibt gemäß Fig. 11(p) das -Ausgangssignal des gleichfalls in der Zeitsteuerschaltung 207 enthaltenen Flip-Flops 302 noch auf dem hohen Pegel. Dann erzeugt die monostabile Kippstufe 328 einen Einzelimpuls gemäß Fig. 11(u). Im Ansprechen auf diesen Impuls speist die Erregerschaltung 329 die Wicklung 68a des Elektromagneten 68 für das Halten des hinteren Ver­ schlußblatts mit Strom. Infolgedessen läuft gemäß der voran­ gehenden Beschreibung das hintere Verschlußblatt 14 ab, so daß die Belichtung des Bildsensors 11 beendet wird.
Falls die durch die Belichtungszeit-Rechenschaltung 231 be­ stimmte Belichtungszeit mehr als ¹/₆₀ s beträgt, wird durch das nach dem Triggern des Flip-Flops 301 in der ersten Stu­ fe der Zeitsteuerschaltung 207 erzeugte Vertikalsynchroni­ siersignal VD das Flip-Flop 302 getriggert, was in den Fig. 11(o) und 11(p) dargestellt ist. Hierbei wechselt das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 302 von dem niedrigen auf den hohen Pegel, während das -Ausgangssignal von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechselt. Dieser Wechsel des -Aus­ gangssignals von dem hohen auf den niedrigen Pegel bewirkt, daß das Ausgangssignal des UND-Glieds 327 der Verschluß­ steuerschaltung 234 von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechselt. Daher erzeugt gemäß der Darstellung durch eine gestrichelte Linie in Fig. 11(u) die monostabile Kippstufe 328 einen Einzelimpuls. Infolgedessen beginnt zu diesem Zeitpunkt das hintere Verschlußblatt 14 abzulaufen. Daher wird in diesem Fall die Belichtungszeit des Bildsensors 11 auf ¹/₆₀ s begrenzt. Eine gestrichelte Linie in Fig. 11(t) zeigt als Beispiels die in diesem Fall auftretende Änderung des Ausgangssignals des Inverters 326.
Wenn das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 302 den hohen Pe­ gel annimmt, nimmt gemäß Fig. 11(r) das Ausgangssignal des UND-Glieds 304 der Zeitsteuerschaltung 207 den hohen Pegel an. Durch dieses Ausgangssignal hohen Pegels aus dem UND- glied 304 wird das Schaltglied 203 durchgeschaltet. Wenn das Schaltglied 203 durchgeschaltet ist, wird bei dem Aus­ lesen eines in dem Bildsensor 11 während der vorangehend genannten Belichtungszeit erzielten Bildaufnahmesignals ein gemäß dem ausgelesenen Bildaufnahmesignal erzeugtes Aufzeich­ nungssignal aus der Aufzeichnungssignal-Verarbeitungsschal­ tung 202 über das Schaltglied 203 an den Aufzeichnungsver­ stärker 204 angelegt. Als Ergebnis hiervon wird das Auf­ zeichnungssignal über den Kopf 105 auf einer der Aufzeich­ nungsspuren der Magnetspeicherscheibe 1 aufgezeichnet. Dar­ auffolgend wird durch das als nächstes erzeugte weitere Vertikalsynchronisiersignal VD das Flip-Flop 303 der Zeit­ steuerschaltung 207 getriggert. Dadurch nimmt gemäß Fig. 11(q) das -Ausgangssignal des Flip-Flops 303 den niedrigen Pegel an. Gemäß Fig. 11(r) nimmt auch das Ausgangssignal des UND-Glieds 304 den niedrigen Pegel an. Durch diesen wird das Schaltglied 203 gesperrt, so daß der Aufzeichnungs­ vorgang beendet wird.
Wenn das -Ausgangssignal des Flip-Flops 303 von dem hohen auf den niedrigen Pegel wechselt, wird das Flip-Flop 315 der Motorsteuerschaltung 208 gesetzt, so daß gemäß Fig. 11(d) dessen Q-Ausgangssignal den hohen Pegel annimmt. Hierdurch wird der Motor 51 eingeschaltet. Die Kopfversetzungsvorrich­ tung 211 versetzt den Kopf 105 in die Lage für die nächste Spur. Mit der Belichtungssystem-Spannvorrichung bzw. -Aufzugsvorrichtung 212 wird die Belichtungsvorrichtung ge­ spannt. Wenn gemäß Fig. 11(c) der Schalter 63 eingeschal­ tet wird, sobald die Aufzugswellle 54 gerade eine Umdrehung ausgeführt hat, wird das Flip-Flop 315 rückgesetzt, so daß gemäß Fig. 11(d) dessen Q-Ausgangssignal den niedrigen Pe­ gel annimmt. Hierdurch wird der Motor 51 angehalten.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird als automatische Scharfstellvorrichtung eine bekannte akti­ ve Vorrichtung mit Infrarotstrahlen-Projektion eingesetzt.
Bei der erfindungsgemäßen Videoaufzeichnungskamera besteht jedoch keine Einschränkung auf die Verwendung einer automa­ tischen Scharfstellvorrichtung dieser Art. Vielmehr sind bei der erfindungsgemäßen Videoaufzeichnungskamera automa­ tische Scharfstellvorrichtungen unterschiedlicher Arten verwendbar. Beispielsweise kann bei der erfindungsgemäßen Videoaufzeichnungskamera eine passive Vorrichtung gemäß der Beschreibung in der JP-OS Sho 55-1 15 023 verwendet werden.
Das in den Fig. 9 und 10 gezeigte Ausführungsbeispiel kann auch auf einfache Weise so gestaltet werden, daß auf die gleiche Weise wie bei dem davor beschriebenen Ausführungs­ beispiel ein Umschalten zwischen der Einzelbildaufnahme- Betriebsart und der Reihenbildaufnahme-Betriebsart ermög­ licht ist. Das heißt, die zusätzliche Schaltung 400 gemäß Fig. 8 ist auch bei dem Schaltungssystem nach Fig. 10 an­ wendbar. In diesem Fall wird gemäß Fig. 12 das ODER-Glied 237 so geschaltet, daß es an seinen beiden Eingängen das Ausgangssignal des UND-Glieds 235 und das Ausgangssignal des Inverters 226 aufnimmt, während das Ausgangssignal des ODER-Glieds 237 als Triggersignal an die automatische Scharfstellschaltung 500 angelegt wird. Mit Ausnahme dieser Punkte ist diese zusätzliche Schaltung nach Fig. 12 auf die gleiche Weise gestaltet wie die in Fig. 8 gezeigte Schaltung. Ferner sind wie in der Fig. 7 mit strichpunktier­ ten Linien in Fig. 11 die Eingangs- und Ausgangssignale der wesentlichen Schaltungen bei der Reihenbildaufnahme-Be­ triebsart gezeigt.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen und insbesondere bei den in den Fig. 5, 8 und 10 gezeigten elektrischen Schaltungssystemen werden in dem Fall, daß die Drehstellung des Keilvorsprungs 126b der Zählerstellwelle 126 nicht mit der Keilnut 4c des Zählers 4 der Kassette 3 übereinstimmt, die in die Kamera eingelegt ist, nämlich in dem Fall, daß die Lage des Kopfs 105 nicht mit der von dem Zähler 4 angezeigten Aufzeichnungsstelle übereinstimmt, nur der Aufzugsmotor 51 und die hiermit zusammenhängenden Schal­ tungen mit Strom versorgt. Die für die Belichtungssteuerung, die Bildaufnahme, die Aufzeichnung und den Scheibenantrieb wichtigen Schaltungen der Kamera werden nur dann mit Strom versorgt, wenn die Drehstellungen des Keilvorsprungs und der Keilnut miteinander in Übereinstimmung kommen. Bis da­ hin ist ein Auslösen der Kamera unmöglich. Diese Gestaltung ist insbesondere für eine Kamera mit einer Batterie als Stromquelle wie bei den vorstehend beschriebenen Ausfüh­ rungsbeispielen hinsichtlich der Ersparnis elektrischer Energie und des Verhinderns unnötiger Betriebsvorgänge vor­ teilhaft. Von den Elementen einschließlich der Belichtungs­ steuerungs-Einstellvorrichtungen 12 bis 19, 65, 66, 231 bis 234, 21, 24, 28, 37, 230 und 39, der Bildaufnahme­ vorrichtung 11, der Aufzeichnungsvorrichtung 105 und 202 bis 204, der Aufzeichnungsträger-Antriebsvorrichtung 102, 212 und 213, der automatischen Scharfstellvorrichtung 77, 80, 81 und 500 usw. wird von der Aufzeichnungsträger-Antriebs­ vorrichtung die elektrische Energie in einem hohen Ausmaß verbraucht. Daher kann elektrische Energie in einem ausrei­ chenden Ausmaß auch dadurch gespart werden, daß nur die Strom­ versorgung der Antriebsvorrichtung für den Aufzeichnungs­ träger gesperrt wird, bis der Kopf zu der von dem Zähler 4 angezeigten Stelle gelangt. In diesem Fall kann zum Erfas­ sen der Objekthelligkeit bei dem Bestimmen der Belichtungs­ zeit das Belichtungssteuersystem derart gestaltet werden, daß statt der Benutzung des Lichtmeßelements ein durch die Bildaufnahmesignal-Verarbeitungsschaltung 201 gebildetes Lichtstärkesignal (Y-Signal) herangezogen wird. Ferner kann in diesem Fall statt des bei den beschriebenen Ausführungs­ beispielen verwendeten optischen Suchers ein elektronischer Sucher eingesetzt werden. Falls nur die Stromversorgung der Belichtungssteuervorrichtungen gesperrt wird, kann damit ein nutzloses Auslösen oder Betätigen der Vorrichtungen verhindert werden, wodurch vermieden wird, daß die Bedie­ nungsperson dazu verleitet wird, zu denken, daß ein Bildauf­ nahmevorgang ausgeführt wurde, oder daß eine Bildaufnahme dadurch ausfällt, weil die Belichtungssteuervorrichtungen nicht ansprechen. Ferner kann in diesem Fall die Aufzeich­ nungsträger-Antriebsvorrichtung eine verhältnismäßig lange Anlaufzeit haben, was es ermöglicht, als Motor 102 einen preiswerten Motor einzusetzen, der keine kurze Anlaufzeit hat; ferner kann dabei die Motorsteuerschaltung 212, die eine Phasen- und Drehzahl-Servoregelung ausführt, einfach und preiswert gestaltet werden. Obgleich alle Belichtungs­ steuerungs-Betätigungsvorrichtungen, die Bildaufnahmevor­ richtung, die Aufzeichnungsvorrichtung, die Aufzeichnungs­ träger-Antriebsvorrichtung und die automatische Scharf­ stellvorrichtung bei den beschriebenen Ausführungsbeispie­ len hinsichtlich der Stromversorgung gesperrt werden, bis die Kopflage mit der angezeigten Stelle in Übereinstimmung kommt, kann eine solche Stromversorgungssperre auch bei nur einigen dieser Vorrichtungen angewandet werden, um irgend­ eine der vorangehend genannten Wirkungen zu erreichen.
Die Erfindung wurde zwar im besonderen anhand der gewählten Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben, jedoch ist es für den Fachmann aus dem vorstehenden ersichtlich, daß im Rahmen der Ansprüche Änderungen hinsichtlich der Form und der Einzelheiten vorgenommen werden können.
Beispielsweise kann bezüglich der automatischen Einstell­ vorrichtung für das Einstellen des Magnetkopfs 105 auf den ersten leeren Teil der Magnetspeicherscheibe 1, die in der Kassette 3 untergebracht ist, welche in die Kamera einge­ legt ist, die Gestaltung mit dem Zähler 4 der Kassette 3 durch irgendeine andere Gestaltung ersetzt werden, wie bei­ spielsweise durch die in der US-Patentanmeldung Seriennr. 0 30 930 beschriebene, gemäß der bei jeder Versetzung des Kopfs der dem Kopf 105 gegenüberliegende Teil der Magnet­ speicherscheibe 1 darauf untersucht wird, ob schon ein Sig­ nal aufgezeichnet worden ist oder nicht, so daß der Kopf 105 schließlich auf einen ersten ermittelten Leerteil der Scheibe eingestellt werden kann. In diesem Fall ist es na­ türlich erforderlich, irgendeine Wiedergabeschaltung sowie eine Schaltung zum Einschalten der Wiedergabeschaltung und des Motors 102 vorzusehen. Ferner kann ein statischer Sen­ sor wie beispielsweise ein Magnetwiderstandselement einge­ setzt werden, um zu vermeiden, daß bei der Einstellung des Kopfs 105 die Scheibe 1 mittels des Motors 102 angetrieben werden muß.
Eine Videoaufzeichnungskamera hat eine Bildaufnahmevorrich­ tung für das Erzeugen eines einem Bild entsprechenden Bild­ aufnahmesignals, eine Einstellvorrichtung für das Steuern der Belichtung der Bildaufnahmevorrichtung mit einer mittels einer Aufzugsvorrichtung gespeicherten Vorspannungskraft, eine Aufzeichnungsvorrichtung für das Aufzeichnen eines Vi­ deosignals auf einem Aufzeichnungsträger gemäß dem aus der Bildaufnahmevorrichtung erzielten Bildaufnahmesignal mit ei­ nem Aufzeichnungskopf, der in bezug auf den Aufzeichnungs­ träger bewegbar ist, eine Kopfversetzungsvorrichtung für das Versetzen des Aufzeichnungskopfs in bezug auf den Aufzeich­ nungsträger und eine Vorspannvorrichtung mit einer Antriebs­ quelle für das Vorspannen der Kopfversetzungsvorrichtung und das Spannen der Aufzugsvorrichtung.

Claims (20)

1. Bildaufzeichnungsgerät, mit einer Bildaufnahmeeinrich­ tung zur Erzeugung eines einem Bild entsprechenden Bild­ aufnahmesignals, einer Einstelleinrichtung zur Steuerung des Belichtungszustands der Bildaufnahmeeinrichtung mit Hilfe gespeicherter Energie und einer zur Aufzeichnung eines Videosignals auf einem Aufzeichnungsträger entspre­ chend dem Bildaufnahmesignal der Bildaufnahmeeinrichtung vorgesehenen Aufzeichnungseinrichtung, die einen relativ zum Aufzeichnungsträger bewegbaren Aufzeichnungskopf, eine Kopfversetzungsvorrichtung zur Verstellung des Aufzeich­ nungskopfes relativ zum Aufzeichnungsträger und eine Vor­ spannvorrichtung zum Antrieb der Kopfversetzungsvorrich­ tung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspann­ vorrichtung (51 bis 56, 59) eine gemeinsame Antriebsquelle (51) zum Antrieb der Kopfversetzungsvorrichtung (106 bis 110, 140; 211) und Vorspannen der Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) zur Energiespeicherung zum Photo­ graphieren aufweist, über die der Antriebsvorgang der Kopfversetzungsvorrichtung (106 bis 110, 140; 211) und der Energie-Speichervorgang der Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) in zeitlich verschachtelter Weise (Time-Sharing-Betrieb) steuerbar ist.
2. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) eine im Lichtempfangsweg der Bildaufnahmeeinrich­ tung (11) angeordnete Verschlußeinrichtung (13, 14) auf­ weist.
3. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) eine Stellvorrichtung (24, 28) zum Betätigen einer beweglichen Spiegelvorrichtung (21) aufweist, die selektiv einen auf die Bildaufnahmevorrichtung (11) einfallenden Lichtstrom auf einen Bildsucher leitet.
4. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) eine Betätigungsvorrichtung (39) zur Betätigung einer im Lichtempfangsweg der Bildaufnahmeeinrichtung (11) angeordneten Blende aufweist.
5. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Auslöseeinrichtung (92, 225) und eine Steuer­ einrichtung (400) mit einer ersten Steuerungsart, bei der durch die Steuerung bei jedem Betätigen der Auslöseein­ richtung (92, 225) die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) betätigt wird und die Aufzeichnungseinrichtung (105, 204) das Videosignal aufgezeichnet sowie nach dem Aufzeichnungsvorgang die Antriebsquelle (51) die Kopfver­ setzungseinrichtung (106 bis 110, 140; 211) betätigt und die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) den Energie-Speichervorgang durchführt, und einer zweiten Steuerungsart, bei der die Steuereinrichtung (400) diese Vorgänge wiederholt bewirkt, so lange die Auslöseeinrich­ tung (92, 225) betätigt wird, wobei die Steuereinrichtung (400) die Vorgänge des Bildaufzeichnungsgeräts entspre­ chend der ersten oder zweiten Steuerungsart steuert.
6. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) eine im Lichtempfangsweg der Bildaufnahmeeinrich­ tung (11) angeordnete Verschlußeinrichtung (13, 14) auf­ weist.
7. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) eine Stellvorrichtung (24, 28) zum Betätigen einer beweglichen Spiegelvorrichtung (21) aufweist, die selektiv einen auf die Bildaufnahmeeinrichtung (11) einfallenden Lichtstrom auf einen Bildsucher leitet.
8. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) eine Betätigungsvorrichtung (39) zur Betätigung einer im Lichtempfangsweg der Bildaufnahmeeinrichtung (11) angeordneten Blende aufweist.
9. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Erfassungseinrichtung (4, 66, 126) ermittelt, ob der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Aufzeichnungssignal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) eingestellt ist, und die Steuereinrichtung (400) die Kopfversetzungsvorrichtung (106 bis 110, 140; 211) initia­ lisiert und die Antriebsquelle (51) fortgesetzt arbeitet, bis die Erfassungseinrichtung (4, 66, 126) ermittelt, daß der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Aufzeichnungs­ signal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) einge­ stellt ist.
10. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Verriegelungsvorrichtung (60) zur Verriegelung der Antriebsquelle (51) nach der Beendigung des Antriebs­ vorgangs der Kopfversetzungsvorrichtung (106 bis 110, 140; 211) und des Energie-Speichervorgangs der Einstelleinrich­ tung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39),
eine Erfassungseinrichtung (4, 66, 126) zur Ermitt­ lung, ob der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Auf­ zeichnungssignal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) eingestellt ist,
eine Verriegelungssperreinrichtung (66), die die Verriegelung der Antriebsquelle (51) verhindert, bis die Erfassungseinrichtung (4, 66, 126) ermittelt, daß der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Aufzeichnungssignal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) eingestellt ist, und
eine Initialisierungseinrichtung zur Initialisierung der Kopfversetzungsvorrichtung (106 bis 110, 140; 211).
11. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (60) die Antriebsquelle (51) in Abhängigkeit von der Betätigung der Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) ent­ riegelt.
12. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß entsprechend der Ansteuerung durch die Steuereinrichtung (400) die Antriebsquelle (51) fortge­ setzt arbeitet, bis die Erfassungseinrichtung (4, 66, 126) ermittelt, daß der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Aufzeichnungssignal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) eingestellt ist.
13. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Antriebseinrichtung (102) zum Antrieb des Auf­ zeichnungsträgers (1),
eine Stromversorgungsschaltung (214), die zumindest die Bildaufnahmeeinrichtung (11), die Aufzeichnungsein­ richtung (105, 204) und die Antriebseinrichtung (102) mit Strom versorgt,
eine Erfassungeinrichtung (4, 66, 126) zur Ermitt­ lung, ob der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Auf­ zeichnungssignal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) eingestellt ist, und
eine Stromversorgungs-Sperrvorrichtung (64) zur Sperrung der Stromversorgung für zumindest die Bildauf­ nahmeeinrichtung (11), die Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39), die Aufzeichnungseinrichtung (105, 204) und die Antriebseinrichtung (102) des Aufzeichnungsträgers (1), bis die Erfassungseinrichtung (4, 66, 126) ermittelt, ob der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Aufzeich­ nungssignal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) ein­ gestellt ist.
14. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 13, gekennzeich­ net durch eine Verriegelungsvorrichtung (60) zur Verriege­ lung der Antriebsquelle (51) nach der Beendigung des An­ triebsvorgangs der Kopfversetzungsvorrichtung (106 bis 110, 140; 211) und des Energie-Speichervorgangs der Ein­ stelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39), und eine Verriegelungs-Sperrvorrichtung (66), die die Verriegelung der Antriebsquelle (51) verhindert, bis die Erfassungsein­ richtung (4, 66, 126) ermittelt, daß der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Aufzeichnungssignal freien Teil des Aufzeichnungsträgers (1) eingestellt ist.
15. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (60) die Vorspannvorrichtung (51 bis 56, 59) in Abhängigkeit von der Betätigung der Einstelleinrichtung (12 bis 19, 24, 25, 28, 39) entriegelt.
16. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der Ansteuerung durch die Steuereinrichtung (400) die Vorspannvorrichtung (51 bis 56, 59) fortgesetzt arbeitet, bis die Erfassungseinrich­ tung (4, 66, 126) ermittelt, daß der Aufzeichnungskopf auf einen von einem Aufzeichnungssignal freien Teil des Auf­ zeichnungsträgers (1) eingestellt ist.
17. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine scharfeinstellbare Bildaufnahmelinse (71) und eine automatische Scharfeinstellvorrichtung (500) zur Energiespeicherung und Scharfeinstellung der Bildaufnahme­ linse (71) auf ein Objekt durch Betätigen der Bildauf­ nahmelinse (71) unter Benutzung der gespeicherten Energie, wobei die Antriebsquelle (51) eine Energiespeicherung durch die automatische Scharfeinstellvorrichtung (500) bewirkt, indem die Antriebsquelle (51) einen Speichervor­ gang der Antriebsenergie für die Kopfversetzungsvorrich­ tung (106 bis 110, 140; 211) und für die automatische Scharfeinstellvorrichtung (500) in verschiedenen Antriebs­ intervallen durchführt.
18. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Linseneinrichtung zur Erzeugung eines Bilds auf der Bildaufnahmeeinrichtung (11) einen Linsenantriebsmechanismus zum Antrieb der Linseneinrich­ tung umfaßt.
19. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 18, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Linsenantriebsmechanismus eine An­ triebseinrichtung der Linseneinrichtung umfaßt, mit der das durch die Linseneinrichtung erzeugte Bild auf der Bildaufnahmeeinrichtung (11) in einen Scharfeinstellzu­ stand eingestellt wird.
20. Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Einstellmechanismus zum Einstellen des Auf­ zeichnungsträgers (1) auf eine Aufnahmelage der Aufzeich­ nungseinrichtung (105, 204) und eine Einrichtung zur Durchführung einer Grundeinstellung eines Bewegungsmecha­ nismus in Abhängigkeit von der Lage des Aufzeichnungsträ­ gers (1) durch den Einstellmechanismus und zum Einstellen des Aufzeichnungskopfes auf den Aufzeichnungsträger (1) auf eine vorbestimmte Lage.
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