DE3500545C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verpackung für einen Stapel von Kopierpapier mit einer aus Papier, Kunststoff oder dgl. gefertigten Umhüllung, wobei der Überlappungsbereich der Umhüllung auf einer der Hauptflächen des Stapels parallel zu dessen Längskante angeordnet ist und die über die Stirnseiten des Stapels ragenden Bereiche zuerst von den Schmalseiten und dann von den Breitseiten her gegen den Stapel gefaltet sind, so daß an den Stirnflächen jeweils eine äußere Lasche mit zwei schrägverlaufenden Faltkanten entsteht, wobei die Umhüllung mit zwei zueinander und zu den Längskanten des Stapels parallel verlaufenden, linienförmigen Perforationen zur Bildung eines aus dem Material der Umhüllung gefertigten Reißstreifen ver­ sehen ist, der im Bereich einer der beiden äußeren Laschen beginnt und sich in Längsrichtung des Stapels vorzugsweise bis zur anderen Lasche erstreckt, und wobei die Umhüllung zur Bildung eines am Beginn des Reißstreifens befindlichen Griff­ teiles mit einer Ausstanzung versehen ist.
Üblicherweise werden Stapel von Kopierpapier in einer Anzahl von z. B. hundert bis fünfhundert Stück dadurch verpackt, daß sie mit einer aus Papier, Kunststoff od. dgl. gefertigten Um­ hüllung versehen werden, wobei diese Umhüllung im Bereich der beiden Stirnflächen des Stapels unter Bildung von Laschen ver­ schlossen wird. Die sich im Bereich einer der beiden Hauptflächen des Stapels überlappenden Randbereiche der Umhüllung sind üb­ licherweise verleimt. Da als Material für die Umhüllung vor­ zugsweise ein mit Kunststoff beschichtetes Papier verwendet wird, ist die Umhüllung weitestgehend luftundurchlässig. Für die Entfernung einer solchen Verpackung, um die Papierblätter entnehmen zu können, ist es erforderlich, die Umhüllung im Bereich einer der beiden Laschen und weiters längs deren Über­ lappung zu öffnen, was einen vergleichsweise aufwendigen Vor­ gang darstellt.
Um die Entfernung der Verpackung eines Stapels von Papier­ blättern zu erleichtern, ist es bekannt, diese mit einem Auf­ reißstreifen auszubilden. So ist aus der US-PS 23 22 594 eine Verpackung für einen Stapel von Papierblättern bekannt, die an den beiden Stirnflächen des Stapels jeweils mit einer gefalzten Lasche ausgebildet ist und die mit einem Reißstrei­ fen versehen ist, der im Bereich einer der beiden Laschen be­ ginnt und sich in Längsrichtung des Stapels zur andern Lasche hin erstreckt. Diese bekannte Verpackung ist jedoch insofern nachteilig, als die Umhüllung zur Herstellung der Verpackung mit einem zusätzlichen Band, das als Reißstreifen dient, aus­ gebildet sein muß. Zudem ist es erforderlich, im Bereich der Lasche zwei Einschnitte vorzusehen, durch welche der Beginn des Reißstreifens markiert wird.
Aus der US-PS 22 56 638 ist weiters eine schachtelartige Umhüllung für Papierwaren bekannt, welche mit zwei Stirnflächen ausgebildet ist, in deren Bereich halbkreisförmige Ausstan­ zungen vorgesehen sind, aus welchen bei Umbiegung der Umhüllung zur Abdeckung der Stirnfläche Griffteile, die sich am Beginn eines aus dem Material der Umhüllung gefertigten Reißstreifens befinden, hervorspringen. Diese bekannte Verpackung ist jedoch insofern nachteilig, als sie aus wesentlich steiferem Material als demjenigen, welches üblicherweise für die Herstellung einer Verpackung von Papierblättern verwendet wird, gefertigt ist, wobei sie entgegen der üblichen Technologie an den beiden Stirn­ flächen nicht mit Laschen ausgebildet ist. Dabei entstehen durch die Ausbildung der Griffteile, welche von derVerpackung abragen, Öffnungen, durch welche in das Verpackungsgut Feuchtig­ keit eindringen kann bzw. auf Grund welcher eine Beschädigung, insbesondere eine Verschmutzung, des Verpackungsgutes bedingt werden kann. Da weiters die an den Enden der Reißstreifen aus­ gebildeten Griffteile von der Verpackung abragen, gelangen bei der Verpackung einer Mehrzahl derartiger Stapel mittels einer Umhüllung die Griffteile wieder in die halbkreisförmigen Aussparungen hinein, wodurch es erschwert wird, diese für die Betätigung des Reißstreifens zu ergreifen.
Aus der GB-PS 7 31 847 ist es weiters bekannt, in Umhüllungen, welche zur Herstellung von Verpackungen dienen, streifenförmige Perforationen vorzusehen, um einen aus dem Material der Um­ hüllung bestehenden Reißstreifen zu bilden.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung für einen Stapel von Kopierpapier zu schaffen, die preisgünstig herzustellen und leicht zu öffnen ist, aber dennoch feuchtigkeitsdicht verleimt werden kann.
Dies wird dadurch erzielt, daß der Reißstreifen lediglich aus dem Material der Umhüllung besteht und im Bereich der schrägverlaufenden Faltkante der äußeren Lasche beginnt und daß die Ausstanzung für den Griff­ teil auf der äußeren Lasche so angeordnet ist, daß der Griff­ teil bei der Bildung der schräg verlaufenden Faltkante der äußeren Lasche entsteht und diese überragt.
Erfindungsgemäß wird demnach bei der Herstellung der Lasche automatisch ein Griffteil gebildet, welcher sich am Beginn des aus dem Material gefertigten Reißstreifens befindet. Da dieser Griffteil nicht aus der Umhüllung des Stapels, sondern vielmehr nur aus der Lasche ausgestanzt ist, ist das Verpackungs­ gut vollständig umhüllt, wodurch keine Beschädigung der Papier­ blätter bedingt werden kann bzw. ein Eindringen von Feuchtig­ keit in den Stapel mit Sicherheit vermieden wird. Da sich schließ­ lich der Griffteil in der Ebene der Stirnfläche des Stapels befindet, wobei er einen Bug der Lasche überragt, wird durch diesen die Verpackung einer Mehrzahl von einzelnen Stapeln nicht behindert bzw. bleibt der Griffteil immer gleich gut zugänglich.
Nach einem bevorzugten Verfahren zur Herstellung einer erfin­ dungsgemäßen Verpackung wird vorerst die Umhüllung zur Bildung des Reißstreifens perforiert und wird sie hierauf an ihrer Innenseite beschichtet. Alternativ dazu kann aber auch die Umhüllung vorerst beschichtet und anschließend perforiert werden.
Eine erfindungsgemäße Verpackung ist nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Stapel von Kopierpapier dargestellt, der mit einer Umhüllung 2, die aus Papier, das z. B. mit Kunst­ stoff beschichtet ist, aus Kunststoff oder aus einem ähnlichen Material gefertigt ist, versehen ist. Diese Umhüllung 2 ist im Bereich der Stirnflächen des Stapels durch Faltung unter Bildung zweier Laschen verschlossen. An der in der Zeichnung nicht sichtbaren Unterseite des Stapels sind die sich über­ lappenden Randbereiche der Umhüllung 2 miteinander verleimt. Um die Umhüllung 2 in einfacher Weise vom Papierstapel ent­ fernen zu können, ist diese im Bereich einer der beiden Laschen 3 mit einer durchgehenden bzw. teilweise unterbrochenen Ausstanzung versehen, durch die bei Herstellung der Lasche 3 ein Griffteil entsteht. In Fortsetzung dieses Griffteiles 5 befinden sich zwei parallel zueinander verlaufende, linienförmige Perforationen 6, durch die ein Reißstreifen 7 gebildet ist, der aus dem Material der Umhüllung besteht. Die Perforationen 6 verlaufen nahe einer der Längskanten des Stapels.
Bei der Herstellung der Lasche 3 entsteht durch die Ausstanzung dadurch der Griffteil 3, daß dieser auf Grund der Steifigkeit des Papiers, aus welchem die Umhüllung 2 gefertigt ist, aus der Lasche 3 herausspringt, wodurch er von dieser absteht. Da der Griffteil 5 am Beginn des Reißstreifens 7 über eine Faltkante der Lasche 3 ausragt, ist er leicht ergreifbar. Wenn die Umhüllung 2 vom Stapel entfernt werden soll, kann der Griffteil 5 erfaßt werden und kann durch Ausübung eines Zuges der Reißstreifen 7 längs der Perforation 6 von der Um­ hüllung 2 abgetrennt werden. Hierauf kann diese durch Abschwenken des schmalen Seitenteiles in einfacher Weise geöffnet und vom Papierstapel entfernt werden.
Nach einem bevorzugten Herstellungsverfahren werden die Per­ forationen zur Bildung des Reißstreifens hergestellt, bevor das Papier - vorzugsweise an seiner Innenseite - mit Kunststoff beschichtet wird. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Umhüllung trotz der Perforationen zur Bildung des Reißstreifens in der erforderlichen Weise luftdicht ist. Es kann aber auch die schon beschichtete Umhüllung zur Bildung des Reißstreifens perforiert werden.

Claims (1)

  1. Verpackung für einen Stapel von Kopierpapier mit einer aus Papier, Kunststoff oder dgl. gefertigten Umhüllung, wobei der Überlappungsbereich der Umhüllung auf einer der Hauptflächen des Stapels parallel zu dessen Längskante angeordnet ist und die über die Stirnseiten des Stapels ragenden Bereiche zuerst von den Schmalseiten und dann von den Breitseiten her gegen den Stapel gefaltet sind, so daß an den Stirnseiten jeweils eine äußere Lasche mit zwei schrägverlaufenden Faltkanten ent­ steht, wobei die Umhüllung mit zwei zueinander und zu den Längs­ kanten des Stapels parallel verlaufenden, linienförmigen Per­ forationen zur Bildung eines aus dem Material der Umhüllung gefertigten Reißstreifen versehen ist, der im Bereich einer der beiden äußeren Laschen beginnt und sich in Längsrichtung des Stapels vorzugsweise bis zur anderen Lasche erstreckt, und wobei die Umhüllung zur Bildung eines am Beginn des Reiß­ streifens befindlichen Griffteiles mit einer Ausstanzung ver­ sehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Reißstreifen (7) ledig­ lich aus dem Material der Umhüllung besteht und im Bereich der schrägverlaufenden Faltkante der äußeren Lasche (3) beginnt und daß die Ausstanzung für den Griffteil (5) auf der äußeren Lasche (3) so angeordnet ist, daß der Griffteil (5) bei der Bildung der schräg verlaufenden Faltkante der äußeren Lasche (3) entsteht und diese überragt.
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