DE349775C - Fahrradschloss - Google Patents

Fahrradschloss

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DE349775C
DE349775C DE1919349775D DE349775DD DE349775C DE 349775 C DE349775 C DE 349775C DE 1919349775 D DE1919349775 D DE 1919349775D DE 349775D D DE349775D D DE 349775DD DE 349775 C DE349775 C DE 349775C
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DE
Germany
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lock
rod
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cam
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DE1919349775D
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TUTUS WERKE
Original Assignee
TUTUS WERKE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/14Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation
    • B62H5/142Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles preventing wheel rotation by means of pivoting, or pivoting and sliding bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Fahrradschloß. Es sind Vorrichtungen zum Feststellen von Fahrrädern bekannt, die aus einem U-förmigen Bügel und einer dessen freie End en verbindenden feststellbaren Stange bestehen. Der U-förmige Bügel wird am Fahrradgestell befestigt und die Stange dann zwischen den Radspeichen hindurchgeführt und am Bügel festgestellt. Zum Feststellen der Befestigung der Verschlußstange am Bügel dienen sogenannte Buchstabenschlösser, welche die Stange bei einer bestimmten Stellung eines auf dem Schloßgehäuse angeordneten Zeigers freigeben.
  • Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei welchen eine oder mehrere mit je einem Ausschnitt versehene und mit einem Zeiger verbundene Glocken über Ansätze der Verschlußstange greifen, haben die Nachteile, daß sich die Schlösser auch ohne Kenntnis der zum Öffnen erforderlichen Zeigerstellung verhältnismäßig leicht öffnen lassen, daß Regen und Schmutz in das Schloßinnere eindringen kann und daß endlich die Verschlußstange des geöffneten Schlosses beim Fahren in die Speichen geraten kann. Diese Fehler sind bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Fahrradschloß vermieden worden.
  • Bei dieser Vorrichtung ist an jedem Ende des U-förmigen Bügels ein Zeigerschloß angeordnet, und zwar ist die Verschlußstange mit dem einen Ende an einem Drehkörpbr befestigt, der in dem einen Schloß drehbar, aber in zwei Stellungen fe.:tstellbar angeordnet ist. Zur Freigabe der Verschlußstange aus jeder dieser Stellungen gehö:t je eine besondere Stellung des Zeigers dieses Schlosses. Die eine diese: Sperrstellungen des Drehkörpers entspricht der Verschlußlage der Stange, bei welcher ihr freies Ende in das an dem anderen Ende des U-förmigen Büg els angeordnete Zeigerschloß eingreift. Es wird die Stange somit in der Verschlußlage durch beide Schlösser unabhängig voneinander festgehalten. Das bietet den Vorteil, daß ein Ausprobieren eines einzelnen Schlosses nicht möglich ist.
  • Zum Feststellen des Drehkörpers in zwei S:ellungen dient beispielsweise eine verschiebbar in ihm angeordnete Klinke, die vor oder hinter einen ringsegmentförmigen Ansatz des Schloßgehäuses greift und die mit einem Nocken versehen ist, auf welchen die Verstärkung eines unter (1f--m Schloßdeckel angeordneten mit dem Zeige: verbundenen Ringes so einwirkt, daß die Klinke bei den bestimmten Zeigerstellungen durch die Verstärkung zurückgeschoben wird.
  • Das freie Ende der Stange wird zweckmäßig durch eine Klink - gesperrt, welche durch eine Innenwand des Schlosses in eine Aussparung an der Stirnseite der Stange eingreift und an welcher ein Nocken angebracht ist, auf welchen eine Verstärkung eines im. Schloßgehäuse angeordneten mit dem Zeiger verbundenen Ringes -derart einwirkt, daß bei einer bestimmten Zeigerstellung die Klinke durch die Verstärkung des Ringes in Öffnungsstellung geschoben wird.
  • In dei: Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Ansicht der Vorrichtung, Abb. 2 eine Ansicht der Vorrichtung bei abgehobenen Schloßdeckeln, Abb.3 und .f Innenansichten der beider Schloßdeckel, Abb.5 einen Querschnitt durch die beiden Schlösser, Abb.6 eine Unteransicht des Drehkörpers mit der Verschlußstange.
  • An, dem U-förmigen Bügel a sind die beiden Zeigerschlösser b und c angeordnet, mittels welcher die Varschlußstange d festgestellt werden kann.
  • Die Stange d ist an dem im Schloß angeordneten Drehkörper befestigt, welcher aus einer mit Durchbrechungen versehenen Platte f und einem ringförmigen Rand g besteht. Der Rand g wird durch den Rand /a des Schloßgehäuses geführt, welcher einen Ausschnitt enthält, d°r die Drehung der Stange aus der Verschlußlage in die punktiert gezeichnete Öffnungslage gestattet. An der Grundplatte des Schloßgehäuses ist ein ringsegmentförmiger Ansatz-i angeordnet, der zum Feststellen des Drehkörpers und damit der Verschlußstange in den beiden Endlagen dient. Eine unter Wirkung einer Feder k stehende verschiebbare Klinke L greift vor oder hinter den Ansatz i und verhindert dadurch die Bewegung des Drehkörpers, dessen Endlagen durch die, die Ausschnitte na bzw. n durchsetzenden Bolzen o bzw. P des Gehäuses begrenzt werden. Zum' Zurückziehen der Klinke l dient der mit dem Zeiger r verbundene Ring s, welcher den durch die Platte f hindurchgreifenden Nocken t der Klinke L umgibt und durch dessen Verstärkung zt der Nocken und damit die Klinke 3ntgegen der Wirkung der Feder k verschoben wird.
  • Das Schloß c enthält ebenfalls eine verschiebbare unter der Wirkung einer Feder v stehende Klinke w mit einem Nocken x, der von dem mit dem Zeiger y verbundenen, mit einer Verstärkung H versehenen Ring 2 umgaben ist. Diese Klinke greift durch die innere Scheidewand 3 des Schloßgehäuses hindurch in den an der Stirnseite der Verschlußstangen d angeordneten Einschnitt 5. In den seitlichen Ausschnitt 6 der Verschlußstange greift in der Verschlußstellung der Rand? des Schloßgehäuses ein.
  • Es besteht bei dieser Vorrichtung die folgende Wirkungsweise Wenn die Stange d sich in der Verschlußstellung befindet, ist sie gegen Drehung sowohl durch die hinter den Vorsprung i greifende Klinke l des Schlosses b als auch durch die in den Ausschnitt 5 der Stange -greifende Klinke w gesichert. Der Innenraum beider Schlösser ist dabei abgeschlossen und gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt. Die. Verbindung der Enden des Bügels a ist auch auf Zugbeanspruchung sehr fest, da das freie Ende der Stange auch den Gehäuserand des Schlosses c umfaßt. Ein Ausprobieren eines einzelnen Schlosses ist nicht möglich, weil die Stange nur bei gleichzeitigem Zurückziehen beider Sperrklinken bewegt werden kann. Man kann auch in die Innenräume der Schlösser nicht hineinsehen oder mit einem Stift o. dgl. hineingreifen, weil sie völlig abgeschlossen sind.
  • Werden beide Zeiger so eingestellt, daß dis Verstärkungen der mit ihnen verbundenen Ringe die Klinken zurückschieben, so kann man die Verschlußstangen ausschwenken. In der nungslage wird die Stange aber sofort wieder gesperrt, weil nunmehr die Klinke L vou das andere Ende des Vorsprunges i greift. Die Stange steht somit auch in der Offnungslage fest und kann nicht unbeabsichtigt in die Speichen hineingeraten. Zur Freigabe der Stange aus dieser Stellung muß der Zeiger in eine zweite bestimmte Lage gebracht werden. Diese ist von der Länge des Vorsprunges i abhängig.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrra dschloß mit U-förmigem Bügel und einer mittels Buchstabenschloß feststellbaren Verschlußstange, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Ende der Stange (d) mit einem drehbaren und feststellbarem Einsatz (f, g) eines an dem einen Bügelende angebrachten Zeigerschlosses (b) verbunden ist. während das freie Ende in der üblichen Weise in das zweite Zeigerschloß (c) eingreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlage in dem Schloß (b) in zwei Lagen gesperrt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Einsatz (f, g) vor oder hinter einen Ansatz (i) des Schloßgehäuses greift und mit einem Nocken (t) versehen ist, welcher durch einen den Zeiger (y) tragenden an einer Stelle verstärkten Ring (s) verschoben werden kann. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Stange im Schloß (c) mittels einer durch eine Wand (3) hindurch in einen Ausschnitt der Stirnseite der Stange eingreifende Klinke (w) gesperrt wird, die mittels ihres Nockens (x) und des an einer Stelle verstärkten, mit dem Zeiger (y) verbundenen Ringes (2) verschoben werden kann.
DE1919349775D 1919-11-11 1919-11-11 Fahrradschloss Expired DE349775C (de)

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DE349775C true DE349775C (de) 1922-03-07

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DE1919349775D Expired DE349775C (de) 1919-11-11 1919-11-11 Fahrradschloss

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DE (1) DE349775C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3104436A1 (de) * 1980-02-12 1982-04-08 Fa. Aug. Winkhaus, 4404 Telgte Schwenkbuegelschloss fuer ein fahrzeug, insbesondere ein zweiradfahrzeug
US4459833A (en) * 1981-02-02 1984-07-17 Aug. Winkhaus Swiveling stirrup lock for a vehicle, particularly a two-wheel vehicle
DK151862B (de) * 1980-02-12 1988-01-11 Firma Aug. Winkhaus
DE3250010C2 (de) * 1982-04-05 1995-10-05 Winkhaus Fa August Schwenkbügelschloß für ein Fahrzeug, insbesondere ein Zweiradfahrzeug

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