DE34920C - Neuerung an Biscuitmaschinen - Google Patents
Neuerung an BiscuitmaschinenInfo
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- DE34920C DE34920C DENDAT34920D DE34920DA DE34920C DE 34920 C DE34920 C DE 34920C DE NDAT34920 D DENDAT34920 D DE NDAT34920D DE 34920D A DE34920D A DE 34920DA DE 34920 C DE34920 C DE 34920C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dough
- roller
- machine
- belt
- dies
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C11/00—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
- A21C11/10—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
Bei vorliegender schnelllaufender Biscüitmaschine, die mit Schneid- oder Stampf- und
Abschabvorrichtungen, sowie Pfannen versehen ist, werden die Matrizen, Stempel oder Messer
zum Schneiden oder Stampfen des Teiges in der Weise in Thäiigkeit gesetzt, dafs sie schnell
bis zum Teig gebracht werden und dann unter einem allmälig wachsenden Druck damit in.
Berührung bleiben, derart, dafs der Teig wirksam gestampft oder eingedrückt und vollständig
durchgeschnitten wird, wonach . jene Stempel oder Messer schnell zurückgezogen werden.
Die Zuführungswalzen werden von der Hauptbetriebswelle aus vermittelst eines Riemens betrieben,
der über einander entgegengesetzt gerichtete konische Trommeln geführt wird, deren
Achsen parallel zu einander gerichtet sind, so dafs durch Veränderung der Riemenlage auf
die Trommeln die Geschwindigkeit der Zuführungswalzen unabhängig von den übrigen
Bewegungsorganen der Maschine variirt werden kaiin.
Die Schneide- und Stampfmatrizen werden von der Hauptwelle^! vermittelst zweier Daumenscheiben
oder Excenter B in Bewegung gesetzt, deren Ringe oder Bügel direct mit dem in
Führungen gleitenden Kreuzkopf C verbunden sind, welch letzterer die Messer, Matrizen oder
Stempel trägt. Die die Excenter B umgebenden Bügel oder Ringe sind entweder Federn
oder werden von den Federn b, wie veranschaulicht, in Position gehalten, so dafs, wenn
der Kreuzkopf unten ist und die Messer, Matrizen oder Stempel völlig auf den Teig
pressen, genügend Elasticität in den Federn vorhanden ist, um in der Bewegung des Kreuzkopfes
einen bemerkbaren Halt oder eine wesentlich verringerte Geschwindigkeit hervorzurufen.
Auf diese Weise kann die Betriebswelle mit grofser Geschwindigkeit betrieben werden, nichtsdestoweniger werden aber die
Messer, Matrizen oder Stempel auf dem Kreuzkopfe in dem Moment, wo sie den Teig schneiden und sich in denselben hineindrücken,
allmälig mit vergröfsertem Druck zum Still-,
stand kommen, wodurch man erreicht, dafs der Teig wirksam durchgeschnitten und eingedrückt
wird. Während dieses letzten Theiles der Umdrehung der Welle haben die Daumen oder Excenter B die hauptsächliche Bestimmung,
die Federn b zusammenzudrücken. Wenn das Stampfen und Schneiden beendet ist, heben
die Excenter schnell den Kreuzkopf mit den Messern, Matrizen oder Stempeln von dem
Teig ab.
Die Hauptwelle A wird auch benutzt, um eine Welle b mit Hülfe eines um konische
Trommeln D und F gelegten Riemens zu betreiben, welch genannte Trommeln auf die
parallel zu einander angeordneten Wellen A bezw. G aufgesetzt sind. Diese Trommeln D
und F sind so angeordnet, dafs das kleinere Ende der einen dem gröfseren Ende der anderen
gegenüber zu liegen kommt, so dafs also der Riemen E auf den Trommeln vermittelst
passender Führungsstücke hin- und herverschoben werden kann, was, wie es klar
veranschaulicht ist, durch Schraube M und ein Handrad N bewerkstelligt wird und denselben
immer in Spannung hält. Die Welle G ist durch das Zahnrädchen H und Zahnrad / oder
durch andere geeignete Uebertragungsvorrich-
tungen mit der Welle J der unteren Zuführungswalze verbunden. Durch diese Anordnung
kann die Geschwindigkeit der Bewegung, welche den Zuführungswalzen ertheilt wird, unabhängig
von den übrigen Theilen der Maschine regulirt werden.
Das Band für die Vorwärtsbewegung des Teiges zwischen den verschiedenen Operationen
führt um Walzen OPQ, von denen eine jede
durch einen geräuschlosen, mittelst Daumen betriebenen Vorschubmechanismus anstatt durch
Sperrrad und Sperrklinke in Thätigkeit erhalten wird. Jeder Vorschubmechanismus wird mit
Hülfe eines Hebels U bewegt, der seinen Drehpunkt bei e hat und mit drei geschlitzten
Armen versehen ist, von denen f mittelst eines Kurbelzapfens auf der Hauptwelle A bewegt
wird, welch genannter Zapfen ein Gleitstück trägt, das sich in dem Schlitze des Armes /
verschiebt und von denen der andere g vermittelst eines adjustirbaren, in seinem Schlitze
sich bewegenden Gleitstückes und einer Verbindungsstange 5 einen Hebel h in Bewegung
setzt, der einen Daumen ρ trägt und Arme ij besitzt, die beziehentlich durch Verbindungsstange R T mit den Daumen ο und q der
Walzen O und Q. verbunden sind. Das verstellbare
Gleitstück wird von einer in dem Arm gelagerten Schraube in Thätigkeit gesetzt und die Schraube selbst dreht man mit Hülfe
eines Handrades m; die Verstellung kann gewünschten Falles bewerkstelligt werden, wenn
die Maschine in Bewegung ist.
Die Pfannen W zur Aufnahme der abgeschnittenen Biscuits werden von den zwei
Ketten ohne Ende α getragen, die Stifte oder Haken besitzen, welche die Platten aufnehmen,
wenn sie sich in der bei V, Fig. ι, gezeichneten Stellung befinden, und sie dann in die
passende Stellung, wie in Fig. 2 gezeigt, hineinbringen.
Die Walze P, über welche man die Kette führt, wird, wie oben beschrieben, vermittelst
des Daumens h betrieben, und um der Kette c noch eine fernere Bewegung zu ertheilen, wenn
eine Pfanne voll ist, damit die nächste Pfanne in die passende Lage gebracht werde, arbeitet
ein anderer Daumen r auf der Walze P und wird von dem dritten Arme k des Hebels U
mit Hülfe der Verbindungsstange V bewegt. Der Daumen r wird mit seiner Scheibe vermittelst
eines auf derselben befindlichen Vorsprunges, der gegen eine ein wenig von der erstgenannten Scheibe vorspringenden Scheibe d
drückt, aufser Verbindung gehalten. Diese Scheibe ist mit zwei Einschnitten versehen, in
welche der Vorsprung hineintritt, wenn der weitere Vorschub stattfinden soll.
Bei der Herstellung von Biscuits mit vorliegender Maschine wird der Teig von der
Teigknetmaschine auf einen geneigten Zuführungstisch / geführt und auf die geeignete Dicke
abgemessen, indem er zwischen den Zuführungswalzen K hindurchpassirt, von welchen er nach
dem Tragbande m gebracht wird und weiter unter die Eindrückwalzen X, die auf Rolllagern
ruhen. Der Teig geht von dort unter die Messer, Stempel oder Matrizen, wonach der
den geschnittenen oder gestampften Teig umgebende Abfall auf ein zweites Band η übergeführt
wird, das über die Walze Q passirt, und er dann in einen ABfallkasten hinter die
Walze Q gelangt, während der gestampfte Teig oder die Biscuits auf dem Bande m nach den
Pfannen W geführt werden, in welchen sie von dem Ende der Maschine wegbefördert werden.
Das Band m geht über die Walze O, Führungswalze
s, adjustirbare Walze oder das Messer t zur Regulirung der Spannung des
Bandes und über eine zweite Führungswalze ν nach der Walze O zurück.
Das Band η geht über die Walze Q und eine adjustirbare Walze n>.
Die Riemen oder Ketten α führen über die Walzen oder Riem- bezw. Kettenscheibe P
und die adjustirbare Walze oder Riem- bezw. Kettenscheibe x. Gewünschten Falles können
das Band m und die Ketten α durch ein einziges Band ersetzt werden, das über die Walze O,
Führungswalze s und Walze t zurück über eine Walze, wie z. B. P, führt, die um eine ihrem
Durchmesser gleiche Entfernung gehoben ist, dann über eine verstellbare Walze bei χ und
über die Walze O.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Biscuitmaschinen die Anordnung von elastischen Zwischenstücken (beispielsweise Spiralfedern b der Zeichnung) zwischen den zum Eindrücken des Teiges benutzten Werkzeugen (Matrizen, Stempeln, oder dergleichen) und den die Bewegung dieser Werkzeuge bewirkenden Maschinenelementen (Excenter, Daumen oder dergleichen) auf der rotirenden Welle der Maschine und von Mechanismen (beispielsweise konischen Riementrommeln D und F und verstellbaren Hebeln g und k der Zeichnung), um die Umdrehungs- und Vorschubsgeschwindigkeit der den Teig zuführenden Walzen und der den Teig, die Waare und den Abfall transportirenden Bänder u. s. w. einzeln und unabhängig von der Rotation der Maschinenhauptwelle zu ändern oder zu reguliren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34920C true DE34920C (de) |
Family
ID=310802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34920D Expired - Lifetime DE34920C (de) | Neuerung an Biscuitmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34920C (de) |
-
0
- DE DENDAT34920D patent/DE34920C/de not_active Expired - Lifetime
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