DE348953C - Maschinell angetriebene Stechmaschine mit Riemenwendegetriebe - Google Patents
Maschinell angetriebene Stechmaschine mit RiemenwendegetriebeInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C49/00—Obtaining peat; Machines therefor
- E21C49/04—Obtaining peat; Machines therefor by digging in the form of peat sods
Landscapes
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. FEBRUAR 1922
RE ICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 348953 KLASSE 10 c GRUPPE 2
Paul Obermayr in Jarmen, Vorpomm.
Maschinell angetriebene Stechmaschine mit Riemenwendegetriebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1920 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine maschinell
angetriebene Stechmaschine mit Riemenwendegetriebe. Der Betrieb der Maschine ist
um so wirtschaftlicher, je seltener die Bewegung des Stechrahmens notwendig wird.
Es entsteht daher die Aufgabe, die ganze durch den Stechrahmen belegte Bank streifenweise
senkrecht zur Bewegungsrichtung des Stechrahmens abzutragen, d. h. die Schaltbewegung des Stechrahmens senkrecht
zur Fahrbahn des Stechrahmens zu legen. Diese Art des Abstechens ist bisher bei
maschinellem Antrieb nicht geübt worden, da der Antrieb der Stechrohre erhebliche
Schwierigkeiten verursachte.
Die Erfindung gibt eine Lösung dieser Aufgabe. Sie besteht darin, daß die Stechrohre,
die auf dem Stechrabmen senkrecht zu seiner Verschiebungsrichtung auf einer Führung
des Stechrahmens verschiebbar angeordnet sind, mittels einer an der "Vorgelegewelle
des Stechrohrantriebes kardanisch gelagerten Welle angetrieben werden, die in einem hohlen, am Stechrahmen kardanisch gelagerten
Rohr dreh- und verschiebbar gelagert ist. Der Antrieb der Welle erfolgt dabei von der Festscheibe eines Riemenwendegetriebes,
das dtirch einen an dem Führungskörper der Welle befestigten Rahmen gegen
Verschieben mit der Welle gesichert wird. Der Antrieb der Welle wird dabei durch eine
Feder der Festscheibe sichergestellt, die in eine1 Längsnut der Welle eingreift.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Stechmaschine gemäß der Erfindung
dargestellt.
Abb. ι ist eine Gesamtansicht der Stechmaschine,
Abb. 2 gibt in Vorderansicht, Abb. 3 im Grundriß,
Abb 4 in Seitenansicht eine Einzeldarstellung-des
Antriebes wieder.
Der Stechrahmen ι ist auf Schienenvorlege j ochen 2 fahrbar angeordnet. Er trägt
3S zwei Stechrohre 3, die an einem senkrecht zur
Fahrbahn laufenden Führungsrahmen 4 des Stechrahmens fahrbar aufgehängt sind. Zum
Antrieb der Stechrohre in senkrechter Richtung dient ein Zahnrädergetriebe 5, das mittels
eines nicht dargestellten Zahnstangengetriebes die Stech- und Förderbewegung- der
Stechrohre bewirkt. Die Vorgelegewelle 6 des Zahnrädergetriebes ist durch ein Kardangelenk
7 an eine Welle 8 angeschlossen, die in 4S einem Rohr g verschiebbar und drehbar gelagert
ist. Das Rohr 9 ist um wagerechte Zapfen 10 eines Bügels 11 in senkrechter
Ebene drehbar. Der Bügel 11 selbst ist mittels eines senkrechten Zapfens 12 in einem
Lagerbock 13 des Stechrahmens 1 drehbar gelagert. Die Zapfen 10 und 12 bilden also ein
Kardangelenk für das Rohr 9.
Der Antrieb der Welle 8 erfolgt durch ein Riemenwendegetriebe 14 von der Welle 1S
aus, die auf dem Stechrahmen 1 gelagert ist und durch eine Kraftmaschine ihren Antrieb
erhält. Von den Riemenscheiben der Welle 8 ist die mittlere, 16, die Festscheibe, die
äußeren, 17, 18, sind Leerscheiben. Die Festscheibe
ist mit der Welle 8 auf Drehung· gekuppelt, indem eine Feder 19 der Nabe in eine
Längsnut 20 der Welle 8 eingreift. Die Scheiben 16, 17, 18 werden von einem Rahmen
21 umschlossen, der an dem Rohr 9 mittels der Schenkel 22 befestigt ist. Die Verbindung
erfolgt am Anfang der Schenkel durch die Drehzapfen 10 für das Rohr 9, am
Ende durch Schrauben 23. Der Rahmen 21 sichert die Riemenscheiben 16, 17, 18 gegen
Verschiebung mit der Welle 8. An dem Rahmen 21 sind die Halter 24 für die Riemenrückgabeln
25, 26 befestigt.
Der vorstehend beschriebene Antrieb ermöglicht eine Bewegung, der Stechrohre 3 auf
der Führung des Stechrahmens 4, da die Welle 8 sich in dem Rohr 9 verschieben kann
und ihr Antrieb durch die Riemenscheibe 16 in jeder Lage gesichert ist. Die bei der Verschiebung
der Stechrohre eintretenden Verlagerungen der Achse der Welle 8 werden durch das Kardananschlußgelenk 7 und' die
kardanische Lagerung des Führungsrohres 9 unschädlich gemacht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Maschinell angetriebene Stechmaschine mit Riemenwendegetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Stechrahmen (1) senkrecht zu seiner Verschiebungsrichtung Stechrohre (3) an einer Führung (4) des Stechrahtnens verschiebbar angeordnet sind, die je mittels einer an die Vorgelegewelle (6) des Stechrohrantriebes kardanisch angeschlossenen Welle (8) angetrieben werden, die in einem am Stechrahmen (1) kardanisch gelagerten Rohr (9) dreh- und verschiebbar gelagert ist und von der Festscheibe (16) eines durch einen Rahmen (21) des Rohres (9) gegen Verschieben gesicherten Rieimenwendegetriebes (14) mittels einer in eine Nut (20) eingreifenden Feder (19) der Festscheibe ihre Drehung erhält.
- 2. Maschinell angetriebene Stechmaschine mit Riemenwendegetriebe, dadurch 1OS gekennzeichnet, daß der die Riemenscheiben gegen Verschieben sichernde Bügel die Riemenrückgabeln aufnimmt. .Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348953T | 1920-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348953C true DE348953C (de) | 1922-02-21 |
Family
ID=6257924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920348953D Expired DE348953C (de) | 1920-06-18 | 1920-06-18 | Maschinell angetriebene Stechmaschine mit Riemenwendegetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348953C (de) |
-
1920
- 1920-06-18 DE DE1920348953D patent/DE348953C/de not_active Expired
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