AT87830B - Antrieb für Ringspinnmaschinen. - Google Patents

Antrieb für Ringspinnmaschinen.

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AT87830B
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Renshaw & Fallows Patents Ltd
Thomas Witehead
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  Antrieb für Ringspinnmaschinen. 



   Die Erfindung bildet einen Antrieb für Ringspinnmaschinen, bei welchen sowohl die Spindeln als auch die Ringe eine Drehbewegung erhalten, und bezweckt jede Spindel und jeden Ring unabhängig voneinander zu machen, die Vibrationen der Spindelbank zu verringern und die Einstellung der Spindeln und Ringe zu erleichtern. 



   Für zwei Spindelreihen und zwei Ringreihen werden vier Antriebstrommeln verwendet, von denen die unteren für den Antrieb der Spindeln und die oberen für den Antrieb der Ringträger dienen. Nach der Erfindung stehen sowohl die Triebräder der Antriebstrommeln für die Spindeln, als auch die der Antriebstrommeln für die Ringe je miteinander in Eingriff und sind zwischen den Triebrädern der Trommelpaare Zwischenräder derart eingeschaltet, dass alle Triebräder eine ununterbrochene Kette bilden, in der die Bewegung eines Rades auf alle übrigen übertragen wird, wobei die Zwischenräder auf Lenkerarmen lagern, die sie auch während der Auf-und Abwärtsbewegung der unteren Antriebstrommeln mit deren Triebräder in Eingriff halten. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Antrieb für Spinnmaschinen nach der Erfindung in beispielsweisen Ausführungen. Fig. i zeigt eine Endansicht, in der das Maschinengestelle teilweise weggebrochen gedacht ist. Fig. 2 ist eine gleiche Darstellung einer etwas abgeänderten   Ausführung.   
 EMI1.1 
 geordnet sind. Die Schiene b ist an aufrechten Schienen C befestigt, die mit dem Maschinengestelle Cl verbunden sind. Der verschiebbare Rahmen a ist mit den beiden Querschienen al fest verbunden, die verschiebbar auf den Schienen C lagern. Die Antriebstrommeln bilden zusammen mit ihrem Tragrahmen eine Einheit, die in bestehende Ringspinnmaschinen leicht eingebaut werden kann. Die Trommeln Bl können unmittelbar von einer bestehenden, im Maschinengestelle gelagerten Welle oder mittels eines Elektromotors angetrieben werden. 



   Die Bewegung des verschiebbaren Rahmens wird mittels eines Hubarmes bewirkt, der auf einer Welle a3 angeordnet ist. Auf der Welle a3 sitzen Hubarme    < t*,   die die üblichen Hubstangen a5 der Spindelbank   a6 tragen.   Die Arme ao sind, wie üblich, mit Gegengewichten und das untere Querstück des verschiebbaren Rahmens ist mit Einrichtungen zur Dämpfung der Schwingungen der Hubarme versehen, die von der grossen Geschwindigkeit der Antriebstrommeln herrühren. Bei der veranschaulichten Ausführung bestehen diese Dämpfungseinrichtungen aus einer Stange E, die verschiebbar in einem Lager e im unteren Querstück des verschiebbaren Rahmens angeordnet ist und eine Schraubenfeder   e1   trägt, die zwischen einem Bund der Stange E und dem Lager e sitzt.

   Zur Sicherung der Stange E in ihrem Lager trägt sie am oberen Ende eine durch Splint   e3   gesicherte Mutter e2. Zum Gewichtsausgleich des verschiebbaren Rahmens und der Trommeln sind Gegengewichte vorhanden. 



   Da die Antriebstrommein für die Spindeln auf einem Rahmen angeordnet sind, der unabhängig von der Ringbank ist, kann die Spindelbank leicht in bezug auf die Antriebstrommeln mittels der üblichen Einstellmutter a7 eingestellt werden. Die unteren Antriebs- 

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 trommeln   1 für   die Spindeln tragen Zahnräder A2, die miteinander in Eingriff stehen, und die oberen Antriebstrommeln B1 Zahnräder   B2,   die gleichfalls miteinander in Eingriff sind. 



   Bei der in Fig. i wiedergegebenen Ausführung sind zwei Triebräderpaare D, D'in Schilden d gelagert, die Zapfen d', d2 tragen, an denen Lenkerarme da angreifen, deren Verbindung mit dem Zapfen durch Augen d4 gesichert ist. Die Lenkerarme d2 sitzen auf den Wellen   a2,   b2 der unteren und oberen Ahtriebstrommeln A1 bzw. B1, Die Länge und Anordnung der Lenkerarme d'ist so gewählt, dass sie die Räder D, D'immer mit den Zahnrädern der unteren und oberen Antriebstrommeln A1,   BI   in Eingriff halten. Wenn eine der oberen Antriebstrommeln angetrieben wird, werden alle anderen Trommeln angetrieben. 



  Dieser Antrieb ist auch beim Heben und Senken der unteren Trommeln nicht behindert. Bei diesen Bewegungen schwingen die Zwischenräder   D, Z) auswärts   bzw. einwärts mit Hilfe ihrer Lenkerarme   d3.   An Stelle von Zahnrädergetrieben können auch Reibungsrädergetriebe verwendet werden. 



   Bei der in Fig. 2 gezeigten abgeänderten Ausführungsform ist das links angeordnete Getriebe   D,   D'entfallen und nur das Getriebe auf der rechten Seite beibehalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Antrieb für Ringspinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Triebräder der Antriebstrommeln für die Ringträger der Spindeln, als auch die der Antriebstrommeln für die Spindelbewegung je miteinander in Eingriff stehen und zwischen den Triebrädern der Trommelpaare Zwischenräder derart eingeschaltet sind, dass alle Triebräder eine ununterbrochene Kette bilden, in der die Bewegung eines Rades auf alle übrigen übertragen wird, wobei die Zwischenräder auf Lenkerarmen lagern, die sie auch bei der Auf-und Abwärtsbewegung der unteren Antriebstrommeln mit deren Triebrädern in Eingriff halten.
AT87830D 1919-10-03 1920-12-03 Antrieb für Ringspinnmaschinen. AT87830B (de)

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GB87830X 1919-10-03

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AT87830B true AT87830B (de) 1922-03-27

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ID=9859170

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AT87830D AT87830B (de) 1919-10-03 1920-12-03 Antrieb für Ringspinnmaschinen.

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