DE330589C - Antrieb, insbesondere fuer Lokomotiv-Geschwindigkeitsmesser - Google Patents

Antrieb, insbesondere fuer Lokomotiv-Geschwindigkeitsmesser

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DE330589C
DE330589C DE1920330589D DE330589DD DE330589C DE 330589 C DE330589 C DE 330589C DE 1920330589 D DE1920330589 D DE 1920330589D DE 330589D D DE330589D D DE 330589DD DE 330589 C DE330589 C DE 330589C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/04Special adaptations of driving means

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Description

  • Antrieb, insbesondere für Lokomotiv-Geschwindigkeitsmesser. Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Geschwindigkeitsmesser derjenigen Art, bei welchen eine Bowdenwelle als Übertragungsmittel verwendet wird.
  • Ein solcher Antrieb ist zuerst durch Versuche bekannt geworden, welche in'der ersten Hälfte des Jahres igii an Lokomotiven der Preußischen Staatsbahnen stattfanden. Die Einrichtung war dort so getroffen, daß von dem Kurbelzapfen des dem Führerstande zunächstliegenden Triebrades aus eine Gegenkurbel nach der Achsmitte führte, in welchem Punkte eine Bowdenwelle eingespannt war, die zunächst im Bogen in einen unterhalb des Führerhauses festgelegten biegsamen Metall. schlauch eingeführt wurde und von da weiter im Inneren dieses Schlauches bis zu dem im Führerhause .angebrachten Geschwindigkeitsmesser lief. Die Bowdenwelle war mit der Apparatwelle durch eine Art Klauenkupplung verbunden.
  • Diese Versuche wurden aufgegeben, weil es nicht gelang, die Übertragung der Torsionsschwingungen der Bowdenwelle auf den Geschwindigkeitsmesser zu verhindern.
  • Statt dieses Antriebes wurde versucht, mit einem anderen Antrieb zum Ziele zu kommen, der aus einer an der obenerwähnten Gegenkurbel gelagerten, auf ihrer ganzen Länge von einem biegsamen Metallschlauch umgebenen Gliederwelle bestand. Auch dieser Antrieb wurde verlassen, weil der Metallschlauch nahe, der Gegenkurbel immer schon nach kurzer Zeit abbrach.
  • Endlich gelang es, - einen brauchbareren direkten Antrieb für Lokomotiv-Geschwindig-. keitsmesser dadurch zu schaffen, daß als Übertragungsmittel eine Welle verwendet wurde, welche im oberen Teil als Gliederwelle.' und im unteren als Bowdenwelle ausgebildet ist (vgl. die deutsche Patentschrift 286z74 der Klasse 420).
  • Auch diesem Antrieb aber haften nach Ansicht des Erfinders Nachteile an, von welchen er den schwerwiegendsten darin sieht, daß jede einzelne Verbindungsstelle der Wellenglieder der Gefahr des Bruches ausgesetzt ist.
  • Mit dem Erfindungsgegenstand ist aus diesem Grunde auf den ursprünglichen Gedanken zurückgegangen worden, eine ungeteilte Bowden-oder ähnliche Welle als Antriebsmittel zu verwenden, während. die Übertragung der Torsionsschwingungen der biegsamen Welle auf den Geschwindigkeitsmesser dadurch vermieden werden soll, daß die biegsame Welle mit der Apparatwelle durch eine Mitnehmerkupplung mit totem Gang verbunden ist, wobei ein oder auch beide Kupplungsteile vorteilhaft elastisch ausgeführt sein können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt sie in Fig. = einen Längsschnitt und in Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
  • Auf der Welle a des Geschwindigkeitsmessers ist eine Hülse b befestigt, die in ihrem unteren Teile zur Aufnahme zweier,'"Blattfedern c tgeschlitit ist: Auf der biegsamen Welle d ist eine Scheibe e festgelötet, welche zwei Stiftenpaare f trägt, zwischen welche beim Anschließen des Antriebes an den Anzeigeapparat die Blattfedern.c. geschoben werden. Die Bowdenwelle erhält ihre Führung durch das in die Hülse g eingelassene Kugellager h und weiterhin durch ein in bekannter Weise bis unter das Führerhaus geführtes Rohr i oder einen Schutzschlauch. Nach ihrem Austritt aus dem letzteren verläuft sie frei in einem Bogen bis zu ihrer Einspannstelle an der Gegenkurbel. Die Hülse g wird am Apparatstutzen h befestigt.
  • Der Erfindungsgegenstand kann natürlich bei geeigneter Ausbildung auch zum Antrieb anderer Geschwindigkeitsmesser als solcher für Lokomob ven dienen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPR U cHE r. Antrieb, insbesondere für Lokomotiv. Geschwindigkeitsmesser, bei welchem eine Bowdenwelle als Übertragungsmittel dient, dadurch gekennzeichnet, daB die Bowdenwelle mit der Apparatwelle durch eine Mitnehmerkupplung mit totem Gang verbunden wird. a. Antrieb nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder auch beide Kupplungsteile elastisch ausgebildet Werden.
DE1920330589D 1920-01-14 1920-01-14 Antrieb, insbesondere fuer Lokomotiv-Geschwindigkeitsmesser Expired DE330589C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2817247A (en) * 1954-10-05 1957-12-24 Mc Graw Edison Co Remote control device
DE1026104B (de) * 1955-02-17 1958-03-13 Ici Ltd Vorrichtung zum Messen des Umlaufes einer Welle
US3443401A (en) * 1966-05-06 1969-05-13 Siemens Ag Coupling connection between step-motor and control shaft
EP0704702A1 (de) 1994-09-15 1996-04-03 LTN Servotechnik GmbH Drehgeber
DE19638982A1 (de) * 1996-09-23 1997-10-02 Inventio Ag Kupplungssystem für einen Geber eines Antriebes und damit ausgestatteten Aufzugstürantrieb

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