DE3483C - Verbesserung der Vorrichtung zum Aufkleben von Postmarken - Google Patents
Verbesserung der Vorrichtung zum Aufkleben von PostmarkenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M13/00—Dispensers without mechanisms for single stamps modified for the application of stamps to articles
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
1878.
Klasse 70.
RICHARD JACOBSEN in BERLIN. Verbesserung der Vorrichtung zum Aufkleben von Postmarken.
Zusatz-Patent zu No. 1157 vom 20. November 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1878 ab.
Längste Dauer: 19. November 1892.
Der Apparat hat zum Unterschied von dem unter No. 1157 patentirten unten keinen Boden,
sondern ist vollständig offen, Fig. 1, c. Der durch den Druck auf den Knopf d sich herabbewegende
Kolben e nimmt die durch eine Nadel mit kurzer Pfeilspitze f durchstochenen
Marken nach unten mit und heftet die unterste derselben auf das zuvor durch das Schwämmchen^
angefeuchtete Papier mit ihrer vollen Fläche fest, da die Klebekraft der Marke gröfser ist,
als der Widerstand der zurückweichenden Nadelpfeilspitze, die die anderen nicht mit dem
feuchten Papier in Berührung gekommenen Marken festhält.
Damit die vorstehende Nadel beim Herabdrücken sich soweit zurückziehen kann, als
nothwendig ist, um nicht das Papier des zu frankirenden Briefes zu durchstechen, steckt sie
in einem kleinen Nadelbolzen h, der mit einer Spiralfeder von feinem Messingdraht umwunden
ist und die Nadelbolzen mit Nadel mit leichtem Druck beständig nach unten hält. Die Kolbenstange
i ist in ihrer ganzen Länge ausgebohrt, oben enger wie unten, um der kleinen Spiralfeder
bei k einen Rückhalt zu geben. Unten ist der Kolben e aufgeschraubt, der nur zum
Durchgang der Nadel eine kleine Oeffnung freiläfst. Aufsen ist die Kolbenstange mit einer
stärkeren Spiralfeder umgeben, um den Kolben mit Marken bei nachlassendem Druck wieder
nach oben zu ziehen; / ist eine Oeffnung ohne Verschlufs zum Einlegen der Marken.
Beim Füllen setzt man den Apparat auf das Vierkant des Untersatzes /, Fig. 3 und 4, so
dafs das Schwämmchen g den Schwamm m berührt, steckt das im Untersatz angebrachte
Ladestöckchen η in die offene Ausbohrung der Kolbenstange, legt die Marken in Posten von
ca. zehn Stück wie ein Spiel Karten geordnet durch die Oefinung / in den Apparat und giebt
mit der Hand einen leichten Schlag auf den Knopf des Ladestöckchens.
Die Nadel kann, durch das Stöckchen verhindert, nicht zurückweichen und durchsticht
die untergelegten Marken fein in der Mitte, wobei sie durch die Oeffnung 0 des Untersatzes
gleitet. Jetzt wiederholt man diese Manipulation, bis der Apparat gefüllt ist, und nimmt beim
Gebrauch das Ladestöckchen wieder heraus.
Durch das blofse Aufdrücken nach vorhergegangener Befeuchtung kann man dieses Instrument
wie einen Stempel handhaben, während das frühere beim Gebrauch beide Hände erforderte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3483C true DE3483C (de) |
Family
ID=282475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3483D Active DE3483C (de) | Verbesserung der Vorrichtung zum Aufkleben von Postmarken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3483C (de) |
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