DE348387C - Verstaerkerschaltung fuer Telegraphenleitungen - Google Patents

Verstaerkerschaltung fuer Telegraphenleitungen

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DE348387C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/24Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices

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  • Power Engineering (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

Bei Empfang von aus Gleichstromimpulsen bestehenden Telegraphenzeidhen ist es in vielen Fällen erwünscht, die Form der am Leitungsende ankommenden Impulse beim Empfangszeichen möglichst getreu 'beizubehalten. Bei Telegraphenanlagen, bei denen an der Empfangsstelle dem Empfangsapparat ein Kathodenrohrverstärker vorgeschaltet ist, läßt sich dieses nicht ohne weiteres erreichen, da
ίο die übliche induktive Kopplung stark verzerrend auf die am Leitungsende ankommenden Gleichstromimpulse wirkt. Auch ein direkter Anschluß der Leitung an Gitter und Kathode des Kathodenrohrverstärkers ergibt das erstrebte Resultat nicht.
Erfindungsgemäß wird nun eine getreue Wiedergabe der am Leitungsende ankommenden Zeichen dadurch erreicht, daß die Telegraphenleitung durch einen Ohmschen Wider-
ao stand geeigneter Größe abgeschlossen wird, der gleichzeitig zur Einstellung des Ruhepotentials des Gitters dient. Die Form des vom ankommenden Telegraphenstrom herrührenden Empfangszeichens ist von den Spannungsschwankungen am Gitter der Glühkathodenröhre abhängig. Diese kann nun durch geeignete Bemessung des Ohmschen Widerstandes dem Zweck entsprechend gewählt werden. Die Einstellung des Wider-Standes erfolgt am bequemsten durch Versuch. Zweckmäßig wird er möglichst hoch gewählt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Schaltungsanordnung einer Empfangsvorrichtung gemäß der Erfindung für eine Doppelleitung.
Die Leitungsenden sind der Erfindung entsprechend durch einen Widerstandr überbrückt, über den gleichfalls dem Steuergitter der Gleichstrom für sein Ruhepotential von der Batterie b zugeleitet wird. Der Sekundärstrom des Verstärkers kann zur Betätigung irgendeines geeigneten Empfangsapparates dienen, z. B. eines polarisierten Relais R, dessen Anschläge durch Pluszeichen angedeutet sind. Selbstverständlich läßt sich die Erfindung auch sinngemäß auf Einfachleitungen anwenden.
Ein derart geschalteter Verstärker läßt sich auch als Übertrager von einem Leitungsabschnitt auf den anderen verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstärkerschaltung für Telegraphenleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß zur formgetreuen Übertragung der am Leitungsende ankommenden Stromzeichen die Primärseite eines Kathodenrohrverstärkers an die Enden eines die Linienleitung abschließenden Ohmschen Widerstandes von geeigneter Größe angeschlossen ist, über den auch der Gleichstrom für das Ruhepotential des Gitters geleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT348387D Verstaerkerschaltung fuer Telegraphenleitungen Expired DE348387C (de)

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