DE348170C - Zerkleinerungsvorrichtung - Google Patents

Zerkleinerungsvorrichtung

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DE348170C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B15/00Implements for use in connection with stoves or ranges
    • F24B15/02Implements for use in connection with stoves or ranges for breaking coal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Zerkleinerungsvorrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung, die besonders für den Hausgebrauch zum Zerkleinern von Koks u. dgl. bestimmt ist, die aber auch allgemein in, der Industrie als Backenbrecher für Materialien, wie Erz, Stein, Kreide, Futterkuchen u. dgl., Verwendung finden kann.
  • Unter Anwendung einer festen und einer beweglichen, rostartig aus Einzelgliedern zusammengesetzten Brechbacke besteht das Wesen der Erfindung darin, daß das zu zerkleinernde Gut während des Angriffs der Brechwerkzeuge keine Unterstützung in gradliniger Fortsetzung des auf Zerkleinerung gerichteten Druckes findet, so daß sprödes Gut, wie Koks u. dgl., nach dem Anknicken ohne weiteres in mehrere Teile zerfällt. Die Brechwerkzeuge finden also keine Gelegenheit zum quetschenden Druck, der zu ungewünschter und lästiger Staub- und Grusbildung führen würde.
  • Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe mit der festen Backe durch gleichzeitig als Lenker dienende Zugstangen in, der Art eines Gelenkvierecks verbunden ist, wobei die Verbindung am oberen, Ende unmittelbar, am unteren Ende mittelbar durch den Brechhebel erfolgt. Die untere Zugstangenverbindung ist dabei sowohl an der festen Brechbacke wie an dem Brechhebel einstellbar, um den Arbeitsdruck dem zu zerkleinernden Materialien anpassen und um die Spaltweite regeln zu können.
  • Für den Hausgebrauch als Koksbrecher bietet diese Zerkleinerungsvorrichtung den Vorteil, daß sie infolge ihrer einfachen Konstruktion wohlfeil in den. Handel gebracht werden kann und daß zu ihrer Bedienung keine besonderen Anforderungen, an die Kraft, Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit gestellt werden.
  • Auf der beifolgenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigt Abb. i die Zerkleinerungsvorrichtung in einer Draufsicht und Abb.2 dieselbe in einem Vertikalschnitt; Abb. 3 zeigt schematisch die Arbeitsweise der Zerkleinerungsvorrichtung.
  • Die Zerkleinerungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Brechbacken. und, einem Hebelsystem zum Zusammenschließen der Brechbacken. Die beiden Brechbacken sind rostartig aus Einzelgliedern «, b zusammengesetzt, so daß das zerkleinerte Gut zwischen ihnen hindurchfallen kann und infolgedessen. beim erneuten Zusammenschließen der Brechbacken der Grusbildung entzogen ist.
  • Die eigentlichen Brechwerkzeuge bestehen aus Flacheisen oder -stahl und sind an ihrem oberen und unteren Erde unter Einschaltung von Abstandsreglern beliebiger Art rostartig miteinander verbunden.
  • Damit die Zerkleinerung des Gutes schon durch Anknicken desselben möglich ist, sind die Brechwerkzeuge der beiden Backen in zwei Gruppen derart vorgesehen, daß das zu zerkleinernde Gut während des Angriffs der Brechwerkzeuge keine Unterstützung in der Richtung des auf Zerkleinerung hinwirkenden Druckes findet. Wie Abb. i erkennen läßt, bestehen die Brechwerkzeuge der beiden Backen aus verschieden weit vorspringenden Schienen a,. b, und zwar ist die Anordnung in solcher Weise getroffen, däß die breiteren Schienen a der einen Backe versetzt zu den breiteren Schienen a der anderen Backe stehen.
  • Die die Brechwerkzeuge a und b am oberen und unteren Ende in der Art eines Rostes zu Brechbacken zusammenschließenden Stangen c und d sind mit den Abstandsreglern so angebracht, daß einzelne der Brechwerkzeuge bei Bedarf leicht und schnell ausgewechselt werden können und daß für industrielle Zwecke der Abstand der einzelnen Brechwerkzeuge in Übereinstimmung mit dem zu zerkleinernden Gut regelbar ist.
  • Die Brechbacke e ist fest angeordnet, die bewegliche Brechbacke f steht durch an ihrem oberen Ende angeordnete Zugstangen g mit der festen Brechbacke e gelenkig in Verbindung.
  • Am unteren. Ende der beiden Brechbacken e, f wird ebenfalls eine Verbindung hergestellt, und zwar erfolgt diese durch die Zugstangen A, die an der festen Brechbacke e, im Höhensinne einstellbar, drehbar angebracht sind. Während aber die oberen Zugstangen g eine unmittelbare Verbindung der beiden Brechbacken e und f ergeben, wird durch die unteren Zugstangen h eine mittelbare Verbindung erstrebt. Die Zugstangen A sind deshalb gelenkig und einstellbar mit dem Brechhebel i verbunden, der am unteren Ende der beweglichen Brechbacke f drehbar angelenkt ist.
  • Abb.3 läßt erkennen, wie bei der Abwärtsdrehung des Brechhebels i die bewegliche Brechbacke f der festen Brechbacke e in der Art eines Gelenkvierecks entgegengeführt wird. Ohne besondere Anstrengung wird dabei ein für die Zerkleinerung selbst der härtesten Materialien ausreichender Druck erzielt. Die Zerkleinerung wird wesentlich begünstigt durch den Umstand, daß die bewegliche Brechbacke f bei ihrer Annäherung an die feste Brechbacke e eine Abwärtsbewegung - ausführt, also das zu zerkleinernde Gut in das Brechmaul hineinzieht.
  • Zum Regeln der Spaltweite und des Arbeitshubes ist für die Zugstangen h eine einstellbare Befestigung sowohl an der festen Brechbacke e wie an dem Brechhebel i vorgesehen.
  • Der Antrieb des Brechhebels i kann von Hand oder maschinell durch ein Exzenter o. dgl. erfolgen.
  • Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile der Zerkleinerungsvorrichtung nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Zerkleinerungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß unter Anwendung einer festen und einer beweglichen, rostartig aus Einzelgliedern zusammengesetzten Brechbacke das Brechgut keine Unterstützung in Richtung des auf Zerkleinerung hinwirkenden Druckes findet, so daß sprödes Gut, wie Koks u. dgl., nach dem Anlanicken ohne Grusbildung in mehrere Teile zerfällt.
  2. 2. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechwerkzeuge aus unterschiedlich weit vorstehenden Schienen (a und b) bestehen, die bei den beiden Brechbacken (e und f ) versetzt zueinander angeordnet sind. .
  3. 3. Zerkleinerungsvorrichtung nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Backe (f) mit der festen Backe (e) durch gleichzeitig als Lenker dienende Zugstangen (g und A) in der Art eines Gelenkvierecks verbunden ist, wobei die Verbindung am oberen Ende unmittelbar durch die feste Zugstange (g), am unteren Ende mittelbar durch den Brechhebel (i) und die gelenkige Zugstange (A) erfolgt und die untere Zugstangenverbindung sowohl an der festen Brechbacke (e), als auch an dem Brechhebel (i) einstellbar ist.
DE1920348170D 1920-12-25 1920-12-25 Zerkleinerungsvorrichtung Expired DE348170C (de)

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