DE10368C - Neuerungen an Fleischhackmaschinen - Google Patents
Neuerungen an FleischhackmaschinenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/28—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with spiked cylinders
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Description
1879.
Klasse 66.
ROBERT COLLIN in BERLIN. Neuerungen an F I e i s c h Ii a c k m a s c h i η e n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Art und Weise der Befestigung der herausnehmbaren
Messer und die eigenthümliche Construction des rotirenden Centralkörpers an Fleischhackmaschinen,
und sie hat den Zweck, durch eine besondere Construction und einfachere Herstellung
die Maschine praktischer, leichter arbeitend und billiger zu machen.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. t eine Ansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht im Verticalschnitt,
Fig. t eine Ansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht im Verticalschnitt,
Fig. 3 eine Ansicht von oben nach fortgenommenem Obertheil und beseitigtem Centralkörper,
Fig. 4 eine Ansicht des Centralkörpers,
Fig. 5 das Excenter im Schnitt nach der Linie x-y in Fig. 1.
Die Maschine besteht aus einem zweitheiligen, an den Enden geschlossenen Cylinder A A\
der die herausnehmbaren Messer B mit den Zwischenstücken Centhält. Mittelst der Kurbel Z
wird Centralkörper D gedreht. Der letztere ist aus einem Stück in Eisen gegossen und bildet
einen in der Richtung seiner Axe mit Drehzapfen versehenen Kegel, auf dem sich in langgezogener
Schraubenwindung zwei Erhöhungen FF befinden, deren Querschnitt, Fig. 2, daumenförmig
ist, und die dazu dienen, das Fleisch zu erfassen, gegen die Messer zu führen und
es, wenn dasselbe fertig geschnitten ist, am hinteren Ende des Cylinders aus der Oeffnung E
herauszudrücken. Um die Messer durchzulassen, sind diese Erhöhungen F mit bis auf den Kegel
reichenden Quereinschnitten oder Nuthen versehen. Der Vorzug dieser Construction besteht,
abgesehen von der leichteren Herstellung, hauptsächlich darin, dafs das Fleisch durch die glatte
Schraubenoberfläche der Erhöhungen F gleichmäfsig nach und nach dem Ausgange zugeführt
wird und ein leichteres Schneiden des Fleisches stattfindet. Dies letztere wird noch durch die
Form der Messer begünstigt, deren Schneide so gestaltet ist, dafs der Schnitt an dem vom
Mittelpunkt entferntesten Theile anfängt, und am Ende des Messers, wo dasselbe beinahe den
Konus berührt, aufhört. Sonst sindMesseri?, wie die bei allen besseren Maschinen verwendeten,
benutzt; sie sind einzeln durch Zwischenstücke c von einander getrennt und mit einem Ansatz
in einer Aussparung der Cylinderwandung angeordnet. Der Stift G, der durch die Endflächen
des Untertheiles A des Cylinders hindurchgeht, geht auch durch die Löcher in den
Ansätzen der Messer B und durch die der Stücke C und hält diese Theile in ihrer richtigen
Lage in der Aussparung der Cylinderwandung. Um die Messer aber auch seitlich festzuhalten, ist an Stelle der bekannten Preisschraube
ein mit Griff versehenes Excenter H angewendet, das zwischen zwei Ohren und
durch einen Schlitz an der vorderen Endfläche des Cylinders arbeitet, Fig. 3 und 5. Wie es
in der Zeichnung dargestellt ist, drückt es die Messer B und Stücke C fest zusammen gegen
die Hinterwand von A, läfst sie dagegen lose, wenn es in die punktirte Lage gebracht wird.
Auf den Messern B liegt der Obertheil A' des
Cylinders stumpf oder mit einem kleinen Absatz auf, damit dort keine Ritze entsteht, durch
die Fleisch herauskommen könnte. Der Verschlufs der Theile A und A1 wird auf gewöhnliche
Weise hervorgebracht; dabei bilden die am Obertheil A1 befindlichen Lappen N mit
dem durch den Untertheil A. gehenden Stift G ein Scharnier. Des leichteren Auseinandernehmens
wegen ist das Loch der Lappen N nach oben ausgeschnitten, so dafs der Obertheil
Al, wenn aufgeklappt, vom Stift G abgehakt
werden kann. Die Füllöffnung M a.m
Vorderende des Obertheiles A^ ist so einseitig
angebracht, dafs das Fleisch sofort von den Erhöhungen F gepackt und in der Richtung der
Pfeile mitgenommen wird. Soll die Maschine gereinigt werden, so wird der Obertheil A1 aufgeklappt
und abgenommen, der Centralkörper D entfernt, das Excenter H gelöst, der Stift G
herausgezogen und die Messer B und Stücke C herausgehoben. Das Zusammensetzen geschieht
in umgekehrter Reihenfolge.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. An Fleischhackmaschinen die Befestigung herausnehmbarer Messer B und ihrer Distanzstücke C mittelst des· Excenters Hm. Verbindung mit dem Stift G.
- 2. Die Construction des Scharniertheiles in der Art, dafs die Lappen N des, Obertheiles A' geschlitzt sind, um sie von dem Stift G abzuheben, wenn die Maschine geöffnet ist.
Die Herstellung des konischen Centralkörpers D aus einem Stück mit den schraubenförmigen Erhöhungen F, wenn letztere mit Quernuthen oder Einschnitten versehen, sind, um die Messer B durchgehen zu lassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10368C true DE10368C (de) |
Family
ID=287678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10368D Active DE10368C (de) | Neuerungen an Fleischhackmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10368C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3031198A (en) * | 1957-05-16 | 1962-04-24 | Raymond A Hudson | Liquid seal for movable members |
-
0
- DE DENDAT10368D patent/DE10368C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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