DE348065C - Zweifach wirkender Scheinwerfer - Google Patents

Zweifach wirkender Scheinwerfer

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Publication number
DE348065C
DE348065C DE1920348065D DE348065DD DE348065C DE 348065 C DE348065 C DE 348065C DE 1920348065 D DE1920348065 D DE 1920348065D DE 348065D D DE348065D D DE 348065DD DE 348065 C DE348065 C DE 348065C
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DE
Germany
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light
headlight
reflector
headlights
double acting
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Expired
Application number
DE1920348065D
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English (en)
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Oberrheinische Metallwerke G M
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Oberrheinische Metallwerke G M
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Publication of DE348065C publication Critical patent/DE348065C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/30Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by reflectors
    • F21S41/32Optical layout thereof
    • F21S41/33Multi-surface reflectors, e.g. reflectors with facets or reflectors with portions of different curvature
    • F21S41/337Multi-surface reflectors, e.g. reflectors with facets or reflectors with portions of different curvature the reflector having a structured surface, e.g. with facets or corrugations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Zweifach wirkender Scheinwerfer. Das Wesen der hier zum Patent angemeldeten Neuheit liegt darin, daß die Wirkung der Reflexionsfläche des parabolisch geformten Scheinwerfers eine zweifache ist, um die schweren Übelstände zu beseitigen, -die clen heute bei Fährzeugen mit sehr großer Fahrgeschnvincligkeit, also besonders den Automobilen, allgemein im Gebrauch stehenden Scheinwerfern anhaften.
  • Es ist eine behördliche l\- orschrift, daß genannten Fahrzeugen bei Nachtzeit eine Beleuchtung gegeben wind, die die Fahrbahn mit einer Reichweite von 25 m und einer dein seitlichen Räderabstand gleichen Breite beleuchtet.
  • Der Konkurrenzkampf der Lämpenfabrikanten und nicht minder die Eitelkeit der Automo#bslb.esitzer aber hat dazu geführt, die im Verein mit der oft mit größtem Luxus ausgeführten Bauart der Automobile auch die Intensität und Reichweite der Scheinwerfer auf eine den vorgeschriebenen Zweck weit überragende Größe zu steigern. Scheinwerfer, welche bis zu 5oo m und darüber Reichweite aufweisen, sind gang und gäbe.
  • Entsprechend den Gesetzen ider Optik senden :die beiden, nach der behördlichen Vorschrift über dem Radstand des Fahrzeuges angebrachten Reflektoren, die Liehtstrahilen in zwei Strahlenzylindern nach; vorn, beleuchten mit sehr großer Schärfe die Fahrbahn, lassen aber den rechts und links von oder Fahrbahn liegenden Straßenteil für das Luster der Einwirkung des reflektierten Lichtes: stehende Auge in tiefstem Dunkel. Auf die, dem Fahrzeug entgegenkommenden Menschen und Tiere, wirken sie aber derart blendend. daß diese instinktiv die Augen schließen.' und unentschlossen, nach welcher Seite sie in oder sie umgebenden Finsternis Sicherheit vor dem in großer Schnelligkeit herankommenden Fahrzeug finden sollen, unsicher hin und her wanken und dadurch sich und den Wagenführer in die größte Gefahr bringen.
  • Um nun auch eine seitliche Beleuchtung der Fahrbahn, wie sie besonders bei scharfen Straßenkrümmungen auch vom Wagenführer gewünscht wird, zu erhalten, werden häufig unterhalb der beiden vorschriftsmäßigen Scheinwerfer, kleinere schräg nach seitwärts gerichtete Lampen angebracht, also die Zahl :der Beleuchtungskörper verdoppelt.
  • Allen diesen vielfachen Nachteilen der gegenwärtig allgemein angewandten Automobilbeleuchtung zu begegnen, ohne ihre notwendige Reichweite oder ihre Lichtstärke zu beeinträchtigen; im Gegenteil noch durch das Entbehrlich.machen der seitwärts gerichteten besonderen Reflektoren eine Vereinfachung und damit eine Ersparnis des ganzen Beleuchtungsapparates zu erreichen, dienen die Scheinwerfer nach nachfolgend beschriebener Einrichtung: Die konkave Reflektorfläche ist nur zum Teil, z. B. zu einem Drittel an ihrem äußeren Rande mit Hochglanz, also lichtsammelnd, ausgestattet, in ihrem mittleren, inneren Teil aber mit einem entgegengesetzt wirkenden, also lichtzerstreuenden Belag, versehen.
  • Ein solcher lichtzerstreuender und doch stark reflektierender Belag kann durch kleinste, auf galvanotechnischem Wege aus Silber-, Nickel- oder anderen Metallösungen auf der Scheinwerferhohlfläche niedergeschlagene 2Vletallkristalle, leicht hergestellt wer--len.
  • Bei den von der Erfinderin zahlreich vorgenommenen praktischen Versuchen haben sich für diesen Zweck Silberkristalle ganz vorzüglich bewährt.
  • Der Beleuchtungseffekt eines nach solcher Art ausgeführten Reflektors, wie er in Abb. i und 2 im Querschnitt und Draufsicht bildlich dargestellt .ist, ist nun der, daß von ihm zwei Strahlenbündel ausgehen: Das eine wird von dem mit Hochglanz. ausgestatteten Spiegelring S als Lichtzylinder Z geradeaus in der Fahrrichtung gebildet, das zweite als Lichtkegel K, dessen Grenzlinien in .den Geraden liegen, die man sich vorn den Punkten ödes Treffkreises T T' des hochglänzenden und des matt gehaltenen Spiegelteiles nach der Peripherie des Reflektors gezogen denkt. Den Lichtkegel K bilden die nach allen denkbaren Richtungen durch die Kristallflächen des inneren Spiegelbelages zurückge-,v,>rfenen Strahlen.
  • Viele praktische Versuche haben ergeben, ,laß durch die nur teilweise ringförmige Inanspruchnahme der Spiegelfläche die Schärfe des Lichtes und ebenso die Reichweite ödes Strahlenzylinders nicht beeinträchtigt wird.
  • Der von dem lichtzerstreuenden inneren Teil der Spiegelfläche ausgesandte, im Vergleich zu dem l.ichtzvliiider Z allerdings be-,leutenii schwächere Lichtkegel besitzt auch eine geringere Reichweite; ragt aber mit dieser immer noch weit über die behördlich vorgeschriebenen 25 m hinaus.
  • Für die Entgegenkommenden-beweg t sich somit das Fahrzeug in einer für das Auge erträglichen über :die ganze Breite der Fahrbahn reichenden Lichtsphäre.
  • Für :den Wagenführer selbst ist aber auch eine Seitenbeleuchtung geschaffen, die ihm besonders bei schroffen Straßenkrümmungen größere Sicherheit im Lenken bietet und die außerdem die sonst angebrachten kleineren Seitenscheinwerfer vollkommen entbehrlich macht. Entgegenkommenden Wagenführern sind die gleichen Vorteile zugewandt.
  • Diese neuen Scheinwerfer besitzen somit gegenüber den bis zur Zeit allgem~ein in Gebrauch stehenden Reflektoren für den Straßenverkehr, die IVVagenführer und die Wirtschaftlichkeit des Automobilfahrens wesentliche Vorteile.
  • Die amerikanische Patentschrift 660336 beschreibt ebenfalls einen zweifach wirkenden Scheinwerfer, weicht aber in konstruktiver Hinsicht und in ihrer Wirkung gegenüber der vorliegenden Erfindung wesentlich, und zwar zu ihrem Nachteilab.
  • Zunächst ist der Reflektor nach dem amerikanischen Patent aus mehreren Spiegelflächen zusammengesetzt, also von komplizierterer Fonn, -und bedingt darum höhere Herstellungskosten. Des weiteren zeigt er eine, der vorliegenden Erfindung entgegengesetzte Anordnung-der verschieden wirkenden Reflexionsflächen, insofern nach, dem am-erikanis.chen Patent der lichtzerstreuende Teil des Reflektors nach außen, bei der vorliegenden Erfindung nach innen angeordnet ist, und das ist darum wesentlich, weil die Konzentration um die Lichtquelle sich notwendig verstärken muß, wenn der zentrale Teil des Reflektors zugleich der die Strahlen sammelnde Teil ist, was auch mit Ursache des besonderen Grellseins des Lichtes und .dadurch seiner Blendwirkung ist.
  • Werden aber die von dem zentralen Reflektorteit ausgehenden Lichtstrahlen zerstreut und zum Teil durch den Mantel des von dem äußeren Ring reflektierten Strahlenzylinders hindurchgeführt, so erleiden .dieselben eine merkliche Abschwächung, und das kreisförmige Lichtbild erscheint als eine Scheibe, von einem helleren Ring umgeben, von welchem das Auge nicht so empfindlich getroffen wird, wie von der grellen Vdllsoheibe eines konzentrischen Strahlungszylinders.
  • Auch dadurch, daß zum Belage .des Reflektors nach der Erfindung für den äußeren Refl.ektorrandmikroskopisch kleine Metallkristalle gefordert wenden, die kein Licht aufsaugen, sondern es in seiner vollen Intensität zurückgeben, also intensiver wirken, bildet der Reflektor nach der Erfindung gegenüber dem -des amerikanischen -Patentes einen wesentlichen Fortschritt in der Automobilbeleuchtung.

Claims (1)

  1. P ATENT-AN sPRÜcHE i. Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlspiegelfläche mit einem äußeren, mit Hochglanz versehenen Ring und einem inneren, mit lichtzerstreuendem Belag versehenen Teil, ausgestattet ist. z. Scheinwerfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für den lichtzerstreuenden-Teil des Reflektors ein Belag von riiikro'skopisch kleinen Metallkristallen verwandt wird.
DE1920348065D 1920-08-21 1920-08-21 Zweifach wirkender Scheinwerfer Expired DE348065C (de)

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DE348065T 1920-08-21

Publications (1)

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DE348065C true DE348065C (de) 1922-01-28

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ID=6256927

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DE1920348065D Expired DE348065C (de) 1920-08-21 1920-08-21 Zweifach wirkender Scheinwerfer

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DE (1) DE348065C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2612616A (en) * 1949-11-22 1952-09-30 Joseph Maichin Vehicle headlight
AT407782B (de) * 1989-10-17 2001-06-25 Bartenbach Christian Reflektorschale

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2612616A (en) * 1949-11-22 1952-09-30 Joseph Maichin Vehicle headlight
AT407782B (de) * 1989-10-17 2001-06-25 Bartenbach Christian Reflektorschale

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