DE347939C - Speisetrog fuer Auslesemaschinen usw - Google Patents

Speisetrog fuer Auslesemaschinen usw

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DE347939C
DE347939C DE1920347939D DE347939DD DE347939C DE 347939 C DE347939 C DE 347939C DE 1920347939 D DE1920347939 D DE 1920347939D DE 347939D D DE347939D D DE 347939DD DE 347939 C DE347939 C DE 347939C
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DE1920347939D
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WILLY SCHULE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/14Details or accessories
    • B07B13/16Feed or discharge arrangements

Landscapes

  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Speisetrog für Auslesemaschinen usw. Die Erfindung hat einen Speisetrog zum Gegenstand"der beispielsweise für die in der Schälmüllerei verwendeten Auslesernaschinen geeignet ist, durch welche geschälte Körner von den ungeschälten Körnern getrennt werden. Bei solchen Auslesernaschinen ist der Speisetrog auf dem Sortiertisch der Auslesernaschine fest angeordnet, so daß er dessen Hin- und Herbewegung mitmacht.
  • Infolge der dem Speisetrog mitgeteilten Hin- und Herbewegung wird bisher das Gut gegen dessen Endwände geworfen. Dadurch wird eine Vorsortierung des Gutes bewirkt, die zur Folge hat, daß das Mischungsverhältnis der geschälten und ungeschälten Körner an den Enden des Troges ein anderes ist, als in dessen Mitte. Den einzelnen Karnmern des Sortiertisches wird durch die verteilten Auslauföffnungen des Speisetroges demnach Sortiergut von verschiedener Beschaffenheit zugeführt; dadurch wird die Sortierung bzw. das Auslesen in qualitativer und quantitativer Hinsicht beeinträchtigt. - Dieses Vorsortieren durch den Speisetrog wird aus folgenden Ausführungen und aus der diagrammatischen Darstellung der Vorgänge in Abb. i der Zeichnung verständlich.
  • Das dem Speisetrog in der Längsmitte durch eifi Rohr zugeführte Material wird in gewisser Schichthöhe auf dem Boden des Troges ausgebreitet. Letzterer wird in hin und her gehende Bewegung versetzt durch einen Kurbelantrieb. In der linken Totpunktlage x der Kurbel ist die Geschwindigkeit des Troges gleich Null. Mit zunehmendem Kurbelwinkel a wächst die Troggeschwindigkeit, und sie erreicht ihr Maximum bei a r= go' im Punkte y. Es findet also von Punkt x bis Punktey eine Beschleunigung der Trogbewegung statt. Wird a /\ go', so tritt eine Verzögerung der Bewegung ein, bis die Troggeschwindigkeit im Punkt z wiederum gleich Null wird. Es ergibt sich daraus die in dem Diagramm dargestellte Kurve v.
  • Dem auf dem Boden des Troges befindlichen Gut wird nun ebenfalls zwischen den Punkten x und y eine Beschleunigung bis zur Maximalgeschwindigkeit vmax erteilt. Da nun aber bei der dann eintretenden Verzögerung der Trogbewegung auf das Gut keine verzögernde Kräfte einwirken, würde bei einem Speisetrog in der bisherigen Ausführung das Gut mit der Geschwindigkeitv-l', sich weiterbewegen; es . trifft daher im Augenblick der Bewegungsumkehr des Troges annähernd mit der Geschwindigkeit vnax sich aufstauend gegen die Trogendwand. Beim Rückgang des Troges wiederholt sich der gleiche Vorgang.
  • Würden nun dieser Beschleunigung und Verzögerung entsprechende Gegenkräfte auf das Gut zur Einwirkung gebracht, so daß letzterem an den Umkehrstellen des Troges die Geschwindigkeit = Null und in allen Zwischenstellen eine Geschwindigkeit erteilt würde, welche der jeweiligen des Troges gleich ist, so würde überhaupt keine Relativbewegung des Gutes zum Troge stattfinden. Damit würde allerdings die Vorsortierung des Gutes vermieden, zugleich aber auch die Speisung der Kammern des Sortiertisches durch die Speiseöffnungen im Trog sehr beeinträchtigt werden.
  • Wenn nun aber ein hartes Auftreffen des Gutes gegen die End-wände des Speisetroges unter Beibehaltung einer geringen Relativbewegung des Gutes zum Speisetrog vermieden wird, so würde die ordnungsmäßige Speisung des Sortiertisches unter Fortfall des nachteiligen Vorsortierens gesichert werden.
  • Erfindungsgemäß wird das durch den in Abb. 2 bis 6 in einem Ausführungsbeispiel dargestellten Speisetrog erreicht. Abb. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt, Abb. 3 einen Aufriß, und Abb. 4 bis 6 si ' nd- Querschnitte. In Abb. 3 ist der Kurbelantrieb, der sich an dem den Speisetrog tragenden Sortiertisch der Auslesemaschine befindet, der Übersichtlielikeit wegen an dem Speisetrog angebracht, schematisch dargestellt.
  • An der einen Langseite des Speisetroges a und am Boden desselben befinden sich die Speiseöffnungen b. Das Gilt wird dem Speisetrog durch den bei seiner Längsmitte befindlichen Einlauf c zugeführt. Der Raum des Speisetroges ist durch etwa zickzackförmige oder wellenförmige Wände d und e in zwei Räume geteilt, da die bei der über den Speiseöffnungen b befindlichen Längswand des Speisetroges angeordnete Wand d nicht ganz bis zum Trogboden hinabreicht, während die Wand c bis auf den Boden des Troges geführt ist (Abb. 4 bis 6). Die Wände d und e sind so angeordnet, daß sich die Scheitel ihrer Ausbiegungen oder Wellungen gegenüberliegen. Dadurch wird- der Raum des Troges zwischen den Wänden d und e abwechselnd verengt und erweitert.
  • Wird nun der Trog in Bewegung _gesetzt, so wird eine Relativbewegung des Gutes zum Trog nur so lange erfolgen, bis die Querschnittsverengungen sie verhindern. Diese Verhinderung tritt aber ein, weil der größte Teil der dem Gute innewohnenden Bewegungsenergie durch Drosselung in den verengten. Trogquerschnitten verbraucht wird. Zugleich wird durch die Querschnittsverengungen eine Zerlegung des Gutes in Teilmengen bewirkt, wodurch die Heftigkeit dels Stoßes des Gutes gegen die Trogendwände eine weit geringere wird als bei den bisherigen Trögen.
  • Sowohl diese Stoßabschwächung als alLich die Aufzehrung der Bewegungsenergie des Gutes durch die Ouerschnittsverenguligen wird besonders wirksam, wenn die der Wand d zugekehrten Höhlungen der Wand e und die der Troglängswand zugewendeten Höhlungen der Wand d eine Breite s bzw. s' (Abb. 2) besitzen, die gleich oder kleiner ist als die Größe der Hin- und Herbewegung des Troges.
  • Wenn min auch das heftige Auftreffen des Gutes gegen die Trogendwände verhindert ist, so besitzt das Gut trotzdem noch die im Interesse einer ordnungsmäßigen Speisung ei-wünschte Eigenbewegung.
  • Durch Bemessung der Querschnitte zwischen den Wänden d und e sowie zwischen der Wand d und der ihr nahen Troglängswand in Verbindung mit der Bemessung der Wandhötilungens bzw. s' kann der Eigenart jedes beliebigen Gutes Rechnung getragen werden.
  • Die Anbringung einer Reguli#ermanschettef am Einlauf c, welche in das Gut eintatieht und das Überfließen des letzteren verhindert, ist vorteilhaft, da sie eine hemmende Wirkung ausübt, wenn -sie mit den Verengungsquerschnitten zwischen den Wänden d, e in eine Flucht gebracht wird. Der beabsichtigte Zweck wird dadurch gefördert.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRücHF-i. Speisetrog, für Auslesenlaschinen USW., dadurch -ekennzeichnet daß der Trograum in Längsrichtung so mit abwechselnden Verengungen und Erweiterungen seines wagerechten Ouerschnittes versehen ist, daß durch diese die Bewecsungsenergie des Gutes gedämpft wird, eine Zuführung des Gutes zu Speiseöffnungen des Troges- aber nicht gehindert ist.
  2. 2. Speisetrog nacli Anspruch i, gekennzeichnet durch zickzackförrnige oder wellenförmige Längswände (d, e) im Trog, von denen die eine Längswand (e) bis auf den Trogboden reicht, während die andere Längswand (e# sich nicht bis auf den Trogboden erstreckt, um die Speiseöffhungeii -(b) mit dem Trograum zu verbinden. 3, Speisetrog nach Anspruch i und 2" dadurch gekennzeichnet, daß die zickzackförrnige oder wellenförmige Längswand (d), die sich nicht bis auf den Trogboden erstreckt, in einem Abstand von der die Speiseöffnungen enthaltenden Trogwand angeordnet ist.
DE1920347939D 1920-11-27 1920-11-27 Speisetrog fuer Auslesemaschinen usw Expired DE347939C (de)

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