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Unterwindwanderrost mit Längszoneu für die Verbrennllugslllft.
Die Erfindung betrifft einen Unterwindwanderrost mit Längszonen für die Verbrennungsluft, bei der Sättel über den Zonentrennwänden vorgesehen sind, um die Zonen gegeneinander im Verein mit den Querträgern für die Roststabreihen abzudichten.
Bei derartigen Unterwindwanderrosten wurden bisher für die Abdichtung der Zonen Sättel benutzt, die mindestens so lang waren wie die Querträgerteilung.
Diese bekannte Ausführung hatte zur Folge, dass beim Wandern des Rostes in dem Augenblick, in dem die Sättel sich genau unterhalb einer Roststabreihe befanden, diese von der Luftzufuhr vollständig abgeschnitten wurde, was periodisch stets für einen Teil sämtlicher Roststabreihen der Fall war.
Beim Überschreiten dieser Totlage werden die toten Roststabreihen langsam wieder freigegeben, während die nächste Roststabreihe gleichzeitig immer mehr abgedrosselt wird.
Als Folge hievon ergaben sich periodische CO2-Gehaltssehwankungen.
Diese Schwankungen werden durch die Erfindung wesentlich verringert, u. zw. dadurch, dass man die Zahl der Zonen verdoppelt und einen zeitweiligen Luftübertritt zwischen je zwei benachbarten Zonen gestattet, während ein Luftübertritt in die dritte benachbarte Zone vermieden wird.
Nach der Erfindung erreicht man dies dadurch, dass die Länge jeder Zone gleich der ein-und eineinhalbfachen Länge der Querträgerteilung oder der Roststablänge und die Länge jedes Zonensattels gleich der halben Querträgerteilung ist, so dass stets eine Trennwand in der Mitte der Teilungsstrecke der Rostbahn steht, wenn sich die beiden benachbarten Trennwände gerade unterhalb der Teilungsgrenze befinden.
Bei der hiedurch erreichten Vermeidung völlig unbeblasener Stabreihen ist allerdings keine vollständige Zonentrennung vorhanden insofern, als eine Zonentrennung stets nur an den Enden zweier benachbarter Zonen erfolgt.
Dieser Nachteil kann aber ohne weiteres mit in Kauf genommen werden, da er gegen- über dem Vorteil der völligen Vermeidung von periodischen CO2-Gehaltssehwankungen nicht ins Gewicht fällt.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Abbildungen näher erläutert, u. zw. zeigt : Fig. 1 vergleichsweise die schematische Darstellung einer bekannten Anordnung eines Wanderrostes mit Unterwindzonen und Zonensätteln und die Fig. 2 die schematische Darstellung eines Rostes nach der Erfindung.
Der Wanderrost 1 hat eine Querträgerteilung, die mit a bezeichnet ist. Die unter dem Rost angeordneten Unterwindzonenkammern ' sind auf den Trennwänden mit den Sätteln-3 versehen.
An dem unteren sich verengenden Teil der Kammern befindet sieh ein Austragrad 1 für die Asehe.
Bei dieser bekannten Ausführung sind die Abmessungen so gewählt, dass die Länge der Sättel 3 mit der Trägerteilung a übereinstimmt. Der Abstand e zwischen je zwei Sätteln 3 ist gleich der doppelten Querträgerteilung, so dass also die freie Länge für den Luftdurchtritt ebenfalls gleich 2a ist.
Wie die Fig. 1 erkennen lässt, ist bei dieser Ausführung das Verhältnis der freien Länge c zur ganzen Länge b gleich 2/3.
Eine Verkürzung der Sattellänge würde zur Folge haben, dass sämtliche unter dem Rost sieh befindenden Zonenkammern in der in Fig. 1 gezeigten Stellung des Wanderrostes durch die Rostbahn hindurch miteinander in Verbindung stehen, so dass ein vollständiger Druckausgleich erfolgen und jegliche Zonenwirkung aufgehoben würde.
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Wenn man das schematisch dargestellte Rostband über die Zonenkammern hinwegführt, so sieht man, dass die Luftzuführung zu der in Fig. 1 vollständig gedrosselten Roststabreihe wächst und bei der nachfolgenden entsprechend bis auf Null abnimmt.
Wie die Fig. 2 erkennen lässt, ist im Gegensatz hiezu jede Zonenkammer durch eine mittlere Querwand 5 in inhaltlich zwei gleiche Räume geteilt, so dass zwei Zonenkammern aus jeder ursprünglichen Kammer gebildet sind, deren Längen nur b betragen.
Die Querträgerteilung a ist unverändert wie in Fig. 1 beibehalten worden. Dagegen trägt die
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im Betrieb am Kohlensäurediagramm durch starke periodische Schwankungen des Kohlensäuregehaltes bemerkbar. Bei Rosten nach der Erfindung bleibt jedoch der Kohlensäuregehalt viel gleichmässiger, wodurch sich entsprechend hohe wirtschaftliche Vorteile ergeben.