DE347669C - Schwimmschuh - Google Patents

Schwimmschuh

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DE347669C
DE347669C DE1920347669D DE347669DD DE347669C DE 347669 C DE347669 C DE 347669C DE 1920347669 D DE1920347669 D DE 1920347669D DE 347669D D DE347669D D DE 347669DD DE 347669 C DE347669 C DE 347669C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B31/00Swimming aids
    • A63B31/08Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
    • A63B31/14Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs with valve-flaps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 24. JANUAR 1922
Paul Hahn in Barmen.
Gegenstand der Erfindung1 ist ein Schwirnmschuh mit an einer Sohlenplatte angeordneten gelenkigen unldi durch eine Schwimmhaut miteinander verbundenen Zehenkörpern. Das Neue der Erfindung- besteht im wesentlichen d!ardn, d'aß die in sich starren Glieder der Zehenkörper durch! an ihrer Unterseite angeordnete Gelenke verbunden sind und1 sich: in der Strecklage gegenseitig abstützen, wobei auf ihrer Oberseite eine Streckfeder angeordnet ist. ' Dadiurch· wind' !gegenüber dfen be kannten Schiwimmschuhen dieser Art, bei welchen die Zehenkörper aus verhältnismäßig dünnen, biegsamen Drähten bestehen, der Vorteil erreicht, d'aß einerseits eine Bewegung der Zehenkörper über die Strecklage hinaus, d. h. ein Krümmen derselben nach oben verhindert ist, anderseits werde© die Schwimmhäute wesentlich entlastet, da sie nicht mehr, wie bisher, durch ihre Spannung die Zehenkörper in der Strecklage zu halten brauchen. Zugleich wird1 erreicht, daß die beim An-
ziehen des Fußes gekrümmten Zebenkörper beim Treten mit Sicherheit nach außen bewegt, d. h. gestreckt und nicht etwa nach. einwärts bewegt, d. h. weiter gekrümmt wenden, so 'daß sie sich unter die Sohlenplatte legen, wie dies bei den bekannten Schwimmschühen sehr leicht möglich ist. |
Gemäß der Erfindung· sind1 ferner die j Glieder eines· jeden Zebenkörpers durch einen ίο gemeinsamen biegsamen Streifen verbunden, I wodurch die Anordnung besonderer Scharniere für jede Gelenksteille vermieden, d'er Schwimmschuh also wesentlich vereinfacht j und verbilligt ist. Die Streckfedern sind endlich durch darübeirgreifende Bügel auf den einzelnen Gliedern der Zehenkörper in ihrer \ Laige geführt und sie legen sich bei Krümmung der Zehenkörper in an den Gliederenden vorgesehene Kerben ein. Dadurch ist einerseits ein seitliches Abrutschen der Federn von den Zehenkörpern bei deren Krümmung, wodurch die Federn in entgegengesetzter Weise als beabsichtigt wirken würden, verhindert, anderseits ist eine scharfe Knickung der Federn bei der Krümmung· der Zehenkörper vermieden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausfübrungsbeispiel ver- ; anschaulicht, und zwar zeigt Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 einen Längsschnitt nach A-A der Abb. i,
Abb. 3 einen Längsschnitt bei gekrümmten Zehengliedern.
Es ist α eine feste Sohlenplatte aus1, Holz oder anderem geeigneten Material, an der ein mit Schnürlöchern versehener Stiefelschaft b aus Segeltuch oder ähnlichem Stoff und ein schmaler Gurt c angebracht ist, mittels deren die Platte, wie auf der Zeichnung strichpunktiert angedeutet ist, am Fuß befestigt werden kann.
Am Rande der Sohlenplatte α ist eine Reihe mehrgliedriger Zehen d angebracht, die an +5 ihrer Unterseite durch einen fortlaufenden Gelenkstreifen f vorzugsweise aus Schweins- j leder oder anderem geeigneten Material zu- ; sammengehalten und derart miteinander ver- ; bunden sind, daß sie sich, wie aus Abb. 3 ' ersichtlich', wohl nach unten, nicht aber nach ; oben krümmen können. Auf ihrer Oberseite j sind die Glieder einer jeden Zehe durch eine Schraubenfeder g zusammengehalten, welche die Zehen für gewöhnlich, wie aus den Abb. ι und 2 ersichtlich-, in der gestreckten Lage zu halten bestrebt ist, und entgegen deren Spannung sich die Zehen bei leichtem Druck von oben in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise abwärts krümmen können.
Auf den einzelnen Zehengliedern sind Bügel h angebracht, düe ein seitliches Abrutschen der Federn in gekrümmter Lage verhindern sollen. Außerdem sind die Glieder an der Oberseite der Gelenkstellen mit Einkerbungen i versehen, in welche sich die Federn bei Krümmung der Zehen hineinlegen können. Die Unterfläche der Fußplatte und der Zehen ist mit einer durchgehenden Schwimmhautfläcbe k bespannt, die aus imprägniertem Segeltuch oder anderem geeigneten Stoff bestehen kann, und! deren Rand durch eine Einfassung m als Schutz gegen Einreißen zweckmäßig verstärkt ist. An der Unterfläche der Sohlenplatte α und der Zehen sind noch kleine Klötzchen η angebracht, die ein Gehen auf dem Lande ermöglichen, ohne daß dabei die Schwimmhaut mit dem Erdboden in Berührung kommt, so daß sie 'gegen Verletzung geschützt ist.
Die Wirkungsweise ist, wie leicht ersieht-Hch, derart, daß beim Anziehen der Füße im Wasser <die Zehen sich entgegen der Federwirkuing nach unten krümmen und! dadurch die Schwimmibautfläche verkleinern; beim Austreten wind 'die Schwimmhaut durch den Wasserdruck und' die Federn ausgebreitet gehalten und kommt in ihrer vollen Größe zur Geltung, so daß damit eine kräftige Fortbewegung ermöglicht wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schwimmschuh mit an einer Sohlenplatte angeordneten 'gelenkigen und! durch eine Schwimmhaut miteinander verbündenen Zehenkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die in sich starren Glieder der Zehenkörper 'durch an ihrer Unterseite angeordnete Gelenke .verbunden sind und sich in der Strecklage gegenseitig abstützen, wobei auf ihrer Oberseite eine Streckfad'er angeordnet ist.
2. Schwimmschluhi nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder eines jeden Zebenkörpers durch einen gemeinsamen längsverlaufenden, biegsamen streifen, miteinander verbunden sind.
3. Schwimmschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Streckfeder durch darübergreifende Bügel in no ihrer Lage auf den Gliedern der Zehenkörper gesichert ist und sich1· bei Krünl· mung der Zehenkörper in an den Gliederenden angebrachte Kerben einlegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920347669D 1920-04-20 1920-04-20 Schwimmschuh Expired DE347669C (de)

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