DE34737C - Instrument zum Anzeigen der Durchbiegung von Eisenbahn - Wagenfedern - Google Patents

Instrument zum Anzeigen der Durchbiegung von Eisenbahn - Wagenfedern

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DE34737C
DE34737C DENDAT34737D DE34737DA DE34737C DE 34737 C DE34737 C DE 34737C DE NDAT34737 D DENDAT34737 D DE NDAT34737D DE 34737D A DE34737D A DE 34737DA DE 34737 C DE34737 C DE 34737C
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Germany
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deflection
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DENDAT34737D
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F. W. MlNCK in Wien
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. August 1885 ab.
Das Instrument besteht aus einem metallenen Gehäuse A, in welchem die parallelen Führungsstangen B C angeordnet sind, an denen das Gleitstück D sich auf- und abwärts bewegt. Dieses Gleitstück .dient dem mit Schraubengewinde versehenen Stabe E als Mutter, und wird die Stellung des Stabes E durch Emporoder Herabschrauben in dem Gleitstück D regulirt.
Die Arretirung dieser Bewegung erfolgt durch einen auf den Stab E aufgesetzten und an der Führungsstange C geführten Schlüssel F.
Das Gleitstück D trägt einen um den Punkt G drehbaren Zeiger H, welcher mit dem Schlitz auf dem am Gehäuse befestigten Stift / gleitet und während der Bewegung des Gleitstückes D von J nach K von dem Stift I geführt wird.
Während der Bewegung des Gleitstückes D von J nach K beschreibt die Spitze des Zeigers H den Kreisbogen L M; die Endpunkte L und M (Ausschlagspunkte) werden durch verstellbare Gegenzeiger N und O markirt, welche an der in das Gehäuse A eingesetzten Scalaplatte P festgeklemmt werden.
Die einzelnen auf dieser Scalaplatte ersichtlichen Abtheilungen (deren Gröfse von L gegen M progressiv zunimmt) entsprechen der gleichen Anzahl von Millimetern Durchbiegung der Wagenfedern, welche die letzteren infolge der zunehmenden Belastung des Wagens erleiden und deren zulässiges Maximum der Hebung des Gleitstückes D von J nach K = 50 mm entspricht.
Nach dem Vorhergesagten ist die Handhabung und Wirkungsweise dieses Instrumentes leicht zu verstehen.
Das Instrument wird an dem Längsbalken des Wagens mittelst Schrauben S S1 befestigt und das Gleitstück D nach J herabgelassen, so dafs der Stab E entweder auf den Bund der Wagenfeder oder auf diese direct aufzuliegen kommt.
Infolge der Durchbiegung der Wagenfeder^ hervorgerufen durch die Belastung des Waggons, · steigt das Gleitstück D von J nach aufwärts, wodurch der Zeiger H eine Bewegung nach M ausführt, welche infolge des stetig zunehmenden Uebersetzungsverhältnisses zwischen seinem Drehpunkt G und dem Auflagepunkt J allmälig rascher wird.
Der Ausschlag des Zeigers H wächst daher mit der zunehmenden Durchbiegung der Feder, bezw. je stärker der Waggon belastet wird, wie bereits früher erwähnt.
Mittelst des Stabes E wird der Ausschlag des Zeigers H derart regulirt, dafs die zulässige Maximaldurchbiegung der Wagenfeder schon vor dem vollen Ausschlage des Zeigers H auf der Scalaplatte P ersichtlich wird.
Sobald der Zeiger H auf der Platte P angiebt, dafs die zulässige Durchbiegung der Wagenfeder erreicht ist, wo dann eine weitere Belastung des Waggons nicht mehr zulässig ist, so schiebt man das Gleitstück D ganz nach aufwärts (damit beim Transport des Wagens der Stab E nicht auf den Bund der Wagen-
feder stöfst), welches in dieser Position durch die Arretirvorrichtung Q. festgehalten wird.
Das Gehäuse A ist mit einem Schutzdeckel R versehen, in welchem behufs Ablesung der Zeigerstellung ein Glasstreifen vor der Scalaplatte P befestigt ist. Dieser Deckel R ist mittelst eines Scharniers an dem Gehäuse A befestigt und wird nach Justirung des Instrumentes durch eine Plombe S mit dem Gehäuse verbunden.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Bei Instrumenten zum Messen der Durchbiegung von Eisenbahn-Wagenfedern eine Anordnung, wobei der mit der Scala fest verbundene Stift I in dem Schlitz des Zeigers H gleitet, während der Drehpunkt G des Zeigers mit der auf der Feder stehenden Stange E justirbar verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34737D Instrument zum Anzeigen der Durchbiegung von Eisenbahn - Wagenfedern Expired - Lifetime DE34737C (de)

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