DE347331C - Unterseebootskarussell - Google Patents

Unterseebootskarussell

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DE347331C
DE347331C DE1920347331D DE347331DD DE347331C DE 347331 C DE347331 C DE 347331C DE 1920347331 D DE1920347331 D DE 1920347331D DE 347331D D DE347331D D DE 347331DD DE 347331 C DE347331 C DE 347331C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G3/00Water roundabouts, e.g. freely floating
    • A63G3/06Submarine roundabouts

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 19. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- J& 347331 KLASSE 77e GRUPPE
Walter Horstmann in Braunschweig.
Unterseebootskarussell. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1920 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Unterseebootskarussell mit einem Kranz aneinandergeketteter Boote, die entweder an der Wasseroberfläche schwimmen oder in weiter unten beschriebener neuartiger Weise nach Belieben zeitweise zum Untertauchen gebracht werden. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und «war zeigt Abb. ι einen Grundriß des Karussels, Abb. 2 und 3 ein aufgetauchtes, Abb. 4 und 5 ein untergetauchtes Boot in Seiten- und Vorderansicht, während Abb. 6 ein Boot, das eben im Auftauchen begriffen ist, darstellt. In einem ringförmigen Wasserbehälter a schwimmen in an sich bekannter Weise eine Reihe durch Glieder g (Ketten, Stangen, Seile
ο. dgl.) aneinandergeketteter, nach Art der Unterseeboote gebauter Boote b, die in ebenfalls bekannter Weise mit einem auch beim Tauchen des Bootes über Wasser ragenden Luftrohre c versehen sind. Die Boote werden durch einen gemeinsamen Antrieb von der Mitte der Anläget aus in Umlauf gesetzt, und zwar ist in dem gezeichneten Beispiel an der ' Innenwand d des Ringbehälters α ein kranzartiger Flansch f angeordnet, der in Abb. 3 innerhalb, in Abb. 5 außerhalb des Troges a liegt. Auf diesem Flansch ruht ein mit den Booten b oder den sie verbindenden Gliedern g , durch Arme h verbundener Zahnkranz e. In !5 dem Beispiel nach Abb. 5 ist diese Verbindung in besonders vorteilhafter Weise durch gekröpfte Teile k hergestellt, die über den Rand der Trogwand i hinweggreifen, und die, damit sie dem Auge entzogen bleiben, mit einer sich über den ganzen Trogrand d erstreckenden Haube I überdeckt sind. Der Zahnkranz β und mit ihm die ganze Bootreihe wird durch ' einen beliebigen Antrieb, z. B. durch Zahnräder m, die in Abb. 1 und 3 innerhalb, in Abb. 5 außerhalb des Troges α liegen, und \ durch Wellen η in Umdrehung versetzt. Den Zahnkranz e wird man zweckmäßigerweise auf j Walzen oder Kugeln legen, die auf dem j Flansche f laufen. In der Zeichnung ist diese j Anordnung der Vereinfachung wegen nicht j dargestellt. I
Von dem Boot δ wird abwechselnd eins oder eine Anzahl gleichzeitig zum Tauchen ■ gebracht, und zwar nach der Erfindung durch ! folgende Einrichtung. ,
An jedem Boote befindet sich zu beiden Seiten je eine im mittleren Teile wagerechte, an den Enden geneigte Führungsschiene 0. Mit diesen läuft das Boot während der Fahrt gegen Rollen j>, die sich ihm in den Weg stellen (Abb. 2), und die es herabdrücken und so lange unter Wasser halten, bis die Rollen p die Schienen 0 wieder verlassen haben (Abb. 6). Dann taucht das Boot wieder auf. Um die senkrechte Bewegung trotz der Verbindungen h j mit dem Zahnkranz β zu ermöglichen, ordnet man zweckmäßigerweise am Boote eine senkrechte Schleife q (Abb. 2, 4, 6) an, in der sich der Endpunkt des Mitnehmerarmes h senkrecht verschieben kann.
Um die Boote auch ohne Tauchen fahren lassen zu können, z. B. bei der Anfahrt, sind die Rollen p ausrückbar angeordnet. In dem gezeichneten Beispiel nach Abb. 5 sind sie an Armen r befestigt, die um Achsen s schwingen und durch einen Handhebel t mittels einer verschiebbaren Keilbahn u auseinandergetrieben und wieder zusammengeholt werden können. Im ersteren Falle weichen sie den Führungsschienen 0 des Bootes aus, im letzteren stellen sie sich ihnen wieder in den Weg und bringen es zum Tauchen.
Um die Boote nach Belieben auch längere Zeit unter Wasser halten zu können, ist auf jeder Seite des Bootes noch eine zweite Führungsschiene υ vorgesehen, die tiefer liegt als die Schienen 0, und die, wenn das Boot in getauchter Lage fährt (Abb. 4), sich unter Rollenpaaren w schieben, von denen beliebig viele angeordnet sein können. Diese sind in der Längsrichtung des Wasserkanals verschiebbar und können so weit von den Rollen φ abgestellt werden, daß das Boot dazwischen aufzutauchen vermag, ohne daß die Rollen w auf die Schienen ν gelangen (Abb. 6). Werden dagegen die Rollen w den Rollen f genähert (Abb. 4), so laufen sie auf die Schienen ν auf und halten das Boot in der Tauchlage, auch nachdem die Rollen f die Schienen 0 verlassen haben.'
Zur Verschiebung der Rollen w dient nach dem gezeichneten Beispiel eine Zahnstangenanordnung (Abb. 3), bei der ein die Rollen w tragender Bock χ von einem Handrade y aus durch einen Zahntrieb in einer Führung ζ bewegt wird.

Claims (4)

P ATENT-Ansprüche:
1. Unterseebootskarussell, gekeanzeichnet durch eine an dem Bootö vorgesehene geneigte Führung (0) sowie durch Hindernisse (φ), gegen die diese Führung trifft, wodurch das Boot zum Tauchen gezwungen wird.
2. Unterseebootskarussell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Boote eine zweite Führung (v) sowie eine zweite Gruppe von Hindernissen (w) vorgesehen ist, durch die das getauchte Boot längere Zeit in der Tieflage gehalten wird.
3. Unterseebootskarussell nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hindernisse (ft, w) beweglich angeordnet sind, so daß sie aus der Bahn der Boote entfernt oder in diese Bahn eingerückt werden, können.
4. Unterseebootskarussell nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen über die Trogwand (d) hinweggekröpften, von einer sich über den ganzen Trogrand erstreckenden Haube (I) bedeckten und dadurch unsichtbar gemachten Antriebarm (^).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920347331D 1920-07-25 1920-07-25 Unterseebootskarussell Expired DE347331C (de)

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