DE347282C - Eisenbahnkupplung - Google Patents

Eisenbahnkupplung

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DE347282C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/22—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads rigidly connected by locks consisting of pivoted latches
    • B61G3/24—Latch-locking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Eisenbahnkupplung, bei welcher ein Kuppeltrichter und ein mit einer federbeeinflußten Klinke versehenes Kuppelglied nebeneinander an einem gemeinsamen Tragstück in wagerechter Ebene drehbar gelagert sind.
Gemäß der Erfindung tritt beim Zusammenstoß zweier Wagen die Klinke des einen Kuppelgliedes unter der Wirkung der sie beeinnussenden Feder unmittelbar hinter die Klinke des anderen Kuppelgliedes und stellt dadurch die Kupplung her.
.In der Zeichnung zeigt:
Abb. ι einen wagerechten Schnitt und Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Kupplung.
An der Zugstange α ist mittels eines durchgehenden Bolzens b ein Tragstück, bestehend aus den beiden Seitenwangen c, i, befestigt, das durch einen zweiten, sich in den Zughaken legenden Bolzen 0 in der richtigen Lage gehalten wird. Der Kuppeltrichter f umgreift mittels eines gabelförmigen Kopfes g das Tragstück c und ist mit diesem durch einen senkrechten Bolzen h derart verbunden, daß er in wagerechter Ebene, schwenkbar ist. Der Trichter ist außen, oben und unten geschlossen, an den Innenseiten dagegen offen. Er verjüngt sich nach hinten hin allmählich und besitzt hier auf einer gerade geführten Bahn ein federndes Widerlager i, das mittels Bolzen in wagerechten Schlitzen k des Trichters geführt ist.
Das Kuppelglied I ist an seinem Tragstück ä, ebenfalls in wagerechter Ebene schwingbar mittels eines Bolzens m befestigt. Seine Beweglichkeit ist jedoch durch zwei an dem Tragstück seitlich angebrachte Federn m begrenzt. Das Kuppelglied ist in seinem vorderen Teil durchbrochen, und in dieser Durchbrechung ist die um den Bolzen 0 in wagerechter Ebene schwingbare Klinke φ gelagert. Sie wird durch eine Feder q stets nach außen gedrückt.
Werden zwei Wagen zusammengeschoben, so treten die Kuppelglieder in die gegenüberliegenden Trichter f ein und werden infolge der sich allmählich verjüngenden Form der Trichter so aneinander entlang geführt, daß die beiden Klinken φ sich zunächst gegenseitig zurückdrücken, dann aber unter der Wirkung der sie beeinflussenden Federn wieder ausspringen und sich hierbei gegenseitig sperren.
Das Entkuppeln geschieht mittels einer an jedem Trichter angebrachten Zugstange r von einer beliebigen Seite aus. Diese Zugstange ist an einer geeigneten Stelle, in der Zeichnung z. B. am Puffergehäuse, geführt und läßt sich hier in verschiedenen Stellungen sperren. Wird diese Zugstange zusammen mit dem Trichter und dem zugehörigen Widerlager i nach außen gezogen, so drückt ein an dem Widerlager seitlich angebrachter daumenartiger Ansatz s gegen die Klinke φ und drückt diese in die Lösestellung zurück. Der in der Pfeilrichtung nach außen bewegte Trichter kann in dieser Stellung durch Sperren der Zugstange belassen werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    r. Eisenbahnkupplung, bei welcher ein Kuppeltrichter und ein mit einer federbeeinflußten Klinke versehenes Kuppelglied nebeneinander an einem gemeinsamen Tragstück in wagerechter Ebene drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die federbeeinfiußte Klinke (φ) des einen Kuppelgliedes (I) beim Zusammenstoß zweier Wagen sich unmittelbar hinter die Klinke (φ) des anderen Kuppelgliedes (I) legt.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in jedem Kuppeltrichter If) verschiebbar gelagerte, den Hub des in den Trichter eintretenden, gegenüberliegenden Kuppelgliedes (I) begrenzende Widerlager (i) mit einem seitlichen daumenartigen Ansatz (s) versehen ist, der beim seitlichen Verschwenken des go Trichters mittels einer von der Wagenseite aus zu bedienenden Zugstange (r) die Klinke (φ) des gegenüberliegenden Kuppelgliedes (I) entgegen der Wirkung der sie beeinflussenden Feder (q) in die Lösestellung zurückdrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT347282D Eisenbahnkupplung Expired DE347282C (de)

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DE347282C true DE347282C (de) 1922-01-17

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