DE346986C - Schleudermuehle mit einer zwischen fest angebrachten Mahlringen innerhalb einer Mahltrommel sich drehenden Schlagscheibe und einem an der Mahltrommel seitlich angeordneten Muehlenrost - Google Patents

Schleudermuehle mit einer zwischen fest angebrachten Mahlringen innerhalb einer Mahltrommel sich drehenden Schlagscheibe und einem an der Mahltrommel seitlich angeordneten Muehlenrost

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DE346986C
DE346986C DE1920346986D DE346986DD DE346986C DE 346986 C DE346986 C DE 346986C DE 1920346986 D DE1920346986 D DE 1920346986D DE 346986D D DE346986D D DE 346986DD DE 346986 C DE346986 C DE 346986C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/22Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with intermeshing pins ; Pin Disk Mills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 346986 KLASSE 50 c GRUPPE 11
Bruno Stanke in Augsburg.
Schleudermühle mit einer zwischen fest angebrachten Mahlringen innerhalb einer Mahltrommel sich drehenden Schlagscheibe und einem an der Mahltrommel seitlich angeordneten Mühlenrost.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1920 ab.
Es sind bereits Schleudermühlen mit einer sich drehenden Schlagscheibe und fest angebrachten Mahlringen bekannt, bei welchen der Mühlenrost die seitliche Fortsetzung einer geriffelten Mahltrommel bildet. Diese Bauart verfolgt den Zweck, die Mahlarbeit auf dem Mühlenrost zu beseitigen, da durch die bei der Mahlung auftretende Scheuerwirkung der Mühlenrost, der aus feingelochten dünnen Blechen besteht, sehr schnell abgenutzt wird.
Bei einer der bekannten Ausführungsformen ist in bezug auf den Arbeitsgang der Mühlenrost hinter der geriffelten Mahltrommel angeordnet. Durch die große Schleu-
derkraft der Schlagscheibe wird infolgedessen aus der Mahltrommel eine große Menge ungenügend zerkleinerten Mahlgutes auf den Mühlenrost geschleudert, auf welchem es dann so lange verweilen muß, bis die endgültige Feinmahlung nachgeholt ist.
Bei einer anderen Ausführungsform, welche in bezug auf den Vermahlungsvorgang den Mühlenrost vor der geriffelten Mahltromme]
ίο aufweist; soll das feinste, spezifisch leichteste Mehl aus der Mahltrommel einen Weg gehen gegen die Schleuder- und Luftwirkung, hervorgerufen durch die sehr große Umdrehungszahl der Schlagscheibe, während das ungenügend zerkleinerte Gut vom Mühlenrost nach der Mahltrommel in Richtung der Schleuder- und Luftwirkung gefördert wird. Das in der Mahltrommel erzeugte feinste Mehl bleibt nun in der Mahltrommel liegen, da die nach außen wirkende Luft- und Schleuderwirkung es verhindert auf den Mühlenrost zu gelangen, sowie die Mühle durch diesen zu verlassen. Infolgedessen sammelt sich in der Mahltrommel immer mehr Mahlgut an. Die hier fortschreitende Anhäufung von Mahlgut verhindert schließlich den Nachfluß weiteren Mahlgutes, welches dann auf dem Mühlenrost bleiben muß, wodurch letzterer ganz verlegt wird und der Mühlenbetrieb zwecks Reinigung der Mühle unterbrochen werden muß.
Durch vorliegende Erfindung sollen die geschilderten Nachteile beseitigt werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen die Mühle in einem Längsschnitt bei verschiedener Stellung der Schlägerscheibe. Abb. 3 zeigt einen Querschnitt nach Linie A-B von Abb. 1 und 2 und Abb. 4 einen Schnitt nach Linie C-D von Abb. ι und 2.
Auf der sich schnell drehenden Antriebswelle a, welche in Kugellagern b ruht, sitzt die Schlagscheibe c. Diese schließt die von den Mahlringzähnen d gebildete Ringkammer e auf der Stirnseite so ab, daß das Mahlgut, das in der Ringkammer auf den Mahlringzähnen von den an der Schlagscheibe angeordneten Schlagnasen f vorzerkleinert worden ist, durch die Aussparungen zwischen den Mahlring-
5» zähnen nur auf die Mahltrommel g fallen kann. Die Schlagscheibe trägt an ihrem Umfange einige Schlagarme h, deren seitlich angebrachte Schlagnasen die Feinmahlung des Gutes auf der geschlossenen Mahltrommel g besorgen. Zur schnelleren Durchführung der Feinmahlung ist die Mahltrommel g geriffelt oder" mit Erhöhungen versehen. Außer den '-. Schlagarmen trägt die Schlagscheibe an ihrem Umfange Förderleisten k, welche das gemahlene Gut aus der Mahltrommel auf den seiti lieh an dieselbe anschließenden Mühlenrost I J fördern, wo das fertig gemahlene Gut durch I die Öffnungen des Rostes die Mühle verläßt. j Der Teil des auf den Mühlenrost geförderten 1 Gutes, der durch die Öffnungen des Rostes die Mühle noch nicht verlassen kann, wird 'aber zum Zwecke der Nachmahlung von den Förderleisten k nach der Mahltrommel «zurückgefordert. Um die Förderung des Mahl- ; gutes von der Mahltrommel g auf den Mühj lenrost I oder in umgekehrter Richtung zu er-I möglichen, werden die Förderleisten k ab-' wechselnd in Links- und Rechtssteigung angeordnet.
Die Feinmahlung findet bei dieser Anordnung also nicht mehr auf dem Mühlenroste statt. Es sind damit sowohl der ungewöhnlich starke Verschleiß des Mühlenrostes als auch die häufigen Betriebsunterbrechungen durch eine übermäßige Füllung der Mühle beseitigt. Letzterer Vorteil wird dadurch erreicht, daß das nicht durch das Sieb fallende, ungenügend zerkleinerte Mahlgut gegen die nach außen wirkende Luft- und Schleuderwirkung nach der Mahltrommel zurückgefördert wird, das feinste, spezifisch leichte Gut I dagegen in Richtung der Luft- und Schleuderj wirkung auf das Sieb getrieben wird, wo es j ungehindert die Mühle verlassen kann. Das ι auf das Sieb gelangte, noch nicht genügend ! zerkleinerte Mahlgut kann infolge seiner ' Schwere ohne weiteres mittels der Förderj flügel gegen die Luft- und Schleuderwirkung j zur Fertigmahlung in die Mahltrommel zuj rückbefördert werden. Auf diese Weise wird ! eine Verlegung des Mühlenrostes bzw. eine Überfüllung der Mühle verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schleudermühle mit einer zwischen fest angebrachten Mahlringen innerhalb einer Mahltrommel sich drehenden Schlagscheibe und einem an der Mahltrommel seitlich angeordneten Mühlenrost, dem das vorzerkleinerte Mahlgut durch am Umfange der Schlagscheibe angeordnete Förderleisten zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfange der Schlagscheibe außer den Zuführungsleisten auch noch Förderleisten mit ent- gegengesetzter Steigung angeordnet sind, die das auf den Mühlenrost geförderte, nicht genügend zerkleinerte Gut nach der Mahltrommel zurückleiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920346986D 1920-05-20 1920-05-20 Schleudermuehle mit einer zwischen fest angebrachten Mahlringen innerhalb einer Mahltrommel sich drehenden Schlagscheibe und einem an der Mahltrommel seitlich angeordneten Muehlenrost Expired DE346986C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2546860A (en) * 1939-09-05 1951-03-27 Klagsbrunn Josef Centrifugal mill

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