DE346573C - Verfahren zum Bearbeiten der Fuehrungen an hohen Formkastenteilen - Google Patents

Verfahren zum Bearbeiten der Fuehrungen an hohen Formkastenteilen

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DE346573C
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DE1921346573D
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Maschinenfabrik Esslingen AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B47/00Constructional features of components specially designed for boring or drilling machines; Accessories therefor
    • B23B47/28Drill jigs for workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 3. JANUAR 1922
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JKi 346573 KLASSE 49 a GRUPPE 40
fflaschinenfabrik Eßlingen in Eßlingen und Fritz Greiner in Cannstatt.
Verfahren zum Bearbeiten der Führungen an hohen Formkastenteilen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1921 ab.
Mit Hilfe der bisher gebräuchlichen Verfahren und Einrichtungen war es sehr schwer, die Führungsbohrungen in den oberen und unteren Führungslappen von hohen Formkastenteilen mit der genügenden Genauigkeit
zu bohren. Das bei niedrigen Formkastenteilen ausreichende Verfahren, die oberen und unteren Führungslappen in einem und demselben Arbeitsgang und mit derselben Aufspannung mit einem Spiralbohrer zu bohren, läßt sich bei
höheren Formkastenteilen nicht anwenden, da der nötige lange Spiralbohrer sich beim Bohren der unteren Führungslappen leicht verläuft.
Die neue Erfindung ermöglicht es nun, in einfacher Weise bei Formkastenteilen beliebiger Höhe die Bohrungen im oberen und im unteren Führungslappen stets mit Sicherheit genau in eine und dieselbe Achse zu bringen, so daß ein Versetzen der in den Kastenteilen hergestellten
ίο Gußteile auch bei hohen Formkästen nicht mehr vorkommen kann.
Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß der Bohrschablone, mit welcher die Führungslöcher in den Formkastenlappen gebohrt werden, ein Führungskasten zugeordnet ist, in welchem die Bohrschablone parallel den Bohrachsen verschoben werden kann und in dessen Grundplatte unter Benutzung derselben Bohrschablone die Befestigungslöcher für Führungsstifte gebohrt sind, die den mit derselben Bohrschablone gebohrten Führungslappen auf der einen Seite des Formkastenteils die richtige Stellung geben, wenn mittels der im Führungskasten befindlichen Bohrschablone dann die anderen Führungslappen gebohrt werden.
Die Zeichnung stellt ein Äusführungsbeispiel einer für die Ausübung des neuen Verfahrens geeigneten Einrichtung in verschiedenen Arbeitsstufen dar.
Abb. ι zeigt im Schnitt und Ansicht einen üblichen hohen Formkastenteil, bei welchem die oberen Kastenstiftlöcher gebohrt werden. Abb. 2 stellt die Draufsicht der Bohrschablone sowie mit strichpunktierten Linien den Führungskasten für die Bohrschablone dar. Abb. 3 zeigt in Schnitt und Ansicht den Führungskasten mit Grundplatte und die Bohrschablone in der Stellung, in welcher die Führungsstiftlöcher in die Grundplatte gebohrt werden.
Abb. 4 zeigt endlich in Schnitt und Ansicht das Bohren der restlichen Kastenstiftlöcher an dem in dem Führungskasten auf den Führungsstiften sitzenden Formkastenteil. Die Führungslappen δ auf der einen (oberen) Seite des Formkastens α werden zunächst in gewöhnlicher Weise unter Benutzung einer Bohrschablone dmit auswechselbaren Führungsbüchsen e gebohrt, wie Abb. 1 darstellt. Die Bohrschablone d ist nun mit Armen m ausgerüstet, die in Führungen I eines Führungskastens oder Bohrkastens f genau passen, in solcher Anordnung, daß die Bohrschablone parallel der Bohrachse im Führungskasten verschoben werden kann.
Mt dem Führungskasten/" ist eine Grundplatte g fest verbunden, z. B. verschraubt.
Die Bohrschablone d wird, wie Abb. 3 erkennen läßt, auf diese Grundplatte im Führungskasten herabgesenkt, und es werden dann die Kastenstiftlöcher k, die von kleinerem Durchmesser sein können als die Kastenstiftlöcher in den Führungslappen des Formkastenteils, gegebenenfalls unter Auswechslung der Führungsbüchsen h gebohrt. Nun werden in diese Stift- löcher k der Grundplatte g die Führungsstifte i eingesetzt (Abb. 4), die sodann die bereits gebohrten (oberen) Kastenstiftlöcher in den Lappen b des Formkastens aufnehmen.
In dieser Lage wird der im Führungskasten / befindliche Formkasten α unter Benutzung der nun wieder im oberen Teil des Führungskastens befindlichen Bohrschablone mit den Kastenstiftlöchern in den Führungslappen e versehen.
Bei Anwendung dieser Einrichtung und dieses Verfahrens müssen die Bohrungen in den Lappen b und c genau gleichmäßig werden und in ihren Achsen übereinstimmen.
Ein und dieselbe Einrichtung kann nicht nur für Formkasten verschiedener Höhen, sondern auch verschiedener Weiten angewendet werden. Hierzu ist nur erforderlich, daß, der jeweiligen Führungslochentfernung des betreffenden Formkastens entsprechend eine neue Bohrschablone angewendet wird, während der Führungskasten selbst für eine ganze Anzahl von Formkastengrößen Verwendung finden kann. In diesem Falle sind in der Grundplatte dieses Führungskastens nur auch die zur Aufnahme der Führungsstifte der betreffenden Formkasten erforderlichen weiteren Löcher in der oben erwähnten Weise einzubohren.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Bearbeiten der Führungen an hohen Formkastenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß mit ein und derselben Bohrschablone zunächst die Kastenstiftlöcher der einen (oberen) Seite des Formkastenteiles und dann unter Benutzung einer den Bohr achsen parallelen Führung für die Schablone und von Führungsstiften für die bereits gebohrten Löcher, die in mit derselben Schablone in derselben Führung gebohrten Löchern im Führungskastenboden sitzen, die anderen Kastenstiftlöcher gebohrt werden.
2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrschablone (d) ein Führungskasten (f) zugeordnet ist, in welchem die Schablone parallel den. Bohrachsen verschoben werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1921346573D 1921-01-20 1921-01-20 Verfahren zum Bearbeiten der Fuehrungen an hohen Formkastenteilen Expired DE346573C (de)

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